TSV 1869 Sundhausen
 
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Fußball Bambini 2016/2017


Feundschaftsspiel gegen Mühlberg


Feundschaftsspiel gegen Ballstädt


Hallenturnier in Goldbach, 3.Platz!


Hallenendrunde in Treffurt, wir haben den 3.Platz belegt!


Hallenturnier in Schwabhausen, 1.Platz und Colleen bekommt Auszeichnung als beste Spielerin

15. Weihnachts-Soccer-Cup des Landkreises Gotha am 17. Dezember 2016
Die Ernestiner Turnhalle war gefüllt mit kleinen Spielern, Trainern, Organisatoren und natürlich stolzen Eltern. Die Sundhäuser traten mit einer G-Mannschaft und einer F-Mannschaft an. Es war ordentlicher Trubel in der Halle. Auf 3 Spielfeldern spielten gleichzeitig je Mannschaft 3 Feldspieler und 1 Torhüter. Die Ausdauer musste 4 Minuten halten. Zum Spielen wurde ein Futsalball genutzt. Spielregeln gab es nicht. In der Gruppe der 5-6 Jährigen nahmen 6 Mannschaften teil, die gegeneinander spielten.
Anke motivierte ihre Kleinen ordentlich und somit konnten die Bambinies das Turnier mit dem 2. Platz und einem fetten Pokal beenden… und das Größte war natürlich ein Schokoladenweihnachtsmann vom Landrat.
André betreute die Großen. Bei den Spielern 7-8 Jahre traten 22 Mannschaften mit den tollsten Namen an, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden. Die besten 2 Mannschaften aus diesen vier Gruppen konnten in die Finalrunde einziehen. In unserer Gruppe C spielten 6 Mannschaften gegeneinander, wer auch immer? Erschwert wurde das Erkennen auch durch das Sparkassen T-Shirt, dass alle Spieler zu Beginn erhalten haben. 1. Spiel (unsere Aufwachphase) 0:0, 2.Spiel 2:0, 3. Spiel 3:0, 4.Spiel 1:0, 5. Spiel: 0:1. Nina, Paul B, die Tim´s, und Julien hatten ordentlich Spass am Bolzen. Mit diesen Ergebnissen haben wir den 3. Gruppenplatz, eine Medaille und natürlich den Schokoladenweihnachtsmann erhalten.
Bericht: Dana Leepin


1. Platz beim ersten Fair Play Turnier in Ballstädt


4. Platz beim ersten Fair Play Turnier in Wechmar


Fußball F-Junioren 2016/2017


20. Punktspiel am 27. Mai 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen FSV Wacker 03 Gotha II
Am Samstag knalle schon in den Morgenstunden die Sonne auf das Spielfeld. 10:30 Uhr startet die Partie. Unsere Spieler sind mit ordentlichem Respekt vor dem großen Namen Wacker angetreten. Gegen die mannschaftstarken Wackerer Jungs konnten wir von Beginn an mithalten. Der Start war zwar ein wenig unsicher, aber mit der Zeit haben wir gut in das Spiel gefunden. Unsere Verteidigung hat stark agiert. So gut, dass wir in der 15. Minute durch Tim Leepin den ersten Treffer erzielen konnten. Aber noch in er ersten Halbzeit fiel das 1:1. Nach dem Abpfiff wurden beide Mannschaften in der Spielerkabine nochmal eingeschworen. Heute hatte André das Kommando. Die 2. Halbzeit war ein
Kampf um die Kräfte von beiden Seiten und Paul Wörle nutze eine Unachtsamkeit des Wackerer Keepers zum 2:1. Dann kam nach 41 Minuten der Abpfiff während der Gegner im Ballbesitz war.
Am Ende hätte man natürlich, von außen betrachtet, den letzten Angriff nach der regulären Spielzeit von Wacker noch durchlaufen lassen können. Aber durch den Abpfiff des Spiels sind unsere Jungs jubelnd vom Platz gelaufen, ansonsten hätten sie den Ball, der dann im Tor landete, verteidigt… und eine Bitte an alle Eltern am Spielfeldrand, bevor der Ton sich so verschärft. Jeder Trainer und jeder Schiedsrichter betreut in seiner Freizeit unsere Kids ehrenamtlich und es geht nicht um Leben und Tod sondern um den Spaß unserer Kinder am Fußballspielen.
Bericht: Dana Leepin


19. Punktspiel am 24. Mai 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen FSV 1968 Behringen
Am folgenden Mittwochabend fand gleich das Rückspiel gegen die Behringer Jungs statt. 18 Uhr war Anpfiff. Ein wenig siegessicher liefen die Behringer auf dem Sportplatz in Sundhausen auf.
Zur Begrüßung fiel durch Paul Wörle in der ersten Minute das erste Tor. Damit hatte der Gegner erstmal nicht gerechnet. Er konnte aber bis zu Halbzeit noch den Ausgleich erzielen. Schade für uns, da unsere Jungs und Nina toll gekämpft haben.
In der 2. Halbzeit gab es einen 9 Meter für den Gegner, als Ergebnis landete der Ball im Tor… und unsere Trainerin Anke hatte Blutdruck.
Unsere Mannschaft kämpfte aber weiter und Tim Leepin gelang der Ausgleichtreffer zum 2:2. Dann waren nach ca. 35 Minuten und einem harten Schultag die Kräfte zu Ende. Diese Chance konnten die Gegner am Ende für sich nutzen. Kurz vor dem Abpfiff fiel ein drittes Tor und damit konnten sie die 3 Punkte für sich behaupten.
Bericht: Dana Leepin


18. Punktspiel am 20.Mai 2017: FSV 1968 Behringen gegen TSV 1869 Sundhausen
Heute müssen wir uns einem völlig unbekannten Gegner stellen. Das Hinspiel wurde auf Grund der Witterung im Herbst verlegt. Aber so völlig unbekannt waren einige Spieler und Trainer nicht. In Wangenheim treffen sich viele Menschen. Die Partie dominierten wir zu Beginn mit vielen Chancen. Leider ohne Erfolg. Die Behringer konnten den einen Gegenangriff für sich nutzen zum 1:0. Aber nicht lange grübeln. Schon 5 Minuten später fiel durch Tim Leepin der Ausgleich nach einem Fehlpass vom gegnerischen Torhüter. In der 15. Minute schossen die Gegner den Ball noch einmal in das Tor…und dann wurde das Spiel aus unserer Sicht nervös. Pässe landeten nicht… die Verteidigung hatte Mühe…vielleicht war auch die Kraft zu Ende. Zum Glück gab es erstmal eine Pause.
In der 2. Halbzeit kamen die Behringer gestärkt auf den Platz zurück. Der gegeben Freistoß führte zu einem weiteren Treffer…
Dann war unsere Moral weg. Alle Vorstöße in Richtung Tor endeten an mindestens 3 Gegenspielern. Unsere Abwehr hatte heute ihre Probleme. Das hat der Gegner gnadenlos ausgenutzt mit einem 4. 5. und 6 Tor gegen uns. Zum Glück war das Spiel nach 40 Minuten vorbei. Endstand 6:1.
Bericht: Dana Leepin


17. Punktspiel am 13.Mai 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen FSC Eintracht Eisenach
Mit einer unguten Vorahnung sind wir heute auf den Platz gegangen. Schon die Hinrunde hat uns unsere höchste Niederlage beschert. Christian hat die Mannschaft defensiv aufgestellt. Julien, im Tor, wird es heute nicht langweilig werden. Gleich in der 4. Minute fiel ein Eigentor unhaltbar für Julien… Dann wurde das Spiel von unserer Seite hektisch und viele kleine und große Fehler führten zu weiteren Toren gegen uns. In der ersten Halbzeit mussten wir 7 Treffer hinnehmen… zum Teil auch tolle Tore vom Gegner.
Aber aufgeben gibt es nicht. Die 2. Halbzeit startet zur Überraschung der Eintracht gleich mit einem Tor von Tim Leepin... und noch eins von Paul Bulant.
Nach einem kurzen Schreck hatte sich der Gegner wieder gefangen und durch „das lustige in die obere Ecke schießen“ fielen die Tore 8. 9. und 10. Bis zum Schluss wurde von unserer Mannschaft der Kampfgeist nicht aufgegeben und Paul Bulant landete noch einen Treffer … aber der Gegner auch.. Das Spiel endet 3:11
Bericht: Dana Leepin


16. Punktspiel am 06.Mai 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen TSV Großfahner
Die Partie startet 10:30 Uhr auf dem heimischen Platz. Den ganzen Morgen hat es geregnet. Pünktlich zum Spielbeginn schaut uns die Sonne zwar zu, aber der Ball läuft auf dem Rasen sehr schnell und ist schwer zu kontrollieren. Das macht das Zuspiel schwierig und kostet Kraft. Auch die gegnerischen Jungs sind läuferisch nicht zu verachten. In der 10. Minute mussten wir nach einem kleinen Abwehrfehler ein Eigentor hinnehmen. Schade, denn die Partie scheint, trotz der Geschwindigkeit, sehr ausgeglichen. Auch in der 2. Halbzeit schenken sich beide Mannschaften nichts und erst in der allerletzten Minute ertönte ein riesiger Elternschrei über den Platz. Paul Bulant konnte einen Treffer versenken und dann folgte der Abpfiff zum 1:1
Bericht: Dana Leepin


15. Punktspiel am 30.April 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen SG FC An der Fahner Höhe
Unsere Mannschaft begann hellwach und erarbeitete sich schon in der Anfangsphase Torchancen. Der erste Treffer ließ nicht lange auf sich warten, Damian in der 3. Minute mit der Führung, die Toni in der 7. Minute auf 2:0 erhöhte. In der Folge entwickelte sich ein munteres Angriffsspiel unserer Mannschaft und die Gäste konzentrierten sich zwangsläufig auf die Abwehrarbeit. Unser Paul Wörle konnte in der 11. Minute nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß schoss Damian etwas zu unplatziert, so dass der Torwart der Gäste den Ball halten konnte. Kurz vor der Halbzeit dann doch der dritte Treffer für uns, Paul Wörle markierte aus kurzer Distanz den Pausenstand von 3:0.
Elias ersetzte zu Beginn der zweiten Hälfte Tim Steinecke, der seine Abwehrarbeit bis dahin sehr gut machte. Der TSV Sundhausen in der Folge weiter mit guten Offensivaktionen, die Paul Wörle in der 26. Minute mit einem sehenswerten halbhohen Rechtsschuss zum 4:0 abschloss. In der 29. Minute ersetzte Ludwig Damian und Paul Wörle nutzte ein Durcheinander in der Abwehr der Gäste für seinen dritten Treffer im Spiel, 29. Minute. Ludwig hatte in der Folge noch die Chance auf einen weiteren Treffer, traf aber nur das Außennetz in der 35. Minute.
Der TSV Sundhausen gewinnt sein Heimspiel völlig verdient mit 5:0.
Bericht: Mark Steinecke


14. Punktspiel am 22.April 2017: SG Fortuna Remstädt II – TSV 1869 Sundhausen
Kurz und knapp.
In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften nichts geschenkt und gingen mit einem 0:0 in die Pause. Gleich nach dem Anpfiff konnte Paul Wörle mit dem 0:1 eine Duftmarke setzen und unsere Mannschaft mal wieder Stärke beweisen… bis kurz vor dem Ende der Partie haben unsere Jungs und Nina den Vorsprung verteidigt. Erst in der letzten Minute mussten wir noch ein Tor hinnehmen zum Endstand von 1:1. Schade.
Bericht: Dana Leepin


13. Punktspiel am 08.April 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen SG SV Emsetal
Nachdem Samstagmorgenbrötchen mit einer extra Portion Nutella startete die Partie 10:30 Uhr. Gleich von Beginn spielten unsere Jungs mit Druck auf den Gegner. In der 3. Minute schoss Paul Wörle den rückspringenden Ball, nach einem Lattentreffer von Paul Bulant, in das Tor zum 1:0. Endlich. Paul Wörle hat in den vergangenen Spielen im Sturm so viel geackert und gekämpft…
Und es ging weiter. Bereits in 7. Minuten konnte, durch schönes Zuspiel unserer Jungs, Paul Wörle ein weiteres Tor erzielen. Der persönliche Fanclub war vom Jubel außer Atem. In der ersten Halbzeit konnten wir durch gutes Zuspiel überzeugen und Damian Kutke nutzte seine Chance kurz vor dem Ende zum 3. Treffer. In der 2. Spielzeit gab es eine geänderte Mannschaftsaufstellung. Julien als Stammkeeper wünschte sich als Spieler aufzulaufen. Constantin übernahm den Torhüterposten. Zuhause gegen den großen Bruder muss er auch als Torwart ran. Die neue Mannschaftsaufstellung sorgte ein wenig für Verwirrung und Unruhe bei unseren Jungs. Trotzdem konnte Tim Leepin in der 24. Minute das vierte Tor erzielen. Wenige Minuten später schoss ein Gegenspieler durch einen weiten und hohen Schuss, unhaltbar für jedermann, das erste Gegentor... und dann war es ein Kampf um die Kräfte. Beide Mannschaften hatten noch Möglichkeiten zu Treffern. Nur der Gegner nutze noch eine Chance, zum Endstand von 4:2.
Bericht: Dana Leepin


12. Punktspiel am 02.April 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen SG FSV Wutha-Farnroda I
Auf unserem heimischen Platz war 10 Uhr Anpfiff bei schönstem Sonnenschein. Den Gegner kannten wir schon aus der Vorrunde zum Kreispokal. Um Christian und Georg heute hochleben zulassen, waren unsere F-Junioren hochmotiviert. Aber der Start des Spiels war schwierig, der Rasen noch nass, der Ball schnell und die Gegner auch nicht zu unterschätzen. Bereits in der 3. Spielminute fiel ein Tor gegen uns. Aber Kopfhängenlassen gab es nicht. Paul Wörle und Tim Leepin konnten sich schöne Torchancen erarbeiten, die aber leider torlos blieben. Nach unseren Startschwierigkeiten war die Partie sehr ausgeglichen. Tim Steinicke, Nina und Paul Bulant haben in der Abwehr bis zum Ende der ersten Halbzeit gut agiert. Seitenwechsel. Bevor unsere Spieler wieder richtig auf dem Platz angekommen sind, fiel gleich nach dem Anpfiff ein weiteres Gegentor. Mit viel Kraft und Kampfgeist der Jungs und Nina konnte Tim Leepin mit einem Fernschuss einen Treffer landen…und plötzlich haben alle Blut geleckt. Innerhalb weniger Minuten fiel das 2:2 durch Paul Bulant, nach einer super Vorarbeit von Damian Kutke…und noch das 3:2 durch ein weiteres Tor von Tim Leepin. Denis Röse hat als Schiri eine faire Partie geleitet. Kurz vor Ende der Spielzeit musste er dem Gegner noch einen Freistoß gewähren. Dieser führte zum Endstand von 3:3.
Bericht: Dana Leepin


11. Punktspiel am 25. März 2017: SG FSV Eintracht Wechmar II gegen TSV 1869 Sundhausen
Der Samstag war ein erster, echter Frühlingstag mit Sonnenschein und nettem Empfang für alle kleinen Fußballer in Wechmar. Da macht Fußball spielen gleich doppelt Spaß.
Pünktlich 10 Uhr startete die erste Halbzeit. Beide Mannschaften starteten hektisch in das Spiel.. Unsere Kicker merkten aber, dass heute das Spiel auf beiden Seiten ausgeglichen verlief. Da geht doch vielleicht was.
Christian führte von außen lauthals Regie. So brachten unsere Stürmer mehrfach den Ball vor das gegnerische Tor, aber leider nicht hinein. Dafür fehlte auch das letzte bisschen Glück. Hinten haben Julien, Tim Steinicke, Paul Bulant und Elias gut aufgepasst und abgewehrt.
In der zweiten Halbzeit konnten wir mit der Sonne im Rücken weiter kämpfen. Constantin und Ludwig haben jetzt das Spiel unterstützt. Endlich! In der 27. Minute gelang Tim Leepin das 1:0. Alle waren happy, denn die torlose Zeit der letzten Spiele ist beendet.
Beide Mannschaften kämpften verbissen weiter, und schenkten sich nichts. Nina und Paul Wörle sind vorn viel gelaufen und haben hoffentlich beim nächsten Mal das Glück der Tüchtigen. Es war ein tolles Spiel und gibt Mut für alle
Bericht: Dana Leepin


10. Punktspiel am 18. März 2017: TSV 1869 Sundhausen gegen SG Grün Weiss Stockhausen
Erstes Rückrundenspiel nach der Winterpause gegen die Jungs aus Stockhausen.
Da wurden einige Erinnerungen wach. Die Jungs aus Stockhausen waren die erste Partie als F- Junioren für uns. Die körperlich großen Gegner waren eine richtig schwere Aufgabe.
Zum Glück blieben alle vom Regen verschont. Nur die Eltern am Rand mussten frieren Nach dem Anpfiff ging es kämpferisch zur Sache und die Kinder kamen ins Schwitzen. Wie zu erwarten war hatte unsere Jungs und Nina mit all ihren Kräften und ihrem Können gegen den Ansturm der Stockhausener gekämpft So kassierten wir in der ersten Halbzeit zum Glück nur ein Gegentor. Die Zweite Halbzeit war dann mit kräftigem Gegenwind noch schwerer zu spielen, so dass Stockhausen am Ende mit 4 Toren vom Platz ging.
Kopf hoch und nach vorne schauen, alle haben toll gekämpft. Und das nächste Spiel wird besser
Bericht: Dana Leepin


Hallenturnier in Goldbach am 19. Februar 2017
Das zünftige Sonntagsessen fiel aus, da 11:30 Uhr das Hallenturnier in Goldbach begann. Für unsere Trainerin Anke war das schon die 2. Mahlzeit, die an diesem Tag ausfiel, da sie die Bambinies seit dem frühem Morgen betreut hat. Dafür bedankten sich die Bambinies bei ihr mit einem fetten Pokal für den 3. Platz.
Alle teilnehmenden Mannschaften der F-Junioren traten gegeneinander an und mussten innerhalb von 9 Minuten ihr Können zeigen. In der ersten Partie spielten wir gegen TSV Großfahner. Die Winterpause war lang. Unsere F-Junioren hatten Lust auf Fußball und bauten gleich ordentlich Druck auf die Gegner auf. Leider stand das Tor an der falschen Stelle. Die Mannschaften trennten sich nach der Spielzeit torlos. Die 2. Partie gegen SV Blau-Weiß Ballstädt verlief ähnlich. Unsere Jungs haben das Spiel dominiert, aber das Glück zum Tor blieb wieder aus. Endstand 0:0. Vor Beginn der 3. Partie hat Anke alle Jungs nochmals eingeschworen. Der Gegner hieß Wangenheim. Mit ihren leuchtend grünen Trikots konnte der gefährliche Gegner 3 Tore gegen uns erzielen. Wir dagegen blieben torlos, obwohl die Mannschaft super zusammen kämpfte und Julien im Tor eine tolle Leistung gezeigt hat. In der 4. Partie stand die Spielgemeinschaft FC An der Fahner Höhe als Gegner fest. Auch bei diesem Spiel fühlen wir uns im gegnerischen Strafraum sehr wohl, aber zum Tor hat es nicht gereicht. Eine super Chance hatte Paul Wörle auf dem Fuß. Der Ball prallte leider vom Torpfosten ab. Schade. Die 5. Partie gegen die Jungs vom Borntaler SV Erfurt 93 war ein aufregender Kampf. Wir konnten bis zur halben Spielzeit gut verteidigen und uns ein paar schöne Chancen erarbeiten leider fiel durch einen sicher platzierten Weitschuss ein Treffer gegen uns. Der zum Endstand von 0.:1 führte. Zum Schluss gab‘s für alle Kämpfer eine Medaille.
Bericht: Dana Leepin


15. Weihnachts-Soccer-Cup des Landkreises Gotha am 17. Dezember 2016
Die Ernestiner Turnhalle war gefüllt mit kleinen Spielern, Trainern, Organisatoren und natürlich stolzen Eltern. Die Sundhäuser traten mit einer G-Mannschaft und einer F-Mannschaft an. Es war ordentlicher Trubel in der Halle. Auf 3 Spielfeldern spielten gleichzeitig je Mannschaft 3 Feldspieler und 1 Torhüter. Die Ausdauer musste 4 Minuten halten. Zum Spielen wurde ein Futsalball genutzt. Spielregeln gab es nicht. In der Gruppe der 5-6 Jährigen nahmen 6 Mannschaften teil, die gegeneinander spielten.
Anke motivierte ihre Kleinen ordentlich und somit konnten die Bambinies das Turnier mit dem 2. Platz und einem fetten Pokal beenden… und das Größte war natürlich ein Schokoladenweihnachtsmann vom Landrat.
André betreute die Großen. Bei den Spielern 7-8 Jahre traten 22 Mannschaften mit den tollsten Namen an, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden. Die besten 2 Mannschaften aus diesen vier Gruppen konnten in die Finalrunde einziehen. In unserer Gruppe C spielten 6 Mannschaften gegeneinander, wer auch immer? Erschwert wurde das Erkennen auch durch das Sparkassen T-Shirt, dass alle Spieler zu Beginn erhalten haben. 1. Spiel (unsere Aufwachphase) 0:0, 2.Spiel 2:0, 3. Spiel 3:0, 4.Spiel 1:0, 5. Spiel: 0:1. Nina, Paul B, die Tim´s, und Julien hatten ordentlich Spass am Bolzen. Mit diesen Ergebnissen haben wir den 3. Gruppenplatz, eine Medaille und natürlich den Schokoladenweihnachtsmann erhalten.
Bericht: Dana Leepin


Weihnachtsfeier 2016 Bambinis und F-Junioren
Eine kleine Tradition ist die Weihnachtsfeier und ein großer Dank gilt den Organisatoren und Helfern für den schönen Samstagsausflug. Unser Ziel war der Guthsmuths Sportplatz in Schnephenthal. Mit der Waldbahn fuhren wir gegen 10 Uhr bis Wahlwinkel und dann führte uns der Wanderweg über und durch angefrorene Pfützen in Richtung Schnepfenthal. Die Sonne begleitete uns. Wer auch immer aus unserer großen Truppe das Butterbot am Vortag aufgegessen hat, Dankeschön! Mit Kindern und Eltern hätten wir 4 Fußballmannschaften bilden können. Am Sportplatz angekommen, waren die Kräfte am Ende. Zum Glück hatte jeder in seinem Rucksack eine Stärkung dabei. Ob Gemüse, Obst, Herzhaftes oder Getränke, die Kräfte waren schnell wieder da und der Bolzplatz wurde trocken gespielt… Eine süße Überraschung hatte Franzi Steinecke dabei, für jedes Kind ein Wichtelpäckchen. Das war die Motivation zum Weitergehen. Entlang der Reinhardsbrunner Teiche wanderten wir bis zur Waldbahnhaltestelle… Gegen 14:30 Uhr waren wir zurück in Sundhausen. Es war ein schöner Abschluss für diese Saison und von uns nochmal ein großes Dankeschön an unsere Trainer.
Bericht: Dana Leepin


F-Junioren Achtelfinalspiel um den Kreispokal am 23. November 2016 gegen SG Fortuna Remstädt
Das angesetzte Kreispokalspiel vom 19.11. wurde abgesagt. Auf Grund der Witterung wurden sämtliche Fußballplätze der Stadt gesperrt. Als Ersatztermin wurde Mittwoch, der 23.11.gewählt, allerdings an einer anderen Spielstätte. Die Aufregung unserer Spieler war sehr groß, nachdem feststand, Spielen wie die Großen im Volksparkstation auf einem Kunstrasenplatz und unter Flutlicht. 17:00 war Anpfiff. Die Gegner setzten uns von Beginn an unter Druck. Gleich in der ersten Minute fiel auf Grund des unübersichtlichen Gerangels in unserem Strafraum das erste Tor. Vielleicht lag es an der kalten Temperatur… vielleicht lag es am schnellen Ball auf dem Kunstrasen…vielleicht lag es am vorangegangenen Schultag … vielleicht auch an der Stärke des Gegners, aber wir sind einfach nicht ins Spielen gekommen. Unsere Jungs und Mädchen hatten volles Programm in der Abwehr. Deshalb waren wir glücklich, dass in der ersten Halbzeit nur 4 Treffer gegen uns im Tor gelandet sind.
Zur 2. Halbzeit hatten wir Anstoß, aber auch gleich den Gegner wieder in unserem Strafraum. Julien, der heute das Tor bewachen musste, hatte ordentlich zu tun und mit Hilfe der Abwehrjungs auch viele Torschüsse verhindert. Dennoch fielen noch 2 weitere Tore im Spielverlauf gegen uns. Paul W. konnte sich im Sturm ein paar kleine Chancen erarbeiten. Die aber gnadenlos auf Grund der läuferischen und technischen Stärke des Gegners alle verhindert wurden. Teilweise wurde das vom Gegner auch taktisch geklärt… Bis kurz vor dem Ende konnte unser defensives Spiel Schlimmeres verhindern… und dann war die Luft raus. Kurz vor dem Abpfiff konnten die Gegner noch 2 Treffer setzen, zum Endstand von 0:8
Bericht: Dana Leepin


Mit ganz viel Respekt sind wir heute zum Tabellenführer gefahren. 10 Uhr war Anstoß zur ersten Halbzeit, den wir ausführen durften. Gleich zu Beginn konnten wir mit viel Kampfgeist auf Augenhöhe mit den F-Junioren vom FC Eisenach fighten. Nina Wenzel und Paul Wörle haben sich die besten Chancen erarbeitet. Leider fehlte das letzte bisschen Glück. Die Halbzeit konnten wir zwar für uns behaupten endete aber torlos mit 0:0.
Auf Grund der Kälte erfolgte die Teambesprechung im Umkleideraum. Anke Langer und Denis Röse haben in aller Ruhe und hinter verschlossenen Türen die Mannschaft zu mehr Offensivspiel motiviert. Mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit standen unsere Kicker einer völlig neuen Situation gegenüber. Nahezu alle Spieler des FC Eisenach wurden ausgewechselt und machten jetzt unseren Jungs und Mädchen das Leben schwer. Läuferisch und taktisch waren sie besser aufgestellt. Auch körperlich waren die Kinder überlegen. Unsere Abwehrfehler wurden gnadenlos ausgenutzt. Somit fielen in der 2. Halbzeit 3 Tore gegen uns. Alle unsere Gegenangriffe blieben erfolglos. Sogar ein Fernschuss von Tim Leepin endete am Pfosten. Leider. In der Nachspielzeit mussten wir noch ein Tor zum Endstand von 4:0 hinnehmen. Als kleine Anmerkung möchten wir die Schiedsrichterin loben, die mit Ruhe das Spiel geleitet hat. Sie hat sich sogar die Zeit genommen, den Kindern einzelne Entscheidungen und Regeln zu erklären. Auch wenn am Ende ein paar Tränchen geflossen sind, war es kämpferisch eine gute Leistung und Julien Lengefeld hat das erste Mal im Tor eine tolle Arbeit gemacht.
Bericht: Dana Leepin


8. Punktspiel am 30. Oktober 2016: FSV Wacker 03 Gotha II gegen TSV 1869 Sundhausen
Unsere personalgeschwächte Mannschaft musste heute auf dem Rasenplatz im Volksparkstadion antreten. 9:00 Uhr war Anstoß. Wir hatten große Unterstützung von Colleen, Felix, Ludwig und Damian von den G-Junioren. Zumindest ließ das Wetter uns nicht im Stich. Pünktlich zum Anpfiff hörte der Regen auf. Trotzdem war es kein einfacher Kampf. Die Gegner haben gleich von Anfang an Ihre Positionen pflichtbewusst eingenommen und unsere Spieler unter Druck gesetzt. Dieser Herausforderung konnten unsere Spieler 10 Minuten standhalten und dann fiel der erste Treffer… und der Zweite … und der Dritte. Zum Halbzeitstand von 3:0 gegen uns.
Nach dem Wiederanstoß versuchten wir unser Spiel ein wenig offensiver zu gestalten. Dafür kassierten wir noch 3 weitere Gegentreffer im Minutentakt… und plötzlich waren wir wach und Christians Stimme heißer. Das Spiel verlagerte sich in die gegnerische Hälfte und im Kasten klingelten 2 Tore von Paul Bulant und Tim Leepin innerhalb von 2 Minuten. Leider war die Spielzeit heute nicht lang genug für uns… und das Spiel endete 6:2.
Bericht: Dana Leepin


F-Junioren Kreispokalspiel am 03. Oktober 2016: TSV 1869 Sundhausen gegen FSV Wutha-Farnroda
Ein kalter Wind wehte am Sportplatz Sundhausen - für uns oder den Gegner? Zur Erwärmung hatte unser Trainer Christian Mühe die kleinen Geister zu wecken. Aber gleich nach dem Anpfiff spielten wir offensiv auf das gegnerische Tor. Der Torhüter vom FSV Wutha-Farnroda machte ein tolles Spiel und konnte in der ersten Halbzeit alle Torschüsse abwehren. Durch gutes Zuspiel untereinander haben unsere Jungs um Consti, Tim und Paule das Spiel dominiert. Die Gegenangriffe wurden durch Toni, Paul, Tim, Ludi, und Julien ordentlich abgewehrt und unterstützen somit unseren Keeper Damian. In der 2. Halbzeit waren alle hochmotiviert und kämpferisch, nur ein Tor fehlte noch.
Nachdem in der ersten Halbzeit ein Neunmeter am Tor vorbeirauschte, wollte Tim seinen Fehler wieder gut machen… und jetzt wehte der kalte Wind gegen den Gegner. Dank der super Mannschaftsleistung konnte unser Zehner drei schöne Treffer erzielen. Das führte zum Sieg, mit Endstand von 3:0, den sich Paul Wörle mit einer seiner Wimper am Morgen gewünscht hatte. Danke Paule.
Bericht: Dana Leepin


7. Punktspiel am 01. Oktober 2016: FSV Eintracht Eisenach I gegen TSV 1869 Sundhausen
Der Tag startete mit Dauerregen. Aber als wir den Sportplatz vom Gastgeber erreichten, hörte der Regen auf. Dank der Unterstützung des Vereins konnten wir heute einheitlichen in unseren neuen Trainingsanzügen starten und sahen toll aus. Aber als 10:00 Uhr das Spiel gestartet wurde, mussten wir uns gleich auf einen taktisch spielstarken und treffsicheren Gegner einstellen. Teilweise fielen minütlich die Tore zum Halbzeitstand von 6:0. Wir waren mit der Übermacht des Gegners überfordert. In der Halbzeitpause konnte Christian Langer die Jungs motivieren, den Kampf nicht aufzugeben. So starteten wir mit defensivem Spiel und konnten uns trotzdem zwei gute Torchancen erarbeiten, leider ohne abschließenden Erfolg. Vier weitere Tore mussten wir noch bis zum Spielende inklusive Verlängerung hinnehmen. Wir zollen dem Gegner Respekt für dessen Schusskraft und Treffsicherheit in die oberen Torecken, unhaltbar für unseren Keeper.
Die große mitgereiste Fangemeinde konnte zumindest in der 2. Halbzeit die kämpferische Leistung der Sundhäuser Jungs bejubeln. Kopf hoch. Es geht weiter. Pokalspiel steht in 2 Tagen an.
Bericht: Dana Leepin


6. Punktspiel am 21. September 2016: TSV Großfahner gegen TSV 1869 Sundhausen
Genau wie die ganz Großen hatten wir Englische Woche und mussten gegen die Jungs und Mädchen vom TSV Großfahner antreten. Ein Schultag in den Knochen starteten wir 17:30 Uhr bei Sonnenschein und konnten den körperlich mächtigeren Gegner gut standhalten. Zur Unterstützung stand heute Damian Kutke im Tor und hat eine super Leistung abgelegt. Auch Ludwig Langer hat läuferisch und kämpferisch die Großen des Gegners ordentlich geärgert. Nach den ersten Minuten des Kennenlernens versuchten wir den Druck auf die Gegner zu erhöhen. Leider fiel in der 10. Spielminute, unglücklich gegen uns, das 1:0. Trotz des Tores haben wir immer wieder versucht den Ball zu erobern und offensiv zu Spielen.
In der 2. Halbzeit war es von beiden Mannschaften ein Kampf gegen die Kräfte. Aus meiner persönlichen und vielleicht einseitigen Sicht, gab es vom Schiedsrichter 1, 2 Fehlentscheidungen gegen uns und durch unglückliche Zuspiele unserer Jungs im Torraum, die schamlos vom Gegenspieler ausgenutzt wurden, landete der Ball unhaltbar für unseren Keeper im Netz. Das führte zum Entstand von 3:0. Als Gesamtergebnis war es eine sehr gute Mannschaftsleistung. Danke Jungs und Nina.
Bericht: Dana Leepin


5. Punktspiel am 17. September 2016: SG FC An der Fahner Höhe gegen TSV 1869 Sundhausen
Unser 5. Punktspiel führte uns auf den Sportplatz nach Döllstädt und wieder einmal mussten wir im strömenden Regen und bergauf antreten. Als Verstärkung des Trainerteams unterstütze uns heute Denis Röse. Vor Beginn des Spiels erfolgte die Mannschaftsaufstellung mit teilweise neu geordenten Positionen. Paul Bulant konnte sich als Stürmer beweisen. Unsere Mannschaft hatte Mühe, ihren Rhythmus zu finden und so wurden wir in der ersten Halbzeit durch die Gegner mit drei Toren bestraft.
Erst nach der Teambesprechung in der Halbzeit hat sich die Mannschaft zu ihrem eigentlichen Können aufgerappelt und ordentlich gekämpft. Die Belohnung waren zwei Tore durch Paul Bulant und Tim Leepin (Elfmeter). Zum Ausgleich hat uns leider die Zeit gefehlt und das Spiel endete mit einer unglücklichen 3:2 Niederlage.
Bericht: Michael Leepin

4. Punktspiel am 10. September 2016: TSV 1869 Sundhausen gegen SG Fortuna Remstädt II
Zu unserem 4.Punktspiel haben wir auf unserem schönen Fußballplatz die SG Fortuna Remstädt II empfangen. Gegen 10:30 Uhr war Anstoß. Unsere Spieler waren in den ersten Minuten gleich durch den wohlbekannten Gegner, die ehemaligen Bambinis aus Wangenheim, gefordert. Remstädt schoss am Anfang einige Male gegen das Aluminium unseres Tores. Wir hatten Mühe, die Angriffe abzuwehren. Dann fiel in der 8. Minute das 0:1. Alle unsere Jungs und Mädchen haben sich trotz des Tores bemüht, das Spiel in den Griff zu bekommen. Paul Wörle und Tim Leepin versuchten immer wieder Druck auf‘s Tor zu machen. Schlussendlich fehlte ein wenig Glück. Nina Wenzel und Paul Bulant sorgten unermüdlich, im Gegenzug dazu, den Gegner zu stoppen. Paul Albrecht hatte als Tormann heute ordentlich zu tun und hat Schlimmeres verhindert.
In der zweiten Halbzeit konnten die Gegner durch einen unglücklichen Freistoß gegen uns den Endstand von 2:0 erzielen.
Bericht: Michael Leepin


3. Punktspiel am 04. September 2016: SG SV Emsetal - TSV 1869 Sundhausen
Das Punktspiel führte uns heute nach Schmerbach zum SG SV Emsetal. 10:00 Uhr war Anstoß durch den Gastgeber und gleich danach fühlen wir uns sehr wohl in der Spielhälfte unseres Gegners. Durch schönes Zuspiel untereinander konnten wir uns gut behaupten. Bereits in der 2. Spielminute fiel das erste Tor durch einen Freistoß. Torschütze Tim Leepin. In der 10. Spielminute hatte Paul Wörle, nach Zuspiel von Nina Wenzel, eine gute Chance erarbeitet, die leider am Tor vorbei ging. In der 14. Minute gab es für die Gegner in ihrem Strafraum einen Handelfmeter, ausgeführt von Tim Leepin zum 2:0. Durch schönes Zuspiel von Constantin Kraus, Paul Bulant und Tim Leepin konnten wir zum 3:0 erhöhen. In der 18. Minute trippelte Paul Bulant von der Mittellinie mit dem Ball bis zum Strafraum und seinen Schuss lenkte der Verteidiger ins eigene Tor zum 4:0. Kurz vor dem Abpfiff zur Halbzeit fiel noch das 5:0 durch unsere Nr. 10.
In der Halbzeitpause begann es zu regnen und zur großen Überraschung gab es von Familie Wenzel ein Blech Pflaumenkuchen. Es war eine sehr leckere Stärkung für unsere Kinder und Begleiter. Die 2. Halbzeit wurde eine reine Wasserschlacht und hat allen Kindern das Spielen erschwert. Paul Albrecht (1.Hälfte) und Constantin Kraus (2. Hälfte) hatten als Torhüter wenig zu tun, da unsere Verteidiger um Tim Steinecke, Nina Wenzel, Julien Lengefeld und Paul Bulant den Gegner immer wieder den Ball abnahmen. Für die Spieler des SG SV Emsetal unglücklich, fiel im strömenden Regen ein Eigentor der zum Endstand des Spiels von 6:0 führte.
Bericht: Dana Leepin
Bericht: Dana Leepin


2. Punktspiel am 27.August 2016: TSV 1869 Sundhausen - SG FSV Eintracht Wechmar II
Unser erstes Heimspiel wurde bei 28 Grad und blauem Himmel 10:35 Uhr angepfiffen. Am Spielfeldrand standen Wassereimer zur Abkühlung bereit. Die Partie startete auf Augenhöhe. Aber schon nach 5 Spielminuten hatten wir eine erste Torchance durch Damian Kutke und nur eine Minute später schoss Tim Leepin von der linken Seite eine Flanke, die der Torwart der gegnerischen Mannschaft zum 1:0, unglücklich für sie, in das Tor gelenkt hat. Es war ein großer Hitzekampf von beiden Mannschaften. In der 12. Minute hatten die Gegner eine gute Torchange, die aber durch unseren Keeper Paul Albrecht toll gehalten und verhindert wurde. Es erfolgte ein Spielerwechsel. Colleen Köhler kam für Damian Kutke. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnten wir den Druck auf die Gegner durch zwei weitere Torchancen von Tim Leepin und Paul Bulant erhöhen. Endlich Abpfiff und Abkühlung mit viel kaltem Wasser. Nach der Trainerbesprechung noch schnell unterm Rasensprenger erfrischen und Anpfiff der 2. Halbzeit. Es gab Spielerwechsel. Damian Kutke kam ins Tor und Ludwig Langer wechselte mit Constantin Kraus. Sundhausen hatte Anstoß und machte von Beginn gleich Druck auf die Gegner. Es gab einige Torchancen und nach 5 Minuten konnte Julien Lengefeld das 2:0 erzielen. Das Zuspiel untereinander wurde immer besser und unsere Abwehrjungs Paul Bulant und Tim Steinecke haben es dem Gegner schwer gemacht. Nach 10 Minuten bekamen die Spieler auf Grund der Hitze eine Trinkpause und die Köpfe wurden nochmal ins Wasser getaucht. Unsere Jungs und Mädchen haben tapfer bis zum Schluss gekämpft und Ludwig Langer und Paul Bulant haben sich noch weitere Torchancen erarbeitet. Die Partie war bis zum Ende sehr fair und wir haben verdient 2:0 gewonnen. Zur Belohnung gab es vom Trainer Christian eine kalte Wasserdusche. Rache folgt.
Bericht: Dana Leepin

1.Punktspiel am 15.08.2016: SG Grün-Weiß Stockhausen - TSV 1869 Sundhausen
Am Montag den 18.8.2016 fand das erste Spiel der neu formierten F-Junioren Mannschaft statt. Nach einer erfolgreichen Bambini Saison starteten die kleinen Spieler ihr erstes Spiel bei der SG Grün Weiß Stockhausen. Die gegnerische Mannschaft, mit einem Großteil von Spielern die letzte Saison schon in der F- Jugend gespielt hat,übernahm von Anfang an die Initiative. Für etwas Entlastung sorgte die wie immer laufstarke Nina Wenzel die überall auf dem Platz zu finden war. Zur Halbzeit stand es dann 1:0 für Stockhausen. In der 2. Halbzeit wollten wir etwas offensiver spielen und versuchen zu Torabschlüssen zu kommen, was uns auch ein-, zweimal gelang. Aber der Gegner, der uns körperlich und auch läuferisch überlegen war, nutzte am Ende seine guten Tormöglichkeiten und ging verdient mit 5:0 als Sieger vom Platz.
Bericht: Christian Langer

Fußball Frauen Saison 2016/2017

28.05.2017: TSV 1869 Sundhausen - FSV 06 Uder
Mit einer starken Vorstellung in die Sommerpause

Am gestrigen Sonntag fand in Sundhausen bei hochsommerlichen Temperaturen die Nachholpartie zwischen dem TSV 1869 Sundhausen und dem Vizemeister FSV 06 Uder statt. Danach sollte es auch für diese beiden Teams in die verdiente Sommerpause gehen. Was die Motivation einerseits noch zusätzlich verstärkte, aber andererseits für ein wenig bedrückte Atmosphäre sorgte, war der Umstand, dass es das definitiv letzte Pflichtspiel unter der Leitung des Trainertrios M. Bergmann, J. und T. Meisel werden würde. Vor Spielbeginn gaben sie noch einmal die Marschrichtung heraus, um die Tormaschinerie (91 Tore) aus dem Eichsfeld mit ihrer Topschützin K. Wilhelm (48 Tore) bestmöglich im Zaum zu halten: sicher in der Defensive stehen, erste Bälle nehmen, keinen Zweikampf scheuen und diszipliniert nach vorne spielen. Im Vergleich zur Vorwoche gab es kaum Änderungen in der Aufstellung, die Trainer schenkten den Spielerinnen das Vertrauen, die gegen Gera den Sieg errungen hatten.
In der 12. Spielminute zeigte Wilhelm gleich mal, warum sie vor der Partie als beste Torschützin der Liga geehrt wurde, sie löste sich auf der linken Seite von ihren Gegenspielerinnen und schloss an der Strafraumkante ab. Der Schuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Aber auch die TSV-Damen beschränkten sich nicht nur aufs Zuschauen. Die Offensivabteilung verstand es, die Hintermannschaft Uders mit ein paar schnell vorgetragenen Angriffsversuchen zu beschäftigen. Nach einer gespielten Viertelstunde brachte C. Bergmann einen Eckball gefährlich in den 5m-Raum, allein der Abnehmer auf Sundhäuser Seite fehlte. Dem Vizemeister mangelte es in der ersten halben Stunde noch an der Präzision, sodass Wilhelm nicht optimal bedient werden konnte bzw. wenn sie am Ball war, sie von der jungen robusten M. Schuchardt zumeist gestoppt wurde. Die Abstimmung in der TSV-Viererkette funktionierte auch an diesem Tag wieder sehr gut, sodass Uder bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Lücke in der ersten Halbzeit fand. Wenn sie dann doch einmal den Abwehrriegel aushebeln konnten, war Torfrau Sandra Drehmann immer zur Stelle, indem sie selbst in brenzligen Situationen souverän blieb. Außer zwei Abseitssituationen auf beiden Seiten gab es bis zur 35. Spielminute keine nennenswerten Aktionen. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff bediente Juliane Klein von rechts Stürmerin M. Chmiel, die einen Fehler in der Abwehr des FSV ausnutzte und die 1:0 Führung markierte. Im Anschluss durchlebte Uder eine kleinere Schwächephase. Die Mannschaft rückte nicht mehr nach, sodass Wilhelm oftmals ganz auf sich allein vor der TSV-Defensive auftauchte, ohne dabei etwas ausrichten zu können. In der 42. Minute startete der TSV einen schnellen Angriff: initiiert von Torfrau Drehmann fand der Ball über die Stationen Klein und C. Frohl den Weg zu Chmiel, die ihren Torriecher endgültig wiederentdeckte und mit links aus der Drehung zum 2:0 abschloss.
Nach der Halbzeitpause ergab sich zunächst ein kaum verändertes Bild: beide Teams agierten auf Augenhöhe. Allerdings verloren die Gastgeber ohne erkennbaren Grund zehn Minuten nach Wiederanpfiff den Zugriff zum Spiel, was dazu führte, dass Uder zu mehr Tormöglichkeiten kam. In der Konsequenz führte dies in der 61. Minute zum Anschlusstreffer durch Wilhelm. Leider wirkte dieses Tor nicht wie ein Weckruf für den TSV: es mangelte in dieser Phase an der Laufbereitschaft, die Zweikämpfe wurden nur halbherzig geführt und die Abstimmung zwischen Defensive und Offensive funktionierte nicht mehr, sodass sich Uder große Räume zum Kombinieren boten, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Die kurze Trinkpause in Mitte der zweiten Hälfte war eine willkommene Gelegenheit den überhitzen Körper etwas abzukühlen und einmal ausgiebig durchzuatmen. Danach gelang es den TSV-Frauen wieder etwas besser ins Spiel zu finden, allerdings war Uder trotzdem zumeist einen Schritt schneller, was zu weiteren Chancen führte, die Drehmann glücklicherweise vereiteln konnte. Charakteristisch für das Auftreten Sundhausens war, dass sie nur noch reagierten und selbst keine zwingenden Aktionen mehr in die gegnerische Hälfte unternahmen. Die Einwechslung von I. Hartmann für Stephanie Drehmann brachte dann allerdings, man möchte fast sagen unerwartet, frischen Wind in die Offensive. Die etatmäßige Verteidigerin Hartmann verstand es sehr gut, die Hintermannschaft Uders durcheinander zu bringen und selbst den Abschluss suchen. Die Schüsse wurden jedoch etwas zu überhastet abgegeben und es mangelte an der Präzision. Aufgrund der Witterungsbedingungen verwundert es kaum, dass beiden Teams zunehmend die Kräfte schwanden. Diese fehlende Spritzigkeit des Gegners nutzte Juliane Klein in der Nachspielzeit dann noch zu ihrem Vorteil aus. Nach einem Tempolauf markierte sie durch einen Flachschuss in die linke Ecke den viel umjubelten 3:1 Endstand für ihre Mannschaft.
Damit endet die Saison für die Damen des TSV Sundhausen mit einem respektablen 7. Tabellenplatz und den zweitwenigsten Gegentoren der Liga. Nur der Landesmeister aus Jena kassierte weiniger Gegentreffer. Wenn bis zur kommenden Saison an der eigenen Abschlussschwäche kontinuierlich gearbeitet wird, dann ist man auf Sundhäuser Seite zuversichtlich, dass in der nächsten Spielzeit noch etwas Platz nach oben ist.
Bericht: Julia Klein

21.05.2017: TSV 1869 Sundhausen - F.F.C. Gera
Mit viel Leidenschaft zum Heimdreier

Am vergangenen Sonntag empfingen die Damen des TSV Sundhausen den F.F.C. Gera auf dem heimischen Rasen. Die Gäste aus Ostthüringen wollten mit einem Auswärtserfolg ihre Chance auf die Vizemeisterschaft hinter dem FF USV Jena III wahren. Die Gastgeber hatten hingegen kein konkretes Ziel, sie gingen mit der Maßgabe in die Partie, Spaß zu haben und den zahlreich erschienenen Zuschauern ein unterhaltsames Spiel zu bieten. Wenn dabei die Negativserie gegen Gera reißen würde, wäre dies eine zusätzliche Belohnung für die stetig gute Zusammenarbeit zwischen Trainerstab und Spielerinnen.
Der F.F.C. ging von Beginn an sehr dynamisch und fokussiert ans Werk. Sie versuchten den TSV durch schnell vorgetragene Angriffsversuche über die Mitte in dessen eigener Hälfte festzusetzen. Die Sundhäuserinnen konnten ihren Gegner zum Teil nur mit regelwidrigen Mitteln vom Torabschluss abhalten, was Gera ein paar aussichtsreiche Freistoßsituationen in Tornähe bescherte. Sundhausens zurückgekehrte Stammtorfrau S. Curth war allerdings zu jeder Zeit voll auf der Höhe und vernichtete in souveräner Manier diese Großchancen, was Gera mitunter an den Rand der Verzweiflung brachte. Allerdings beschränkten sich die Gastgeber ihrerseits auch nicht ausschließlich aufs Verteidigen. Wenn Gera ihnen Raum anbot und sie ihr Aufbauspiel breit machen konnten, waren sie des Öfteren in der Lage, sich bis in den gegnerischen Strafraum zu kombinieren, allerdings ohne einen zwingenden Torabschluss. In der Mitte der ersten Halbzeit wagte sich Linksverteidigerin L. Brand mit nach vorne und bediente Stürmerin M. Chmiel mustergültig, welche den Ball im Anschluss auch im Tor unterbrachte. Der Schiedsrichter hatte jedoch auf Abseits erkannt und so war der Jubel der TSV-Frauen nur von kurzer Dauer. Nach einem Zuspiel von Sandra Drehmann suchte Kapitänin C. Frohl aus ca. 20m den Abschluss, ihr Schuss ging aber leider einige Meter am Tor vorbei. Die Ostthüringerinnen blieben über die gesamte erste Hälfte vor allem bei Standards wie Freistößen und Eckbällen gefährlich. Zumeist wurden diese Bälle jedoch zur sicheren Beute von Curth. Somit ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause. Dort zeigte sich das Trainertrio durchaus zufrieden und blickte sehr zuversichtlich auf die verbleibenden 45 Minuten. Die Mannschaft sollte das in sie gesteckte Vertrauen in der zweiten Hälfte dann auch zurückzahlen.
Gera musste seinem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen und kam nicht mehr ganz so stürmisch und überfallartig in Richtung TSV-Strafraum, trotzdem blieben sie mit ihrer spielstarken Mannschaft zu jeder Zeit gefährlich, was der Sundhäuser Defensive eine erhöhte Konzentration abverlangte. In der 52. Spielminute überraschte Curth mit einem langen und präzisen Abschlag die Geraer Hintermannschaft. Chmiel nutze die sich ihr bietende Chance, legte den Ball mit dem Kopf an einer Gegenspielerin vorbei und vollstreckte mit links zum viel umjubelten Führungstreffer für Sundhausen. In der Folge erarbeitete sich der TSV weitere Gelegenheiten, eine fast 100%ige Möglichkeit hatte dabei Flügelspielerin C. Bergmann, welche sich nach Vorlage von Frohl allein vor der Gästetorfrau befand, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ und Bergmann zu einem überhasteten Abschluss veranlasste. In den Schlussminuten versuchte Gera noch einmal auf den Ausgleich zu drängen: allerdings waren die langen Bälle in die Spitze entweder zu weit oder wurden durch die sehr gut gestaffelte TSV-Viererkette abgefangen. Durch eine gute Abstimmung in der Hintermannschaft funktionierte auch die Abseitsfalle. Mit vereinten Kräften konnten die Gastgeber ihren knappen Vorsprung bis zum Schluss verteidigen und hätten in der letzten Minute sogar noch erhöhen können, aber leider wurde der Schuss von Sandra Drehmann nach einer Ecke von Juliane Klein von einer Geraer Spielerin abgeblockt.
Festzuhalten ist, dass die Sundhäuser Frauen sich diesen Heimerfolg durch mannschaftliche Geschlossenheit und viel Leidenschaft verdient haben. Dieser Sieg hat gezeigt, dass man auch gegen Spitzenteams aus der oberen Tabellenhälfte bestehen kann und mit der richtigen Einstellung sehr viel möglich ist. Diese Woche Sonntag steht in Sundhausen das letzte Ligaspiel der Saison 2016/17 gegen die Tormaschinerie aus Uder (91 Tore) auf dem Programm. Hier heißt es nochmal Konzentration schärfen und Motivation bündeln, um den Vizemeister aus dem Eichsfeld etwas zu ärgern.
Bericht: Julia Klein

21.05.2017: Bericht zum Tag des Mädchenfußballs beim TSV 1869 Sundhausen e.V.
Am Sonntag, 21.05.2017, führte die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen e.V. von 9:30 – 12:30 Uhr auf den Sportplatz in Gotha-Sundhausen den Tag des Mädchenfußballs durch. Die Veranstaltung wurde im Vorfeld intensiv über verschiedene Medien (Zeitung, Facebook, Homepage TSV Sundhausen, Mail an alle Sportvereine im Landkreis) sowie über den Aushang von Postern in allen Schulen der Stadt, Jugendclubs und anderen von Kindern und Fußballern frequentierten Orten beworben.
Mit der Ausrichtung des Tags des Mädchenfußballs hatte der Verein die Absicht, Mädchen anzusprechen, die noch nicht aktiv in einem Verein Fußball spielen sind, aber Spaß am Kicken haben und sich vorstellen könnten, im Mannschaftsverbund aktiv zu spielen und zu trainieren.
Für die Frauenmannschaft bestand darüber hinaus das Ziel, die ein oder andere aktive Spielerin aus anderen Vereinen zu erreichen, die derzeit noch in einer gemischten Jugendmannschaft Fußball spielen kann, aber auch aufgrund ihres Alters bald nur noch in einer reinen Frauenmannschaft weiter Fußball spielen kann.
Trotz des hervorragenden Wetters und der Werbung im Vorfeld fanden sich an dem Tag nur knapp 10 Mädchen auf dem Sportplatz zu der Veranstaltung ein, was es jedoch ermöglichte mit den Teilnehmerinnen individuell in Gespräche zu kommen und ihr Interesse am Fußball spielen genauer zu hinterfrage und zu wecken. Die Teilnehmerinnen waren aus unterschiedlichen Altersklassen, von Bambini bis D-Junioren und verfügten über unterschiedliche Erfahrungen im Fußball spielen, wobei fast alle noch nicht aktiv in einem Verein waren.
Nach einer gemeinsamen Erwärmung konnten die Teilnehmerinnen sich an 5 Stationen in unterschiedlichen Disziplinen versuchen (Passspiel, Dribbling, Jonglieren, Kopfball, Elfermeter schießen). Nach einigen Übungsdurchgängen wurden ein oder zwei Versuche je nach Station mit Punkten bewertet. Die Punkte wurden gesammelt. Aufgrund der wenigen Teilnehmerinnen und deren unterschiedlichen Alters verzichtete man aber darauf am Ende eine beste Teilnehmerin auszuzeichnen, sondern vergab an alle die gleichen Preise.
Nach der Stationsarbeit wurde nach einer kleinen Pause, in der die Teilnehmerinnen ihre Getränke- und Verzehrgutscheine einlösen konnten, noch ein kleines Spiel über 2 Halbzeiten mit je 10 Minuten Spielzeit durchgeführt. Die Mannschaften wurden jeweils durch eine Spielerin des TSV Sundhausen ergänzt.
Zum Abschluss gab es für alle Mädchen eine Teilnahmeurkunde und eine Medaille sowie zwei kleine Fußbälle und Geschenke, die vom DFB zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem wurde jeder Teilnehmerin eine Einladung zum Probetraining in ihrer entsprechenden Altersklasse übergeben.
Die Teilnehmerinnen und deren Eltern bedanken sich für die gute Organisation der Veranstaltung, einige blieben auch noch bis zum Spiel der Frauenmannschaft des TSV gegen F.F.C. Gera um 14:00 Uhr.
Bericht: Madlen Kästner

14.05.2017: ESV Lok Meiningen - TSV 1869 Sundhausen
In allerletzter Sekunde

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2016/17 traten die Damen des TSV Sundhausen bei frühsommerlichen Temperaturen beim ESV Lok Meiningen an. Das Trainerteam musste aufgrund personeller Ausfälle etwas improvisieren, so fand sich beispielsweise Stephanie Drehmann auf der für sie eher ungewohnten Ballverteilerposition hinter der einzigen Sturmspitze M. Chmiel wieder und C. Bley half zum wiederholten Mal als Ersatztorhüterin aus. Durch die Rückkehr von J. Klein konnte allerdings wieder auf die altbewährte Viererkette umgestellt werden.
Von Beginn an setzten die Gäste die jungen Südthüringerinnen unter Druck und verlagerten das Spielgeschehen in der ersten Viertelstunde in deren Hälfte. Im Unterschied zu den vorangegangenen Partien belohnte sich der TSV diesmal für den hohen Aufwand: in der 8. Spielminute brachte L.-J. Schwarz den Ball in Richtung Strafraum, dort stand Chmiel goldrichtig und verwandelte aus kurzer Distanz souverän zur 1:0 Führung. Nach dem frühen Treffer und der Anfangseuphorie schlichen sich nach knapp 20 Minuten die ersten Fehler im Spielaufbau der Gäste ein, auch die Zweikämpfe gegen die robusten Meiningerinnen wurden einerseits nicht konsequent genug und andererseits wieder zu übermotiviert geführt, sodass der ESV immer mehr Zugriff auf das Spielgeschehen gewinnen konnte. In der Mitte der ersten Hälfte überlief die rechte Flügelspielerin die Abwehrreihe des TSV und brachte den Ball scharf in den 16m-Raum, von dort wurde er auf die an der Strafraumkante postierte J. Döller weitergeleitet, welche ohne großes Zögern den Abschluss suchte. Bley hatte bei dem platzierten Flachschuss nicht die geringste Abwehrchance. Im Anschluss fand vor allem Torjägerin A. Mittelsdorf immer besser ins Spiel, sodass Schwarz und Klein allerhand zu tun hatten, die schnelle und technisch versierte Stürmerin unter Kontrolle zu halten. Bei zwei Situationen konnten sie nur im letzten Moment klären. Die TSV-Frauen besannen sich gegen Ende der ersten Halbzeit allerdings wieder auf ihre Stärken und versuchten sich über viele Ballkontakte bis in den gegnerischen Strafraum zu kombinieren, wobei Drehmann die ihr zugewiesene Rolle aufgrund ihrer Ballsicherheit überzeugend erfüllte. Auch C. Bergmann brachte ihre Gegenspielerin auf der linken Außenbahn immer wieder in Bedrängnis und versuchte gefährliche Bälle in die Spitze zu spielen, ein Torerfolg war den Gästen allerdings bis zum Halbzeitpfiff nicht vergönnt.
Kurz nach Wiederbeginn gab es einen Freistoß für die Gastgeber, nachdem der Ball eigentlich aus der Gefahrenzone war, kam er durch einen Fernschuss postwendend auf das Sundhäuser Tor, wo Mittelsdorf einen missglückten Abwehrversuch ausnutze und die 2:1 Führung markierte. Aber anstatt aufzugeben und es Meiningen zu leicht zu machen, bündelten die Sundhäuserinnen ihre Energie und drängten auf den Ausgleich. Dies war angesichts der warmen Temperaturen keine allzu einfache Aufgabe, aber durch das große Laufpensum, vor allem von den zentralen Akteurinnen C. Frohl und Sandra Drehmann kam der TSV zu weiteren aussichtsreichen Möglichkeiten: so hatten Chmiel, Stephanie Drehmann, Schwarz und Frohl ihren Torabschluss, einzig an der Präzision mangelte es. Das Kämpfen bis zum Schlusspfiff sollte sich jedoch bezahlt machen. In der Nachspielzeit wurde Sandra Drehmann kurz vor der Strafraumgrenze regelwidrig vom Ball getrennt. Der fällige Freistoß aus günstiger Position war eine Angelegenheit für Bergmann. Ihren Schuss konnte die Meininger Schlussfrau allerdings zur Ecke abwehren. Jeder war sich dabei bewusst, dass dieser Eckball die letzte Ausgleichsmöglichkeit war. Die erst 17 Jahre alte M. Schuchardt nahm sich ein Herz und führte die Ecke aus: ihre flache Hereingabe wollte eine Abwehrspielerin eigentlich klären, aber anstatt zur Torauslinie ging der Ball zum großen Jubel der Gäste ins eigene Gehäuse. Durch diesen Last-Minute-Ausgleich zeigte sich der TSV insgesamt mit dem Ergebnis zufrieden, eine Niederlage hätte hingegen den Spielverlauf keineswegs wiedergespiegelt.
Am kommenden Wochenende wartet mit dem FFC Gera ein schwerer Gegner auf dem heimischen Rasen. Zuvor veranstaltet der TSV Sundhausen allerdings noch den Tag des Mädchenfußballs, wozu alle jungen Fußballbegeisterten herzlich eingeladen sind.
Bericht: Julia Klein

30.04.2017: TSV 1869 Sundhausen - SSV 07 Schlotheim
Sichere Führung fast noch aus der Hand gegeben

Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen hatte am 19. Spieltag in der Verbandsliga den SSV 07 Schlotheim auf heimischen Rasen zu Gast. Nach der verlorenen Partie der Vorwoche in Weimar hieß es gegen den Tabellen 11. mehr Treffsicherheit beweisen und die sich bietenden Torchancen nutzen, um keine weiteren Punkte mehr liegen zu lassen.
Diese Zielstellung konnten die Sundhäuserinnen auch mit den Anpfiff im Spielgeschehen umsetzen. Bereits nach wenigen Minuten hatten sie das Spiel in die Schlotheimer Hälfte gedrängt und erarbeiten sich erste Chancen. Anders als in der Vorwoche gelang es auch frühzeitig, diese in Zählbares zu verwandeln. Nach Zuspiel von Marta Chmiel erzielte die in den Sturm vorgerückte Carolin Bergmann in der 6. Minute das erste Tor der Partie. Bereits kurze Zeit später hätte Juliane Klein nach einer zielgenauen Flanke von Marta Chmiel auf 2:0 erhöhen können, ihr Ball verfehlte aber knapp das Tor.
Auch in der Folgezeit nutzen sie die Ballunsicherheiten in den Schlotheimer Reihen und brauchen sich durch gute Kombinationen immer wieder in torgefährliche Position. Leider ging man nun mit den zahlreichen sich bietenden Chancen zu leichtfertig um. So blieb Stürmerin Jennifer Schwabe weiter glücklos. Obwohl sie sich immer wieder gegen ihre Gegenspielerin gut durchsetzen konnte, scheiterte sie in der letzten Konsequenz entweder an der Gäste-Torfrau oder an sich selbst. Schließlich war es die Vorbereiterin des ersten Tores Marta Chmiel, die einen Freistoß von Sandra Drehmann in der 35. Minute zur verdienten 2:0-Führung verwerten konnte.
Die Gäste aus Schlotheim waren in der ersten Halbzeit vor allem mit der Abwehr der zahlreichen Sundhäuser Chancen beschäftigt und hatten Mühe ihr eigenes Offensive-Spiel aufzubauen. Die wenigen Situationen in Tornähe konnte die TSV-Abwehr immer noch frühzeitig klären.
Mit der verdienten, aber in der Höhe nicht zufriedenstellenden Führung für die Gastgeberinnen ging es in die Pause. Doch anstatt die Souveränität der ersten Halbzeit beizubehalten, fanden die Sundhäuserinnen nach dem Wiederanpfiff nur schwer ins Spiel. Stattdessen waren es die Schlotheimerinnen, die den nun für sie vorteilhaften Wind sowie die Unkonzentriertheit der Sundhäuserinnen für sich nutzten. Die TSV-Abwehr kam erstmals im Spiel wirklich in Bedrängnis, konnte aber zunächst noch alle Versuche der Gäste vereiteln. Die gewonnenen Bälle wurden jedoch im Gegenzug nicht mehr genutzt, um selbst daraus Chancen zu entwickeln, sondern leichtfertig wieder verloren gegeben.
Schlotheim wurde immer druckender, sodass die TSV-Frauen immer häufiger in echte Bedrängnis gelangten. Nach eine Ecke in der 79. Minute konnte Julia Klein einen sicheren Treffer nur noch reflexartig mit der Hand abwehren. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Gäste-Spielerinnen Sabrina Kurzner kaltschnäuzig. Als doppelte Strafe für den TSV sah Julia Klein für die Aktion auch noch die rote Karte.
Nun in Unterzahl agierend musste man zudem gegen den durch den Anschlusstreffer geweckten Ehrgeiz der Gäste ankommen, was oftmals in höchster Not nur durch ein Foul gelang. Durch die häufigen Standardsituationen für die Schlotheimerinnen hatten die Gastgeberinnen große Mühe, die zur Halbzeit noch sicher geglaubte Führung nicht aus der Hand zu geben.
Im Gegensatz zur ersten Halbzeit waren zudem wirkliche Torchancen auf TSV-Seiten nun Mangelware. Umso mehr hieß es Aufatmen mit dem Ertönen des Schlusspfiffes und den damit gesicherten 3 Punkten.
Die Zielstellung für das Auswärtsspiel am kommenden Sonntag gegen Schott Jena heißt damit weiterhin an der Chancenverwertung arbeiten und die Konzentration über 90 Spielminuten aufrecht erhalten.
Bericht:Madlen Kästner

23.04.2017: Weimarer FFC - TSV 1869 Sundhausen
Punkte verschenkt

Am vergangenen Sonntag traten die Damen des TSV Sundhausen gegen ihren direkten Tabellennachbarn, den Weimarer FFC, an. Mit einem Auswärtssieg hätten die Sundhäuserinnen den Abstand auf die obere Tabellenhälfte verkürzen können, sodass im Ligaendspurt noch ein Sprung in der Tabelle möglich gewesen wäre. Personell war der TSV an diesem Tag gut aufgestellt, sodass das Trainerteam theoretisch aus dem Vollen schöpfen konnte. Mit einem starken Mannschaftsgeist wollte man endlich mal den „Weimar-Fluch“ besiegen, da es bisher noch nie gelang, Punkte aus der Klassikstadt zu entführen.
Gemäß diesem Anspruch begann die Partie mit deutlichen Spiel- und Platzvorteilen für die Gäste. Die Sundhäuser Defensive unterband meist frühzeitig die Angriffsversuche des FFC, sodass die Gastgeber lediglich zweimal vor Ersatztorfrau C. Bley auftauchen konnten. Aber sowohl ein Schuss aus spitzem Winkel, als auch ein Freistoß aus ca. 20m verfehlten das Ziel recht deutlich. Ganz anders sah es auf der Gegenseite aus, Sundhausen erarbeitete sich über sein spielerisch starkes Mittelfeld einige Abschlussmöglichkeiten, allerdings mangelte es an der nötigen Abschlusspräzision bzw. Konzentration. Die beiden aussichtsreichsten Chancen hatte Juliane Klein-zunächst wurde sie nach einer schönen Einzelaktion von J. Schleif mustergültig bedient, ihr Schuss ging leider knapp am Weimarer Tor vorbei. Wenige Minuten später schickte C. Bergmann sie in Richtung Torhüterin A. Bothe, diese reagierte jedoch hervorragend und vereitelte somit die nächste Torgelegenheit des TSV.
Somit ging es mit einem für die Gäste wenig zufriedenstellenden 0:0 in die Halbzeitpause. Trainer M. Bergmann zeigte sich zunächst noch zuversichtlich, dass seine Elf in der zweiten Hälfte die großen Räume effektiver nutzen und die sich bietenden Chancen kaltschnäuziger verwerten würde.
Die Gastgeber machten diese Hoffnungen allerdings innerhalb weniger Minuten nach Wiederanpfiff mit einer relativ einfachen Taktik zunichte- sie pressten die Sundhäuserinnen in überfallartig vorgetragenen Angriffen in die eigene Hälfte, sodass sich die Defensive nicht aus der Umklammerung lösen konnte. In der 49. Spielminute konnte ein Angriffsversuch des FFC nur mit regelwidrigen Mitteln gestoppt werden- der folgende Freistoß von der Strafraumkante wurde präzise in den 5m-Raum geschlagen, wo Torjägerin A. Mursch lauerte und den Ball souverän an Bley vorbei ins Tor spitzelte. Aber anstatt diesen Rückstand als Weckruf zu nehmen, schien es so, als ob die TSV-Frauen sich auch in den folgenden Minuten nicht davon erholen konnten. Ein richtiger Spielaufbau kam aufgrund zu vieler technischer Fehler nicht zustande, in die Zweikämpfe wurde zumeist nur halbherzig gegangen und die wenigen Tormöglichkeiten, die erspielt wurden, konnten nicht konsequent genutzt werden. Beispielsweise scheiterte J. Schwabe nach einer Ecke aus kurzer Distanz an Bothe und nach Vorarbeit von C. Frohl konnte ihr Schuss in letzter Sekunde noch geblockt werden. In der 74. Spielminute hätten die Gastgeber zumindest ausgleichen können-Kapitänin Frohl scheiterte jedoch am Elfmeterpunkt. In der letzten Minute der Nachspielzeit hätte Weimar sogar noch auf 2:0 erhöhen, hierbei war es einzig der Glanzparade von Bley zu verdanken, dass es beim 0:1 aus Sundhäuser Sicht blieb.
Somit geht der Fluch weiter, auch wenn in dieser Partie deutlich mehr drin gewesen wäre. Die Ursachen für die Niederlage müssen die TSV-Damen jedoch einzig bei sich selbst suchen und dabei eine schnelle Fehleranalyse betreiben, sodass am kommenden Sonntag gegen den SSV 07 Schlotheim eine verbesserte Einstellung zum Heimsieg führen kann.
Bericht:Julia Klein

02.04.2017: 1. FFC Saalfeld - TSV 1869 Sundhausen
Punkt gewonnen, aber Traum vom Pokalhalbfinale geplatzt

Am vergangenen Sonntag traten die Frauen des TSV 1869 Sundhausen die lange Fahrt zum eigens formulierten „Spiel des Jahres“ nach Saalfeld an – in dieser Partie ging es sowohl um Ligapunkte als auch um den Einzug in das Halbfinale des Thüringer Landespokals. Die Trainer M. Bergmann, J. und T. Meisel konnten aufgrund von zahlreichen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen lediglich auf 13 Spielerinnen zurückgreifen, welche der „Tormaschinerie“ der Saalfelderinnen Einhalt gebieten und bestmöglich selbst zum Torerfolg kommen sollten. Das Trio schwor seine Elf vor Anpfiff der Begegnung noch einmal ein und erinnerte an den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte – dem Einzug in das Pokalfinale 2016 gegen die Reserve der Bundesligamannschaft des USV Jena. Der Sieg, so waren sich alle Akteure einig, ging an diesem Tag nur über den absoluten Willen, für den Erfolg auch über die Schmerzgrenze hinauszugehen.
In den ersten Minuten zeichnete sich bereits ab, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten und sich ein offener Schlagabtausch entwickeln würde. Der TSV hatte in der Anfangsphase die besseren Chancen: so war es vor allem Stürmerin M. Chmiel, die dreimal den Abschluss suchte, wobei ein Schuss stark von der Saalfelder Torfrau C. Schwimmer pariert wurde und ein anderer knapp an deren Gehäuse vorbei ging. Gegen Mitte der ersten Hälfte kam dann der 1. FFC Saalfeld besser ins Spiel, wobei Top-Torschützin S. Hopfe TSV-Schlussfrau S. Curth mit einem Distanzschuss in die linke untere Ecke prüfte, die diesen jedoch glänzend zur Ecke abwehren konnte. In der Schlussviertelstunde drängten die Gastgeber die Sundhäuserinnen zunehmend in deren Hälfte, die sich nur noch durch Befreiungsschläge von der Umklammerung befreien konnten. Allerdings gelang es dem FFC nicht, ihre Druckphase in etwas Zählbares umzusetzen und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Die Gäste kamen im Anschluss hochmotiviert aus der Kabine und machten ihre Ambitionen in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten recht deutlich. Die erste aussichtsreiche Chance gehörte folgerichtig auch dem TSV: Stoßstürmerin J. Schwabe wurde von C. Frohl optimal freigespielt und lief auf direktem Weg Richtung Saalfelder Tor zu, allerdings mangelte es bei ihrem Abschluss an der nötigen Präzision und Kraft, sodass der Schuss in den Armen von Schwimmer landete. Saalfeld war vor allem über lange Bälle auf ihre schnellen Außenspielerinnen sowie bei Standardsituationen gefährlich-ein Freistoß in günstiger Position wurde jedoch von Curth problemlos entschärft. Fast im Gegenzug gab es eine weitere Chance für die Sundhäuserinnen: Juliane Klein setzte sich auf der rechten Seite durch und wollte den Ball auf die freistehende Schwabe passen, dieser konnte allerdings von der Defensive gerade noch abgefangen werden. Nach einem Eckstoß von C. Bergmann ging Chmiels Schuss knapp am Gehäuse vorbei. Die letzte Riesenmöglichkeit war wiederum auf Seiten des TSV: Bergmann überlief dynamisch ihre Gegenspielerinnen und hatte lediglich noch Schwimmer vor sich, leider legte sie sich das Leder etwas zu weit vor, sodass die Torfrau die Situation richtig antizipierte und diese Möglichkeit zum Leidwesen Sundhausens zunichte machte. Somit teilten sich die Kontrahenten im Ligaspiel die Punkte, was vor allem auf die starken Defensivreihen beider Teams zurückzuführen war.
In der sich anschließenden Verlängerung blieben, wohl auch aufgrund der schwindenden physischen Kräfte, Torgelegenheiten Mangelware. Auf Sundhäuser Seite hatte Schwabe die aussichtsreichste Chance auf ihr erstes Tor für den TSV, sie legte sich den Ball jedoch etwas zu weit vor. Die Platzherrinnen hätten ihrerseits kurz vor Ende der Verlängerung den Einzug ins Halbfinale bereits klarmachen können, als Hopfe sich durch den Strafraum dribbelte und lediglich durch den vollen Körpereinsatz von Kapitänin S. Drehmann vom Torerfolg abgehalten werden konnte. Den zweiten Versuch parierte Curth ins Toraus. Betrachtet man die gesamten 120 Minuten so gilt es zu konsternieren, dass aufgrund der Chancenverteilung und der Spielanteile ein Sundhäuser Sieg nicht unverdient gewesen wäre, aber die Abschlussschwäche wieder einmal dazu führte, dass man sich für den hohen Aufwand nicht selbst belohnte.
Zum Elfmeterschießen traten im Anschluss auf jeder Seite fünf Akteurinnen an, die Nervenstärke beweisen wollten. Den Auftakt für den TSV machte M. Schilling: ihrem Schuss mangelte es allerdings an der nötigen Kraft, sodass er kein Problem für Schwimmer darstellte. Allerdings landete der erste Elfmeter von Saalfeld auch nur an der Latte, wodurch es immer noch 0:0 stand. Als Nächstes legte sich Frohl den Ball am Punkt zurecht und verwandelte in souveräner Manier halbhoch links. Saalfeld zog mit ihrem versenkten Elfmeter gleich. Bergmann nahm sich danach ein Herz und hämmerte das Leder zur 2:1 Führung in die Maschen. Der nachfolgende Elfmeter sorgte auf TSV-Seite kurzzeitig für Hoffnung, da dieser das Ziel um einige Meter verfehlte. Chmiel machte sich als 4. Schützin leider etwas zu viele Gedanken, sodass sie den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Die Saalfelder Spielerin machte es besser und glich zum 2:2 aus. Nun lastete aller Druck auf Drehmann, die selbstbewusst zum Punkt schritt, aber es ihr letztlich auch an dem nötigen Quäntchen Glück mangelte. Dieses Glück hatten die Gastgeber dann bei ihrem letzten Versuch, als der mit Wucht geschossene Elfmeter nur knapp unter der Latte landete.
Trotz des Ausscheidens konnten die Sundhäuserinnen die Heimreise erhobenen Hauptes antreten, da sie dem jungen Saalfelder Team über sehr weite Strecken Paroli bieten konnten und zum Teil auch näher am Sieg dran waren. Wir wünschen dem 1. FFC Saalfeld nun für das anstehende Halbfinale gegen den Weimarer FFC viel Erfolg.
Bericht:Julia Klein

26.03.2017: TSV 1869 Sundhausen - 1. FFV Erfurt II
Heimstärke demonstriert

Am vergangenen Sonntag stand mit dem aktuellen Tabellenzweiten der Thüringer Verbandsliga, dem 1. FFV Erfurt II, die nächste schwere Bewährungsprobe auf heimischen Rasen auf dem Programm. Bei schönstem Frühjahrswetter stimmte das Trainertrio seine Schützlinge auf die „Heimpremiere“ 2017 ein und appellierte an die Moral und Stärke seiner Mannschaft, dem Gegner aus Erfurt zu beweisen, wer das Sagen auf dem Sundhäuser Grün hat. Neben den günstigen äußeren Bedingungen konnten Bergmann & Co, trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle, auf ein großes und qualitativ gut besetztes Spielerkontingent zurückgreifen. Das Spiel begann, wie die Trainer es vor Beginn der Partie vermuteten, nämlich so, dass sich beide Teams fast vollständig egalisierten und Tormöglichkeiten Mangelware blieben. Das Spiel fand vorrangig im Mittelfeld statt, wobei die Zweikämpfe zwar hart umkämpft, aber dennoch fair geführt wurden. Die Landeshauptstädterinnen waren vor allem bei Standardsituationen, wie Eckbällen und Freistößen, durch ihre kopfballstarken Spielerinnen omnipräsent und stets gefährlich. Eine wirklich aussichtsreiche Torchance konnten sie in den ersten 45 Minuten allerdings nicht verbuchen. Die TSV-Damen hatten ihrerseits eine Einschussmöglichkeit, als M. Schilling den Ball nach einem Freistoß in Richtung Strafraum schoss und Juliane Klein den Ball fast unbedrängt nicht richtig traf, sodass er etwas über das Erfurter Tor ging.
In der Halbzeitansprache zeigte sich das Trainertrio angesichts der kämpferisch starken Heimleistung zufrieden und auch zuversichtlich für die zweite Halbzeit, dass möglicherweise die Punkte in Sundhausen bleiben könnten. Den besseren Auftakt hatten kurz nach dem Seitenwechsel allerdings die Gäste: nach einem schnellen Angriff über die rechte Außenbahn kam die Flanke gefährlich in den 16-Meter-Raum, wobei Stürmerin N. Brettschneider den Fuß als Erstes an den Ball bekam, der jedoch das Gehäuse von TSV-Keeperin S. Curth um ein paar Meter verfehlte. Nach diesem Weckruf versuchten die Gastgeber das Spiel wieder mehr an sich zu ziehen und sich spielerisch Richtung Gästehälfte vorzuarbeiten. Die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung für den TSV brachte ein direkt verwandelter Eckstoß von C. Bergmann in der 55. Spielminute. Motiviert durch die Führung versuchten die Sundhäuserinnen weiter Druck auf die Erfurter Defensive aufzubauen. Die ganze TSV-Offensive um J. Schleif, Juliane Klein, J. Schwabe, C. Bergmann und M. Chmiel zeigte sich an diesem Tag besonders willensstark und engagiert, wodurch die Erfurterinnen immer wieder vor Probleme gestellt wurden. In der 66. Minute konnte als Folge dessen die direkt frei auf die Torhüterin zulaufende Schwabe nur regelwidrig vom Ball getrennt werden. Zum fälligen Strafstoß trat Juliane Klein an, die bereits letzte Woche vom Punkt erfolgreich war und von daher über das nötige Selbstvertrauen verfügte. Allerdings versagten ihr diesmal leider die Nerven, wodurch der Ball in den Armen der Gästetorfrau J. Helbig landete. Jedoch bügelte Klein ihr Missgeschick in der 79. Minute selbst wieder aus, indem sie eine eigentlich als Flanke gedachte Vorlage im Tor zum umjubelten 2:0 unterbrachte. In den Schlussminuten versuchten die Gastgeber gegen einen stärkend werdenden Gegner mit aller Macht ihre Führung zu verteidigen. In der Nachspielzeit konnte das „Sundhäuser Bollwerk“ dann leider doch noch durch Außenstürmerin M. Hübner überwunden werden, die den Anschlusstreffer markierte. Aber alle weiteren Bemühungen halfen nichts mehr, kurz danach pfiff der gute Unparteiische M. Stein die Begegnung ab.
Nach diesem wichtigen Heimdreier darf aber nicht allzu lange gefeiert werden, sondern muss der Blick gleich wieder nach vorne gerichtet werden. Denn das als „Spiel des Jahres“ ausgegebene Punkt- und Pokalspiel am kommenden Sonntag 14 Uhr gegen den 1. FFC Saalfeld wirft bereits seine Schatten voraus. Darin geht es neben den Ligapunkten auch um den Einzug in das Pokal-Halbfinale des Thüringer Landespokals. Entsprechend steigen die Motivation und die Aufregung bei den TSV-Frauen, die auch dieses Jahr die Chance auf einen Finaleinzug wie 2016 wahren können. Es wird also spannend. :)
Bericht:Julia Klein

19.03.2017: SV Germania Ilmenau - TSV 1869 Sundhausen
Auswärtssieg dank längerem Atem

Am vergangenen Sonntag trafen der Tabellenelfte- die SV Germania Ilmenau- und der Tabellenachte- der TSV 1869 Sundhausen- bei regnerischer Witterung im Stadion am Hammergrund aufeinander. Nach dem aus Sundhäuser Sicht glücklosen 1:1 im Hinspiel, hatte die Elf von Trainer M. Bergmann an diesem Spieltag etwas gutzumachen. Unter der Vorgabe eines Auswärtsdreiers wurden die TSV Frauen vor Spielbeginn entsprechend taktisch und emotional auf ihren Kontrahenten eingestellt.
Die Partie begann zunächst zäh, herausgearbeitete Chancen waren in den ersten Spielminuten auf beiden Seiten Mangelware bzw. Stückwerk. Nach gut einer Viertelstunde zeigte sich eine leichte Feldüberlegenheit zugunsten der Gäste, in dieser Phase scheiterten Stürmerin M. Chmiel sowie Flügelspielerin J. Klein jeweils aus kurzer Distanz vor dem Ilmenauer Tor. Allerdings waren auch die Gastgeber, vor allem in Form von Standardsituationen, immer mal wieder gefährlich, sodass die erste Halbzeit einem offenen Schlagabtausch gleichkam, wobei Sundhausen ein leichtes Chancenplus für sich verbuchen konnte. Dieses Übergewicht wurde in der 43. Spielminute dann in Person von C. Bergmann in etwas Zählbares umgewandelt- nach einem Angriff über die linke Seite vollendete die Außenspielerin souverän zur 1:0 Führung.
In der Halbzeitansprache zeigte sich das Trainertrio trotz kleiner spielerischer Unzulänglichkeiten grundsätzlich zufrieden und vertraute für die zweite Halbzeit auf die mannschaftliche Geschlossenheit ihres Teams.
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten vorrangig den Platzherrinnen, welche das ein oder andere Mal aussichtsreich vor TSV-Torfrau S. Curth auftauchten. Die Sundhäuser Denfensive hatte einige Mühe, den Angriffswellen standzuhalten, schaffte dies jedoch mit vereinten Kräften und einer gewissen Portion Glück. Mit der Einwechslung von Stürmerin J. Schwabe kam auf Seiten des TSV wieder neuer Schwung in die Angriffsbemühungen. Neben Chmiel scheiterte aber auch Schwabe zunächst noch an der eingewechselten L. Heise. In der 75. Spielminute konnte die quirlige Mittelstürmerin jedoch nur regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt werden- den fälligen Strafstoß verwandelte Juliane Klein zur 2:0 Führung. In der Schlussviertelstunde gewannen die Gäste dank ihrer konditionellen Vorteile wieder die spielerische Oberhand und hatten noch einige Tormöglichkeiten. Nach einer Vorlage von Schwabe machte sich Chmiel in der 80. Minute fast unbedrängt in Richtung Ilmenauer Gehäuse auf und markierte nervenstark den 3:0 Endstand.
Betrachtet man den gesamten Spielverlauf und die entsprechenden Spielanteile, so ist der Sieg in dieser Höhe auch verdient. Am kommenden Wochenende wartet mit der jungen Reserve des 1. FFV Erfurt eine schwere Heimaufgabe auf die Sundhäuserinnen. Auch diese Partie wird unter dem Stichwort Wiedergutmachung stehen- war man doch im Hinspiel in der Landeshauptstadt noch ohne echte Gegenwehr mit 1:3 nach Hause geschickt worden.
Bericht:Julia Klein

05.03.2017: 1.FFC Saalfeld - TSV 1869 Sundhausen
Gerechte Punkteteilung

Am vergangenen Sonntag stand für die Sundhäuser Damenmannschaft das erste Punktspiel 2017 auf dem Programm. Der Gegner im Klaus-Törpe-Sportpark war mit dem jungen Team des 1.FFC Saalfeld ein unbekannter. Das Trainergespann um M. Bergmann, J. und T. Meisel stand vor der Partie vor der schwierigen Aufgabe, ihre Spielerinnen auf den Ligakonkurrenten, der auf dem 5. Tabellenrang überwinterte, taktisch einzustellen, da die beiden Mannschaften auf dem Rasen erstmals aufeinandertrafen. Mit bislang 42 erzielten Tore, im Gegensatz zu 16 Treffern auf Sundhäuser Seite, konnte allerdings davon ausgegangen werden, dass der Saalfelder Offensive besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden musste. Der TSV Sundhausen, der nach der Hinrunde auf einem soliden 7. Platz lag, wusste nach überstandener Vorbereitungsphase und lediglich einem Vorbereitungsspiel nicht ganz genau, wo er spielerisch und konditionell steht. Aus diesem Grund setzte Bergmann zunächst auf eine kompakte Defensive mit Viererkette und einer Doppelsechs sowie lediglich einer echten Spitze, um aus einer sicher stehenden Hintermannschaft den einen oder anderen Nadelstich in Richtung Saalfelder Gehäuse zu setzen.
Die ersten Minuten waren dann auch durch ein gegenseitiges Abtasten gekennzeichnet. Beide Teams versuchten zunächst über gewonnene Zweikämpfe ins Spiel zu finden. Saalfeld war seinerseits über ihre schnellen Außenspielerinnen gefährlich, die die beiden Sundhäuser Außenverteidigerinnen Letsch und Hartmann des Öfteren unter Druck setzten. Zwingende Torchancen konnten sich die Saalfelderinnen jedoch bis zur 21. Spielminute nicht herausarbeiten. Dann führte ein Abstimmungsfehler in der Viererkette dazu, dass die Abseitsfalle nicht zuschnappte und Stoßstürmerin Deena Voigt freie Bahn Richtung TSV-Schlussfrau S. Curth hatte. Diese konnte den Schuss zwar noch erreichen, aber leider nicht entscheidend ablenken, sodass der Ball den Weg zum 0:1 ins Tor fand. Dieser frühe Rückstand schien die Sundhäuserinnen allerdings nicht im Geringsten zu demotivieren. Mit erkennbarer Entschlossenheit versuchten sie sich nun selbst in die gegnerische Hälfte zu kombinieren, wobei Kapitänin C. Frohl zweimal kurz hintereinander an der Saalfelder Torfrau scheiterte. Nach einer gespielten halben Stunde erkannte Flügelspielerin Juliane Klein ihre Chance in einem zur Torfrau zurückgespielten Pass: mit hohem Tempo lief sie die Torfrau an, die den Ball nicht kontrollieren konnte, wodurch Klein diesen Fehler zum 1:1 Ausgleich ausnutzen konnte. Klein hatte auch die Führung auf dem Fuß, scheiterte allerdings an der herauslaufenden 1.FFC-Torfrau. Die zu dieser Zeit verdiente Führung markierte dann nach einer ansehnlich vorgetragenen Angriffskombination über Klein, Chmiel und Frohl Außenspielerin C. Bergmann- allerdings ertönte kurz darauf der Pfiff des Unparteiischen wegen einer korrekt erkannten, wenn auch knappen Abseitsposition Bergmanns. Aufgrund der höheren Spielanteile, besseren Torchancen und der stärkeren Zweikampfquote hätten die Hausherrinnen zur Halbzeit führen können, wenn nicht sogar müssen. Das Trainertrio zeigte sich in der Halbzeitpause angesichts der dargebotenen Leistung ihrer Elf trotzdessen zufrieden und durchaus zuversichtlich für die zweiten 45 Minuten, warnte jedoch gleichzeitig vor aufkommender Unkonzentriertheit.
Wie die erste Phase nach Wiederanpfiff zeigte, sollten sie mit ihrer Warnung recht behalten. Saalfeld hatte in der ersten Viertelstunde den besseren Zugriff auf das Spiel, konnte jedoch nur mit Distanzschüssen gefährlich werden. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kam der Gastgeber in den verbleibenden 30 Minuten wieder besser in Tritt, jedoch nicht mehr zu aussichtsreichen Tormöglichkeiten. Die TSV-Frauen hatten am Ende sogar noch Glück, als in den Schlussminuten drei Freistöße in Strafraumnähe das Sundhäuser Tor nur knapp verfehlten.
Insgesamt dürften beide Seiten aufgrund des gesamten Spielverlaufs mit dem Unentschieden zufrieden sein. Nach diesem ersten Aufeinandertreffen dürfte die taktische Analyse des Gegners in Bezug auf die Partie am 02.04.17 in Saalfeld, welches gleichzeitig Punktspiel und Pokalviertelfinale ist, leichter fallen. Für die Bergmannelf war dieses Nachholspiel eine erste wichtige Standortbestimmung, welche kleinere Defizite aufgezeigt hat, aber gleichzeitig auch aufgrund der physischen und spielerischen Verfassung seiner Mannschaft durchaus Zuversicht für die anstehenden schweren Aufgaben schafft. Kommende Woche gastieren die starken Eichsfelderinnen aus Uder in Sundhausen. Dort heißt es zum Rückrundenauftakt an diese Leistung anzuknüpfen, um die Punkte in den eigenen Reihen zu behalten.
Bericht:Julia Klein

11.12.2016:SV Concordia Riethnordhausen - TSV 1869 Sundhausen
Erfolgreicher Jahresabschluss

Am heutigen 3. Advent traten die TSV-Frauen zum letzten Pflichtspiel des Jahres 2016 beim Landesklassisten SV Concordia Riethnordhausen an. Der Sieger dieser Partie sollte dann in die Runde der letzten Acht des Thüringer Landespokals einziehen. Die Motivation, die letzten Kräfte vor dem Jahreswechsel zu bündeln und sich endlich mal für die guten spielerischen Ansätze zu belohnen, war bei allen Akteurinnen bereits vor Spielbeginn spürbar.
Dementsprechend engagiert begannen die Randgothaerinnen in den ersten Minuten. Nach gerade einmal zwei gespielten Minuten nutzte M. Schilling einen etwas zu kurz geratenen Abstoß zur frühen Führung, indem sie den Ball mit links in die Maschen knallte. Im Anschluss versuchten die Sundhäuserinnen den Gastgeber in ihrer eigenen Hälfte festzumachen und durch schnelles Kombinieren sich weitere Torchancen zu erarbeiten. Allerdings mangelte es oftmals an der letzten Präzision und der nötigen Ruhe. Statt die Bälle flach zu spielen, wurde etwas überhastet der hohe, meist zu lange Pass in die Spitze bevorzugt. Nach einer Viertelstunde setzten die TSV-Frauen ihre spielerische Überlegenheit dann auch mal wieder in etwas Zählbares um: Stürmerin M. Chmiel traf nach feiner Vorarbeit von Schilling zum 2:0. Riethnordhausen war in der Folgezeit stärker bemüht, die Zweikämpfe anzunehmen und die Räume in der Defensive etwas enger zu stellen. Als Gegenreaktion versuchten die Gäste ihr Spiel in die Breite zu ziehen und auch konsequenter den Platz auf den Außenbahnen zu nutzen. Das dritte Tor an diesem Tag war typisch für das Abschlussverhalten des TSV in dieser Saison. Nach dreimaligem Anlauf durch verschiedene Spielerinnen schaffte es C. Frohl schließlich im vierten Versuch endlich den Ball im Tor unterzubringen. Nur drei Minuten nach dem 3:0, in der 31. Spielminute, wurde Juliane Klein auf der rechten Seite regelwidrig zu Fall gebracht. Der Freistoß war dann ein Fall für Spezialistin L.-J. Schwarz: ihren präzisen Ball verwertete C. Bley am langen Pfosten ganz souverän. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann wiederum Bley, die ihren Torriecher zu entdecken schien: nachdem sie von Außenspielerin C. Bergmann mustergültig angespielt wurde, konnte sie den Ball im Strafraum gegen ihre Gegnerin behaupten und zur 5:0 Pausenführung abschließen. Bley hätte sogar noch ein lupenreiner Hattrick gelingen können, wenn ihr Fernschuss kurz vor der Halbzeit nicht knapp neben das Tor gegangen wäre.
Die Halbzeit nutzte das Trainertrio M. Bergmann, T. und J. Meisel, um kleine Fehlerquellen zu besprechen und ihrer Mannschaft ein paar Hinweise zu geben, damit das spielerische Niveau in der zweiten Hälfte mindestens gehalten bzw. noch gesteigert werden könnte.
Die TSV-Frauen benötigten dann jedoch etwas Anlaufzeit, um das Spielgeschehen wieder zu bestimmen. In der 61. Minute war es dann abermals eine Kombination zwischen Schilling und Chmiel, die zum Ausbau der Führung führte. Lediglich eine Minute später bedurfte es nur weniger Spielstationen, bevor Juliane Klein, die optimal von der frisch eingewechselten T. Letsch bedient wurde, mit einem sehenswerten Schlenzer ins linke obere Eck das 6:0 markierte. Ohne dem Gastgeber eine Möglichkeit zum Befreien zu geben, drückten die Gäste weiter Richtung gegnerisches Tor. Klein schnürte in der 66. Spielminute ihren Doppelpack nach einem Pass in die Schnittstelle von Frohl. Dass die Sundhäuserinnen auch bei Standardsituationen gefährlich sein können, bewiesen sie in der 74. Minute ziemlich ansehnlich: eine sehr gut getimte Ecke verwertete Frohl mit viel Übersicht. Für den Endstand in einer recht einseitigen, aber größtenteils fair geführten Partie sorgte Törjägerin Chmiel, deren dritter Treffer erneut von Schilling vorbereitet wurde. In den letzten zehn Spielminuten hatte Sundhausen zwar noch die ein oder andere Abschlussmöglichkeit, wirklich gefährlich wurde es hingegen nicht mehr.
Dieser Pokalsieg kann als versöhnlicher Abschluss eines aufregenden Fußballjahres 2016 gewertet werden. Nach dem Finaleinzug im Thüringen-Pokal im Mai und der DfB-Pokal-Teilnahme folgten teilweise durchwachsene Leistungen in der Liga, wodurch ein nicht ganz zufriedenstellender 7. Tabellenplatz in der Verbandsliga aktuell zu Buche steht. Der Anspruch sollte es sein, in der Winterpause weiter beharrlich und konsequent zu arbeiten, sodass die TSV-Frauen in der Rückrunde vielleicht ein paar Ränge nach oben klettern können. Andererseits wäre es eine Wunschvorstellung erneut in das Thüringer Pokalfinale einzuziehen. Dafür müsste aber zunächst einmal der erste schwere Stolperstein mit dem Ligakonkurrenten 1. FFC Saalfeld gemeistert werden. Die Saalfelderinnen überwintern derzeit auf einem guten 5. Tabellenrang. Diese Konstellation verspricht einen harten Kampf um den Einzug in das Halbfinale.
Bericht:Julia Klein

04.12.2016:FSV Silvester Bad Salzungen - TSV 1869 Sundhausen
Latte, Pfosten, Kopfball, … kein Tor

Am 2. Advent traten die TSV-Frauen bei erfrischenden Temperaturen die Reise in den Wartburgkreis zum direkten Tabellennachbarn FSV Silvester Bad Salzungen an. Die Sundhäuserinnen verfolgten beim letzten Ligaspiel 2016, das zugleich Rückrundenauftakt war, zwei Ziele: zum einen wollten sie Wiedergutmachung für die schwache Vorstellung in Gera machen, zum anderen den knappen Punkteabstand zu den Verfolgerinnen ausbauen, um mit einem beruhigenden Gefühl in die Winterpause zu gehen.
Nach einer unumgänglichen intensiven Aufwärmung kam der TSV Sundhausen bei winterlichen Minusgraden besser in die Partie. Die Gäste nahmen die Zweikämpfe an, eroberten eine Reihe von Bällen im Mittelfeld und probierten sich in die Hälfte des Gastgebers zu kombinieren. In der Anfangsviertelstunde hatten sie bereits eine sehr aussichtsreiche Torchance, als Juliane Klein mit Übersicht den Ball zu T. Letsch querlegte, die nicht lange zögerte und abschloss. Allerdings war Silvester-Torfrau B. Heiß zur Stelle und verhinderte für ihre Mannschaft einen frühen Rückstand. Durch ihr offensives Stellungsspiel verhalf Heiß dem TSV in der Folgezeit jedoch zweimal zu Möglichkeiten, leider verfehlten dabei sowohl C. Frohl als auch M. Chmiel mit ihren Fernschüssen das freistehende Gehäuse. Bad Salzungen startete vor allem über ihre linke Außenseite ein paar Entlastungsangriffe, dabei suchten sie vorrangig Stoßstürmerin S. Kirchner, die allerdings größtenteils von den Sundhäuser Innenverteidigerinnen unter Kontrolle gebracht werden konnte. Nach gut einer halben Stunde konnte Stürmerin Chmiel ca. 25m vor dem Tor nur regelwidrig vom Ball getrennt werden. Den fälligen Freistoß trat L.-J. Schwarz in Richtung Strafraum, dort konnte der Ball zunächst geklärt werden, landete im Anschluss aber wieder bei Schwarz, die einen zweiten Versuch unternahm und das Leder wiederholt in die Gefahrenzone brachte. Im Strafraumgewühl war es dann Nachwuchstalent A. Köhler, die am schnellsten reagierte und die Sundhäuser Führung markierte. In der Folgezeit entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Silvester seinerseits versuchte etwas mehr Druck aufzubauen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ermöglichte ein gravierender Abstimmungsfehler in der Sundhäuser Defensive den zu diesem Zeitpunkt unverdienten Ausgleichstreffer für den Gastgeber: Kirchner nutzte den Fehler kaltschnäuzig aus, indem sie mit einem Sonntagsschuss aus ca. 16m Torhüterin S. Drehmann im Sundhäuser Tor bezwang.
In der Halbzeitpause zeigte sich das Trainertrio recht zufrieden mit der dargebotenen Leistung und appellierte an den Mannschaftsgeist, in der zweiten Halbzeit geschlossen für den Auswärtssieg zu kämpfen.
Aufgrund der gut besetzten Reservebank konnte in der zweiten Hälfte auch personell etwas umgestellt werden. Allrounderin M. Schilling machte in den ersten Minuten durch zwei gefährliche Fernschüsse auf sich aufmerksam, allerdings verhinderten die Latte bzw. Torfrau Heiß die Sundhäuser Führung, auch das Nachsetzen von Klein führte nicht zum gewünschten Erfolg. Die zweite Halbzeit spielte sich fast vollständig in der Bad Salzunger Hälfte ab. Die TSV-Frauen zeigten hierbei einen sehenswerten Kombinations- und Angriffsfußball, der lediglich ein Manko aufwies: den effizienten Torabschluss. Die Platzherrinnen tauchten in den zweiten 45 Minuten nicht einmal gefährlich vor Drehmann auf. Aus diesem Grund ist es umso ärgerlicher, dass auch weitere Möglichkeiten durch Chmiel, Klein und Schilling ungenutzt blieben. Kurz vor Ende der Partie ertönte nach einem Foul noch einmal der Pfiff des Schiedsrichters. Kapitänin Frohl gab den Ball dann scharf in den 5-Meter-Raum, wo Abwehrspezialistin C. Bley mit einem wuchtigen Kopfball den vermeintlichen Siegtreffer markierte. Allerdings war Schiedsrichter C. Altmann der Auffassung, dass Heiß in ihrer Schutzzone regelwidrig attackierte wurde und gab das Tor daher nicht. Aufgrund der Spielanteile und des gesamten Spielverlaufs wäre der Sieg mehr als verdient gewesen. Das Glück war an diesem Spieltag allerdings nicht auf der Seite des TSV Sundhausen. Die Partie gegen Bad Salzungen stand jedoch auch sinnbildlich für die gesamte Hinrunde der Saison 2016/2017: trotz zum Teil sehr guter Spielanlagen und zahlreich erarbeiteter Tormöglichkeiten mangelt es bisher noch an der nötigen Abschluss-Effizienz. Wenn dann zusätzlich noch die kleinen Abstimmungsfehler in der Defensive abgestellt werden könnten, besteht für die zweite Saisonhälfte die Hoffnung, ein paar Plätze in der Tabelle nach oben zu klettern.
Am kommenden Sonntag steht dann wirklich das letzte Spiel 2016 auf dem Programm: in der Pokalpartie gegen den Landesklassisten SV Concordia Riethnordhausen kann dann vielleicht schon mit der Fehlerbehebung begonnen werden.
Bericht:Julia Klein

27.11.2016:FFC Gera - TSV 1869 Sundhausen
Aufwärtstrend zunächst einmal gestoppt

Am heutigen 1. Advent traten die Damen des TSV Sundhausen die lange Auswärtsreise nach Ostthüringen an, um ihrem Gegner, dem FFC Gera, die Punkte streitig zu machen. Mit einem Auswärtserfolg hätte der TSV die Möglichkeit, den Abstand zu dem Tabellensechsten Gera und somit der oberen Tabellenhälfte zu verkürzen. Das Trainergespann M. Bergmann und T. Meisel konnte mit insgesamt 16 Akteurinnen theoretisch aus dem Vollen schöpfen.
Entsprechend zuversichtlich und motiviert gingen die Sundhäuserinnen im Anschluss auch in die Partie. In den ersten Spielminuten zeichnete sich bereits ab, dass beide Mannschaften sich an diesem Spieltag nichts schenken würden. Die Zweikämpfe wurden angenommen und Sundhausen versuchte seinem Gegner so wenig Raum wie möglich fürs Kombinieren anzubieten. Mit vereinten Kräften gelang dies in der Anfangsviertelstunde zunächst recht gut. Nach einem Freistoß von C. Bergmann hatte Stürmerin M. Chmiel sogar die Führung auf den Füßen, ihr Schuss aus kurzer Distanz wurde jedoch von Geras Torhüterin stark pariert. Gegen Mitte der ersten Halbzeit war es wiederum Chmiel, die nach einer schönen Kombination über Julia Klein und C. Frohl zum Abschluss kam, das Tor jedoch um einige Meter verfehlte. In der Folge kamen die Gastgeber stärker auf, auch weil Sundhausen den Zugriff im Mittelfeld verlor und durch einige Fehlpässe Gera Chancen auf Konter einräumte. In der Konsequenz wurde Torhüterin S. Drehmann vermehrt in Form von gefährlichen Freistößen in Strafraumnähe geprüft. Bis kurz dem Halbzeitpfiff konnte die Bergmannelf dem Druck Geras standhalten, dann war es Stürmerin T. Gruschwitz, die in der 42. Minute am schnellsten reagierte, nachdem Drehmann zuvor hervorragend einen Schuss von der Strafraumgrenze pariert hatte. Die Sundhäuser Defensive war in diesem Moment gedanklich einfach einen Schritt zu langsam. Somit ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabine. Dort appellierte das Trainerduo nochmal an die Moral des Teams, sich jetzt nicht aufzugeben und mannschaftlich geschlossen gegen eine Niederlage zu stemmen.
Kurz nach Wiederanpfiff kamen die TSV-Frauen wieder einmal in Person von Chmiel zu einer aussichtsreichen Tormöglichkeit, die jedoch von Torhüterin J. Kremke vereitelt wurde. Diese Chance wirkte für die Platzherrinnen wie eine Art Weckruf: in der Folgezeit war der FFC vor allem durch Angriffe über die Außenbahnen näher am Ausbau der Führung, als umgekehrt der TSV am Ausgleich. Nach einer gespielten Viertelstunde tauchten die Gäste allerdings ihrerseits zum wiederholten Mal gefährlich vor dem Geraer Gehäuse auf, jedoch traf die junge A. Köhler statt des Tores nur die herausstürmende Keeperin. Unmittelbar nach dieser gescheiterten Aktion startete Gera einen schnellen Gegenangriff, welcher mit dem 2:0 durch Gruschwitz vollendet wurde. Wenige Minuten später hätte Gruschwitz gar einen Hattrick markieren können, ihr Schuss aufs leere Tor ging jedoch wenige Zentimeter daneben. Die TSV-Frauen kamen in den letzten 20 Spielminuten nur noch sporadisch zu eigenen Angriffsversuchen. Das Spielgeschehen fand vorrangig im Mittelfeld statt, wobei die Zweikampfhärte auf beiden Seiten stetig zunahm. Der Unparteiische R. Köhler verstand es über die gesamte Spiellänge allerdings gut, die Emotionen zu kontrollieren, sodass die Partie nicht aus dem Ruder lief. In der 83. Spielminute nutzte Gera dann einen effektiv vorgetragenen Konter in Person der quirligen J. Stachon, um Sundhausen den letzten Funken Hoffnung zu nehmen. Die Gäste aus Westthüringen wollten sich bis zum Schlusspfiff jedoch nicht gänzlich geschlagen geben und kamen in der Nachspielzeit durch Chmiel, nachdem sie zuvor von Klein bedient wurde, noch zu ihrem verdienten Ehrentreffer.
Im Ganzen betrachtet geht der Sieg für den FFC Gera völlig in Ordnung, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausfiel. Nach drei Siegen in Folge hat der TSV Sundhausen nun einen wieder einen Rückschlag erlitten. Aber anstatt lange an der Niederlage zu knabbern, sollten sich die Sundhäuserinnen noch einmal voll auf die letzte Ligapartie 2016 konzentrieren, um mit einem positiven Gefühl in die Winterpause zu gehen. Nächsten Sonntag geht es zum direkten Kontrahenten nach Bad Salzungen.
Bericht:Julia Klein

06.11.2016:TSV 1869 Sundhausen - ESV Lok Meiningen
Gleiches Ergebnis, anderes Spiel

Am vergangenen Sonntag gastierte die Damenmannschaft der ESV Lok Meiningen an der Trügleber Straße. Während die Gäste aus Südthüringen sich durch einen Auswärtssieg Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen wollten, hatten sich die Sundhäuserinnen das Ziel gesteckt, mit einem Heimdreier den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu wahren. Das Trainergespann um M. Bergmann, J. und T. Meisel forderte vor Spielbeginn von ihrer Mannschaft ganz banal, dass sie es „wie letzte Woche“ machen sollten. Gemeint ist hier der souveräne 4:0 Heimerfolg gegen die SV Schott Jena am vorherigen Sonntag
Mit dieser Vorgabe gingen die TSV-Frauen dann in die Partie. Jedoch wurde ihnen recht schnell klar, dass der Gegner ein anderer war, der ebenfalls um die Punkte kämpfen wollte. Die ersten Spielminuten waren von vielen Unkonzentrierten im Spielaufbau und technischen Fehlern geprägt, die zudem von mangelnder Laufbereitschaft begleitet wurden. Nach diesen Anlaufschwierigkeiten bekamen die Sundhäuserinnen nach ungefähr einer Viertelstunde einen besseren Zugriff auf das Spielgeschehen. In der Folge häuften sich die Torabschlüsse auf den Meininger Kasten, wobei die Torfrau zunächst tadellos parieren konnte. In der 20. Spielminute wurde die spielerische Überlegenheit dann in etwas Zählbares umgewandelt: nach einer Ecke von C. Bergmann konnte die Meininger Hintermannschaft die Situation nicht entscheidend klären, sodass Juliane Klein im Strafraum an den Ball kam und sofort aufs Tor schoss. Der Schuss ging von der Latte an den Rücken der Torhüterin und von dort ins Tor. Lok Meiningen, die einige technisch versierte Spielerinnen in ihren Reihen haben, versuchte sich ihrerseits auch Torchancen zu erarbeiten. Ausgangspunkt jeder gefährlichen Meininger Aktion war dabei A. Mittelsdorf, die gegen Mitte der ersten Hälfte fast die Vorlage zum Ausgleich gebracht hätte. Jedoch rutschte neben der TSV-Defensive auch die Lok-Offensive am Ball im 5m-Raum vorbei. Auf Sundhäuser Seite scheiterte J. Schleif zweimal knapp, ebenso wie Juliane Klein, die mit etwas Glück ihren zweiten Treffer hätte markieren können. In der 40. Minute vollendete Stürmerin M. Chmiel einen exzellenten Angriff über die rechte Seite zum verdienten 2:0. Nur drei Minuten später nahm sich Innenverteidigerin L.-J. Schwarz aus ca. 25m einfach mal ein Herz und hämmerte den Ball in die Maschen zur 3:0 Pausenführung. In der Halbzeitpause zeigte sich das Trainertrio vom Spielverlauf her grundsätzlich zufrieden, forderte aber auch anhaltende Konzentration und Laufbereitschaft für die zweite Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel war es zunächst wieder Schleif, die sich im Torabschluss versuchte, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Die für sie in der 56. Minute eingewechselte T. Letsch knüpfte nahtlos an die Leistung ihrer Vorgängerin an und sorgte auf ihrer rechten Seite für ständige Gefahr in der Meininger Hintermannschaft. In der 64. Spielminute belohnte sich Chmiel endlich mal für ihre starke Einsatzbereitschaft und schob den Ball, nachdem sie zuvor passgenau von Bergmann bedient wurde, mit Übersicht ins linke untere Eck. Mit dieser sicheren Führung im Rücken, schalteten die TSV-Damen im Anschluss einen Gang runter. Trotzdem kamen sie noch zu weiteren Torchancen: Schwarz scheiterte bei ihrem Freistoß aus 20m (mal wieder) an der Latte, zudem lieferte sie nach schönem Solo an der Außenlinie C. Frohl eine Vorlage, welche dann den Ball leider nicht richtig traf. In den Schlussminuten überlief Mittelsdorf die TSV- Defensive. Schwarz konnte sie zwar im Strafraum noch einholen, dabei aber nur regelwidrig vom Ball trennen. Zum fälligen Strafstoß trat nach einigen Diskussionen schließlich L. Reglin an. TSV-Torfrau S. Curth ahnte jedoch die Ecke und wehrte den Ball ins Feld ab, wo Reglin wartete und den Nachschuss an die Latte setzte. So blieb am Ende die Null auf Sundhäuser Seite stehen und die Trainervorgabe wurde haargenau eingehalten.
Nach drei Ligasiegen in Folge verharren die Sundhäuserinnen zwar weiter auf Platz 7, halten aber Anschluss an die obere Tabellenhälfte. Am kommenden Samstag steht das Pokalspiel in Riethnordhausen auf dem Programm. Die Mannschaft kennt man noch aus gemeinsamen Landesklasse-Zeiten. Gegen die Frauen des SV Concordia Riethnordhausen hatten die TSV-Frauen seinerzeit einige Schwierigkeiten und nahmen daher nur selten Punkte mit. Diese Vorgeschichte verspricht ein interessantes und heiß umkämpftes Duell um den Einzug in die nächste Pokalrunde.
Bericht:Julia Klein

30.10.2016:TSV 1869 Sundhausen - SV Schott Jena
Starke Mannschaftsleistung

Am gestrigen Sonntag hatte das Publikum in Sundhausen endlich mal wieder Grund zum Jubeln. Nach einem überzeugenden Auftritt schickten die TSV-Frauen ihren Gegner, die Damen des SV Schott Jena, mit einem klaren 4:0 Erfolg wieder zurück in die Universitätsstadt.
Bereits von der ersten Spielminute war deutlich zu spüren, dass jede einzelne Spielerin für den Heimsieg kämpfen wollte und dafür auch den einen oder anderen Laufweg mehr in Kauf nahm. In der 6. Minute durfte sich der TSV dann über das erste Tor nach zwei torlosen Heimspielen freuen. Nach einer Ecke von C. Bergmann gelang es der Schott-Defensive nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Juliane Klein beförderte das Leder daraufhin einfach mal senkrecht in die Höhe, der Ball landete im Anschluss im 5-Meter-Raum passgenau auf dem Kopf von C.Frohl, die die frühe Führung für ihr Team markierte. Auch in der Folgezeit blieben die Sundhäuserinnen am Drücker und erarbeiteten sich weitere Tormöglichkeiten, indem sie nach vorne das Spiel breit machten und die Zuspiele an diesem Tag zumeist präzise kamen. Deswegen verwundert es nicht, dass die TSV-Damen in der 23. Minute ihre Führung ausbauen konnten. Nach einem regelwidrigen Einsteigen einer Schott-Abwehrspielerin an Stürmerin M. Chmiel entschied der Unparteiische folgerichtig auf Strafstoß. Kapitänin Frohl übernahm Verantwortung und verwandelte in souveräner Manier gleich zweimal, nachdem der erste Versuch wegen zu frühem Einlaufen einer TSV-Spielerin zurückgepfiffen wurde. Lediglich drei Minuten später legte sich L.-J. Schwarz den Ball aus ca. 30m zurecht und schoss direkt aufs Jenaer Gehäuse, wo die Torhüterin einige Schwierigkeiten bei der Abwehr hatte und das Leder schließlich irgendwie den Weg ins Tor fand. Bis zum Halbzeitpfiff hatten die Platzherrinnen noch zwei weitere aussichtsreiche Chancen, aber leider waren bei den Freistößen von Bergmann und Schwarz die Latte bzw. die Torfrau die Spielverderber. Jena konnte seinerseits lediglich zwei Schüsse verbuchen, die allerdings knapp das TSV-Tor verfehlten.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich das Spielgeschehen fast unverändert: die Sundhäuserinnen starteten einen Angriff nach dem anderen und die Jenaer Offensivbemühungen wurden zumeist souverän von der gut gestaffelten TSV-Viererkette zunichte gemacht. Die letzten Zweifel am Heimsieg wurden dann in der 64. Spielminute beseitigt: ein langer Abschlag von Torfrau S. Drehmann wurde von Frohl weiter Richtung startender Juliane Klein geleitet, die nach einem kräftezehrendem Laufduell, am Boden liegend den Ball noch ins Tor spitzeln konnte. Bis zum Schlusspfiff war es vor allem Chmiel, die sich einige Chancen erarbeitete und zum Teil akrobatisch per Fallrückzieher abschloss. Einzig an dem nötigen Quäntchen Glück mangelte es bei ihr in dieser Partie. Alles in allem war es ein absolut verdienter Heimerfolg, der nie wirklich gefährdet war.
Deshalb heißt es in der kommenden Woche an diese geschlossene Teamleistung anzuknüpfen, wenn der TSV Sundhausen die Damen des ESV Lok Meiningen empfängt.
Bericht:Julia Klein

23.10.2016:SSV 07 Schlotheim - TSV 1869 Sundhausen
Kein Befreiungsschlag beim Arbeitssieg

Am vergangenen Sonntag trat die Damenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen beim Tabellenschlusslicht, dem SSV 07 Schlotheim, an. In dieser Partie mussten die Sundhäuserinnen unbedingt punkten, um nicht noch weiter in den Tabellenkeller abzurutschen. Vor Spielbeginn prophezeite das Trainertrio um M. Bergmann, J. und T. Meisel bereits, dass es eine enge Begegnung zwischen den zwei abschlussschwächsten Teams der Liga (Sundhausen 5 Tore, Schlotheim 2 Tore) werden würde.
Dass sie mit ihrer Vorahnung wieder einmal recht behalten sollten, zeigte sich in der ersten Halbzeit eklatant. Den TSV-Frauen gelang es zum wiederholten Male nicht, ihre drückende spielerische Überlegenheit in etwas Zählbares umzusetzen. Trotz zahlreicher Torchancen, die im zweistelligen Bereich lagen, konnte die Offensivabteilung um M. Schilling, Juliane Klein, J. Schleif, C. Bergmann und C. Frohl den Ball nicht im Schlotheimer Gehäuse unterbringen. Dies lag neben den eigenen Defiziten auch an der an diesem Tag herausragend parierenden SSV- Keeperin Vanessa Linke. Des Weiteren hatte der Schiedsrichter nicht immer ein glückliches Händchen bei seinen Entscheidungen, so hätte er bei einem regelwidrigem Zweikampf, in der eine Schlotheimer Abwehrspielerin Bergmann eindeutig auf den Fuß trat, konsequent auf den Punkt zeigen müssen. Die Schlotheimerinnen beschränkten sich in den ersten 45 Minuten hauptsächlich aufs Verteidigen und kamen nur bei gelegentlichen Konterversuchen in die Sundhäuser Hälfte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit veränderte sich das Bild etwas und Schlotheim kam durch frühes Pressing zu mehr Spielanteilen. Die Gastgeber versuchten vorrangig durch überfallartig vorgetragene Konter den Führungstreffer zu markieren. Jedoch antizipierte die TSV-Viererkette dies zumeist, sodass sich Schlotheim keine glasklaren Möglichkeiten herausarbeiten konnte. Allerdings kamen auch die Gäste zu ihren Chancen: in der 52. Spielminute war es dann Nachwuchshoffnung A. Köhler, die ihre Mannschaft nach einem Freistoß von Bergmann mit 1:0 in Front brachte. Aber anstatt mehr Sicherheit und Ruhe durch diese Führung zu gewinnen, verfiel die Bergmann-Elf wieder zurück in ihr altes Muster: die Bälle konnten hinten nicht konsequent geklärt werden und vorne gingen die eingewechselte J. Schwabe, Schleif, Schilling und Frohl zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Aus diesem Grund hieß es erneut zittern bis zum Schlusspfiff, um die knappe Führung über die Zeit zu retten.
Betrachtet man das gesamte Spiel, so geht der Sundhäuser Sieg an diesem Tag vollkommen in Ordnung, auch wenn er hart erarbeitet werden musste. Als Befreiungsschlag kann man diesen gefühlten 6-Punkte-Erfolg aber dennoch nicht verstehen, da die Ladehemmung vor dem gegnerischen Tor immer noch nicht behoben werden konnte. An diesem Defizit müssen die TSV-Frauen bis zum kommenden Sonntag arbeiten. Dann erwartet der aktuell Tabellensiebte auf heimischen Rasen nämlich den letztjährigen Vize-Landesmeister, den SV Schott Jena.
Bericht:Julia Klein

16.10.2016:TSV 1869 Sundhausen - Weimarer FFC
Hergeschenkte Punkte

Am heutigen Sonntag traf die Damenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen bei schönstem Fußballwetter auf den Tabellenführer der Thüringer Verbandsliga, den Weimarer FFC. Dementsprechend motiviert gingen die Sundhäuserinnen auf heimischem Rasen in die Partie gegen die Klassikstädterinnen. Der Plan sah so aus, dass man defensiv sicher stehen wollte gegen die FFC-Tormaschinerie (25 Tore in 6 Spielen) und die Offensive den ein oder anderen guten Konter einleiten sollte, um auf diese Weise für Entlastung zu sorgen.
In der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften fast vollständig. Weimar wurde lediglich durch Standardsituationen in Höhe der Strafraumgrenze gefährlich. Die TSV-Frauen hatten ihrerseits eine sehr aussichtsreiche Tormöglichkeit, als die als Stürmerin umfunktionierte Luise Brand von Kapitänin Carolin Frohl mustergültig bedient wurde und eigentlich bis auf den Torabschluss alles richtig machte. Des Weiteren sind noch die Distanzschüsse von Frohl und Juliane Klein zu erwähnen, denen allerdings die Präzision fehlte.
In der Halbzeitpause zeigte sich das Trainergespann um Marko Bergmann und Jens Meisel eigentlich recht zufrieden. Sie warnten jedoch zugleich auch davor, unkonzentriert zu werden, da Weimar stets gefährlich ist und auf solche Situationen lauert.
Wie die zweite Halbzeit im Anschluss zeigte, sollten sie mit ihrer Vorahnung recht behalten. Die Gäste aus Weimar kamen gleich sehr engagiert aus der Kabine und ließen ihrem Gegner wissen, dass sie ihren Platz an der Tabellenspitze behaupten wollten. Die TSV-Viererkette verstand es an diesem Tag allerdings gut, die Räume eng zu machen und den schnellen FFC-Stürmerin um Top-Torjägerin Anna Mursch so wenig Raum wie möglich anzubieten. In der 54. Spielminuten bestraften sich die Sundhäuserinnen dann leider mal wieder selbst, als auch nach mehrmaligem Versuch nicht gelang, den Ball aus der Gefahrenzone im Strafraum zu schlagen. Weimar nutzte die Situation im Gewühl eiskalt aus, indem Lisa Behland einfach mal gegen den Ball trat, der dann ins Sundhäuser Tor kullerte. Torhüterin Sylvana Curth, die zuvor stark parierte war in diesem Moment einfach die Sicht versperrt. Die TSV-Frauen versuchten sich im Anschluss nochmal aufzurappeln , um wenigstens zum verdienten Ausgleich zu kommen. Jedoch fehlte es in der Offensive an der nötigen Durchschlagskraft, als Justine Schleif, Frohl oder Klein ihren Torabschluss suchten. Weimar rettete den knappen Vorsprung am Ende über die Zeit, auch wenn nicht unterschlagen werden darf, dass Curth gegen Mursch noch zweimal glänzend parierte.
Wieder einmal gehen die Sundhäuserinnen nach einer guten Leistung ohne was Zählbares nach Hause. Am kommenden Wochenende sind die TSV-Damen dann in Schlotheim gefordert, wo sie schon fast mit dem Rücken an der Wand endlich punkten müssen.
Bericht:Julia Klein

09.10.2016:TSV 1869 Sundhausen - FF USV Jena III
Verdiente Punkteteilung

Der Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen gelang es am vergangen Sonntag den Landesmeister der Vorsaison der Frauen 2 Punkte streitig zu machen. Im Heimspiel, welches aufgrund der Witterungsbedingungen auf dem Kunstrasenplatz im Volkspark-Stadion des FC Wacker Gotha ausgespielt wurde, gelang ein mehr als verdientes 1:1-Unentschieden gegen den FF USV Jena III.
Die Motivation der Sundhäuserinnen war bedingt durch die bisher nur mäßige Punktausbeute aus den vorherigen Spielen groß, außerdem hatte das letzte Aufeinandertreffen mit den Jenaerinnen mit einem 1:0 für den TSV entscheiden können. Durch die sehr gute Personalsituation hatte das Trainergespann um Marko Bergmann zudem viele taktische Möglichkeiten.
Beide Mannschaften begannen engagiert und lieferten sich vor allem im Mittelfeld viele Duelle um den Ball, zunächst noch mit Vorteilen für Jena. Dabei hielt die neu formierte Innenverteidigung mit Julia Klein und C. Bley den Angriffswellen des USV noch stand.
Erst in der 18. Minute führte ein Querschläger dazu, dass Jena in Überzahl auf das Gehäuse von Torfrau S. Curth zulief. Diese parierte noch den ersten Schuss, war dann aber gegen die nachgelaufene USV-Stürmerin Amanda Kay Halter chancenlos. Das 1:0 aus Jenaer Sicht war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht unverdient.
Kurze Zeit später gab es hingegen die erste sehenswerte Chance auf Sundhäuser Seite, ein Schuss von M. Schilling schrammte nur knapp am Pfosten des Jenaer Tors vorbei.
Obwohl Jena in der Folge weiter gefährlich blieb und es in der Sundhäuser Hintermannschaft kleine Abstimmungsprobleme gab, konnten sich die TSV-Frauen gegen Ende der ersten Halbzeiten auch selbst immer mehr Chancen erarbeiten und ihr Spiel durchsetzen.
Ein Angriffsversuch über die linke Seite war dabei besonders aussichtsreich, Kapitänin C. Frohl konnte den Ball aber leider mit ihrem etwas schwächeren linken Fuß nicht im Tor unterbringen.
Zur Halbzeitpause waren sich alle Akteure seitens des TSV trotz des Rückstandes einig, dass in diesem Spiel noch nichts verloren war. Entsprechend zuversichtlich ging zurück auf das Feld.
Das Spiel fand auch in der zweiten Halbzeit vorrangig im Mittelfeld statt und war nun ausgeglichener. Jena kam nur noch vereinzelt gefährlich vor Torfrau S. Curth. Sundhausen drückte immer stärker auf den Ausgleichstreffer. Jenas Defensive stand dem jedoch meist souverän entgegen, zumindest bis zur 83. Minute. Nach einem sehenswerten Spielzug über die rechte Seite sicherte sich M. Chmiel den Ball, legte ab auf C. Frohl, die aus 20 m auf das Tor schoss. Jenas Torfrau lenkte den Schuss an die Latte und Stürmerin Juliane Klein hatte dann keine Probleme den abwehrten Ball zum viel umjubelten 1:1 ins Netz zu köpfen.
In den letzten Spielminuten gab es auf keiner Seite weitere Chancen und so endete die Partie mit einer für beide Mannschaften verdienten Punkteteilung, mit Hoffnung des TSV, dass die Euphorie bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den aktuellen Tabellenersten aus Weimar anhält.
Bericht:Julia Klein, Madlen Kästner

18.09.2016: 1. FFV Erfurt II - TSV 1869 Sundhausen
Die Frauen des TSV Sundhausen gastierten am vergangenen Sonntag in der Landeshauptstadt Erfurt bei der Reserve des 1. FFV Erfurt. Nach dem dürftigen Unentschieden gegen Ilmenau war die Mannschaft um Trainer Marko Bergmann eigentlich auf Wiedergutmachung aus und wollte den spielstarken Erfurterinnen die Punkte streitig machen. Jedoch wollten auch die Blumenstädterinnen zeigen, dass die hohe Auswärtsniederlage in Uder nur ein einmaliger Ausrutscher war. Aus diesem Grund verstärkten sie sich mit Spielerinnen aus der Regionalliga-Mannschaft und stellten auf einigen Positionen um.
Mit dem Anpfiff sollten diese Maßnahmen des 1. FFV gleich Wirkung zeigen- die Erfurterinnen waren von Beginn an hellwach und zwängten den TSV-Damen gleich ihr Spiel auf. Die meisten Angriffe liefen über ihre starke rechte Seite, auf der es den schnellen Außenspielerinnen Dana Behnsen und Jessica Gross leider viel zu oft gelang, die Sundhäuser Hintermannschaft zu überlaufen und gefährliche Flanken in den 16m-Raum zu geben. In der 7. Spielminute belohnte sich Erfurt zum ersten Mal selbst für ihr laufintensives Spiel- Stürmerin Melanie Hübner nutzte eine Flanke von D. Behnsen zur 1:0 Führung. Im Anschluss an diesen Weckruf hatte man zumindest das Gefühl von stärkerer Gegenwehr auf Sundhäuser Seite. Die Zweikämpfe im Mittelfeld wurden konsequenter geführt und der TSV schaffte es, sich langsam aus der Umklammerung zu lösen. Nach einem mustergültigen Abschlag von Torhüterin Sylvana Curth nahm sich TSV-Stürmerin Marta Chmiel in der 12. Minute einfach mal ein Herz und knallte den Ball aus ca. 30m über die weit vorm Tor stehende Erfurter Torfrau zum 1:1 Ausgleichstreffer in die Maschen. In den Folgeminuten kamen die Gäste etwas öfter in die gegnerische Hälfte. Sie versuchten mehr Druck auf die Erfurterinnen aufzubauen und wären auch fast dafür belohnt wurden, wenn Stürmerin Juliane Klein, nach feinem Zuspiel von Carolin Frohl, vorm FFV-Gehäuse abgeklärter gewesen wäre. Der 1. FFV knüpfte nach diesem Muntermacher wieder an sein starkes Kombinationsspiel an, in dem vor allem Marie-luise Sydow die Strippen im Mittelfeld zog und zumeist als Zweikampfsiegerin aus ihren Duellen hervorging. Mitte der ersten Hälfte bauten die Hausherrinnen ihren Vorsprung dann abermals durch M. Hübner aus, wieder nutzte sie eine Flanke von der rechten Seite. Bis zum Halbzeitpfiff kam es zu keinen weiteren nennenswerten Szenen.
Die zweite Halbzeit begann, sehr zum Leidwesen des Sundhäuser Trainerteams, wie die erste- Erfurt hatte mehr Spielanteile und die höhere Zweikampfquote, die TSV-Frauen verloren leider zu viele Bälle im Mittelfeld. Entsprechend dem Spielverlauf fiel in der 56. Minute schließlich das 3:1 für Erfurt, erzielt durch eine Einzelaktion von M. Sydow. Sundhausen hätte zumindest noch einmal verkürzen können, wenn die eingewechselte Justine Schleif nach einer schönen Kombination mit J. Klein ins Tor und nicht knapp daneben getroffen hätte. Fairerweise muss jedoch dazu gesagt werden, dass der Heimsieg des 1. FFV noch höher hätte ausfallen können, wenn nicht S. Curth so glänzend pariert hätte. Alles in allem muss von Seiten des TSV eingeräumt werden, dass diese Niederlage verdient war, da man in fast allen Bereichen an diesem Tag unterlegen war und der Gegner sowohl gedanklich als auch körperlich immer einen Schritt voraus war.
Um an den Fehlerquellen zu arbeiten und sich wieder Selbstvertrauen zu holen, bleiben den Sundhäuserinnen nun 3 Wochen Zeit, bevor der USV Jena III auf heimischen Rasen gastiert. Am Tag der Deutschen Einheit findet um 14 Uhr allerdings noch das Pokalspiel zwischen dem FSV Eintracht Wechmar und dem TSV Sundhausen statt. Dieses „Lokalderby“ könnte ein interessantes Duell werden, da Landesklassist Wechmar dem Landesligisten Sundhausen das Weiterkommen bestimmt so schwer möglich machen möchte.
Bericht:Julia Klein

11.09.2016: TSV 1869 Sundhausen - SV Germania Ilmenau
Liegengelassene Punkte Am vergangenen Sonntag bekamen die Zuschauer auf dem Sundhäuser Sportplatz bei schönstem Wetter eine eher schwache Partie zwischen den Gastgeberinnen und den Gästen aus Ilmenau geboten.
Trotz guter Personalsituation fanden die TSV-Damen über die gesamte Spiellänge keinen richtigen Zugriff zum Spielgeschehen und ließen darüber hinaus ein paar hochkarätige Chancen liegen.
In der ersten Halbzeit hatte Ilmenau lediglich eine aussichtsreiche Chance: ein Schuss von der Strafraumgrenze konnte jedoch von Laura-Joe Schwarz abgeblockt werden. Der TSV Sundhausen unternahm seinerseits einige Angriffe Richtung Ilmenauer Hälfte, jedoch mangelte es entweder am letzten präzisen Pass bzw. an der Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor. So verzog beispielsweise Marta Chmiel, nach schönem Zuspiel von Theressa Keller, fast freistehend vor Gästetorhüterin Peggy Stange. Ebenfalls etwas am Gehäuse vorbei ging der satte 20m Schuss von Schwarz.
In der zweiten Hälfte zeigte sich ein fast unverändertes Bild: viele Ballverluste auf beiden Seiten, fehlende Ideen im Spielaufbau und stärkere Kampfbetonung durch langsam schwindende Kräfte. Allerdings hätte die Partie vielleicht einen anderen Verlauf nehmen können, wenn TSV-Stürmerin Keller zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht den Pfosten, sondern das Tor getroffen hätte. Im Anschluss versuchten die Sundhäuserinnen gelegentlich noch mit langen Bällen in die Spitze bzw. Fernschüssen zu Torgelegenheiten zu kommen, jedoch war dies meist nicht zwingend. Für eine Schrecksekunde sorgte der unglückliche Zusammenprall von der an diesem Tag stark aufspielenden Schwarz sowie einer Ilmenauer Abwehrspielerin im Strafraum, wobei sich die Sundhäuser Außenspielerin verletzte und ausgewechselt werden musste. Im Endeffekt müssen die TSV-Frauen mit dem Punktgewinn zufrieden sein, zumal Ilmenau kurz vor Abpfiff nochmal gefährlich vor Sundhausens Torfrau Sylvana Curth auftauchte.
Am kommenden Sonntag werden die Karten wieder neu gemischt, wenn es in die Landeshauptstadt zur spielstarken Reserve des 1. FFV Erfurt geht.
Bericht:Julia Klein

04.09.2016: FSV 06 Uder -TSV 1869 Sundhausen
Kampfgeist am Ende nicht belohnt Am vergangenen Sonntag traten die Damen des TSV Sundhausen zum ersten Auswärtsspiel beim FSV 06 Uder an. Ungewohnt früh ging es zum am weitesten entfernten Spielort ins Eichsfeld, da die Partie bereits 12 Uhr angepfiffen werden sollte. Der Gastgeber aus Uder ließ mit seinem hohen Auswärtssieg letzte Woche beim FFC 07 Gera, dem Drittplatzierten der Saison 2015/16, bereits gehörig aufhorchen und sorgte somit für eine große Überraschung am ersten Spieltag. Die TSV-Frauen konnten aufgrund dessen davon ausgehen, dass Uder höchstwahrscheinlich konditionell sehr gut aufgestellt ist und bis Spielende dagegen halten würde. In diesem Zusammenhang ungünstig war, dass die Mannschaft um die beiden Co-Trainer Jens und Tobias Meisel lediglich mit 11 Spielerinnen die lange Fahrt antrat. Ungeachtet dessen appellierten die Trainer im Vorfeld des Spiels an den mannschaftlichen Kampfgeist und die individuelle Willenskraft. Zudem stellte T. Meisel die zukunftsweisende Bedeutung dieses Auswärtsspiels heraus-gewinnt man erstmals in Uder, ist das ein klares Zeichen an die Konkurrenz, dass mit Sundhausen gerechnet werden kann.
In den ersten Spielminuten entwickelte sich gleich ein munteres Spiel auf beiden Seiten. Daher verwundert es auch nicht, dass Top-Torjägerin Karina Wilhelm eine Unachtsamkeit in der Sundhäuser Hintermannschaft in der 8. Spielminute ausnutzte und den Ball abgeklärt an Ersatztorfrau Sandra Drehmann vorbei zum 1:0 ins Netz schob. Sundhausen ließ sich jedoch von dem frühen Rückstand nicht verunsichern und spielte sich immer wieder mit ansehnlichem Kurzpassspiel in die gegnerische Hälfte. In der 16. Spielminute wurden die Bemühungen der Gäste dann schließlich belohnt-Stürmerin Marta Chmiel erlief sich einen langen Ball aus dem Mittelfeld und vollstreckte souverän zum Ausgleich. Nur zwei Minuten später hebelte ein langer Ball auf den linken Flügel die TSV-Abwehr aus- Laura-Joe Schwarz konnte ihre Gegnerin zwar im Strafraum noch stellen, laut Ansicht des Unparteiischen allerdings nur mit unfairen Mitteln. Den fälligen Strafstoß verwandelte Uders Kapitänin K. Wilhelm ganz präzise zur erneuten Führung. Die TSV-Frauen wollten aber auch diesmal nicht aufstecken und starteten unmittelbar nach dem Anstoß wieder zum Gegenangriff. Das Ganze mit Erfolg. Nach Querpass von Kapitänin Carolin Frohl spielte Michele Schilling ihre technische Klasse aus und lupfte den Ball über die Torfrau zum 2:2 Ausgleich. Uder erspielte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nur noch eine nennenswerte Chance, und zwar, als K. Wilhelm aus sehr spitzem Winkel S. Drehmann prüfte. Sundhausen seinerseits hatte mehr aussichtsreiche Tormöglichkeiten. Allerdings war das Glück nicht auf Sundhäuser Seite, als sowohl Carolin Bergmann wie auch M. Schilling nur das Aluminium trafen.
Die zweite Hälfte war größtenteils sehr zerfahren- das Passspiel wurde beiderseits frühzeitig unterbunden, die Präzision ließ nach und körperlich mussten vor allem die Sundhäuserinnen dem tiefen Rasen Tribut zollen. Jedoch versuchten sie ihre kleinen konditionellen Defizite mit großem Kampfgeist zu kompensieren. Bis zur 67. Spielminute egalisierten sich beide Mannschaften fast vollständig- dann ertönte in einem regelkonformen Zweikampf auf der rechten Außenbahn plötzlich der Schiedsrichterpfiff. Der Uder zugesprochene Freistoß fand im Strafraum den Kopf von K. Wilhelm, die dem Ball eine andere Richtung gab und abermals die Führung für ihre Mannschaft markierte. Sundhausen versuchte im Anschluss noch einmal alles, um zum verdienten Ausgleich zu kommen. Leider scheiterte M. Schilling zweimalig vor Uders Tor. Was man jedoch nicht unterschlagen darf, ist, dass Uder seine Führung noch hätte ausbauen können, der Schuss von der linken Strafraumgrenze prallte allerdings nur gegen den Pfosten.
Trotz der Niederlage waren sich alle nach Abpfiff einig, dass auf dieses Spiel aufgebaut werden kann und ein Punktgewinn definitiv im Bereich des Möglichen lag. Dieses Ziel wollen die TSV-Frauen am kommenden Sonntag verwirklichen, wenn sie die SV Germania Ilmenau auf heimischen Rasen empfangen.
Bericht:Julia Klein


21.08.2016: TSV 1869 Sundhausen – Magdeburger FFC
Die Sundhäuser TSV-Damen unterliegen im DFB-Pokal nach aufopferungsvollen Kampf dem Magdeburger FFC mit 0:4. Mit 0:4 verabschiedeten sich die Verbandsliga-Fußballerinnen vom TSV 1896 Sundhausen aus der ersten Runde des DFB-Pokals. Regionalligist Magdeburger FCC erwies sich erwartungsgemäß als zu hohe Hürde. Vorwürfe müssen sich die Mädels um Trainer Marko Bergmann keine machen. Sie lieferten einen aufopferungsvollen Kampf, ließen sich bei weitem nicht so an die Wand spielen wie im Pokalfinale von Jena. Das änderte aber nichts daran, dass Torfrau Sylvana Curth viermal hinter sich greifen musste.
Die Gäste aus Magdeburg hatten von Beginn an mehr vom Spiel. Sundhausen regierte zunächst etwas unsicher, konnte aber dann die Marschrichtung vom Trainer, nämlich hinten dicht zu machen, umsetzen. Chancen der Gegnerinnen allerdings konnten auch sie allerdings nicht verhindern. Dabei müssen sich die Gäste vorwerfen lassen, viele davon leichtfertig vergeben zu haben. Einmal mehr erwies sich Sundhausens Torfrau Curth als sichere Bank. Sie hielt ihren Kasten bis zur Schlussminute der ersten Halbzeit sauber. Doch dann konnte sich bei einem Flankenschuss von der rechten Seite den Ball nicht festhalten. Theresa Weiß war zur Stelle und markierte den Führungstreffer für die Magdeburger durch die Beine von Curth. Damit waren die Hoffnungen dahin, mit weißer Weste in die Pause zu gehen. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatten sich die Sundhäuserinnen auch verstärkt um den Angriff bemüht. In der 43. Minute konnte Michele Schilling mit einem schönen Pass die gegnerische Abwehr überwinden, doch Magdeburgs Schlussfrau zeigte sich auf der Hut. Trainer Bergmann hatte vor dem Spiel angekündigt, mit einer dichten Abwehr den Gästen den Mut zu nehmen. "Sollten wir sehen, dass dann für uns was geht, haben wir uns eine Taktik zurecht gelegt", kündigte er an.
Nun, mit nur einem Tor Rückstand war, zumindest theoretisch, noch alles für die TSV-Spielerinnen drin. Dagegen aber hatten die Magdeburgerinnen einen eingespielten Angriff zu setzten. Der ließ die Gastgeberinnen gar nicht erst in ein erfolgversprechendes Spiel nach vorn kommen. Zehn Minuten nach den Wiederanpfiff war es erneut Theresa Weiß, die den Ball im Tor zum 2:0 unterbringen konnte. Damit war der Bann gebrochen, drei Minuten später versenkte Natalie Grenz das Leder im Sundhäuser Kasten. Wer jetzt noch glaubte, dass die Partie zu drehen sei, musste über einen ungeheuren Optimismus verfügen. In der 71. Minute prüfte Grenz erneut Sylvana Curth. Erfreulich, dass die Gastgeber bei aller Überlegenheit der FCC-Kickerinnen nicht aufgaben. Ab Minute 75 intensivierten sie wieder ihre Angriffsbemühungen. Zahlbares kam leider nicht dabei heraus. Im Gegenteil, Nina Schuster markierte in der 82. Minute den 4:0 Endstand.
Sundhausen hatte sich auf ein Fußballfest gefreut – und es erlebte ein Fußballfest. So viele Zuschauer (270 laut Statistik) hat der Jürgen-Karstadt-Sportpark lange schon nicht mehr erlebt. Auch wenn die heimische Elf ausschied, sie tat es erhobenen Kopfes und mit Kampfgeist, der auch mit den Gegentoren nicht erlahmte. Dass die Sportanlage ein historisches Spiel im DFB-Pokal erlebte, war auch an der Schiedsrichterin festzumachen. Marina Wozinak aus Hagen leitete die Partie nicht nur umsichtig, mit ihr stand auch eine Fifa-Schiedsrichterin auf dem Rasen. Im März 2015 wurde sie als Schiedsrichterassistentin für die Weltmeisterschaft im gleichen Jahr nominiert. Dort stand sie mit ihrer Kollegin Katrin Rafalski Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beim Spiel des Gastgebers Kanadagegen Neuseeland auf dem Platz. Ebenfalls an der Linie assistierte sie 2012 bei den Olympischen Spielen - im Endspiel.
Bericht:Klaus-Dieter Simmen

Fußball Männer Saison 2016/2017

18.06.2017: TSV 1869 Sundhausen – SV Union Friemar
Im letzten Saisonspiel ging es für beide Mannschaften um nichts und so verlief die Partie äußerst fair. Sundhausen begann druckvoll und erspielte sich bereits nach wenigen Minuten die ersten Chancen durch Riedel und Werner. Ersterer erzielte nach einer viertel Stunde die 1:0 Führung. Diese glich Kreller nach 25 Minuten aus, nachdem die Gastgeber in der Defensive teilweise zu nachlässig agierten. Kurz vor der Halbzeit traf Link, nach feiner Vorarbeit durch Riedel, zum 2:1 Pausenstand aus Sicht des TSV.
Wenige Minuten nach Wiederanpfiff traf erneut Kreller per Sonntagsschuss zum Ausgleich und die Heimmannschaft war fortan wieder gefordert. Diese drehten vor allem durch die schnellen Spieler Werner, Viecenz, Ratzmann und Riedel nochmal auf. Letzterer zeigte abermals seine blendende Form, spielte seine Schnelligkeit aus und erzielte einen lupenreinen Hattrick. Wie schon im Hinspiel erzielte der Toptorschütze der Sundhäuser vier Tore gegen die Friemarer und war damit ausschlaggebend für den 5:2 Sieg. Der Erfolg wurde anschließend in gemeinsamer Runde gebührend begossen.
Bericht: Steffen Heinze

10.06.2017: FSV Waltershausen II - TSV 1869 Sundhausen
Die Gastgeber waren zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft. Sie hatten die deutlich höheren Spielanteile, aber konnten aus ihrer Überlegenheit keine Tore erzielen. Die Gäste aus Sundhausen waren hier deutlich effektiver und gingen durch Stang in der 43. Minute in Führung. Der Stürmer bereitete dann auch das 2:0 durch Viecenz vor und so stand es etwas überraschend 2:0 für den TSV.
Im 2. Durchgang hatte zunächst die Gastmannschaft die besseren Chancen. Kapitän Werner hatte das 3:0 auf dem Fuß, doch sein Fernschuss traf nur den Pfosten. Stang erzielte seinen 2. Treffer, doch Schiedsrichter Wassermann hatte eine Abseitsposition gesehen und erkannte das reguläre Tor nicht an. Die Sundhäuser verpassten es den Sack zuzumachen und nach dem Anschlusstreffer der Gäste durch einen direkten Freistoß keimte bei den Waltershäusern wieder Hoffnung auf. Mit einen Sonntagsschuss in den Winkel traf Jungheinrich wenig später zum Ausgleich. Kurz vor Schluss verwandelte Rothe einen sehr fragwürdigen Elfmeter zum 3:2 Endstand für die Hausherren und machte damit den Aufstieg für seine Mannschaft klar.
Bericht: Steffen Heinze

28.05.2017: TSV 1869 Sundhausen – SV 1901 Wandersleben
Am vergangenen Sonntag war der Tabellenführer aus Wandersleben in Sundhausen zu Gast und erwischte den besseren Start. Nach einem Ballverlust in der Abwehr war Top-Torschütze Hoyer so gut wie durch, als ihn Libero Wahl kurz vor dem Strafraum per Notbremse von den Beinen holte. Schiedsrichter Engelmann zeigte Gnade und gab nur die gelbe Karte. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein. Nach einer viertel Stunde gab es den ersten Treffer der Partie. Torhüter Kachel segelte unter einer Flanke durch und der völlig frei stehende Gäste Kapitän Beck köpfte zur 1:0 Führung aus Sicht des Favoriten ein. Nach dem Gegentreffer haben sich die Gastgeber aber gefangen und standen in der Defensive immer sicherer. Nach einer halben Stunde sorgte eine Standardsituation für den verdienten Ausgleich. Kirsch traf per direkten Freistoß zum 1:1 Pausenstand.
In Durchgang zwei machten sich die hohen Temperaturen bemerkbar und man merkte beiden Mannschaften an, dass die Kräfte allmählich nachließen. Das Spiel flachte zunehmest ab und die Verletzungen auf beiden Seiten häuften sich. Torchancen ergaben sich kaum noch. Die einzige nennenswerte Aktion war ein Konter der Heimmannschaft kurz vor Spielende. Kirsch eroberte im Mittelfeld den Ball und spielte auf den eingewechselten Rang. Dieser konnte das Zuspiel nicht optimal verwerten und scheiterte am Torhüter. Mit dem leistungsgerechten Unentschieden konnten beide Teams gut leben.
Bericht: Steffen Heinze

14.05.2017: TSV 1869 Sundhausen – SV Frisch Auf Tüttleben
Bei absoluten Kaiserwetter brachte Torjäger Langer die Sundhäuser bereits nach 5 Minuten in Führung. Die Gastgeber versuchten das Spiel zu gestalten und die Gäste beschränkten sich mit viel Einsatz und Laufbereitschaft aufs verteidigen. Nach einer halben Stunde nutzten die Tüttleber ihre erste Chance und trafen zum Ausgleich. Im direkten Gegenzug kombinierten sich die Sundhäuser bis zum gegnerischen Strafraum durch und Viecenz hämmerte den Ball zur erneuten Führung in die Maschen. Mit der erst zweiten nennenswerten Aktion der Gäste, erzielten diese den 2:2 Pausenstand.
In Hälfte zwei hatten die Sundhäuser Glück, nachdem die Gastmannschaft mit der ersten Torchance nur die Latte traf. Nach einem Handspiel im Strafraum verwandelte Werner für die Hausherren den fälligen Strafstoß zur 3:2 Führung. Von da an nahm die Partie immer mehr Fahrt auf und so konnten die Gastgeber durch Ratzmann, der innerhalb von fünf Minuten doppelt traf, und durch ein Eigentor von Gästekapitän Scharfenberg die Führung weiter ausbauen. Danach waren wieder die Gäste am Drücker und verkürzten durch Anhalt und Graf auf 4:6 aus Sicht der SV. Nach 75 Minuten musste der Gästekeeper Hofmann, der bis dahin überragend hielt, mit einer schweren Verletzung ausgewechselt werden. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung! In der kräftezerrenden Begegnung hatten die Sundhäuser den längeren Atem und der eingewechselte Reinhardt erhöhte auf 7:4. Viecenz setzte mit seinen zweiten Treffer in der Nachspielzeit den 8:4 Schlusspunkt einer sehr unterhaltsamen Partie.
Bericht: Steffen Heinze

30.04.2017: TSV 1869 Sundhausen – SG VfB Wangenheim
Am vergangenen Spieltag sahen die Zuschauer zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten. In der 1. Hälfte dominierten die Sundhäuser, attackierten früh und erspielten sich nach kurzer Zeit die ersten Chancen. Kirsch setzte sich im Strafraum durch und traf in die kurze Ecke zur 1:0-Führung. Riedel erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0, ehe Kapitän Werner kurze Zeit später das 3:0 nachlegte. Kurz vor der Halbzeit netzte erneut Riedel mit einen Heber in die lange Ecke zum 4:0 Pausenstand ein.
In Durchgang zwei stellte die Heimmannschaft das Fußball spielen weitestgehend ein und die Gäste kamen immer besser in die Partie, gewannen fortan die Zweikämpfe und konnten bereits in der 50. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Im weiteren Spielverlauf bekamen die Sundhäuser keinen Zugriff mehr auf die Partie und von der überragenden Offensive aus Hälfte eins war nicht mehr viel zu sehen. Nachdem in der 75. Minute die Wangenheimer ihren 2. Treffer erzielten, agierten die Sundhäuser zunehmend nervöser. Die Bälle wurden oft nur noch raus geschlagen und die Gastgeber beschränkten sich einzig und allein aufs verteidigen. Kurz vor Spielende trafen die Gäste zum 4:3 und schnupperten am Ausgleich, doch die Sundhäuser retteten den 4. Sieg in Folge über die Zeit.
Bericht: Steffen Heinze


23.04.2017: TSV 1869 Sundhausen – SpG SG Leina
Die Gastgeber begannen sehr diszipliniert und kontrollierten das Spielgeschehen. Aufgrund des hohen Ballbesitzes war von den tief stehenden Gästen nicht viel zu sehen. Die Sundhäuser suchten vor allem aus der 2. Reihe den Abschluss, doch der Ball ging meist über das Tor oder landete beim Keeper der Leinaer. Die Gäste hatten nur einen vielversprechenden Angriff, der jedoch wegen Abseitsstellung zurück gepfiffen wurde. Nach etwa einer halben Stunde nahm das Tempo rapide ab und das Spiel plätscherte dahin. Der 1. Durchgang endete somit torlos.
In Hälfte zwei spielten die Gastgeber konsequenter nach vorne und attackierten nun energisch den Ballführenden. Der bis dahin sichere Gästetorwart konnte eine Hereingabe nur nach vorne abklatschen lassen und Riede traf zur 1:0 Führung. Kurze Zeit später hatten die Gäste die einzige nennenswerte Torchance in der 2. Halbzeit. Einen Freistoß von Schmidt wehrte Keeper Kachel hervorragend ab und verhinderte somit den Ausgleich. In der 80. Minute erzielte Riedel das 2:0 für die Sundhäuser und die Partie war entschieden. Schiedsrichter Hammer leitete die faire Begegnung fehlerfrei und die Heimmannschaft bekam erneut keine einzige Karte zu sehen.
Bericht: Steffen Heinze

17.04.2017: TSV 1869 Sundhausen – VfL Eintracht 67 Gotha II

Gegen die Reserve der Eintracht aus Gotha waren die Sundhäuser von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Viecenz traf nach einer viertel Stunde zur überfälligen 1:0 Führung. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit lediglich eine nennenswerte Aktion und nutzten diese zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Reimchen traf direkt per Freistoß, bei welchen TSV-Keeper Rang keine gute Figur machte. Kapitän Werner brachte wenig später die Heimmannschaft wieder in Führung, ehe es in die Halbzeitpause ging.
In Hälfte zwei machten die Gastgeber bereits nach einer Minute den Sack zu. Werner traf per Strafstoß zum 3:1. In der verbleibenden Spielzeit haben die Sundhäuser den Gegner an die Wand gespielt und ließen den Gästen keine Chance. Alkourwi spielte die halbe Abwehr schwindelig und schob den Ball zum 4:1 sehenswert in die lange Ecke. Danach brach das Spiel der Gegner komplett zusammen und so erhöhten Werner, Ratzmann und Kirsch auf den 9:1 Endstand. In der Begegnung agierten die Gastgeber sehr fair und bekamen nicht eine Karte zu sehen.
Die Sundhäuser klettern nach dem 7. Saisonsieg auf den 7. Tabellenplatz.
Bericht: Steffen Heinze

15.04.2017: SV Union Friemar - TSV 1869 Sundhausen

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Günthersleben zeigten sich die Sundhäuser in Friemar stark verbessert. Die Anfangsphase hatten die Gäste jedoch, wie im gesamten Saisonverlauf schon, verpennt. Nach einer Ecke konnte Offhaus den Ball nicht ausreichend aus der Gefahrenzone bringen und so konnte Kayser im Nachsetzen die Führung für die Hausherren erzielen. Auch in den nachfolgenden Standardsituationen blieben die Gastgeber gefährlich, vor allem durch den kopfballstarken Henning, der ein ums andere Mal die Verteidiger im Luftduell schlagen konnte. Die Sundhäuser versuchten vor allem durch schnelle Dribblings und 1 –gegen-1-Situationen zum Abschluss zu kommen. Langer konnte in der 22. Minute nur durch ein Foul gestoppt werden und Link verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:1 Ausgleich. Kurz vor Pausenpfiff drehten die Gäste, allen voran Stürmer Riedel, noch einmal auf und konnten innerhalb von zwei Minuten zwei Tore erzielen.
Nach der Pause kommen die Friemarer besser ins Spiel und schafften es, die nachlässig agierende Defensive der Gäste zu bestrafen. Schade und Lange trafen für die Heimmannschaft und somit war die Partie wieder völlig offen. Die Röse-Elf zeigte sich vom Ausgleich wenig beeindruckt und erzielte eine Minute später die erneute Führung. Kurz vor Spielende traf Riedel zum 5:3 Endstand und avancierte mit seinen 4 Treffern zum Matchwinner.
Bericht: Steffen Heinze

09.04.2017: SV Günthersleben - TSV 1869 Sundhausen

Nach der guten Vorstellung im Pokalspiel zeigten die Sundhäuser in der Auswärtspartie gegen Günthersleben eine unterirdische Leistung. Keiner der Akteure, die im vergangenen Spiel noch glänzten, konnte überzeugen. Von Beginn an spielten die Gäste Schlafwagen-Fussball, verpennten die Anfangsphase und lagen bereits nach 11 Minuten 2:0 zurück. Die einzigen positiven Szenen waren der verwandelte Foulelfmeter durch Link in der 21. Spielminute und ein Fernschuss von Riedel, der vom Torwart pariert wurde .
Auch in Hälfte zwei hat sich am Spielgeschehen nicht viel geändert. Die Gastgeber kamen mit den schlechten Platzverhältnissen besser zu Recht und führten zwischenzeitlich komfortabel mit 5:1. Erst in den letzten Minuten der Begegnung begannen die Sundhäuser plötzlich Fussball zu spielen und zeigten ein Lebenszeichen. Riedel traf in der 83. Minute zum 2:5, ehe Langer sehenswerte den Ball volley zum 3:5 in den Winkel drosch. Danach warfen die Gäste alles nach vorne, doch die Zeit hat nicht ausgereicht und die Niederlage ließ sich nicht mehr abwenden.
Bericht: Steffen Heinze

26.03.2017: TSV 1869 Sundhausen – VfL Eintracht 67 Gotha
Beide Mannschaften agierten in der Achtelfinalbegegnung auf Augenhöhe und ein Klassenunterschied war nicht zu sehen. Die erste Torchance erspielten sich die Gäste, im Laufe der Partie stand die Defensive der Sundhäuser aber immer stabiler und auch für die Gastgeber ergaben sich erste Gelegenheiten. Vor allem mit ihrem schnellen Umschaltspiel nach Ballgewinnen sorgte die Heimmannschaft vor dem gegnerischen Tor für Gefahr. Einzig der Abschluss war zu bemängeln und so endete der 1. Durchgang torlos.
Auch in Hälfte zwei blieb die Partie lange Zeit völlig offen. Nachdem die Sundhäuser den Topstürmer der Eintracht Schönfeld über 75 Minuten gut im Griff hatten, konnte dieser nach einer Flanke per Kopf die Führung erzielen. Die Heimmannschaft reagierte auf den Gegentreffer und brachte mit Ratzmann frischen Wind. Dieser hatte nach seiner Einwechselung sogar den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, sein Schuss ging jedoch knapp über das Tor. Erst in letzter Minute konnten die Gastgeber ausgleichen. Nach einem Freistoß konnten die Gäste den Ball nicht entscheidend klären und aus dem Getümmel heraus brachte Lorenz den TSV in die Verlängerung.
In der ersten Hälfte der Verlängerung erwischten die Sundhäuser, vom späten Ausgleich beflügelt, den besseren Start und konnten in der 95. Minute sogar den Führungstreffer erzielen. Kropfelder traf nach uneigennütziger Vorlage von Riedel. Wenig später hätte Ratzmann den Sack zu machen können, vergab aber erneut knapp. Nach einem Einwurf der Gäste hat die Sundhäuser Abwehr kollektiv geschlafen und Fritz glich kurz vor Schluss noch aus.
Nun ging es ins Elfmeterschießen, mit dem glücklicheren Ausgang für die Eintracht. Das Spiel hatte keinen Verlierer verdient, zeigten doch beide Teams eine hervorragende Leistung. Vor allem der Sundhäuser Anhang war stolz auf die geschlossene Leistung ihrer Mannschaft. Am Ende hat einfach das nötige Quäntchen Glück gefehlt, um ins Viertelfinale einzuziehen.
An dieser Stelle noch ein großes Kompliment an den Unparteiischen Wehle, der die Partie fehlerlos leitete.
Bericht: Steffen Heinze

18.03.2017: ESV Lok Gotha - TSV 1869 Sundhausen
Beim Derby ging es von Beginn an ordentlich zur Sache. Schon nach wenigen Minuten hatten die Gastgeber bei einem Freistoß die Chance auf den Führungstreffer als Schenke im Strafraum freistehend am Tor vorbei schoss. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Gastgeber zahlenmäßig mehr Torchancen, jedoch hatten die Sundhäuser die klareren Gelegenheiten. Riedel verfehlte nach etwa 20 Minuten alleinstehend vorm gegnerischen Schlussmann nur knapp das Tor. Nach einer halben Stunde hatten die Gäste großes Glück als ein Fernschuss der Heimmannschaft an den Pfosten ging. Bei beiden Teams fehlte letztlich die Genauigkeit im Abschluss und so endete der erste Durchgang torlos.
In der 2. Halbzeit erwischten die Gastgeber den besseren Start und konnten in der 51. Minute durch Kapitän Reckschwart den Führungstreffer erzielen. Wenig später legte Schenke nach einen blitzsauberen Konter nach. Nur zwei Minuten später erzielte Pham das 3:0 und die Partie war so gut wie entscheiden. Kropfelder und Link trafen per Freistoß, konnten aber die Niederlage nicht mehr abwenden.
Bericht: Steffen Heinze

05.03.2017: TSV 1869 Sundhausen – FSV Drei Gleichen Mühlberg II
Die Sundhäuser brauchten ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer jedoch zeigten die Gastgeber, wer die spielbestimmende Mannschaft auf dem Platz war. Durch das schnellere Spiel nach vorne ergaben sich auch die besseren Möglichkeiten für die Heimmannschaft, die folgerichtig nach 27 Minuten durch Riedel in Führung gingen. Chancen ergaben sich aber auch für die Gäste, nachdem die Sundhäuser Defensive die eine oder andere Situation nicht ausreichend klären konnte. Kurz vor der Pause musste der bis dahin gut agierende Gästekeeper den 2. Gegentreffer durch Viecenz hinnehmen. Auch hier führte ein Flachschuss zum Erfolg, bei dem der Schlussmann nicht gut aussah.
Nach der Pause hatten die Gastgeber das Spiel zunächst unter Kontrolle, bis der Schiedsrichter auf einen fragwürdigen Freistoß für die Gäste entschied. Diese nutzten die Standardsituation und konnten den Anschluss erzielen. Fortan kam Unruhe in die Partie und das Sundhäuser Aufbauspiel geriet ins Stocken. Der Ausgleichstreffer in der 67. Spielminute war die Folge. Per Freistoßtreffer von Link konnten die Gastgeber wenig später den Siegtreffer erzielen und das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden. In einer hart umkämpften Partie ging der Dreier für die Röse-Elf in Ordnung und so feiern die Sundhäuser den 3. Pflichtspielsieg in Folge.
Bericht: Steffen Heinze/André Lorenz

26.02.2017: TSV 1869 Sundhausen – SV Günthersleben
Bei absoluten Kaiserwetter begannen die Gastgeber druckvoll und gingen bereits nach kurzer Zeit in Führung. Nach einer Ecke kam Offhaus frei zum Kopfball und schürzte den gegnerischen Torwart. Auch in der Folge blieben die Sundhäuser die spielbestimmende Mannschaft, mussten jedoch in der 23. Minute durch eine Standardsituation den Ausgleich hinnehmen. Die Gastgeber zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und setzen ihre Angriffsbemühungen fort. Vor allem Werner, Offhaus und Neuzugang Steve Riedel waren hier die Aktivposten. Letzter erzielte nach einer schönen Einzelleistung im ersten Spiel für den TSV auch gleich sein erstes Tor. Mit dem 2:1 ging es in die Halbzeitpause.
In Durchgang zwei erzielte Offhaus seinen 2. Treffer in dieser Partie, nach schöner Vorarbeit durch Riedel. Kurz darauf erhöhte Kapitän Werner auf 4:1 und das Spiel war so gut wie entscheiden. Nachdem die Defensive der Sundhäuser in der Schlussphase etwas nachlässig wurde, konnten die Gäste durch Strietzel noch den Anschlusstreffer erzielen. Wenig später pfiff der Unparteiische ab.
Bericht: Steffen Heinze

13.02.2017: TSV 1869 Sundhausen – FC 02 Barchfeld
Im Nachholspiel trafen die Sundhäuser in der 3. Hauptrunde des Kreispokals auf den FC 02 Barchfeld. Die Anfangsphase war recht ausgeglichen und die Teams versuchten mit Fernschüssen für Gefahr zu sorgen. Nach 23 Minuten brachte Link den gegnerischen Stürmer an der Strafraumgrenze zu Fall und die Gäste verwandelten den Strafstoß zur 1:0 Führung. Der Sundhäuser Röse musste nach Reklamieren und angeblicher Unsportlichkeit mit Gelb-Rot vom Platz. Von da an agierten die Sundhäuser in Unterzahl, was jedoch zu keiner Zeit zu sehen war. Im Gegenteil. Nach einem Eigentor durch Rether schafften es die Gastgeber den Ausgleich zu erzwingen. Wenig später konnte die Heimmannschaft die Partie sogar drehen und Kapitän Werner erzielte per Heber sehenswert die 2:1 Führung. Nach guter Vorarbeit durch Heinz erhöhte Langer auf den 3:1 Halbzeitstand. Nach der Pause warfen die Gäste aus Barchfeld alles nach vorne und drängten auf den Anschluss. Dadurch ergaben sich für den TSV reichliche Möglichkeiten zum Kontern, doch das Glück im Abschluss fehlte. Werner, Kirsch, Langer und der eingewechselte Offhaus hatten das 4:1 auf dem Fuß, scheiterten aber jedes Mal knapp. Mit einen überragenden Innenverteidiger Alkourwi – von Trainer Röse erstmals in die Abwehr beordert - und viel Einsatz des gesamten Teams brachten die Gastgeber ihre Führung über die Zeit und feierten den ersten Sieg im neuen Jahr.
Bericht: Steffen Heinze

11.12.2016: SG SV Frisch-Auf Emleben - TSV 1869 Sundhausen
Vom Anstoß weg war das Tempo sehr hoch und beide Mannschaften schenkten sich keinen Meter. Mit zunehmender Spieldauer agierten die Sundhäuser jedoch immer passiver und boten den schnellen Angreifern der Gastgeber Platz. Diese nutzen ihre Chancen und schenkten den Gästen innerhalb von 2 Minuten 2 Treffer ein. Auch in der Folge gewannen die Sundhäuser immer weniger Zweikämpfe und Sie bekamen vor allem Truebenbach, mit 3 Toren in dieser Partie erfolgreichster Torschütze aus Emleben, nicht in den Griff. Der zur Pause eingewechselte Herr erzielte in der 70. Minute den Ehrentreffer für den TSV.
Bericht: Steffen Heinze

27.11.2016: TSV 1869 Sundhausen – FSV Waltershausen II
Die Gastgeber kamen gut ins Spiel und konnten bereits nach 11 Minuten den Führungstreffer erzielen. Kirsch nahm zwei Verteidiger aus und schob mit links den Ball am Schlussmann der Gäste vorbei ins Tor. Doch die Führung hielt nicht lange. In der 17. Minute brachte Lorenz seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall und die Gäste konnten per Strafstoß ausgleichen. In der 33. Minute drehten die Gäste die Partie und erzielten den 2. Treffer, dem ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld der Gastgeber voraus ging. In der Folge versuchten die Sundhäuser mit Fernschüssen den Ausgleich zu erzielen und waren in der 37. Minute erfolgreich. Kapitän Werner nahm Maß und drosch den Ball unhaltbar in die Maschen. Kurz vor der Halbzeitpause konnte erneut Lorenz den gegnerischen Stürmer nur mit einem Foul stoppen und musste mit Gelb-Rot vom Platz. Der anschließende Freistoß war harmlos und es bleib beim 2:2 Pausenstand.
Mit Stang und Offhaus kamen frische Kräfte und der TSV hatte zu Beginn der 2. Hälfte die höheren Spielanteile. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Dies machten die Gäste aus Waltershausen besser und so gingen diese in der 69. Minute erneut in Führung. Mit zunehmender Spieldauer machte sich das Spiel in Unterzahl bemerkbar und auf Seiten der Gastgeber ließen die Kräfte allmählich nach. Dies wusste die Gastmannschaft zu nutzen und sie bauten die Führung auf 5:2 aus. In der letzten Minute betrieben die Sundhäuser Ergebniskosmetik und Viecenz traf zum 3:5 Endstand. Wenig später pfiff Schiedsrichter Graf, der die Partie ruhig und souverän leitete, ab.
Bericht: Steffen Heinze

12.11.2016: SV 1901 Wandersleben – TSV 1869 Sundhausen
Am Samstag trafen die Sundhäuser auswärts auf den Spitzenreiter. Von der ersten Minute an präsentierten sich die Gäste mit viel Einsatz und Kampf. Sowohl in der Verteidigung, als auch in der Offensive war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Nach einer halben Stunde hatte Kapitän Werner sogar die Führung auf dem Fuß, doch sein Torschuss ging nur an die Latte.
In Durchgang zwei nahmen die Gäste etwas Fahrt raus und legten ihren Fokus vor allem aufs verteidigen. Dies klappte über weite Strecken hervorragend und sie ließen kaum gegnerische Torchancen zu. Einzig in der 90. Minute konnten die Sundhäuser eine Situation nicht energisch genug klären und so trafen die Gastgeber glücklich zum 1:0 Endstand. Ein Punkt wäre definitiv verdient gewesen.
Am nächsten Wochenende hat der TSV spielfrei und Trainer Röse wird die kommenden zwei Wochen intensiv nutzen, um die Mannschaft auf den nächsten Gegner optimal vorzubereiten.
Bericht: Steffen Heinze/André Lorenz

08.11.2016: SV Frisch Auf Tüttleben – TSV 1869 Sundhausen
Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen in den vergangenen Ligaspielen erwischten die Gäste den besseren Start und gingen nach wenigen Minuten durch Langer in Führung. Die Führung hielt jedoch nicht lange und die Gastgeber konnten nach zwei Standardsituationen die Partie drehen. Kurz vor Pausenpfiff glich Kirsch für die Sundhäuser aus.
In Durchgang zwei steigerten sich die Gäste deutlich und waren fortan die spielbestimmende Mannschaft. Langer erzielte in der 70. Minute die Führung, ehe er 5 Minuten später sogar auf 4:2 erhöhte. Damit war die Partie so gut wie entscheiden und von den Gastgebern war nicht mehr viel zu sehen. Alkourwi erzielte in der 79. Minute das 5:2. Routinier Langer entschied kurz vor Schluss mit seinem 4. und 5. Treffer die Partie für den TSV.
Am kommenden Samstag sind die Sundhäuser beim Tabellenführer in Wandersleben zu Gast.
Bericht: Steffen Heinze/André Lorenz

29.10.2016: TSV 90 Molschleben – TSV 1869 Sundhausen
Am vergangenen Samstag sind die Sundhäuser beim Tabellenvorletzten aus Molschleben zu Gast gewesen. Jedoch nahm die Heimmannschaft in der 1. Halbzeit das Zepter in die Hand und konnte durch Beinicke bereits nach einer viertel Stunde gegen erschreckend harmlose Gäste die Führung erzielen. Wenig später erhöhte Metzner auf 2:0. Doch damit nicht genug. Beinicke traf in der 39. Spielminute zur 3:0 Führung für den vermeintlichen Außenseiter. Einziger Lichtblick des TSV war der Anschlusstreffer durch Rosch kurz vor Pausenpfiff.
Die zweite Hälfte plätscherte nur so vor sich hin. Seitens der Gäste war kein Aufbäumen zu spüren und die Gastgeber hatten keine Probleme die Führung zu verteidigen. Kurz vor Schluss erzielte Lorenz den 4:1 Endstand.
Erneut boten die Sundhäuser eine unterirdische Leistung. Erneut ließen sich diese von einen vermeintlich schwächeren Gegner vorführen. Erneut zeigte keiner der Akteure auf dem Spielfeld den erforderlichen Einsatz und unbedingten Siegeswille, um in der 1. Kreisklasse einer Partie für sich zu entscheiden. Erneut agierten die Sundhäuser lustlos und demotiviert. Erneut haben sich die Mannen um Trainer Röse zum Gespött gemacht.
Mit gerade einmal 9 Punkten aus den ersten 8 Spielen, nach dem Abstieg aus der Kreisliga wohlgemerkt, verabschiedet sich der TSV vorzeitig aus dem Rennen um die Aufstiegsplätze und findet sich nun in der unteren Hälfte der Tabelle wieder.
Bericht: Steffen Heinze

23.10.2016: SG VfB Wangenheim – TSV 1869 Sundhausen
In einer mittelmäßigen Partie gingen die Gäste durch Ratzmann in Führung. Doch kurz vor der Halbzeitpause konnten die Gastgeber durch Koch ausgleichen.
In Hälfte zwei dasselbe Bild. Die Sundhäuser erzielten die erneute Führung durch Link, konnten diese aber nicht über die Zeit retten. Stadelmann glich für die Wangenheimer aus. Die Partie endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden.
Bericht: Steffen Heinze

16.10.2016: SG Leina – TSV 1869 Sundhausen
Nach der peinlichen Schlappe im letzten Punktspiel gegen den Tabellenletzten musste gegen Leina unbedingt ein Sieg her, um nicht selbst in die untere Tabellenhälfte abzurutschen.
In der ersten Hälfte war bei den Sundhäusern auch noch so etwas wie Kampeswille zu spüren. Nach einem unglückliches Eigentor durch Röse in der 6. Spielminute liefen die Gäste allerdings schon einen Rückstand hinterher. Chancen gab es insgesamt nicht viele und blieben durch Werner oder Kirsch in der ersten Halbzeit ungenutzt. Die Gastgeber waren auch da schon die Mannschaft mit mehr Einsatz und Kampeswillen auf dem Platz.
Nach der Pause wurde das Spiel innerhalb von weniger als 10 Minuten entschieden. Mit 3 Treffern nutzte Leina das heillose Durcheinander in der Sundhäuser Mannschaft eiskalt aus. Der eh schon schwache Kampfgeist der Gäste war danach komplett gebrochen. Das 5:0 in der 75. Minute setzte auf die Schmach nochmal einen oben drauf.
Die Gastgeber haben damit gezeigt, wie man mit Kampf- und Laufbereitschaft in der Kreisklasse Spiele gewinnt.
Bericht: Steffen Heinze

03.10.2016: TSV 1869 Sundhausen – SG SV Frisch-Auf Emleben
Nach der Blamage vom vergangenen Samstag gab Trainer Röse der gesamten Startelf aus dem Ohrdruf-Spiel eine 2. Chance und so gingen die Gastgeber ohne personelle Änderungen in die Partie. Vom Anpfiff an waren die Sundhäuser um Wiedergutmachung bemüht und zeigten eine sehr ansprechende Leistung. Nach wenigen Minuten tankte sich Wahl durch und erzielte die 1:0 Führung. Im weiteren Spielverlauf blieben die Sundhäuser konzentriert und konnten durch Viecenz auf den 2:0 Halbzeitstand erhöhen.
In Hälfte zwei blieben die Sundhäuser die spielbestimmende Mannschaft und Ratzmann belohnte seine starke Leistung mit dem 3:0. Nach einer Stunde erzielten die Gäste den Ehrentreffer. Mehr war allerdings nicht von den Emlebern zu sehen, da die Hausherren um die starken Innenverteidiger Lorenz und Röse diszipliniert verteidigten und alle Situationen kompromisslos klärten. Kurz vor Schluss traf Viecenz mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 Endstand.
Bericht: Steffen Heinze

01.10.2016: FSV 06 Ohratal III – TSV 1869 Sundhausen
Am vergangenen Samstag waren die Sundhäuser beim Tabellenletzten aus Ohrdruf zu Gast. Vor zahlreichen mitgereisten Fans begannen die Gäste vielversprechend. Bereits nach wenigen Minuten hätten die Sundhäuser 2:0 in Führung gehen müssen, doch Sie vergaben ihre Chancen kläglich. Besser machten es die Ohrdrufer, die einen kapitalen Schnitzer mit dem Führungstreffer bestraften. Ratzmann konnte nach einer halben Stunde ausgleichen, ehe die Gastgeber mit Ihrer erst zweiten Torchance erneut die Führung erzielten. Im weiteren Spielverlauf wurde die Stimmung auf dem Platz immer schlechter. Die Gäste waren nur noch dabei sich gegenseitig anzuschreien und stellten das Fußball spielen gänzlich ein. Zu allem Überfluss erhöhten Die Jungs fürs Grobe auf den 3:1 Halbzeitstand.
In Durchgang zwei war kaum eine Besserung zu erkennen. Kirsch erzielte nach 50 Minuten den Anschlusstreffer. Aber auch danach blieb es ein Grottenkick. Die Gastgeber verteidigten mit Mann und Maus und die Gäste schafften es nicht die unzähligen Torchancen zu verwerten. In der Nachspielzeit erhöhten die Gastgeber noch auf den 4:2 Endstand.
Es ist wirklich schwer aus Sicht der Gäste dem Spiel etwas Gutes abzugewinnen. Dies war mit Abstand der schlechteste Saisonauftritt der Sundhäuser! Keiner der Spieler konnte auch nur ansatzweise seine Leistung abrufen und so rutscht der TSV auf den 5. Tabellenplatz ab.
Bericht: Steffen Heinze

18.09.2016: TSV 1869 Sundhausen – ESV Lok Gotha
Im Derby vor zahlreichen Zuschauern erwischten die Gäste den besseren Start. Nach einer viertel Stunde trafen diese jedoch nur die Latte. Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Gastgeber immer besser ins Spiel und es ergaben sich nun Chancen auf beiden Seiten. Einzig die Genauigkeit im Abschluss fehlte und so gingen die Mannschaften torlos in die Pause.
In Hälfte zwei drängten die Gastgeber auf den ersten Treffer und wurden nach 5 Minuten belohnt. Alkourwi erkämpfte im Mittelfeld den Ball und leitete damit den Konter ein. Über Kirsch und Viecenz landete die Pille bei Stang, der zur verdienten Führung einschob. Danach erhöhten jedoch die Gäste wieder ihre Angriffsbemühungen, blieben im Abschluss aber nach wie vor glücklos. Der Starke Gäste Kapitän Reckschwart traf nach einer Stunde nur den Pfosten. In der letzten halben Stunde entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in der beide Teams sich Torgelegenheiten erspielten. 10 Minuten vor Schluss erzielte Mamedov den Ausgleich durch einen direkt verwandelten Freistoß. Weitere Tore fielen nicht und somit endete die Partie 1:1 Unentschieden. Beide Teams bleiben nach dem 4. Spieltag ungeschlagen.
Bericht: Steffen Heinze

11.09.2016: TSV 1869 Sundhausen – SV Hainich Berka
In der 1. Hauptrunde des Kreispokals nahm der TSV vom Anstoß an das Zepter in die Hand und war die spielbestimmende Mannschaft. Kirsch und Offhaus hatten dabei die ersten Chancen. Nach 9 Minuten erzielte Röse, nach feiner Vorarbeit durch Ratzmann, den Führungstreffer. Kurze Zeit später legte Offhaus das 2:0 nach. Der Offensivmann behielt vor dem heraus eilenden Torwart die Nerven, spitzelte den Ball am Gegenspieler vorbei und schob zu seinem 2. Pflichtspieltreffer ein. Nach einer sehenswerten Kombination erhöhte Kapitän Werner auf den 3:0 Halbzeitstand.
Auch nach der Pause beherrschten die Gastgeber die Partie und waren in allen Belangen das bessere Team. Kirsch traf nach einer Stunde mit einem Traumtor zum 4:0. In der letzten halben Stunde plätscherte die Begegnung vor sich hin und es gab kaum noch nennenswerte Aktionen. Kurz vor Schluss erzielte der eingewechselte Alkourwi mit seinem Tor den 5:0 Endstand.
Bericht: Steffen Heinze

03.09.2016: Eintracht Gotha - TSV 1869 Sundhausen
Am Samstag traf der TSV 1869 Sundhausen auf die zweite Garde von Eintracht Gotha in der 1. Kreisklasse. Den Zuschauern bot sich eine fußballerisch wenig attraktive Partie auf dem Platz der Gothaer. In der ersten Hälfte ergaben sich sowohl für die Hausherren, als auch für Sundhausen einige hochkarätige Torchancen, wobei die meisten davon mehr Zufallsprodukt als gut rausgespielt waren. Während sich Eintracht als sehr abschlussschwach präsentierte konnten die Gäste wenigstens 2 ihrer Möglichkeiten nutzen. In der 22. Spielminute traf Stang nach Foulelfmeter und nur 5 Minuten darauf konnte Werner auf 0:2 erhöhen. Der Gothaer Torwart parierte in einigen Situationen sehr stark.
In der zweiten Hälfte sank das Spielniveau noch weiter. Sundhausen konnte eine viertel Stunde vor Spielende noch einen Treffer nachlegen durch den kurz zuvor eingewechselten Hülsen.
Mit Ruhm haben sich die Gäste mit diesem 0:3-Erfolg ganz sicher nicht bekleckert, trotzdem waren die 3 Punkte aufgrund des noch schwächeren Gegners letztendlich absolut verdient.
Bericht: Andre Lorenz

28.08.2016: FSV Drei Gleichen Mühlberg II - TSV 1869 Sundhausen
Bis auf eine Änderung schickte Trainer Röse die gleiche Startelf wie in der ersten Partie auf das Feld, was sich im Spielverlauf auch bemerkbar machte. Die Sundhäuser kontrollierten von Beginn an das Spielgeschehen und kamen bereits nach wenigen Minuten zu den ersten Chancen. Viecenz machte über die rechte Seite viel Druck und kam aussichtsreich zum Abschluss. Zwei Mal konnte der starke Mühlberger Keeper Michel nur knapp klären. Nach einer viertel Stunde war es Offhaus, der die Führung auf dem Fuß hatte. Aus halbrechter Position traf er jedoch nur den Pfosten. Die nächste Großchance ergab sich durch einen Freistoß für Kapitän Werner. Der Schlussmann der Mühlberger war allerdings auch in dieser Aktion erneut zur Stelle. Nach unzähligen Chancen für die Gäste ging es trotz alledem torlos in die Kabine.
Nach der Pause erzielte Offhaus den überfälligen Führungstreffer. Einen Freistoß von Werner brachte der Angreifer in der kurzen Ecke unter. Die Sundhäuser versuchten nun mit dem 2:0 das Spiel zu entscheiden, scheiterten aber jedes Mal am Torwart oder auf Grund von Schwächen im Abschluss. Nach einer gelb- roten Karte in der 80. Minute spielten die Mühlberger nur noch zu zehnt und konnten gegen die gut verteidigenden Gäste nichts mehr entgegen setzen. Es blieb beim verdienten 1:0 für den TSV.
Bericht: Steffen Heinze

14.08.2016: TSV 1869 Sundhausen – SG SV Frisch-Auf Emleben
Bis auf einen Abgang konnte der TSV alle Spieler halten und so stand Trainer Röse in der neuen Saison der nahezu identische Kader aus der vergangenen Spielzeit zur Verfügung.
Vor heimischer Kulisse war die SG SV Frisch-Auf Emleben im Jürgen-Karstedt-Sportpark zu Gast. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an eine ansprechende Leistung. Die Gäste waren vor allem durch ihren schnellen Kapitän Schuch stets präsent. Auf Sundhäuser Seite waren Stang, Viecenz und Werner die Aktivposten. Nach einer halben Stunde hatten die Sundhäuser die Führung auf dem Fuß. Einen Torschuss von Viecenz konnte Gästekeeper Range nur knapp zur Ecke klären. Danach blieben die Gastgeber per Standardsituationen gefährlich. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte die Heimmannschaft Glück, nachdem ein Schuss der Gäste nur knapp über das Tor ging.
Auch in Durchgang zwei erspielten sich beide Mannschaften die eine oder andere Torchance. Schlotthauer erzielte in der 71. Minute die Führung für die Emleber. Diese glich Stang kurze Zeit später aus. Nach Freistoß von Link war der Stürmer zur Stelle und traf per Kopf zum 1:1 Endstand.
Bericht: Steffen Heinze

Fußball Bambini Saison 2014/2015/2016


erstes Freuchnschaftsspiel auf "großem" F-Platz gegen Wangenheim 5:3 gewonnen!


Erfolgreicher Abschluss der Fair Play Liga in Sundhausen


Hallenturnier in Goldbach - 1.Platz!


Hallenkreismeisterschaft Vorrunde in Ruhla- als 3.Platz leider ausgeschieden; 1.Spiel 0:1 verloren gegen Wangenheim, 2.Spiel 0:1 verloren gegen Wacker Gotha, 3.Spiel 3:0 gewonnen gegen Wandersleben,4.Spiel 6:0 gewonnen gegen Westring Gotha


3. Turnier der Fair Play Liga in Eisenach - 3 Platz!


2. Turnier der Fair Play Liga in Wangenheim - 2 Platz!


1. Turnier der Fair Play Liga in Eisenach - siegreich abgeschlossen!

Sommerturnier in Wechmar- 2.Platz!

Fußball E-Junioren Saison 2015/2016

Fußball D-Junioren Saison 2015/2016

Fußball Frauen Saison 2015/2016

24.04.2016:Schott Jena- TSV 1869 Sundhausen
Jena 1.0

Die erste von 3 aufeinander folgenden Partien gegen Jenaer Mannschaften stand heute auf dem Programm. Wir unterlagen knapp dem Tabellendrittten Schott Jena mit 1:0.
Die Vorzeichen der Begegnung sprachen nicht für den TSV. Einige angeschlagene Spielerinnen standen bereit und ohne gelernte Torfrau machten wir uns auf den Weg nach Jena.
Das Spiel begann wie erwartet mit Überlegenheit der Gastgeber. Die TSV-Frauen wurden in die eigene Hälfte gedrückt und verteidigten Tapfer das Tor von L. Schwarz, sodass Schott keine zwingenden Abschlüsse erarbeiten konnte. Trainer M. Bergmann hatte seine 11 gut aufgestellt. Nach einem Abstoß jedoch gelangte der Ball wieder unmittelbar in den eigenen Sechzehner. J. Malina holte sich die Kugel, machte noch einen Haken und ließ dann L. Schwarz chancenlos. Aber weiter ging es! Kurz darauf konnte die einzige Spitze T. Letsch frei gespielt werden. Sie hatte freie Bahn zum Tor, wurde aber durch einen, aus unserer Sicht falschen, Abseitspfiff am Abschluss gehindert. Das 1:0 aus der 34. Minute nahm der TSV nicht unzufrieden mit in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel stand nun auch der Wind in unserem Rücken. Der Gegner wurde früh gestört und Sundhausen kam besser ins Spiel nach vorn. Nachwuchstalent A. Köhler kam in der 65. Minute in die Partiel und konnte für Wirbel im Angriff sorgen. Jena wurde nur noch durch Standards gefährlich, scheiterte aber an der sicheren L. Schwarz. Mit einer offensiveren Umstellung erhoffte sich der TSV doch noch einen Punkt mitnehmen zu können und kämpfte bis zur letzten Minute. Leider blieb das ersehnte Tor aus und die Punkte in Jena.
Nächste Woche wird es mit dem Tabellenersten vom USV Jena nicht leichter, doch mit Verstärkung in den eigenen Reihen kann gerechnet werden.
Bericht: Carolin Frohl

24.04.2016: TSV 1869 Sundhausen - FSV Uder
Schnee und 3 Punkte

Am vergangenen Sonntag stand der TSV Sundhausen zu Hause seinem direkten Tabellennachbarn gegenüber, dem FSV Uder. Bei Schneefall pünktlich zum Anpfiff versuchten beide Mannschaften das Spiel in die Hand zu nehmen.
Die Gastgeber hatten zunächst Probleme ins Spiel zu finden, sodass die ersten 10 Spielminuten Uder gehörten. Aber es konnten nur mit Kampfgeist und viel Laufbereitschaft die Punkte in Sundhausen bleiben. Das wurde im Laufe des Spiels mehr und mehr gezeigt. In der 10. Minute war es allerdings die Toptorjägerin der Gäste, die einen Ballverlust der Gastgeber ausnutzen konnte. Uder eroberte den Ball und spielte schnell nach vorn, sodass K. Wilhelm bedient wurde, zwei Abwehrspielerinnen stehen ließ und dann ungehindert die Kugel im Tor von S. Curth, die chancenlos war, unterbringen konnte.
Dies sollte allerdings der letzte größere Freiraum für die Torschützin sein. M. Kästner bekämpfte sie mit gutem Stellungsspiel und herausragendem Zweikampfverhalten für den Rest der Partie. Sundhausen nutzte den Gegentreffer als Weckruf, setzte sich immer mehr in der gegnerischen Hälfte fest und gewann mehr Spielanteile. So scheiterten beide Sturmspitzen A. Reschke und T. Letsch nur noch am Außennetz bzw. an der Torhüterin. Kurz vor der Pause konnten sich die Gastgeber einen Freistoß erarbeiten. Aus ca. 25 m brachte C. Frohl den Ball hoch aufs Tor und Uders Torfrau konnte den Ball nur ins eigene Netz lenken. Somit gingen die Gastgeber mit dem verdienten Ausgleich in die Pause.
Motiviert, den Siegtreffer zu erzielen, starteten beide Teams nach dem Seitenwechsel. Die zweiten 45 Minuten gestalteten sich relativ ausgeglichen, wobei die Sundhäuserinnen immer wieder am Drücker waren und Uder auf ihre schnell gespielten Konter setzte. Der TSV vergab allerdings weitere Chancen. A. Schmidt spielte sich auf der rechten Seite durch und bediente C. Frohl im Strafraum der Gäste. Sie ließ eine Abwehrspielerin aussteigen, schob aber dann frei vorm Tor den Ball am Kasten vorbei. Der Ärger über die vergebene Chance hielt jedoch nicht lange an. Wieder war es ein Freistoß der in der 86. Minute die Erlösung brachte. Den von C. Bergmann aufsetzenden Ball konnte die Keeperin nicht festhalten, M. Chmiel war zur Stelle und versenkte den Abpraller. Damit war der Sieg besiegelt.
Wichtige Punkte konnte der TSV somit zu Hause behalten und damit auf Platz 5 der Tabelle klettern.
Nächsten Sonntag wartet mit Schott Jena der Tabellendritte. Das wird ein schweres Spiel nach der Devise "Tag der Arbeit"!
Bericht: Carolin Frohl

17.04.2016: SSV 07 Schlotheim - TSV 1869 Sundhausen
Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten

Am vergangenen Sonntagnachmittag fand in Schlotheim das Duell zwischen dem Tabellenachten und dem Tabellenneunten der Thüringer Frauenlandesliga statt. Sundhausen hatte dabei sogar die Chance, mit einem Auswärtserfolg ein paar Plätze in der Rangliste zu klettern.
Die Gäste waren von der ersten Minute an hellwach und versuchten über ihr starkes Mittelfeld Druck nach vorne auszuüben. Über ihre zentralen Ideengeber C. Frohl und M. Chmiel gelang es den TSV-Damen dann auch ein ums andere Mal durch Pässe in die Schnittstellen die Heimdefensive zu überwinden und zum Torabschluss zu kommen. Als Beispiele hierfür zählen die zwei aussichtsreichen Möglichkeiten von Stürmerin T. Letsch, die jedoch nach Vorarbeit von Frohl bzw. Chmiel an der gut positionierten Torfrau V. Linke scheiterte. Knapp am Kasten vorbei gingen ebenfalls die Schüsse von der jungen Offensivspielerin A. Köhler. Die Gastgeber aus Schlotheim kamen ihrerseits hauptsächlich über Standards wie Ecken und Freistöße zu ihren Aktionen. Die einzig nennenswerte Möglichkeit war dabei der Abschluss von L. Sprogis, die eine Unordnung im Sundhäuser Strafraum allerdings nicht konsequent ausnutzte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam dann der große Auftritt von Libera M. Schilling: angetrieben durch einen großen Offensivdrang, kombiniert mit technischer Versiertheit startete sie ihren Soloauftritt in der eigenen Hälfte, spielte die Schlotheimer Abwehr fast im Alleingang aus und verwandelte schlussendendlich durch einen platzierten Schuss über Linke den Angriff zum verdienten 1:0 für die Gäste.
Nach der kurzen Verschnaufpause verflachte das spielerische Niveau der Partie zunehmend. Sehenswerte Kombinationen und aussichtsreiche Torchancen blieben leider Mangelware. Sundhausen kam hauptsächlich über Standardsituationen, getreten durch C. Bergmann, zu ihren Möglichkeiten: zweimal verfehlte Frohl das Gehäuse dabei, einmal sogar nur minimal. Der Tabellenneunte aus Schlotheim machte vor allem gegen Ende des Spiels noch einmal Druck Richtung Sundhäuser Torfrau J. Klein. Die Gäste schafften es jedoch mit vereinten Kräften die knappe Führung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen.
Mit Hilfe dieser wichtigen 3 Punkte liegt Sundhausen nun, nachdem sowohl Meiningen als auch Uder ihre Spiele verloren haben, auf dem sechsten Tabellenrang und hat sich endgültig im Tabellenmittelfeld etabliert. Am kommenden Sonntag muss dieser Platz dann gegen die Mannschaft aus dem Eichsfeld (FSV Uder) verteidigt werden.
Bericht: Julia Klein

10.04.2016: TSV 1869 Sundhausen - SV Germania Ilmenau
Arbeitssieg

Am vergangenen Sonntag stand im Zuge des ersten „großen“ Heimspieltages 2016 auf dem Sundhäuser Sportplatz auch die Partie zwischen dem Tabellenachten des TSV 1869 Sundhausen und dem Tabellenzehnten der SV Germania Ilmenau auf dem Programm. Die Sundhäuserinnen konnten mit einem Heimsieg den Anschluss an das Tabellenmittelfeld der Verbandsliga Thüringen halten, Ilmenau hingegen konnte mit einem Auswärtserfolg den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern.
Entsprechend motiviert gingen beide Teams von Spielbeginn an in die Partie. Die Hausherrinnen hatten in den ersten Minuten einige Mühe die richtige Zuordnung zu finden. Aufgrund dieser mangelnden Organisation boten sich den Gästen ein paar Freiräume zu viel, die sie jedoch nicht konsequent zu nutzen wussten. Richtig gefährlich wurde es für Torfrau S. Curth lediglich nach einem Freistoß in Strafraumnähe, als der Ball flach in den Fünfmeterraum kam und sie mit dem Fuß klären musste. Aber auch die TSV-Frauen kamen ihrerseits mit zunehmender Spieldauer zu einigen Tormöglichkeiten. Beispielsweise wurde Flügelspielerin T. Letsch des Öfteren auf den Weg Richtung Gästetorfrau P. Stange geschickt, wobei diese die Situation immer gut antizipierte und somit vor Letsch an den Ball kam. Ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg führten die Abschlüsse von C. Frohl und M. Schilling. Kurz vor der Pause hatten die Sundhäuserinnen dann doch noch Grund zum Jubeln: Letsch konnte sich an der Außenbahn durchsetzen und flankte den Ball präzise auf den Kopf von Schilling, die anschließend den Ball sehenswert im Netz unterbringen konnte. Mit dieser knappen Führung ging es im Anschluss in die Halbzeitpause. Die Gastgeber mitsamt Trainer M. Bergmann waren sich einig, dass der unbequeme Gegner in den ersten Minuten noch einmal verstärkt Druck nach vorne machen würde, um sich die Chance auf ein paar begehrte Auswärtspunkte zu erhalten. Aufgrund dessen wollten die TSV-Damen selbst die Initiative ergreifen, um mit einem weiteren Treffer Ilmenaus Kampfgeist zu schwächen. Im ersten Drittel der zweiten Halbzeit erarbeitete sich Sundhausen durch einige schön herausgespielte Tormöglichkeiten optisch eine Feldüberlegenheit. In dieser Phase wurde Offensivspielerin Schilling im Strafraum unsanft von den Beinen geholt, Kapitänin Frohl trat daraufhin den fälligen Strafstoß und entschied sich leider für die falsche Ecke. In den Folgeminuten drängte Sundhausen unbeeindruckt von der vergebenen Chance weiter auf den Ausbau ihrer Führung. Schilling lief zweimal fast ungestört Richtung Germania-Tor, vergab diese Möglichkeiten aber genauso wie Froh nur knapp. Für die nötige Erleichterung sorgte in der 76. Spielminute der Treffer von Außenspielerin C. Bergmann, die einen Frohl-Pass mitnahm, Stange umspielte und den Ball im leeren Kasten unterbrachte. Der Kampfgeist Ilmenaus schien aber auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig gebrochen zu sein. Über Standards sowie Flanken in die Tiefe blieben sie weiterhin gefährlich. So verfehlte Stürmerin C. Fröhlich nach einem guten Angriff das Gehäuse nur minimal. Ebenso sorgten ein paar Distanzschüsse bei der Sundhäuser Hintermannschaft für erhöhte Wachsamkeit. Zehn Minuten vor Schluss versuchte Schilling noch einmal ihr Glück mit einem Soloauftritt, ihr Schuss prallte jedoch vom Pfosten zurück in den Strafraum. Diesen Abpraller konnte eine Ilmenauer Defensivspielerin nur mit der Hand kontrollieren. Auf diesem Weg bot sich Frohl die Möglichkeit, es bei diesem Elfmeter besser zu machen. Bei diesem Versuch entschied sie sich für die andere Ecke und hatte damit Erfolg. Der 3:0 Endstand darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Heimsieg über weite Strecken ein hartes Stück Arbeit war, der nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung sowie eine positive Einstellung erreicht werden konnte.
Am kommenden Sonntag steht das Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn aus Schlotheim auf dem Plan.
Bericht: Julia Klein

03.04.2016: Weimarer FFC - TSV 1869 Sundhausen
Zurück im Ligaalltag

Nach dem viel umjubelten und euphorisch gefeierten Oster-Pokal-Wochenende mussten die TSV-Frauen sich am gestrigen Sonntag wieder auf den Alltag in der Landesliga konzentrieren. Auf dem Programm stand das schwere Auswärtsspiel beim Weimarer FFC.
Dass der Tabellenfünfte aus der Klassikstadt Revanche nehmen wollte für das knappe Pokalaus vor ein paar Wochen, sah man von der ersten Minute an. Die Gastgeber starteten frühzeitig ihr Pressing, gewannen viele Zweikämpfe im Mittelfeld und versuchten durch lange Bälle für Gefahr vor dem Gehäuse von TSV-Schlussfrau Curth zu sorgen. Ein solcher Ball war es dann auch, der in der 16. Spielminute zum Ausgangspunkt für das Tor des Tages wurde: die antrittsschnelle und technisch versierte FFC-Stürmerin A. Mursch erlief sich den hohen Flankenball in Strafraumnähe, startete anschließend Richtung Sundhäuser Tor, wobei sie Libera J. Klein und Torfrau Curth im direkten Duell wenig Chancen ließ und vollendete präzise zum 1:0. Sundhausen hingegen fand zu keinem Zeitpunkt richtig in die Partie. Es mangelte über die gesamte Spieldauer an Souveränität in der Hintermannschaft und an echter Durchschlagskraft in der Offensive. In der zweiten Halbzeit hatten die auffälligsten Spielerinnen Weimars, Mursch und M. Seeger, noch ein paar Chancen, die allerdings von Curth zunichte gemacht wurden.
In der Bilanz geht der Sieg für Weimar durchaus in Ordnung, auch weil die Gäste ihr Potential nicht vollständig ausgeschöpft haben. Bis zum nächsten Spiel kommenden Sonntag auf heimischen Rasen gegen die SV Germania Ilmenau müssen die Fehlerquellen analysiert und abgestellt werden, damit die 3 Punkte in Sundhausen bleiben.
Bericht: Julia Klein

28.03.2016: Saalfeld Titans - TSV 1869 Sundhausen
Titaninnen gestürzt

Was sich am gestrigen Ostermontag auf dem Saalfelder Sportplatz zutrug, ist aus Sicht der Sundhäuser Frauenmannschaft wohl kaum in Worte zu fassen und kann als bisher größter Erfolg der fast 12-jährigen Vereinsgeschichte verbucht werden: der Einzug in das Finale des Thüringer-Landespokals.
Der Weg dorthin war allerdings ein mühsamer. Nachdem man am Ostersamstag auf heimischen Rasen das starke Team der ESV Lok Meiningen im Viertelfinale mit 3:2 niedergerungen hatte, wartete nur zwei Tage später mit dem Kreisliga-Vertreter der Saalfeld Titans eine sehr ambitionierte Mannschaft mit vielen altbekannten Spielerinnen auf die TSV-Frauen im Halbfinale. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass etwas Losglück auch dazu gehörte. Während sich im zweiten Halbfinale die beiden hochfavorisierten Regionalliga-Teams aus Erfurt und Jena gegenüberstanden, hatten sowohl Sundhausen als auch Saalfeld in ihrer Partie eine realistische Chance, in das Finale einzuziehen.
Auch wenn in der Theorie zwei Ligen zwischen dem Kreisligisten aus Saalfeld und dem Landesligisten aus Sundhausen liegen, waren sich die Sundhäuserinnen bereits vor Spielbeginn fast hundertprozentig sicher, dass dieser vermeintliche Leistungsunterschied in der Praxis kaum zu spüren sein würde. Wie sich herausstellte, sollten sie mit ihrer Vermutung Recht behalten. Von der ersten Minute an zeigten die Saalfeld Titans ihren unbändigen Siegeswillen sowie ihr fußballerisches Können. Sie gingen robust in die Zweikämpfe, machten die Räume sehr eng und erspielten sich vor allem über die schnellen Flügelspielerinnen bzw. die omnipräsente gefährliche Stoßstürmerin M. Preller die ein oder andere Möglichkeit. Sundhausen hingegen zeigte sich von dem frühen Pressing sowie der hitzigen Stimmung auf und neben dem Platz durchaus beeindruckt. Dadurch unterliefen dem Team von Trainer M. Bergmann ein paar Konzentrationsfehler zuviel und das Spiel der Sundhäuserinnen sah in der ersten Halbzeit eher nach Stückwerk, als nach ansehnlichem Kombinationsfußball aus. Ein Schuss von A. Reschke knapp neben das Tor war die einzig nennenswerte Aktion auf Sundhäuser Seite. Die Titaninnen aus Saalfeld tauchten demgegenüber öfter vor TSV-Schlussfrau S. Curth auf. Mitte der ersten Halbzeit, in der 26. Spielminute, sollte das Anrennen der Saalfelderinnen schließlich belohnt werden: ein Distanzschuss von L. Schumann aus ca. 20m prallte vom Lattenkreuz in den Strafraum zurück und aufgrund von mangelnder Zuordnung der Sundhäuser Hintermannschaft konnte Preller ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem sie mit Übersicht den Ball zum viel umjubelten 1:0 für die Titans ins Tor schoss. Sundhausen hatte auch in der Folgezeit Probleme die Angriffe des Gastgebers frühzeitig zu unterbinden und selbst Gegenstöße einzuleiten. Aufgrund dessen kann man von Glück reden, dass die Gäste lediglich mit einem 0:1 Rückstand in die Pause gingen. In der kurzen Verschnaufpause machte Trainer Bergmann seinen Frauen Mut, indem er der felsenfesten Überzeugung war, dass noch gar nichts entschieden ist und seine Mannschaft mindestens noch ein Tor schießt. Das TSV-Team, das dann aus der Kabine kam, trat im zweiten Spielabschnitt wie ausgewechselt auf. Von einer sicher stehenden Abwehr heraus, wurde der Ball durch gutes Kurzpassspiel im Mittelfeld in die Spitze zu den Stürmerinnen A. Köhler und A. Reschke weitergegeben und auf diese Weise ein paar aussichtsreiche Torchancen herausgearbeitet. In der 56. Spielminute war es dann wieder einmal Top-Scorerin C. Frohl, die aus ca. 30m den Ball optimal über die weit vorm Tor stehende Saalfelder Torfrau ins Netz lupfte. Dieser Ausgleich schien auf Gästeseite noch mehr Kräfte freizusetzen. Unermüdlich kombinierten sich die TSV-Frauen im Anschluss Richtung Titans-Tor. So war es nicht wirklich überraschend, dass nur sieben Minuten später die Führung folgte: nach einem langen Pass von C. Bergmann in Richtung Strafraum, fackelte Reschke nicht lange und jagte den Ball mit einem fulminanten Schuss direkt ins Dreiangel zum 2:1. Allerdings durfte man die Saalfelderinnen auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht gänzlich abschreiben: ein Pfostenschuss sowie einige Standardsituationen sorgten immer wieder für erhöhte Gefahr. Sundhausen hielt jedoch, im Vergleich zur ersten Hälfte, nun auch körperlich stärker dagegen und schwächte somit zusehends die große Moral der Titaninnen. In der 71. Spielminute kam dann der große Moment von Kapitänin Juliane Klein: nachdem zuvor Köhler 25m in zentraler Position gefoult worden war, legte sich Klein den Ball selbstbewusst zurecht und schoss ihn anschließend mit Präzision in die rechte obere Ecke. Spätestens jetzt schien der Finaleinzug konkrete Formen anzunehmen. Saalfeld zeigte sich nun, wahrscheinlich auch aufgrund des starken Gegenwindes, zunehmend physisch geschwächt und so entstanden weitere Lücken für die Gäste. Eine dieser Lücken nutzten sie in der 84. Spielminute noch einmal souverän: Frohl schickte die wieder genesene C. Bley mit einem Pass in die Abwehr-Schnittstelle Richtung Strafraum, diese schaute kurz hoch und schob das Leder im Anschluss ganz routiniert zum 4:1 ins lange Eck. In den letzten zehn Minuten passierte nicht mehr viel.
Mit dem Schlusspfiff stürmten die mitgereisten Fans auf das Spielfeld und die Sundhäuser Mannschaft glich einer einzigen Feiertraube. Auch wenn die Aussichten auf den Sieg im Finale, das voraussichtlich am Pfingstwochenende in Sundhausen stattfindet, gegen den USV Jena II äußerst minimal sind, kann die Mannschaft angesichts der gezeigten tollen Pokal-Leistungen durchaus stolz auf sich sein und dem Highlight im Mai hochmotiviert entgegenfiebern.
Bericht: Julia Klein


20.03.2016: TSV 1869 Sundhausen - FSV Silvester Bad Salzungen
Heimsieg im neuen Gewand

Am vergangenen Sonntag fand das erste Ligaspiel 2016 auf heimischen Rasen in Sundhausen statt. Bevor allerdings die Partie zwischen dem TSV 1869 Sundhausen und dem FSV Silvester Bad Salzungen angepfiffen wurde, übergaben die Stadtwerke Gotha in Funktion als zukünftiger Sponsor die neuen Trikots an die Mannschaft. Nachdem das obligatorische Foto im Kasten war, gingen die TSV-Frauen hochmotiviert in die Begegnung. Keinesfalls wollten sie im neuen Outfit mit einer Niederlage starten.
In der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften fast vollständig. Als Zuschauer sah man ein Spiel auf wenig hochklassigem Niveau, das sehr zerfahren war und in dem sauber herausgespielte Chancen eine Seltenheit blieben. Auf Gästeseite ist eine aussichtsreiche Tormöglichkeit zu erwähnen: nach einer Unachtsamkeit in der Sundhäuser Hintermannschaft stand L. Scharfenberg plötzlich frei vor TSV-Keeperin S. Curth, jedoch mangelte es ihrem Schuss an Präzision und der Ball landete glücklicherweise in den Händen von Curth. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten die Hausherrinnen dann aber noch die Führung bejubeln: Nachwuchstalent A. Köhler wurde an der Strafraumgrenze regelwidrig von den Beinen geholt, den fälligen Freistoß von zentraler Position trat anschließend C. Bergmann und verwandelte mit einem fulminanten Schuss unter die Latte zum 1:0.
In der zweiten Halbzeit ergab sich ein ähnliches Bild wie vor der Pause, allerdings versuchten die Sundhäuserinnen nun etwas mehr Druck nach vorne zu machen. Folgerichtig gelang es Sundhausen in dieser Phase ihre Führung weiter auszubauen. Zunächst war Stürmerin M. Chmiel in der 61. Spielminute mit ihrem platzierten Schuss ins lange Eck erfolgreich, nachdem Köhler sie mit einem optimal getimten Diagonalpass bedient hatte. Nur acht Minuten später konnte sich die frisch eingewechselte L.-J. Schwarz über ihren ersten Saisontreffer freuen: sie erlief sich einen Ball von C. Frohl, der zwischen die Abwehr-Schnittstelle in den Strafraum kam, und vollendete souverän ins kurze Eck. In der verbleibenden Spielzeit blieben die Gäste lediglich bei Standardsituationen gefährlich und auch auf Sundhäuser Seite waren keine erwähnenswerten Torchancen mehr zu verbuchen. Insgesamt kann man von einem verdienten Heimsieg ohne großen Glanz sprechen.
Das kommende Osterwochenende steht ganz im Pokal-Licht. Am Ostersamstag erwarten die TSV-Damen im Pokal-Viertelfinale die starke Mannschaft der ESV Lok Meiningen. Bei einem Weiterkommen steht bereits zwei Tage später, am Ostermontag, das Pokal-Halbfinale gegen den Landesklassisten Saalfeld Titans auf dem Programm.
Bericht: Julia Klein

13.03.2016: 1.FFV Erfurt II - TSV 1869 Sundhausen
Liegengelassene Punkte

Am gestrigen Sonntag standen sich im Rückrundenauftakt der Thüringer Landesliga die Tabellennachbarn des 1.FFV Erfurt II und TSV 1869 Sundhausen im Johannesplatz Sportpark in Erfurt gegenüber. Erfurt konnte mit einem Sieg an dem direkten Konkurrenten verbeiziehen und auf Tabellenplatz 7 klettern. Demgegenüber ging Sundhausen mit der Motivation ins Spiel, den Punkteabstand auf den Verfolger weiter auszubauen.
Die Partie begann dann mit dem wahrscheinlich „schnellsten“ Tor in der diesjährigen Landesligasaison: unmittelbar nach dem Anstoß durch die Gäste wurde ein vermeintlicher Rückpass zu Ersatztorfrau Julia Klein zur unfreiwilligen Vorlage für Erfurts Stürmerin N. Brettschneider. Diese nahm das Geschenk an und vollendete gekonnt zum 1:0 für die Hausherrinnen. Der frühe Rückstand hatte für Sundhausen eine Art Signalwirkung. Im Anschluss rissen sie das Spiel an sich und zeigten den ein oder anderen sehenswerten Spielzug. Immer wieder versuchte die an diesem Tag sehr gut aufgelegte Mittelfeldstrategin C. Frohl die schnellen Spitzen T. Letsch und A. Schmidt in Szene zu setzen, leider ohne den gewünschten Torerfolg. In der 26. Spielminute ahndete Schiedsrichter M. Dahms regelkonform ein Handspiel im Erfurter Strafraum. Frohl trat daraufhin den fälligen Elfmeter und verwandelte souverän zum mehr als verdienten 1:1 Ausgleich. Bis zum Pausenpfiff ergaben sich für Sundhausen noch weitere hochkarätige Chancen: so scheiterte C. Bergmann nach einer Ecke aus kurzer Distanz an der stark parierenden S. Ziegenhorn. Ebenso fehlte es bei den Torschüssen von Letsch, Schmidt und M. Chmiel an dem nötigen Druck und der erforderlichen Präzision. Auf der Gegenseite hingegen konnten nach der frühen Führung keine nennenswerten Tormöglichkeiten mehr verbucht werden.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit verflachte die Partie zunehmend. Auf beiden Seiten kam es zu vermeidbaren Fehlpässen im Spielaufbau, wurden Zweikämpfe nicht konsequent geführt und mangelte es insgesamt an Spielqualität. Die TSV-Damen fanden kein Mittel, die dicht stehende Erfurter Hintermannschaft zu überwinden. Lediglich Standardsituationen wie Eckbälle oder Freistöße sorgten hin und wieder für Torgefahr. In der 68. Spielminute sollte sich dann wieder eine alte Fußballweisheit bewahrheiten, die besagt „Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft.“: die Flanke von der Außenbahn konnte Torfrau Klein noch abwehren, gegen den anschließenden Ball in den Strafraum und den Schuss von M. Hübner war sie jedoch machtlos. In den Folgeminuten erhöhte Sundhausen noch einmal das Tempo. In dieser Phase scheiterte unter anderem Schmidt an Ziegenhorn. Die meisten weiteren Angriffsversuche wurden entweder nicht konsequent zu Ende gespielt oder verfehlten ihr Ziel recht deutlich. Mit der Entschlossenheit, wenigstens noch den Ausgleich zu schaffen, löste Sundhausen seinen Abwehrverband etwas auf, indem Libera D. Schwabe mit nach vorne ging. Genau diesen Moment der Unorganisiertheit nutzten die Gastgeber gnadenlos aus: ein langer Ball in die Spitze und eine gute Vorlage für Hübner sorgten für das 3:1. Aber selbst nach diesem Rückstand wollte Sundhausen noch nicht aufstecken. Kurze Zeit später wurden sie für ihren Einsatz auch noch einmal belohnt: Frohl spielte den Ball passgenau auf die mitgelaufene A. Köhler, die scheinbar ganz routiniert auf Ziegenhorn zulief und zum 2:3 abschloss. Für die 15-Jährige Aileen Köhler war es der erste Einsatz im Sundhäuser Trikot und bei ihrem Debüt zeigte sie gleich einen ganz starken Auftritt. Bei noch fünf verbleibenden Spielminuten schien der ersehnte Ausgleich nun wieder zum Greifen nahe. Die Gäste setzten nun alles auf eine Karte und starteten Angriffsversuch um Angriffsversuch. Allerdings ließen auch langsam die physischen Kräfte nach und so konnte leider keine aussichtsreiche Torchance mehr herausgespielt werden. Es kam sogar noch schlimmer: kurz vor dem Abpfiff nutzte Erfurt einen individuellen Fehler im Spielaufbau, spielte die weit aufgerückte Gästeabwehr problemlos aus und besiegelte in Person von Hübner, die mit dem 4:2 gleichzeitig ihren Hattrick perfekt machte, endgültig die Sundhäuser Niederlage.
Insgesamt ist festzuhalten, dass das Endergebnis keinesfalls den Spielverlauf wiederspiegelt. Ein Unentschieden wäre in jedem Fall verdient gewesen, selbst ein Auswärtssieg schien nicht außer Reichweite. Allerdings muss man den FFV-Damen eine gnadenlose Effizienz bescheinigen, die letztlich den Unterschied an diesem Tag machte.
Im nächsten Spiel am kommenden Sonntag auf heimischen Rasen gegen den FSV Silvester Bad Salzungen muss definitiv die Chancenauswertung verbessert werden, wenn die Sundhäuserinnen den Platz als Siegerinnen verlassen wollen.
Bericht: Julia Klein

06.03.2016: Pokalachtelfinale gegen Weimar
Minimalisten-Erfolg

Am vergangenen Sonntag fand das Nachholspiel zwischen dem TSV 1869 Sundhausen und dem Weimarer FFC auf dem Kunstrasenplatz im Gothaer Volksparkstadion statt. Der Sieger dieser Partie zog anschließend in das Pokal-Viertelfinale des Thüringen Pokals ein. Dort wartet mit den Frauen des ESV Lok Meiningen ebenfalls eine Landesligavertretung.
Die Sundhäuser Frauen hatten zu Spielbeginn einige Probleme im Spielaufbau und konnten von Glück reden, dass Weimar aus diesen Unkonzentriertheiten kein Kapital schlagen konnte. Allerdings war beiden Mannschaften die lange Freilauftpause und die damit verbundene mangelnde Spielpraxis in der Anfangsviertelstunde förmlich anzumerken. Sundhausen kam jedoch danach immer besser ins Spiel: aus einer sicher stehenden Abwehr heraus wurde der Ball über mehrere Stationen in die gegnerische Hälfte gebracht und dort versuchten die Spitzen M. Schilling und T. Letsch für Torgefahr zu sorgen. In einem ersten Angriffsversuch scheiterte Mittelfeldakteurin C. Frohl aus ca. 15m mit einem Flachschuss noch an der gegnerischen Torfrau, nachdem sie zuvor mustergültig von Schilling bedient worden war. Der anschließende Eckball der Sundhäuserinnen schien zunächst für keine große Gefahr zu sorgen, Juliane Klein erlief sich jedoch den Ball vor der Torauslinie und flankte ihn im Anschluss passgenau in den Fünfmeterraum, wo Frohl unbedrängt zum 1:0 einköpfen konnte. Diese Führung gab dem Gastgeber den nötigen Auftrieb, um auch in den Folgeminuten konsequent in den Zweikämpfen zu agieren und die ein oder andere Entlastung für die Defensive einzuleiten. Erwähnenswert in der ersten Halbzeit ist noch der Distanzschuss von Flügelspielerin C. Bergmann, der allerdings einige Zentimeter über das Gehäuse ging.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Weimar noch einmal den Druck auf die Sundhäuser Hälfte zu erhöhen, um mit einem schnellen Anschlusstreffer das Pokal-Achtelfinale wieder offen zu halten. Allerdings gelang es der Sundhäuser Hintermannschaft an diesem Tag recht gut, die Räume eng zu machen und die Gäste zu langen Bällen zu zwingen, die häufig zur sicheren Beute der Sundhäuser Torfrau S. Curth wurden. Einer der wenigen Sundhäuser Entlastungsangriffe in Hälfte zwei war dann auch gleich ein sehr aussichtsreicher: Letsch wurde optimal aus dem Mittelfeld mit einem langen Pass in die Tiefe bedient, lief anschließend fast unbedrängt Richtung Tor, erwischte den Ball beim Abschluss leider nicht optimal, sodass dieser sein Ziel verfehlte. Auf der Gegenseite kam Weimar mit Einzelaktionen auch noch zu ein paar Chancen, die aussichtsreichte davon ging allerdings unbeabsichtigt auf das Konto einer TSV- Spielerin: M. Kästner fälschte einen Distanzschuss so unglücklich ab, dass dieser gegen Querbalken krachte. Diese Schrecksekunde war zugleich die letzte nennenswerte Möglichkeit einer Partie, in der zwei Mannschaften auf Augenhöhe sich fast egalisierten, und Sundhausen einfach das nötige Quäntchen Glück hatte.
Diese mannschaftlich geschlossene Leistung mit einigen positiven spielerischen Ansätzen wird auch nächstes Wochenende gefragt sein, wenn das Rückrundenspiel gegen den 1. FFV Erfurt II auf dem Programm steht.
Bericht: Julia Klein

21.02.2016: Hallenzwischenrunde
Effektiver Zwischenrundenzweiter

Am vergangenen Sonntagvormittag fand die Zwischenrunde zur Thüringer Hallenlandesmeisterschaft der Frauen in Bad Salzungen statt. Am Turnier nahmen sieben Mannschaften aus Süd-, Mittel- und Westthüringen teil, darunter mit dem TSV 1869 Sundhausen und der SG Mosbach/Tabarz (ehemals Tabarzer SV) auch zwei Teams aus dem Landkreis Gotha. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“. Bereits nach wenigen Spielen wurde deutlich, dass sich die Mannschaften größtenteils auf Augenhöhe begegneten und es somit ein harter Kampf um die begehrten ersten drei Plätze werden würde, die zum Einzug in die Endrunde am kommenden Sonntag in Sonneberg berechtigen. Die TSV-Damen, die zuvor noch nie ein Turnier nach den Futsal-Regeln bestritten hatten, mussten sich zu Beginn erst an das neue Regelwerk gewöhnen, kamen mit der Zeit aber immer besser damit zurecht. Nach einem torlosen Remis gegen Ligakonkurrent SSV 07 Schlotheim, gewann die Mannschaft im Anschluss ihre Spiele gegen den SV Union Mühlhausen sowie die SG Mosbach/Tabarz mit jeweils 1:0. Es folgte mit dem 0:0 gegen den Landesklassisten SV Frohndorf/Orlishausen eine schwache Partie des Teams von Trainer Marko Bergmann, in der die eigenen Tormöglichkeiten nicht genutzt werden konnten und dem Gegner zu viel Platz gelassen wurde. Dieses Unentschieden war der benötigte Weckruf, um die Konzentration noch einmal zu bündeln und mit voller Einsatzbereitschaft in die letzten zwei Turnierspiele zu gehen. Im anschließenden Spiel zeigte das Team gegen den ESV Lok Meiningen dann ihr Können und gewann verdient mit 1:0. In der letzten Partie zwischen dem Gastgeber, dem FSV Silvester Bad Salzungen, und dem TSV Sundhausen ging es noch einmal um den Turniersieg. Allerdings gab es in dem ausgeglichenen Duell keinen Sieger und somit wurde Bad Salzungen mit einem Punkt Vorsprung vor Sundhausen Gruppenerster. Ebenfalls für die Endrunde qualifizieren konnte sich der Gruppendritte aus Meiningen. Aus Sundhäuser Sicht war es insgesamt ein erfreuliches Turnier mit zum Teil guten spielerischen Ansätzen. Der Garant für das Weiterkommen war zweifelsfrei die sicher stehende Defensive mit einer souverän agierenden Katharina Lange im Tor. Ausbaufähig ist demgegenüber noch die Torausbeute. Möchte man in Sonneberg eine Rolle im Kampf um die Medaillen spielen, muss die Offensive der Sundhäuserinnen etwas konsequenter im Abschluss werden und die Hintermannschaft genauso gut aufgestellt sein wie in Bad Salzungen.
Aufgebot: Katharina Lange, Christin Bley, Madlen Kästner, Carolin Bergmann, Theresa Letsch, Marta Chmiel, Carolin Frohl, Juliane Klein, Julia Klein
Tore für den TSV: Carolin Frohl, Theresa Letsch und Marta Chmiel
Bericht: Julia Klein

29.11.2015: SV Germania Ilmenau - TSV 1869 Sundhausen
Gefühlter 6-Punkte-Sieg

Am 3. Advent traf die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen im letzten Spiel 2015 auf die Damen der SV Germania Ilmenau. Trotz kühler Temperaturen und leichtem Nieselregen waren die Spielbedingungen auf dem gut präparierten Kunstrasen im Stadion am Hammergrund durchaus in Ordnung. Beide Seiten wollten natürlich mit einem Sieg in die lang ersehnte Winterpause gehen – Ilmenau könnte mit einem Triumph in der Tabelle mit Sundhausen gleichziehen, der TSV könnte sich mit den 3 Punkten ein bisschen Abstand zur unteren Tabellenregion verschaffen und im Mittelfeld „überwintern“. Die TSV-Frauen, die ohne eine angestammte Torhüterin in die Partie gingen, wollten aus einer sicher stehenden Abwehr heraus den Spielaufbau initiieren und durch präzises Kurspassspiel im Mittelfeld die gegnerische Defensive unter Druck setzen.
Das Spiel begann dann entsprechend dieser Vorgaben – bereits in der 3. Spielminute konnte Juliane Klein nur noch regelwidrig im Strafraum gestoppt werden. Nachdem in dieser Saison noch kein Elfmeter verwandelt werden konnte, nahm sich die routinierte Carolin Frohl kurzerhand den Ball und versenkte ihn anschließend sicher in die rechte untere Ecke. Der frühe Rückstand sorgte beim Gastgeber allerdings keineswegs für eine langfristige Schockstarre – sie waren in der Folge sehr darum bemüht, eigene Angriffsversuche Richtung TSV-Ersatztorfrau Christin Bley zu starten. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und individuellem Kampfeinsatz gelang es der Sundhäuser Hintermannschaft jedoch, dass sich Ilmenau keine 100%igen Torchancen erarbeiten konnte. Mitte der ersten Halbzeit sorgte dann eine individuelle Unachtsamkeit für den nicht unverdienten Ausgleichstreffer – Stümerin Lisa Sens nahm den Fehlpass dankbar auf und vollendete in Törjägermanier mit einem platzierten Flachschuss in die linke Ecke von der rechten Strafraumgrenze. Die Sundhäuserinnen zeigten sich in der Folge jedoch recht unbeeindruckt von diesem Treffer und versuchten nun wieder selbst verstärkt Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Vor allen Dingen sorgte eine Reihe von Eckbällen für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Ein solcher Eckstoß war es dann auch, der kurz vor dem Halbzeitpfiff zur TSV-Führung führte: einen optimal getimten Eckball von Carolin Bergmann verwertete Carolin Frohl aus kurzer Distanz fast alleinstehend zum 2:1.
In der anschließenden Halbzeitpause hatte Trainer Marko Bergmann nur wenig am Auftreten seiner Spielerinnen auszusetzen. Er wollte lediglich, dass seine Mannschaft auch in der zweiten Hälfte die Konzentration und den Einsatzwillen hochhält, damit sie am Ende als Siegerinnen vom Platz gehen dürfen.
Die zweiten 45 Minuten waren dadurch geprägt, dass Ilmenau mit langen Bällen in die Spitze versuchte für Torgefahr zu sorgen. Libera M. Schilling konnte jedoch fast alle Bälle in souveräner Art und Weise abfangen. Darüber hinaus machte es Madlen Kästner mit starkem Zweikampfverhalten ihrer direkten Gegenspielerin, der quirligen und ballsicheren L. Sens, sehr schwer zum Abschluss zu kommen. Der TSV leitete über ein sicheres Passspiel im Mittelfeld die ein oder andere aussichtsreiche Torchance ein. So hatte beispielsweise Theresa Letsch nach feinem Zuspiel von Carolin Frohl eine gute Tormöglichkeit, allerdings schloss sie etwas überhastet ab. Auch Justine Schleif, Carolin Bergmann und Marta Chmiel drängten immer wieder in die gegnerische Hälfte und versetzten die Ilmenauer Defensive mehrfach in Bedrängnis, es mangelte allein am letzten Pass. Gegen Ende des Spiels hätte die frisch eingewechselte Ina Hartmann mit einem Distanzschuss aus gut 25 Metern ihren ersten Saisontreffer markieren können, jedoch ging ihr Schuss knapp über das Tor.
Dieser Sieg gegen einen auf Augenhöhe agierenden Gegner war das Produkt eines kollektiv starken Auftretens und einer positiven Einstellung. Mit diesem überzeugenden letzten Auftritt verabschieden sich die TSV-Damen in die Weihnachtspause, bevor dann das neue Jahr mit der Hallensaison beginnt.
Bericht: Julia Klein

29.11.2015: TSV 1869 Sundhausen - F.F.C. Gera
Ligaprimus die Stirn geboten

Am gestrigen Nikolaustag fand in Sundhausen das erste Rückrundenspiel gegen den Tabellenführer aus Gera statt. Vom Papier her waren die Rollen schnell verteilt: der Favorit F.F.C. Gera reiste ohne Niederlage in der Hinrunde und mit einem Torverhältnis von 44:11 im Gepäck an, der Außenseiter aus Sundhausen, der aktuell auf Platz 8 rangiert, hatte eine eher durchwachsene Hinrunde gespielt, was auch die negative Torbilanz von 17:23 beweist. Trotz dieser ungünstigen Ausgangsvoraussetzungen wollten sich die Frauen des TSV Sundhausen auf heimischen Platz nicht kampflos geschlagen geben. Das ausgegebene Ziel vor Beginn der Partie war es, durch mannschaftlich geschlossenes und zweikampfstarkes Auftreten das Angriffsspiel des F.F.C. zu unterbinden und im Gegenzug eigene Entlastungsversuche zu starten.
Das Spiel begann in den ersten Minuten wie erwartet: Gera setzte sich in der Sundhäuser Hälfte fest und machte ununterbrochen Druck Richtung Sundhäuser Tor. Allerdings machte es die dicht gestaffelte und kompakt stehende Sundhäuser Hintermannschaft den Gästen aus Gera sehr schwer zum Torabschluss bzw. Torerfolg zu kommen. In einer Situation, als Gästestürmerin Sabrina Herold eine Unachtsamkeit der Sundhäuser Abwehr ausnutzte und allein Richtung Tor zulief, bewahrte Torhüterin Sylvana Curth ihre Mannschaft durch eine Glanzparade vor einem frühzeitigen Rückstand. Wenig später war wiederum das Glück auf Sundhäuser Seite: ein durch Handspiel verursachter Elfmeter landete nicht im Tor, sondern wurde von S. Herold nur an den linken Pfosten gesetzt. Mit steigender Spieldauer konnten sich die TSV-Frauen immer besser auf ihren Gegner einstellen und ließen in der Folge nur noch wenige Möglichkeiten zu. Auf Sundhäuser Seite sollte eine Chance nicht unerwähnt bleiben. Nach einem gut getretenen Freistoß aus dem rechten Halbfeld durch Michele Schilling kam Juliane Klein noch mit Kopf dran, allerdings fehlte der nötige Druck, um den Ball dann auch im Tor unterzubringen. Weitere Schüsse Richtung Gästetorfrau, beispielsweise von Carolin Frohl, verfehlten ihr Ziel und sorgten nicht für ernste Torgefahr. Somit ging es mit einem für den Gastgeber sehr zufriedenstellenden 0:0 in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause präsentierte sich den Zuschauern ein unverändertes Bild: Gera startete einen Angriffsversuch nach dem anderen, Sundhausen hielt durch starkes und robustes Zweikampfverhalten dagegen. Dazu kam, dass es den meisten Geraer Torannäherungsversuchen an echter Durchschlagskraft fehlte. Der F.F.C. Gera, der sich sicherlich einen anderen Spielverlauf gewünscht hätte, haderte immer mehr mit den Schiedsrichterentscheidungen, in denen sie sich zumeist benachteiligt fühlten. In der Konsequenz wurde die Partie noch verbissener und kampfbetonter. Eine Viertelstunde vor Schluss, in der 78. Spielminute, wurde das Sundhäuser Bollwerk dann schließlich doch durchbrochen: nach einem langen Ball in die Spitze kam es zu einem Gewühl im Sundhäuser Strafraum, aus dem heraus Stefanie Seiler mit einem für Torfrau Curth verdeckten Schuss das Tor des Tages schoss. Mit einer taktischen Umstellung, in der Michele Schilling in der Spitze noch einmal für Torgefahr sorgen sollte, wollte der TSV Sundhausen seine kleine Außenseiterchance nutzen, um vielleicht doch noch zum Ausgleichstreffer zu kommen. Alle Versuche halfen jedoch nichts. Das Spiel wurde zwar mit 0:1 verloren, aber der Auftritt zeigte, dass die TSV-Damen auch gegen starke Gegner durchaus bestehen können und die Rückrunde voller Zuversicht angehen können.
Am kommenden Sonntag 13:30 Uhr steht in Ilmenau das letzte Spiel für 2015 auf dem Plan. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den SV Germania Ilmenau könnte es ein versöhnlicher Jahresabschluss werden. Allerdings werden die Frauen aus der Universitätsstadt die 3 Punkte selbst gerne behalten wollen – beste Voraussetzungen für ein spannendes Spiel am dritten Advent.
Bericht: Julia Klein

29.11.2015: TSV 1869 Sundhausen - FC Union Mühlhausen
Zittern bis zum Abpfiff

Wie bereits die Überschrift vermuten lässt, war das gestrige Heimspiel gegen das Schlusslicht der Verbandsliga, den FC Union Mühlhausen, keineswegs eine leichte Angelegenheit, sondern vielmehr ein mühsamer Kampf bis zur letzten Minute. Bei winterlichen Temperaturen und unangenehmen Windbedingungen kamen die Gastgeberinnen in den ersten Minuten der Partie nur langsam in Tritt – Mühlhausen hingegen wirkte entschlossener. Aus diesem Grund kann man von Glück reden, dass Theresa Letsch nach einer schönen Kombination mit Justine Schleif nur mit unfairen Mitteln von einer Gegenspielerin gestoppt werden konnte: den fälligen Freistoß an der rechten Strafraumgrenze verwandelte Carolin Bergmann in der 5. Spielminute recht schnörkellos direkt ins Tor. Doch statt Sicherheit durch diese Führung zu gewinnen, gelang es den TSV-Frauen auch im Anschluss nicht, die sogenannten ersten Bälle zu gewinnen und das Spiel entsprechend ihren Vorstellungen zu gestalten. Die Mühlhäuserinnen konnten sich jedoch in dieser Phase auch keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Erst Mitte der ersten Halbzeit stellten sich die Sundhäuserinnen besser auf ihren Gegner ein: sie standen enger an den Gegenspielerinnen, gingen konsequenter in die Zweikämpfe und leiteten mit kurzen Pässen über viele Stationen den ein oder anderen Angriff ein. Folgerichtig ergaben sich einige aussichtsreiche Tormöglichkeiten: so kam Carolin Frohl nach einem gut getretenen Eckstoß von Juliane Klein fast unbedrängt zum Kopfball, der allerdings über das Tor ging. In einer anderen Situation kam Marta Chmiel nach einer wunderbaren Kombination mit Carolin Bergmann zum Abschluss, wobei sie etwas zu überhastet abschloss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff machte es die Stürmerin dann aber besser: den Eckball von Juliane Klein nahm sie aus der Drehung heraus direkt und netzte zur 2:0 Pausenführung ein.
In der Pause war man sich einig, dass das Spiel trotz der Führung noch nicht entschieden ist und dass die Mannschaft in den zweiten 45 Minuten etwas mehr spielerische Überlegenheit auf heimischen Rasen aufbieten müsste, um am Ende als Siegerinnen dastehen zu können.
Dieses Vorhaben jedoch in die Praxis umzusetzen, sollte sich angesichts des entschlossenen Auftretens der Gäste schwieriger als gedacht herausstellen. Entsprechend den Erwartungen versuchte der FC Union Mühlhausen vom Wiederanpfiff an zum schnellen Anschlusstreffer zu gelangen. Sie drängten den Gastgeber in die eigene Hälfte und nutzten Fehlpässe im Sundhäuser Aufbauspiel zum direkten Gegenangriff. In der 52. Spielminute sollte das Aufbäumen schließlich belohnt werden: eine Mühlhäuser Angreiferin konnte 25m vor dem Tor nur noch regelwidrig von ihrem Spurt Richtung TSV-Torfrau Sylvana Curth gestoppt werden. Pauline Preuß trat den Freistoß und brachte ihre Mannschaft durch ihr sehenswertes Tor wieder ins Spiel. Diesen Weckruf verstanden die Hausherrinnen und versuchten nun wieder selbst verstärkt Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Etwas Zählbares kam dabei leider nicht mehr heraus. Nennenswert ist lediglich noch das aufgrund eines Foulspiels nicht gegebene Tor von Anja Schmidt in der Schlussphase. Festzuhalten bleibt, dass Mühlhausen sich bis zuletzt nicht aufgab und dass sie den Sundhäuserinnen den Sieg bis zur letzten Minuten streitig machen wollten. Der Schlusspfiff bedeutete dann Erleichterung, dass die wichtigen 3-Punkte in Sundhausen bleiben.
Die kleine Serie von 3 Siegen (1 Pokalsieg, 2 Ligasiege) in Folge am nächsten Wochenende gegen den Tabellenführer aus Gera fortzusetzen, scheint äußerst schwierig. Dennoch besteht zumindest eine kleine Außenseiterchance, zumal der TSV aufgrund des unglücklichen Hinspiels Wiedergutmachungsarbeit leisten muss.
Bericht: Julia Klein

21.11.2015: TSV 1869 Sundhausen - 1.FFV Erfurt II
Mühe endlich mal belohnt

Die Frauen des TSV Sundhausen trugen am vergangenen Samstag ihr Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des 1.FFV Erfurt auf heimischen Rasen aus. Mit dem im Pokalspiel gewonnenen Selbstvertrauen wollten sie den besser platzierten Erfurterinnen ein Duell auf Augenhöhe liefern. Eine Prämisse für dieses Vorhaben bestand darin, dass die Sundhäuser Hintermannschaft sicher steht und aus dieser gut organisierten Abwehr heraus, der ein oder andere Angriffsversuch gestartet werden konnte. Außerdem wollten die Gastgeberinnen zeigen, dass sie auch noch „zu null“ spielen können.
Die Partie begann dann auch den Vorgaben entsprechend: die Sundhäuserinnen spielten konzentriert und ballsicher, sie eroberten die Bälle im Mittelfeld und schafften sich Räume, indem sie das Spiel breit machten. Das engagierte und kämpferisch starke Auftreten des Gastgebers führte in der Konsequenz dazu, dass die Gäste nur selten in die Nähe von TSV-Keeperin Sylvana Curth kamen. Lediglich bei Standard-Situation strahlte der 1. FFV Erfurt Torgefahr aus. Stattdessen erarbeiteten sich die TSV-Frauen im Laufe der ersten Halbzeit ein paar aussichtsreiche Torchancen: so schloss Carolin Frohl nach einem schönen Pass von Michele Schilling etwas überhastet ab, Carolin Bergmanns fulminanter Schuss ging nach einer gut überlegten Ablage von Theresa Letsch nur knapp am Tor vorbei. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurden die Bemühungen der Sundhäuserinnen endlich belohnt: nach einem langen, hohen Ball von Michele Schilling in die Erfurter Abwehrschnittstelle, erlief sich Stürmerin Marta Chmiel diesen und schob anschließend mit aller Übersicht links unten in die Ecke ein.
Sowohl die Mannschaft als auch der Trainer zeigten sich in der Halbzeitpause angesichts der unübersehbaren Spielfreude erstmals seit geraumer Zeit zufrieden mit ihrem Auftreten. Da man sich jedoch sicher war, dass die Erfurterinnen sich nicht kampflos geschlagen geben und den Druck nach der Halbzeit noch einmal erhöhen würden, mussten die TSV-Frauen, um den Platz am Ende als Siegerinnen verlassen zu können, von der ersten Minute an konsequent und konzentriert zu Werke gehen.
Trotz erkennbar stärkerer Gegenwehr der Gäste, hielten die Hausherrinnen auch in der zweiten Hälfte an ihrem Spielstil fest. In der logischen Konsequenz ergaben sich wieder einige sehr aussichtsreiche, wenn nicht sogar 100%ige Tormöglichkeiten. Dass sowohl Carolin Frohl als auch Marta Chmiel nicht erfolgreich abschließen konnten, war einzig und allein der Verdienst von Gästetorfrau Sophia Ziegenhorn. Durch ihre Paraden hielt sie ihre Mannschaft weiterhin im Spiel. Mitte der zweiten Halbzeit hätte der TSV seine Führung ausbauen müssen. Nach einem Handspiel im Erfurter Strafraum erfolgte folgerichtig der Pfiff von Schiedsrichter Johannes Drößler. Zum fälligen Strafstoß trat die sonst so souveräne Michele Schilling an, allerdings wurde ihr Schuss nur zur sicheren Beute von FFV-Keeperin Ziegenhorn. Im Anschluss an diese Szene verflachte das Spiel zusehends. Die wenigen Gästeangriffe unterband der TSV durch eine hohe Kampf- und Laufbereitschaft aller Spielerinnen. Nachdem der Schlusspfiff ertönte, freuten sich alle zusammen über die wichtigen 3-Punkte und die gezeigte Moral.
Am kommenden Sonntag geht es 14 Uhr in Sundhausen gegen den SV Union Mühlhausen. Mit einem Sieg könnte man sich etwas Luft zu der hinteren Tabellenregion verschaffen.
Bericht: Julia Klein

15.11.2015: SG Gumpelstadt/Möhra - TSV 1869 Sundhausen
Pflicht erfüllt

Unter ungünstigen Vorzeichen reisten die Damen des TSV Sundhausen am vergangenen Totensonntag zu ihrem Pokalspiel nach Gumpelstadt zu den Kreisligafrauen der SG Gumpelstadt/Möhra. Das Wetter zeigte sich an diesem Wochenende zum ersten Mal jahreszeitgemäß, das bedeutete weichen Untergrund, zeitweise böigen Wind und leichte Regenschauer über die gesamte Partie. Dazu kam, dass die Rollen aufgrund der unterschiedlichen Spielklassen von Anfang an klar verteilt waren – der TSV Sundhausen als klarer Favorit und die Gumpelstädterinnen mit vermeintlich kleinen Außenseiterchancen.
Dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat und der vermeintliche Favorit nicht immer leichtes Spiel hat, sollte sich auch in diesem Spiel wieder bewahrheiten. Nach einer langen Niederlagenserie im Ligabetrieb und einigen Verletzungssorgen war das Selbstvertrauen der Sundhäuserinnen in den letzten Wochen immer weiter gesunken. Allerdings hatte man sich vor Anpfiff fest vorgenommen, die schweren Wochen hinter sich zu lassen und endlich mal wieder mannschaftlich geschlossen Stärke zu demonstrieren. Allerdings zeigten die TSV-Frauen in den ersten Spielminuten wieder das altbekannte Bild: Unsicherheiten im Spielaufbau, nachlässiges Zweikampfverhalten und auch einige technische Unzulänglichkeiten. Ganz anders auf der Gegenseite: der ambitionierte Kreisligist ging von der ersten Minute an hochkonzentriert zu Werke und deutete an, dass er dem vom Papier her besseren Gegner nicht kampflos das Feld und somit den Einzug in die nächste Pokalrunde überlassen wollte. Es gelang der SG Gumpelstadt/Möhra immer wieder die Angriffsversuche von Sundhausen zu unterbinden und sich dann durch ein schnelles Umschaltspiel eigene Chancen zu erspielen. Dabei setzten die Gastgeber vermehrt auf lange Bälle in die Spitze bzw. auf ihre schnellen Außenspielerinnen, die die Sundhäuser Abwehr in den ersten 20min mehrfach in Bedrängnis brachten. In der 20. Spielminute belohnten sich die Gumpelstädterinnen dann auch für ihr engagiertes Auftreten: nach einem Freistoß an der Torlinie konnte Vanessa Gerasch fast ungestört zum 1:0 einköpfen. Dieses Tor wirkte wie ein Wachmacher – in der Folgezeit gingen die Gäste konsequenter in die Zweikämpfe, eroberten die Bälle im Mittelfeld und erspielten sich mit gutem Kurspassspiel eigene Torchancen. Aufgrund dessen dauerte es auch nicht lange, bis der ersehnte Ausgleich fiel. Kurz vor der Halbzeitpause, in der 38. Minute, konnte die Torfrau den Schuss von Stürmerin Marta Chmiel noch abwehren, gegen den Nachschuss von der optimal positionierten Michele Schilling war sie anschließend jedoch machtlos.
Die Halbzeitpause wurde von Trainer Bergmann genutzt, um die Fehlerquellen zu thematisieren und dementsprechend durch taktische Anweisungen darauf zu reagieren.
Leider begann die zweite Halbzeit in den ersten Minuten mit einigen Unsicherheiten in der Sundhäuser Hintermannschaft, wodurch die Gastgeber wieder etwas Aufwind bekamen. Diese Phase dauerte zum Glück nur wenige Minuten, denn im Anschluss besannen sich die Gäste endlich auf ihre spielerischen Fähigkeiten und nutzen zudem ihre immer deutlicher werdenden konditionellen Vorteile aus. Nach einigen verpassten Torgelegenheiten war es Marta Chmiel, die in der 63. Spielminute nach einem Pass von Michele Schilling das 2:1 für den TSV markierte. Nur sechs Minuten später nahm sich Carolin Bergmann nach einem Doppelpass im Mittelfeld ein Herz und sprintete an allen Verteidigerinnen an der linken Außenbahn vorbei und vollendete mit einem präzisen Schuss in die rechte obere Ecke ihren Sololauf zum 3:1. Mit diesem Treffer schien die Partie entschieden zu sein, zumal den Gästen immer mehr die physischen Kräfte ausgingen. Im Anschluss ergaben sich noch zahlreiche Chancen für die TSV Frauen: hätten Carolin Bergmann, Michele Schilling, Marta Chmiel oder die frisch eingewechselte Laura-Joe Schwarz nur ein paar von diesen genutzt, wäre das Ergebnis womöglich viel höher ausgefallen. Ist man jedoch ehrlich, wäre dies gemäß dem Spielverlauf und dem Auftreten des Gastgebers entsprechend nicht gerecht gewesen. Kurz vor Schluss konnte Sundhausen dann doch noch einen Treffer bejubeln: die eingewechselte Anja Schmidt, die zum ersten Mal seit einem Jahr das TSV-Trikot überstreifte, setzte in der 88. Spielminute Marta Chmiel mit einem genialen Pass in die Abwehr-Schnittstelle in Szene, die daraufhin das Leder unter die Latte zum 4:1 nagelte. Im Gegenzug ertönte dann noch einmal der verzögerte Pfiff des Schiedsrichters: er wollte ein Foul in Höhe der Strafraumlinie an einer Gumpelstädter-Spielerin gesehen haben. Diese fragwürdige Entscheidung führte dazu, dass die SG Gumpelstadt/Möhra durch einen direktes Freistoßtor in der 90.Spielminute noch zum 2:4 verkürzen konnte.
Insgesamt gebührt dem Kreisligisten auf des Kampfeswillen, des kompromisslosen Zweikampfverhaltens und der großartigen Moral jedoch größter Respekt. Aus unserer Sicht kann dieses Team, wenn zukünftig an der körperlichen Fitness gearbeitet wird, auch in einer höheren Spielklasse bestehen.
Die Frauen des TSV Sundhausen wollen dieses lang ersehnte Erfolgserlebnis und das daraus gewonnene Selbstvertrauen nutzen, um die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten. Am besten gleich in der anstehenden Partie am Samstag 14 Uhr auf heimischen Rasen gegen den 1. FFV Erfurt II.
Bericht: Julia Klein

01.11.2015: FF USV Jena III - TSV 1869 Sundhausen
Blitz-K.O. in den ersten Minuten

Ohne allzu große Erwartungen reisten die Frauen des TSV Sundhausen am vergangenen Sonntag beim Tabellenführer der Verbandsliga, dem FF USV Jena III, an. Die Mannschaft sollte die Räume eng machen, um den körperlich und technisch starken USV-Damen so wenig Platz wie möglich zum Kombinieren zu geben. „Offensive Verteidigung“ lautete vor Beginn der Partie die taktische Devise.
Aber schon in den ersten Minuten wurde ersichtlich, dass dieses Konzept aufgrund zu vieler Unkonzentriertheiten und mangelnder Einsatzbereitschaft leider nicht aufgehen würde. Jena überrollte die Sundhäuser Hintermannschaft förmlich in den ersten Minuten. Diese Überlegenheit wussten die Jenaerinnen bereits in der 4. Minute zu nutzen. Nach einem Eckball konnte Sylvana Krys mit einem platzierten Schuss ins linkere obere Eck ihr Team mit 1:0 in Führung bringen. Bereits bei dieser Situation war gut zu erkennen, dass die Sundhäuserinnen viel zu weit von ihren Gegenspielerinnen entfernt standen, um sie ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Nach weiteren vielversprechenden Angriffen erhöhte Jena in der 15. Minute durch ein Hackentor von Laura Siegler auf 2:0. Nur fünf Minuten später schaltete die Jenaerin Stefanie Bloch sehr schnell, als zwischen zwei Sundhäuser Abwehrspielerinnen die Abstimmung fehlte und der Fehlpass direkt vor ihren Füßen landete. Angesichts dieses Fehlstarts machte sich auf Trainer- und Spielerseite sichtlich ein Gefühl der Angst vor einem Debakel breit. Zwei verletzungsbedingte Auswechslungen unterstützten diese negative Stimmung zusätzlich. Doch anstatt sich nun vollständig aufzugeben, bewiesen die Sundhäuser Frauen Moral und setzten gegen Ende der ersten Halbzeit doch noch ansatzweise die ausgegebene Taktik um.
In der Halbzeitpause wurde gemeinschaftlich beschlossen, dass man in der zweiten Halbzeit an die Kampfeinstellung der letzten Minuten anknüpfen sollte, um eine Art „Schadensbegrenzung“ zu leisten.
Wenigstens diese Marschrichtung konnten die TSV-Damen anschließend ohne Beanstandung umsetzen. Ein paar Mal gelangen sogar Entlastungsversuche Richtung USV-Keeperin Marlen Westermeier. In der 61. Spielminute war sich eben diese Torfrau nach einem Rückpass etwas unsicher, ob sie diesen aufnehmen oder lieber mit dem Fuß spielen sollte. In Torjägermanier war Carolin Frohl dann zur Stelle, um diese Unsicherheit auszunutzen und den Anschlusstreffer für Sundhausen zu erzielen. Im Anschluss an diese Szene erspielte sich auch der Gastgeber wieder einige Torchancen. In der 78. Spielminute machte die frisch eingewechselte Anke Gabler mit ihrem Treffer zum 4:1 den Sack für den Gastgeber endgültig zu.
Trotz dieser letztendlich deutlichen Niederlage können die TSV-Damen auf ihrer Einstellung und der bedingungslosen Einsatzbereitschaft in der zweiten Halbzeit aufbauen. Dieser unbedingte Wille wird auch am kommenden Sonntag gefordert sein. Das Spiel gegen die junge Aufstiegsmannschaft aus Meiningen wird in der noch relativ jungen Saison richtungsweisend sein. Will man den Anschluss an die mittleren Tabellenränge nicht ganz verlieren, so müssen die Sundhäuserinnen den Platz in dem sogenannten „6-Punkte-Spiel“ als Siegerinnen verlassen.
Bericht: Julia Klein

25.10.2015: TSV 1869 Sundhausen - SV Schott Jena
Kampfgeist wurde nicht belohnt

Am vergangenen Sonntag empfing die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen den Tabellendritten SV Schott Jena. Bereits vor der Partie stand fest, dass der angestrebte Heimsieg nur über die richtige Einstellung und eine geschlossene Mannschaftsleistung zu erreichen sein würde.
Bereits von Beginn an zeigten die TSV-Damen sehenswerte Kombinationen, sie machten ihr Spiel breit und brachten die Gäste damit schon frühzeitig in Bedrängnis. In der 9. Spielminute sorgte Daniela Schwabe mit ihrem platzierten Schuss in die rechte untere Ecke für Jubel in den eigenen Reihen. Aber anstatt die Euphorie mitzunehmen und die Führung auszubauen oder zumindest abzusichern, schlichen sich kurz darauf Unkonzentriertheiten in den eigenen Spielaufbau ein. Dies wurde durch die effizienten und konterstarken Gäste innerhalb weniger Minuten (13. und 17. Spielminute) konsequent ausgenutzt. Somit musste Sundhausen nach einer guten Viertelstunde einem Rückstand hinterherrennen. Das einzig Gute an diesem frühen Rückstand war, dass noch genug Zeit blieb, um das Spiel zu drehen und den heimischen Platz als Siegerinnen verlassen zu können. In der Folge sahen die Zuschauer in Sundhausen ein wirklich ansehnliches Verbandsliga-Spiel zwischen zwei Teams, die sich gegenseitig keinen Raum ließen und um jeden Ball voller Entschlossenheit kämpften. Einen etwas überharten Einsatz einer Schott-Spielerin an Juliane Klein im Strafraum ahndete der Schiedsrichter gegen Ende der ersten Halbzeit folgerichtig mit einem Strafstoß für den Gastgeber. Die in der letzten Saison sichere Elfmeterschützin Ina Hartmann trat an und vergab jedoch leider diese Großchance zum Ausgleichstreffer. Somit ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. Trainer Bergmann zeigte sich angesichts des starken kämpferischen Einsatzes seiner Mannschaft recht zufrieden und hoffte, dass sich seine Frauen in der zweiten Halbzeit dafür selbst belohnen werden.
Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht, denn trotz eines weiterhin sehr guten Zweikampfverhaltens und einer gegenseitigen Unterstützung schafften die Frauen des TSV Sundhausen den Ausgleichstreffer nicht mehr. Einzig Kapitänin Sandra Drehmann hätte mit ihrem fulminanten Freistoß aus ca. 30m den einen Punkt retten können, die Latte verhinderte allerdings das verdiente Remis.
Am kommenden Sonntag geht es wieder gegen Jena, diesmal jedoch gegen den Tabellenführer FF USV Jena III. Angesichts dieser Konstellation kann der Tabellenachte Sundhausen ganz unbeschwert in Jena aufspielen, da man ja fast nichts zu verlieren hat.
Bericht: Julia Klein

18.10.2015: FSV Uder - TSV 1869 Sundhausen
Durchschnitt ist am Ende nicht genug

Verbunden mit der Zielstellung Auswärtssieg wurde die knapp 100 km lange Fahrt nach Uder angetreten. Die Motivation der Mannschaft war trotz dünner Personaldecke ziemlich hoch, den Weg nach Sundhausen zurück mit 3 Punkten und nicht mit leeren Händen zu fahren. Doch leider wurde aus diesem Vorhaben nichts, da die Gastgeberinnen vor allem athletisch stark auftraten und die Schlüsselspielerin Uders nicht konsequent 90 Minuten aus dem Spiel genommen werden konnte.
Die Frauen des TSV Sundhausen kamen recht gut in die Partie, sie hielten den Ball sicher in den eigenen Reihen und versuchten das Spiel breit zu machen, um ihre schnellen Außenspielerinnen Carolin Bergmann und Justine Schleif in Szene zu setzen. Jedoch mangelte es schon in den Anfangsminuten am letzten Pass sowie einem nennenswerten Abschluss.
In der 14. Minute spielte Uder einen Angriff überlegt aus: ein platzierter Schuss aus ca. 25m wurde von der Sundhäuser Torfrau Katharina Lange noch stark an die Latte gelenkt, gegen den Nachschuss von Theresa Pape aus kurzer Distanz war sie dann anschließend aber machtlos. Das Zweikampfverhalten der Sundhäuser Hintermannschaft ließ in dieser Situation sehr zu wünschen übrig. Die Sundhäuserinnen versuchten sich durch den frühen Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und starteten wieder ihre Angriffsversuche. Mitte der ersten Halbzeit hätten sie damit auch fast Erfolg gehabt, aber nachdem sich Carolin Bergmann im Zusammenspiel mit Juliane Klein bis in den Strafraum vorgespielt hatte, wurde sie etwas unsanft von den Beinen geholt. Der aus unserer Sicht fällige Elfmeter wurde jedoch nicht gegeben und somit konnte auch kein Ausgleich erzielt werden. Stattdessen spielte sich Uder in der 38. Spielminute durch einen schnellen Konter in die Hälfte von Sundhausen. Torjägerin Karina Wilhelm ließ in gewohnter Manier mehrere Sundhäuser Verteidigerinnen aussteigen und schoss im Anschluss präzise von der linken Strafraumgrenze in die lange Ecke. In dieser Szene war klar zu erkennen, dass die vor dem Spiel ausgegebenen Anweisungen für das eigene Abwehrverhalten nicht umgesetzt wurden. Mit einem 2:0 Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Dort versuchte Neu-Trainer Marko Bergmann der Mannschaft Mut zu machen, indem er davon sprach, dass in diesem Duell auf Augenhöhe noch überhaupt nichts verloren sei. Um das Spiel noch zu drehen, müssten die Räume allerdings besser genutzt und das Zweikampfverhalten aggressiver gestaltet werden.
Aber nicht nur die Gäste kamen hochmotiviert aus der Kabine, sondern auch der FSV Uder versuchte in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit durch einige Torabschlüsse das Spiel endgültig für sich zu entscheiden. Erst nach einer guten Viertelstunde setzte sich Juliane Klein durch ein starkes Solo über die linke Seite in Szene, zog nach rechts rein und schloss allerdings eher unglücklich ab, da sie statt den Ball optimal zu erwischen, vorrangig in den Rasen trat. Die folgenden Minuten gehörten dann wieder den Gastgeberinnen. Mehrere aussichtsreiche Chancen konnten allerdings nicht in einen Torerfolg umgewandelt werden. Stattdessen hatten die Sundhäuser Frauen in Person von Stürmerin Marta Chmiel eine Viertelstunde vor Schluss noch einmal die große Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Symptomatisch für dieses Spiel schoss Marta unbedrängt aber leider nur direkt in die Arme der herausgelaufenen Torfrau. Direkt danach ergab sich auch noch eine Gelegenheit für Carolin Frohl, die jedoch nicht für Gefahr sorgte. Allgemein kann zeichnete sich für diese Phase des Spiels folgendes Bild: die Sundhäuser Hintermannschaft hatte oftmals Probleme den Ball sauber zu klären, im Mittelfeld wurden die Bälle viel zu häufig leichtfertig hergeschenkt und den Zuspielen in die Spitze fehlte es an Präzision. In der 85. Spielminute gab es eine Ecke für Uder. Nachdem die Ecke getreten wurde, flogen sozusagen alle am Ball vorbei. Alle bis auf eine – Karina Wilhelm konnte fast ungestört den Fuß an den Ball bringen und somit den Heimsieg für ihre Mannschaft perfekt machen. Kurz vor Schluss versuchte der TSV Sundhausen noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, allerdings blieben sowohl der Schuss als auch der Kopfball von Carolin Frohl ohne Wirkung.
Festzuhalten ist, dass man mit einer rein durchschnittlichen Leistung nicht bei einem körperlich präsenten und effektiven Gegner bestehen kann. Es bedarf demnach einer deutlichen Leistungssteigerung, um nächsten Sonntag gegen den SV Schott Jena den heimischen Platz als Siegerinnen zu verlassen.
Bericht: Madlen Kästner


11.10.2015: TSV 1869 Sundhausen – SSV 07 Schlotheim
Licht und Schatten

Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, bekamen die Zuschauer am heutigen Fußballnachmittag in Sundhausen sowohl sehenswerte Kombinationen als auch einige fußballerische Ungenauigkeiten zu sehen.
Nach drei langen Wochenenden ohne Fußball waren die Frauen des TSV Sundhausen gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Schlotheim gefordert. Obwohl die Gäste nur zu zehnt anreisten, wussten die Sundhäuserinnen, dass von der ersten Minute an höchste Konzentration gefragt sein würde, um den Platz als Siegerinnen verlassen zu können. Mit dieser Einstellung gingen sie dann auch in die Partie. Der Ball wurde über viele Stationen sicher in den Reihen der Gastgeber gehalten und auf diese Weise ergaben sich Räume, die recht schnell genutzt wurden. In der 10. Spielminute führte eine schöne Kombination zum 1:0: durch ein schnelles Passspiel auf der linken Seite kam der Ball in die Mitte zu Carolin Frohl, die ihn gedankenschnell in die Schnittstelle zwischen zwei Abwehrspielerinnen in die Füße von Stürmerin Marta Chmiel spielte, die ihren ersten Ligatreffer in der aktuellen Saison feiern durfte. Diese Euphorie nahmen die TSV-Damen auch in die nächsten Spielminuten mit, wodurch die Gäste immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt wurden und sich Chancen ergaben. Nach einer guten Viertelstunde konnte Daniela Schwabe ca. 25m vor dem Tor nur durch ein Foul gestoppt werden. Die Gefoulte legte sich den Ball zurecht und versuchte mit einem Flachschuss zum Torerfolg zu kommen. Dieser Schuss wurde zunächst von der Schlotheimer Torfrau stark gehalten, den Abpraller konnte Carolin Frohl dann allerdings über Vanessa Linke ins Tor lupfen. Im Anschluss setzte Sundhausen weiterhin einige gute spielerische Akzente und erspielte sich dabei die ein oder andere aussichtsreiche Tormöglichkeit. In der 34. Minute spielte Juliane Klein mit Carolin Bergmann einen Doppelpass, der mit einem Torabschluss in die kurze Ecke endete. Nach dem 3:0 spielte der TSV ganz unbeschwert auf. Die Gastgeber erspielten sich einige Großchancen, wobei es am konsequenten Abschluss mangelte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam es noch einmal zu einem unübersichtlichen Gewühl im Schlotheimer Strafraum, aus dem heraus das 4:0 durch Carolin Frohl fiel. Mit diesem recht beruhigenden Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel ergab sich dann völlig unerwartet und unnötigerweise ein anderes Bild. Schlotheim kam motiviert aus der Kabine und kämpfte von der ersten Minute an um den Anschlusstreffer. Die Sundhäuser hatten in dieser Phase häufig das Nachsehen im Zweikampf, wodurch die Gäste weiter Auftrieb erhielten. Besonders die scharf getretenen Eckbälle bereiteten der Sundhäuser Hintermannschaft einige Probleme. Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Schlotheimer Bemühungen schließlich belohnt. Einen Ballverlust des TSV in der gegnerischen Hälfte nutzte der SSV 07 Schlotheim durch ein schnelles Umschaltspiel zum 4:1, erzielt durch Stürmerin Jasmin Deppe. Anscheinend war dieser Treffer eine Art Weckruf für den Gastgeber, der zeitweise wieder zu seiner Spielstärke zurückfand. Eine gelungene Kombination zwischen Carolin Frohl, Theresa Letsch und Daniela Schwabe führte in der 77. Minute zum 5:1. Bis zum Schlusspfiff gab es keine weiteren nennenswerten Situationen, sodass im Endeffekt eine spielerisch ansprechende erste Halbzeit ausreichte, um den zweiten Saisonsieg gegen einen Gegner einzufahren, dem aufgrund seiner zahlenmäßigen Unterlegenheit und ständigen Kampfbereitschaftschaft große Anerkennung gebührt.
Nächste Woche geht es ins Eichsfeld zum FSV Uder, wo an die guten spielerischen Ansätze angeknüpft und die erkannten Fehler minimiert werden müssen.
Bericht: Madlen Kästner

Fußball Männer Saison 2015/2016

11.06.16 TSV 1869 Sundhausen – SV 1901 Wandersleben
Die letzte Begegnung der aktuellen Saison begann für den Gastgeber äußerst unglücklich. Bereits den ersten Angriff nutzten die Gäste zur Führung. Davon jedoch unbeeindruckt, erkämpften sich die Sundhäuser in der Folge eine Chance nach der anderen. Mehrere Aluminiumtreffer, Ungenauigkeit im Abschluss oder einfach nur Pech ließen den Ball nicht über die Linie gehen.
Der zweite Durchgang lief ähnlich bescheiden für die Heimmannschaft. Sundhausen ist die spielbestimmende Mannschaft, erkämpf sich Torchancen über Torchancen und die Gäste machten aus ihren wenigen Gelegenheiten die Tore. Hoyer sorgte mit einen Doppelpack für den 3:0 Endstand.
Diese Partie ist das Spiegelbild einer komplett verkorksten Saison für den TSV. Die Sundhäuser haben über weite Strecken meist recht ansehnlichen Fußball gespielt, aber es einfach nicht geschafft die Tore zu erzielen. Der Abstieg ist nun das unrühmliche Ende.
Jetzt heißt es Sommerpause/Vorbereitung für die neue Saison nutzen und den sofortigen Wiederaufstieg anvisieren.
Bericht: Steffen Heinze

05.06.16 FSV Wacker 03 Gotha II - TSV 1869 Sundhausen
Bei hochsommerlichen Temperaturen waren die Sundhäuser zum Stadtderby im Klaus-Törpe-Sportpark zu Gast. Die Elf um Trainer Achim Röse stand gehörig unter Druck und begann sehr diszipliniert. Bis zur 14. Minute ging der Plan der Gäste auf. Allerdings gerieten diese durch einen direkt verwandelten Freistoß durch Riemer in Rückstand. Der TSV zeigte sich aber unbeeindruckt und kam selbst zu der einen oder anderen Offensivaktion. Vor allem Kästner, Werner und Stang kombinierten gut miteinander. Nach Vorlage über rechts erwischte Stang den Ball nicht perfekt und verfehlte das Tor knapp. Auch Offhaus, der als zweite Spitze agierte, kam aussichtsreich zum Abschluss, einzig der Torerfolg blieb aus. Auf der Gegenseite traf Weida den Pfosten und es blieb beim 0:1.
In Durchgang zwei erhöhten die Sundhäuser die Schlagzahl und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Stang und Meisel hatten 3-4 1.000%ige auf dem Fuß, nutzten diese aber nicht. Erst nach einer Stunde fiel der überfällige Ausgleich durch Meisel. Dieser zog an der Strafraumgrenze ab und ließ den Keeper keine Abwehrmöglichkeit. In der Folge drängten die Gäste immer mehr in die gegnerische Hälfte. Selbst die Abwehrspieler, allen voran der erneut stark auftrumpfende Sandro Heinz, spielten immer offensiver und setzen auf den Außenbahnen nach. Oft konnte der FSV nur in letzter Not die Situation klären. In der Schlussphase blieb Wacker durch Standards und Konter gefährlich und erzielte durch Weida die erneute Führung. Kurze Zeit später erhöhte Kreutzberger, nach einen überaus fragwürdigen Elfmeter, zum 3:1 Endstand. Der große Einsatz der Gäste, die aufopferungsvoll kämpften, alles versuchten und bis an die Schmerzgrenze gingen wurde leider nicht belohnt.
Zum Saisonabschluss treffen die Sundhäuser am kommenden Samstag daheim auf den SV 1901 Wandersleben.
Bericht: Steffen Heinze

29.05.16 TSV 1869 Sundhausen – SG FC BW Dachwig/Döllstädt 2
Am vergangenen Sonntag ist die Landesligareserve aus Dachwig/Döllstädt zu Gast gewesen. Da die Sundhäuser in dieser Partie nichts zu verlieren hatten, stellte Trainer Röse die Mannschaft entsprechend offensiv auf. Man wollte den Ligaprimus früh stören, um den Spielaufbau schon in der gegnerischen Hälfte zu unterbinden und so zu Chancen zu kommen. Jedoch sind es die Gäste, welche die ersten Offensivaktionen der Partie haben. Nachdem ein Angriff der Gäste nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden konnte, verwandelte Kümmerling den fälligen Strafstoß. Kurze Zeit später kam Billeb nach einer Ecke zum Kopfball und erhöhte auf 2:0. Torhüter Kachel war in dieser Phase sehr aufmerksam und verhinderte einen höheren Rückstand. Offensiv erhöhten die Gastgeber das Pressing und kamen durch Werner und Stang zum Abschluss. Einzig der Torerfolg war zu bemängeln.
In Hälfte zwei legten die Gäste bereits kurz nach Wiederanpfiff nach und bauten die Führung sogar noch aus. Aus Sundhäuser Sicht lief nicht mehr allzu viel zusammen und so blieb es beim 5:0 Endstand. Die Gäste waren in fast allen Belangen die bessere Mannschaft und haben sich den Aufstieg mehr als verdient. Sundhausen MUSS nun die beiden verbleibenden Spiele gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Nächste Woche geht es ins Stadtderby gegen die Reserve von Wacker Gotha.
Bericht: Steffen Heinze

22.05.16 TSV 1869 Sundhausen – FSV Eintracht Wechmar
Nach dem überraschenden Derbysieg gegen Eintracht Gotha wollten die Sundhäuser gegen Wechmar nachlegen. Entsprechend motiviert agierten die Gastgeber und gingen nach einer halben Stunde in Führung. Kapitän Kirsch hebelte mit einem langen Ball die komplette Defensive der Gäste aus und schickte Angreifer Meisel vor das gegnerische Tor. Dieser behielt die Nerven und traf zum 1:0 für den TSV. Leider konnten die Gäste bereits kurze Zeit später durch zwei Standardsituationen das Spiel drehen. In der 43. Minute erhöhte Bischoff mit einem lupenreinen Hattrick auf 3:1. Stang hatte den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch knapp am Gästekeeper.
Im zweiten Durchgang versuchten die Sundhäuser den Anschluss zu erzielen, konnten jedoch keine nennenswerten Chancen heraus spielen. Die Gäste blieben über Konter gefährlich und konnten in der 55. Minute erneut durch Bischoff erhöhen. Gleichmar setzte mit dem Treffer zum 5:1 den Schlusspunkt. Wechmar hat sich somit aus dem Abstiegsrennen verabschiedet. Für Sundhausen wird die Luft immer dünner. Am kommenden Sonntag ist der Tabellenführer aus Dachwig/Döllstädt im Jürgen-Karstedt-Sportpark zu Gast.
Bericht: Steffen Heinze

08.05.16 TSV Sundhausen – Eintracht Gotha
Die siegenden Rivalen im Abstiegskampf setzen Sundhausen zunehmend unter Zugzwang, um den Klassenerhalt nicht schon vorzeitig aus den Augen zu verlieren. Eintracht Gotha nutzte die übliche Nervosität der Sundhäuser zu Spielbeginn und ging nach 10 Minuten 0:1 in Führung. Die Gastgeber ließen die Köpfe jedoch nicht hängen und drehten noch in der ersten Hälfte die Partie durch einen Doppelpack von Werner. Die Gäste spielten nach der Pause nur noch lustlos und ließen die Hausherren fortan gewähren. Stürmer Meisel nutzte dies zu einem Hattrick und sicherte seiner Mannschaft somit einen deutlichen 5:1 Heimerfolg. Trotz der 5 Tore blieben zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt, was in den nächsten Spielen sicherlich nicht unbestraft bleiben wird.
Bericht: Andrè Lorenz

24.04.2016 TSV 1869 Sundhausen – FSV Reinhardsbrunn
Nach zahlreichen Absagen standen Trainer Röse nur zwölf Spieler zur Verfügung, daher gab es bei der Aufstellung wenig Spielraum. Nach einer halben Stunde gingen die Gäste in Führung. Einen missglückten Klärungsversuch von Schlussmann Kachel nutzte Baumbach aus und erzielte den ersten Treffer der Partie. Dies blieb auch der Halbzeitstand.
In Hälfte zwei nahm die Begegnung an Fahrt auf und vor allem die Gastgeber kamen immer besser ins Spiel. Nach einem Foul an Meisel zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Werner versenkte den Ball sicher, musste den Strafstoß jedoch wiederholen, da ein Sundhäuser Spieler zu früh in den Strafraum lief. Den zweiten Versuch konnte Gästetorwart Kaufmann parieren und so blieb es beim 0:1. Wenig später fiel dann doch der verdiente Ausgleich. Mit einem sehenswerten Freistoßtreffer brachte Werner den TSV wieder ins Spiel. Von Trainer Röse in den Sturm beordert, sollte Verteidiger Wahl nun als zweiter Stürmer für mehr Gefahr sorgen. Dies zahlte sich auch fast aus. Nachdem sich Wahl auf der linken Seite gut durchgesetzt hat, legte dieser auf Meisel rüber, welcher nur knapp das Tor verpasste. Auch in der Folge erkämpften sich die Sundhäuser weitere Chancen, kamen aber nicht zum Torerfolg und es blieb beim 1:1. Vor allem nach der starken Leistung in der zweiten Halbzeit wäre ein Dreier für die Gastgeber mehr als verdient gewesen.
Bericht: Steffen Heinze


16.04.2016 SG SpVgg Siebleben 06 II – TSV 1869 Sundhausen
Nach dem Punktgewinn gegen Luisenthal aus der Vorwoche wollte man gegen die 2. Mannschaft aus Siebleben nachlegen. Entsprechend motiviert starteten die Sundhäuser vom Anpfiff an und konnten bereits nach 8 Minuten durch Reinhardt in Führung gehen. Doch das Fehlen von Abwehrchef Wahl machte sich bereits kurze Zeit später bemerkbar. Bezold wurde durch einen langen Ball aus dem Mittelfeld bedient und schob den Ball freistehend in die kurze Ecke zum 1:1 Ausgleich ein. Auch in der Folge agierte vor allem die Innenverteidigung des TSV sehr unsicher und es häuften sich die Fehler. In der 40. Minute bestrafte dies der Siebleber Torjäger Trenks per Kopf zum 2:1 Pausenstand.
In Hälfte zwei spielten die Gäste mit dem Wind und konnten sich dies auch zu Nutze machen. Ein Freistoß von Link aus 40 Metern wurde immer länger und schlug über dem Schlussmann zum verdienten Ausgleich ein. Zuvor scheiterte Stang nur knapp am Aluminium. Ein unnötiger Ballverlust in der Sundhäuser Defensive jedoch nutzte Trenks eiskalt aus und brachte damit den Gastgeber wieder in Front. Trainer Röse brachte in der Folge mit Kästner und Ratzmann zwei frische Offensivkräfte und warf alles nach vorne. Sundhausen versuchte nun früh Druck aufzubauen und kam oft über die rechte Seite vor den Strafraum. Der finale Pass kam jedoch nicht an und so konnten die Gäste aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen. Besser machten es die Gastgeber. Trenks wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und dieser entschied völlig unbedrängt mit seinem dritten Treffer die Partie für die SG.
Bericht: Steffen Heinze

10.04.2016 TSV 1869 Sundhausen – Luisenthaler SV
Im Hinspiel feierte der TSV in Luisenthal einen überragenden 3:1 Auswärtserfolg und wollte dies vor heimischer Kulisse bestätigen. Leider spielte sich das Spielgeschehen weitest gehend im Mittelfeld ab und beide Mannschaften neutralisierten sich. Kurz vor der Pause herrschte kollektive Schockstarre. In einem Kopfballduell kam der Sundhäuser Lorenz ungünstig auf und verletzte sich dabei schwer. Mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch musste der Spieler per Krankenwagen in die Notaufnahme gebracht werden. Der gesamte TSV 1869 Sundhausen wünscht gute Besserung und eine schnelle Genesung. Zur zweiten Halbzeit brachte Trainer Röse mit Hause und Routinier Langer zwei frische Kräfte. Langer hat sich ein ums andere mal gut in Szene gesetzt, verpasste das Tor jedoch knapp. Es blieb beim Remis.
Bericht: Steffen Heinze

03.04.2016 SV Westring Gotha – TSV 1869 Sundhausen
Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde die Partie auf den Kunstrasenplatz im Volkspark Stadion verlegt. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits nach 2 Minuten in Führung. Nachdem Werner nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte, entscheid der Schiedsrichter auf Strafstoß. Stang übernahm die Verantwortung und traf gegen seinen Ex-Verein zum Ausgleich. Durch schnelles Offensivspiel gingen jedoch kurze Zeit später erneut die Gastgeber in Führung. Lux und Roshkow erzielten die beiden Treffer zum 3:1 Halbzeitstand. Nach der Pause konnten Schmick und Lux die Führung weiter ausbauen. Nach dem alle dachten die Partie sei gelaufen, kämpften sich die Sundhäuser noch einmal ran. Werner erzielte nach einer Stunde seinen ersten Treffer in diesem Spiel. Kurze Zeit später erhöhte Lorenz mit einem sehenswerten Kopfball ehe erneut der stark aufgelegte Werner zum zweiten Mal traf. Was folgte war an Kuriosität nicht mehr zu überbieten. Einen Schiedsrichterball schoss Roshkow aus 30 Metern über den Sundhäuser Schlussmann Kachel zum 6:4. In der Folge beschwerte sich der Sundhäuser Spieler Röse dermaßen beim Schiedsrichter, dass dieser ihn mit roter Karte vom Platz schickte. Westring zeigte sich sehr fair und ließ Werner vom Anstoßpunkt durch laufen, bei dem er seinen dritten Treffer erzielte. Schink kam in der Schlussphase für den angeschlagenen Lorenz. Weitere Chancen für die Gäste blieben jedoch aus. Sulejmanovic traf für Westring in der Nachspielzeit zum 7:5 Endstand.
Bericht: Steffen Heinze

20.03.2016 TSV 1869 Sundhausen – SV Emsetal
Am 17. Spieltag war der Tabellenletzte aus Emsetal zu Gast. Diese gingen bereits nach einer viertel Stunde durch Helbing in Führung, welche die Gäste bis zur Pause verteidigten. In Durchgang zwei wurde ein Sundhäuser zu Fall gebracht und Stang verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1. Röse brachte mit Hause und Kästner frischen Wind um auf den Führungstreffer zu gehen. Diesen erzielten jedoch die Emsetaler aus heiterem Himmel zum 2:1 Endstand.
Bericht: Steffen Heinze

13.03.2016 SV Blau-Weiß Ballstädt – TSV 1869 Sundhausen
Im ersten Spiel der Rückrunde ist der TSV beim Tabellennachbarn aus Ballstädt zu Gast gewesen. Mit Neuzugang Stang im Sturm und den schnellen Flügelspielern Reinhardt und Offhaus versuchte man die Gastgeber frühzeitig unter Druck zu setzen und so erspielte man sich die ersten Chancen. Leider fehlte im Abschluss noch etwas die Genauigkeit und so gingen beiden Mannschaften torlos in die Kabinen. In Hälfte zwei kamen die Gastgeber besser ins Spiel und gingen nach einer Stunde durch Lindemann in Führung. Kurze Zeit später erhöhte Stellmacher auf 2:0 für die Ballstädter. Trainer Röse warf daraufhin alles nach Vorne und brachte mit Heinz einen frischen Spieler. Der Anschlusstreffer blieb den Gästen leider verwehrt und so verpassten es die Sundhäuser im Abstiegskampf einen Big Point gegen einen direkten Konkurrenten zu holen.
Bericht: Steffen Heinze

06.12.2015 TSV 1869 Sundhausen – FSV 06 Ohratal II
Aufgrund der deutlichen Pleite im Hinspiel wollten die Sundhäuser was gut machen. Erneut ist es eine umkämpfte Partie, mit hohen Tempo und rassigen Zweikämpfen. Jedoch spielte sich der Großteil des Spielgeschehens im Mittelfeld ab und Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Es blieb beim torlosen Unentschieden. Gleichzeitig war es die letzte Partie der Vereinslegende Sebastian Herr. Er musste uns aus beruflichen Gründen verlassen.
Bericht: Steffen Heinze

29.11.2015 FSV Drei Gleichen Mühlberg – TSV 1869 Sundhausen
Nach dem Auswärtserfolg aus der vorherigen Partie wollte man an die guten Leistungen anknüpfen. In der ersten halben Stunde sah man ein recht ausgeglichenes Spiel, bis jedoch Schlupp mit einen Doppelpack die Gastgeber 2:0 in Führung schoss. Nach der Pause waren die Gäste aus Sundhausen um den Anschlusstreffer bemüht, scheiterten aber knapp. Nach einer Stunde erhöhte Lenz auf 3:0 ehe erneut Schlupp mit seinen dritten Treffer den 4:0 Endstand markierte. Lediglich die Wertung der gelben Karten konnten die Sundhäuser deutlich gewinnen.
Bericht: Steffen Heinze

05.11.2015 SV 1901 Wandersleben – TSV 1869 Sundhausen
Nach fünf Niederlagen in Folge wollten die Sundhäuser die Negativserie endlich beenden und wieder einen Dreier einsammeln. Entsprechend motiviert gingen die Gäste ins Spiel. Mann des Tages war Michael Meisel. Nach einer Stunde brachte er die Gäste durch seinen sehenswerten Treffer in Führung. Diese verteidigten die Sundhäuser bis zum Schluss und konnten sich über den 2. Auswärtssieg freuen.
Bericht: Andrè Lorenz
Bericht: Steffen Heinze


01.11.2015: TSV 1869 Sundhausen – Wacker Gotha II
Nach den unterirdischen Leistungen der letzten Partien, zeigte sich Sundhausen beim Derby gegen Wacker II sehr bemüht, den aktuellen Tiefpunkt zu überwinden. In der 12. Spielminute traf Kästner zum 1:0 nach Vorarbeit durch Offhaus und beendete die drei Spiele andauernde Torflaute. Zwei Fehler in der Sundhäuser Defensive reichten den Gästen jedoch zum Ausgleich und der 1:2 Führung nur 10 Minuten, bzw. 20 Minuten später.
Wacker blieb auch in der zweiten Hälfte vor allem durch Konter gefährlich. Die Gastgeber drängten jedoch stark auf den Ausgleich. Insbesondere in der Schlussphase kam der TSV im Minutentakt zu Torchancen, das herbeigesehnte 2:2 blieb jedoch aus. Auch wenn an diesem Tag wenigstens ein Unentschieden verdient gewesen wäre, verloren die Sundhäuser ihr fünftes Spiel in Folge und finden sich nun auf den Abstiegsrängen wieder.
Bericht: Andrè Lorenz

18.10.2015: FSV Eintracht Wechmar – TSV 1869 Sundhausen
25.10.2015: SG Dachwig/Döllstädt II – TSV 1869 Sundhausen

Auch in den beiden folgenden Partien nach dem 0:7 - Debakel gegen Eintracht, war keine positive Tendenz im Spiel der Sundhäuser zu erkennen. In Wechmar konnte nach 90 Minuten keine wirkliche Torchance verzeichnet werden. Zahlreiche Fehler in der Defensive ermöglichten den nicht viel besseren Gastgebern einige Großchancen, von denen 2 zum Torerfolg genutzt wurden. Die Woche darauf bei Dachwig/Döllstädt II hatte man dem klar überlegenen Tabellenführer kaum etwas entgegenzusetzen. Viel schlimmer als die 0:6 Niederlage schmerzten nach dem Spiel die beiden Platzverweise von Wahl und Röse.
Bericht: Andrè Lorenz

10.10.2015: VfL Eintracht 67 Gotha –TSV 1869 Sundhausen
Vergangenen Samstag war der TSV beim VFL Eintracht 67 Gotha zu Gast. Viel Positives gibt es aus Sundhäuser Sicht nicht zu berichten. Der Endstand von 7:0 (!) spricht Bände.
Bericht: Steffen Heinze

20.09.2015: TSV 1869 Sundhausen – SG SpVgg Siebleben 06 II
In der zweiten Begegnung an diesem Wochenende traf man daheim auf die 2. Mannschaft aus Siebleben/Seebergen. Die Gastgeber gingen entsprechend motiviert in die Partie, wollte man doch die schwache Leistung vom vergangenen Freitag vergessen machen. Im ersten Durchgang versuchten beide Mannschaften aus der Distanz für Gefahr zu sorgen, konnten jedoch kein Tor erzielen. Die Angriffsbemühungen wurden oft schon im Mittelfeld gestoppt und so gingen beide Teams torlos in die Kabinen.
Dies änderte sich im zweiten Durchgang. Meisel brachte in der 56. Minute die Sundhäuser in Führung. Der zur Halbzeit eingewechselte Kästner erhöhte wenig später sogar noch auf 2:0. Die Partie schien schon entscheiden, wenn nicht wieder die Gastgeber eine schöpferische Pause eingelegt hätten. Der bis zur 68. Minute von Mitschke gut in Schacht gehaltene Trenks, erzielte den Anschlusstreffer per Kopf. Gedig besorgte in der 71. Minute den 2:2 Ausgleich. Die Sundhäuser ließen sich nicht hängen und kamen schnell wieder zurück ins Spiel. Meisel wurde in der 80. Minute mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, nahm den Ball gut mit, blieb cool und lupfte den Ball über den heraus eilenden Torwart zur erneuten Führung. Kästner hatte noch die Gelegenheit zu erhöhen, scheiterte aber knapp und so blieb es beim 3:2 für den TSV. Ein verdienter Sieg, welcher nun bei der kommenden Sundhäuser Kirmes ausgiebig gefeiert wird.
Bericht: Steffen Heinze

18.09.2015: FSV 06 Ohratal II - TSV 1869 Sundhausen
Am Freitagabend trafen die Sundhäuser auf die 2. Mannschaft des FSV 06 Ohratal. Mit Blaschczok, Reinhardt, Maternowski, Schulze und Lodato standen gleich 5 Spieler aus dem Landesklassekader in der Startformation der Gastgeber. Diese gingen mit viel Tempo in die Partie und konnten bereits in der 5. Minute durch Lodato in Führung gehen. Kurze Zeit später hatte Gierok das 2:0 auf dem Fuß, traf jedoch nur den Pfosten. Nach einigen Minuten kamen auch die Gäste zu Chancen und konnten durch Offhaus in der 21. Minute den Ausgleich erzielen. Nach einer halben Stunde gingen wieder die Gastgeber in Führung. Sundhausen konnte einen Angriff nicht entscheidend klären und so landete der Ball bei Schulze, der ihn aus 16 Metern humorlos in den Winkel drosch. Jetzt waren wieder die Gäste an der Reihe. Nachdem ein fälliger Elfmeter für die Sundhäuser nicht gegeben wurde, lief das Spiel weiter und Kirsch traf in die kurze Ecke. Jedoch zählte der Treffer nicht, weil das Schiedsrichtergespann ein Foul eines Sundhäusers (!) gesehen haben will. Eine Entscheidung, die sie exklusiv vertreten. So blieb es beim 2:1 Halbzeitstand.
Nach der Pause waren die Sundhäuser gedanklich noch in der Kabine, pennten kollektiv und die Gastgeber erhöhten innerhalb von 10 Minuten nach Wiederanpfiff auf 5:1 durch Lodato und 2x Schulze. In der Folge versuchten die Gäste noch den Anschluss zu erzielen, scheiterten aber ein ums andere mal knapp. Der eingewechselte Ludewig traf zum 6:1 Endstand.
Bericht: Steffen Heinze

13.09.2015: Luisenthaler SV - TSV 1869 Sundhausen
In der zweiten Begegnung an diesem Wochenende traf man auswärts auf den Luisenthaler SV. Aufgrund der sehr dünnen Personaldecke musste Trainer Röse auf einigen Positionen umstellen, was sich nach 24. Minuten auszahlte. Stürmer Kirsch, der sonst meist in der Defensive spielt, erzielte innerhalb von zwei Minuten zwei Treffer für die Sundhäuser. Die Gastgeber versuchten durch Distanzschüsse und nach Ecken den Anschluss zu erzielen. Mit viel Kampf und Einsatz verteidigten die Gäste ihre Führung und gingen mit 2:0 in die Halbzeitpause.
In Hälfte zwei verstärkten die Luisenthaler ihr Angriffsspiel und Torhüter Kachel konnte sich ein ums andere mal auszeichnen. Nach 82. Minuten erzielten die Gäste aus Sundhausen das 3:0. Torsten Schink, welcher uns aus der zweiten Mannschaft verstärkte, krönte seine starke Leistung mit seinen ersten Saisontreffer. Kurz vor Schluss verwandelte Seeber einen Freistoß direkt und verkürzte auf 3:1. Die Sundhäuser ließen sich die Drei Punkte jedoch nicht mehr nehmen und feierten den zweiten Sieg. Was nicht unerwähnt bleiben darf ist die geschlossene Mannschaftsleistung, jeder einzelne Spieler hat sich voll rein gehauen und zu diesen Erfolg beigetragen.
Bericht: Steffen Heinze

11.09.2015: FSV Reinhardsbrunn - TSV 1869 Sundhausen
Am Freitagabend waren die Sundhäuser bei dem neu gegründeten FSV Reinhardsbrunn zu Gast. Die Gäste hatten bereits in der 2. Minute die Chance in Führung zu gehen. Nach einem Freistoß kam Meisel an den Ball und verfehlte das Tor nur knapp. In erster Linie waren die Sundhäuser darauf bedacht in der Defensive sicher zu stehen. Dies klappte jedoch nur bis zu 10. Minute, als Baumbach völlig frei stehend zum 1:0 traf. Nach etwa 20 Minuten kamen die Sundhäuser besser ins Spiel und sorgten vor allem bei Standardsituationen für Gefahr. Nachdem ein Reinhardsbrunner den Ball mit der Hand stoppte, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Den fälligen Elfer verwandelte Hause in der 26. Minute zum 1:1 Ausgleich. Von der Führung beflügelt trauten sich die Gäste mehr zu, konnten sich aber kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Die Gastgeber machten dies besser und gingen vor der Pause erneut durch Baumbach in Führung. Der Sundhäuser Schlussmann Kropfelder verhinderte mit tollen Paraden einen höheren Rückstand.
In der zweiten Halbzeit lief nicht allzu viel zusammen und so konnte der FSV die Führung weiter ausbauen. Frank erhöhte in der 58. Minute auf 3:1. Trainer Röse reagierte, stellte die Mannschaft um und brachte mit Reinhardt und Mitschke frische Kräfte. Innenverteidiger Wahl wurde zur Unterstützung der Stürmer nach vorne beordert und man versuchte den Anschluss zu erzielen. Ein Konter in der 82. Minute entschied jedoch die Partie zu Gunsten der Gastgeber. Grüßner traf zum 4:1 Endstand.
Bericht: Steffen Heinze

30.08.2015: TSV 1869 Sundhausen – SV Westring Gotha
Zum „Derby“ empfing man in Sundhausen den SV Westring Gotha. Die Gastgeber haben sich viel vorgenommen und wollten die zu letzt schwache Vorstellung gegen Ballstädt wett machen. Nach mäßigem Beginn verzeichneten die Sundhäuser in der 15. Minute eine erste gute Toraktion. Kästner kam zum Abschluss, welchen der Gästekeeper gut parierte. Nach der Trinkpause ging es schleppend weiter und es gab kam kaum Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Halbzeit gingen die Gäste in Führung. Nach einem Ballverlust konnte sich Roman Schmick durchsetzen und spitzelte den Ball ins Tor. Die Sundhäuser Hintermannschaft sah in dieser Situation sehr unglücklich aus und so musste man mit einem Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Trainer Röse brachte nach dem Seitenwechsel mit Ratzmann und Rosch frischen Wind. Die Hausherren kamen langsam besser ins Spiel und drängten durch Standardsituationen auf den Ausgleich. Hause brachte bei Freistößen und Eckbällen immer wieder den Ball vielversprechend vor das Tor, jedoch war man im Abschluss zu ungefährlich. So blieb es beim 1:0 für die Gäste.
Bericht: Steffen Heinze

23.08.2015: TSV 1869 Sundhausen – SV Blau-Weiß Ballstädt
In der zweiten Begegnung an diesem Wochenende traf man zuhause auf den SV Blau-Weiß Ballstädt. Die Gastgeber begannen gut und kamen nach wenigen Minuten zur ersten Chance durch Kästner. Nach 23 Minuten konnte der agile Werner nur durch ein Foul gestoppt werden und so entschied der Schiedsrichter auf Freistoß in einer sehr aussichtsreichen Position. Meisel spielte den Ball flach in die Mitte, wo Stürmer Langer den Ball ohne Probleme ins Tor schob. Die Führung hielt jedoch nicht lange. 10 Minuten nach dem Führungstreffer erzielten die Gäste den 1:1 Ausgleich, mit denen beide Mannschaften in die Halbzeit gingen.
In der zweiten Hälfte sah man eine schwache Leitung beider Mannschaften und es fällt schwer fußballerische Höhepunkte zu nennen. Die Sundhäuser versuchten durch Fernschüsse für Gefahr zu sorgen, verfehlten das Tor aber meist deutlich. In der Nachspielzeit erzielten die Gäste das 2:1, nachdem die die Hausherren einen Angriffsversuch nicht ausreichend klären konnten.
Bericht: Steffen Heinze


21.08.2015: SV Emsetal - TSV 1869 Sundhausen
Am Freitagabend waren die Sundhäuser zum Flutlichtspiel in Schmerbach zu Gast. Die erste Halbzeit verlief für die Gäste äußerst unglücklich. Bereits in der 22. Minute musste der Spieler Herr verletzt vom Platz. Nur 10 Minuten später folgte ihm Röse und so war der Trainer schon früh in der Partie gezwungen, die Mannschaft entsprechend umzustellen.
In der zweiten Hälfte hatten die Gäste Glück, als die Hausherren nur das Aluminium getroffen haben. Im Gegenzug ergaben sich aber auch für die Sundhäuser aussichtsreiche Chancen. Zwanzig Minuten vor Schluss konnte Kropfelder nur in letzter Sekunde vom Verteidiger gestoppt werden. In der letzten Spielminute war es wieder Kropfelder, der mit einem langen Pass geschickt wurde und allein vorm gegnerischen Tor auftauchte. Der Stürmer hatte sich die lange Ecke ausgeguckt und verfehlte nur um Haaresbreite das Gehäuse. Es blieb beim leistungsgerechten Remis. Der Punktgewinn wurde nach der Partie im Kreise der Mannschaft noch gebührend gefeiert. ;-)
Bericht: Steffen Heinze

09.08.2015: TSV 1869 Sundhausen – FSV Drei Gleichen Mühlberg
Vor reichlichen Zuschauern begann die Partie recht ausgeglichen. Die Sundhäuser störten das Aufbauspiel des Gegners und kamen so zu Torabschlüssen aus der Distanz. Max Kästner wurde viel mit langen Bällen über die rechte Seite geschickt, so dass sich auch in der Folge immer wieder gefährliche Situationen ergaben. In der 29. Minute kamen die Gäste zur ersten nennenswerten Aktion. Nachdem Torhüter Kachel einen Fernschuss hervorragend parierte, konnten die Gastgeber den Ball nicht entscheidend klären und gerieten durch den Nachschuss von Herrmann in den 1:0 Rückstand. Die Gastgeber ließen sich durch den Gegentreffer jedoch nicht verunsichern und glichen 3 Minuten später aus. Nach langem Einwurf durch Wahl schob Werner den Ball in die kurze Ecke.
In der zweiten Hälfte zeigten die Gastgeber weiterhin viel Einsatz und wurden in der 64. Minute belohnt. Nach Abschlag von Link, er hat sich an diesen Tag richtig gut gefühlt, verlängerte der Routinier Langer den Ball per Kopf auf Kästner. Der Flügelspieler behielt die Ruhe, schob den Ball in die lange Ecke und vergoldete seine gute Leistung mit dem 2:1. In der Folge drängten die Gäste auf den Ausgleich. Die Sundhäuser wurden tief in die eigene Hälfte gedrängt und konnten die Ball oft erst kurz vor dem Strafraum klären. Torhüter Kachel zeigte sich in dieser Phase sehr sicher und hielt seinen Kasten sauber. Mit viel Engagement und ein bisschen Glück konnte man die Führung verwalten und erkämpfte sich den ersten Dreier.
Bericht: Steffen Heinze

Fußball Männer II Saison 2015/2016

22.11.2015 SG Traktor Eschenbergen – TSV 1869 Sundhausen 2
Pünktlich zum Anpfiff bekamen wir einen Schnee-Sturm zu spüren, diesen nahmen wir auch 30. Minuten mit ins Spiel. So war das Spiel Anfangs gar nicht schön anzusehen, viele Fehler von allen Spielern auf den Platz. Doch wir versuchten alles und machten das Spiel, aber in der 9. Minute liefen wir in einen Konter , 1:0 für Eschenbergen. Uns war klar wir müssen noch mehr machen, so nahm Ratzmann den langen Ball von Reinhardt an und machte durch einen Solo-Lauf sein erstes Tor im Spiel, 1:1. Das Spiel ging nur in eine Richtung, auf das Tor von Eschenbergen. Aber dann wieder ein Schock, in der 23.Minute liefen wir abermals in einen Konter, 2:1 für Eschenbergen. Nun brauchten wir 10. Minuten für den Ausgleich, Wolf versuchte es aus guter Position mal mit dem schwachen rechten und Tor, 2:2. Eine Minute später war es wieder Ratzmann, der mit einem Schuss ins lange Eck sein zweites Tor machte, 3:2. Zur Halbzeit mussten wir verletzungsbedingt wechseln, Mantik kam für Sommer. Auch in der zweiten Halbzeit ging es nur in eine Richtung. Schink wollte auch ein Tor machen, doch Thomas fälschte ab und traf in das Eigene Tor und half uns das Ergebnis weiter auszubauen, 4:2. In der 57. Minute zeigte Ratzmann das er auch Tore vorlegen kann und bei Schink klappte es dieses mal besser, er machte das 5:2. Drei Minuten später bekamen wir ein Freistoß den Ratzmann schön in den Strafraum zu Reinhardt brachte der mit der Fußspitze noch dran war, 6:2. In der 70. Minute zeigten die Hausherren das auch sie schöne Freistöße verwandeln können. Kopfballtor durch Baumgarten, 6:3. In der 78. Minute war es Zapfe der zum 7:3 nach legte. Der eingewechselte Bindel durfte dann auch sein Tor machen und erhöhte auf 8:3. In der 88. Minute faste sich Wolf ein Herz und drehte zum Solo auf, er machte somit sein zweites Tor, 9:3. Und auch der zweite Einwechselspieler Decker durfte noch ein Tor schießen, 10:3. Eine Minute später war dann auch Schluss. Ein super Spiel von der ganzen Mannschaft, die auch in der Höhe verdient gewonnen haben. Ein Schock gab es dann doch noch, Bindel musste ins Krankenhaus mit verdacht auf Kreuzbandriss, gute Besserung und schnelle Genesung.
Bericht: Daniel Reinhardt

Fußball Frauen Saison 2014/2015

25.05.2015: Weimarer FFC- TSV 1869 Sundhausen
Auswärtsniederlage für TSV-Frauen

Im vorletzten Spiel der Saison konnten die Frauen des TSV 1869 Sundhausen den negativen Aufwärtstrend nicht umkehren. Mit der 2:4-Niederlage gegen den Tabellenzweiten, den Weimarer FFC, ging auch das vierte von sechs Auswärtsspielen der Rückrunde verloren.
Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzug an, was insoweit wiederum ausgegliche Verhältnisse ergab. Dennoch starteten die Gastgeberinnen besser in die Partie. Sundhausen tat sich erneut schwer, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und selbst aktiv am Spielgeschehen mitzuwirken. Mangelnde Laufbereitschaft und dadurch fehlende Anspielstationen führten zu frühzeitigen Ballverlusten. Die Weimarerinnen nutzten dies und setzten auf Angriffsspiel. Oftmals jedoch auch nur über ziellos nach vorn geschlagene Bälle, die von Sundhausen mit ebenso ungenauen Bällen erwidert wurden.
Sundhausens Ersatztorfrau, in dieser Woche Julia Klein, bekam einiges zu tun, tat jedoch das ihr mögliche, um den Rückstand zu verhindern. Sowohl beim 1:0 (22. Minute ), als auch beim 2:0 (34. Minute) für Gastgeberinnen war sie chancenlos. Das erste Tor fiel nach einem platzierten Schuss aus der zweiten Reihe von der aufgerückten Abwehrspielerin H. Böder. Der 2:0-Rückstand resultierte aus mangelhaften Abwehrverhalten auf Sundhäuser Seite mit der Folge, dass Mittelfeldspielerin V. Urbach allein vor Torfrau Klein zielgerichtet vollenden konnte.
Sundhausen gelang es mit zunehmender Spielzeit höhere Spielanteile zu gewinnen und konnte schließlich in der 44. Minute durch T. Letsch, nach einem Zuspiel von M . Chmiel, die sich über rechts durchgesetzt hatte, den Anschlusstreffer erzielen.
Das insgesamt spielerisch wenig anspruchsvolle Geschehen auf dem Platz setzte sich nach der Halbzeitpause fort. Durch ein zu zögerliches Abspiel in der Weimarer Abwehr konnte Sundhausen in der 55. Minute den Ball gewinnen. J. Wochnik lief darauf allein auf das Tor zu, umspielte die gegnerische Torfrau gekonnt und brachte Sundhausen den Ausgleich. Leider konnte die Mannschaft den nun wieder offenen Spielausgang nicht für sich nutzen. Stattdessen kassierte man in der 67. und 78. Minute zwei weitere Treffer, die nun kaum noch aufzuholen waren. Zwar gaben die Sundhäuserinnen bis zum Schluss nicht auf, ein Tor war jedoch nicht mehr drin, sodass die Partie mit einem 4:2 für die Gastgeberinnen aus Weimar endete.
Madlen Kästner

17.05.2015: TSV 1869 Sundhausen - FC Union Mühlhausen
Hoher Sieg für Sundhäuser Frauen

Eine torreiche Partie in der Frauen-Verbandsliga bekamen die Zuschauer am vergangenen Sonntag auf dem Sportplatz in Sundhausen geboten. Die Frauenmannschaft des TSV fegte die Gäste des FC Union Mühlhausen mit 7:0 vom Platz.
Das hohe Ergebnis war zu Beginn der Partie nicht absehbar. Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und hatten beide Anteil am Spielgeschehen. Während die Mühlhauserinnen etwas defensiver agierten und auf Konter setzten, spielte Sundhausen den mutigeren Fußball. Die sich ergebenden, zum Teil fast hundertprozentigen Torchancen würden jedoch zunächst wieder einmal nicht genutzt.
Für die Sundhäuser Abwehr galt es insbesondere die Union-Torjägerin S. Eichenberg nicht aus den Augen zu verlieren. Zwar gelang es nicht immer, sie am Abschluss zu hindern, aber zumindest am präzisen Torschuss konnte sie gestört werden. Ansonsten wurden die Offensivvorstöße der Gäste weitgehend geklärt oder in letzter Konsequenz von Ersatztorhüterin S. Drehmann vereitelt.
Nach 28 Minuten war der Knoten auf Sundhäuser Seite endlich geplatzt. M. Schilling brachte ihre Mannschaft in nach einer Hereingabe von M. Chmiel in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause legte J. Wochnik nach. Im ersten Versuch scheiterte sie noch an der Mühlhäuser Torfrau, den Abpraller könnte sie aber noch aus spitzem Winkel in ein Tor verwandeln.
Der 0:2-Rückstand reichte anscheinend, um die Disziplin der Mühlhäuser Abwehr zu brechen. In der zweiten Halbzeit hatten insbesondere die Torschützinnen M. Schilling und J. Wochnik viel Platz, den sie nutzten, um einige tolle Spielzüge zu produzieren. Und diesmal wurden die Mühen auch mit Toren belohnt. Zunächst war es erneut M. Schilling, die einen Klärungsversuch der Gäste mit einem Distanzschuss zu einem Treffer machte (49. Minute ).
Danach begann J. Wochnik ihren Torlauf, mit dem sie die Mühlhäuser Abwehr fast schwindelig spielte. Ihre Treffer in der 53., 76., 85. und 86. Minute resultierten dabei aus sehenswert herausgespielten Spielkombinationen, an denen das gesamte Sundhäuser Mittelfeld seinen Anteil hatte. Trotz des hohen Rückstands behielten auch einige Mühlhäuserinnen die Spiellust, insbesondere die Kapitänin J. Gross setzte sich noch einige Male über rechts durch. Aber sowohl ihr, als auch S. Eichenberg fehlte es heute an der nötigen Präzision, sodass auch ein Ehrentreffer ausbleib.
Das Spiel endete mit einem 7:0-Sieg für die Frauen des TSV Sundhausen, denen es endlich einmal wieder gelang, von ihren Chancen auch durch Tore zu profitieren.
Madlen Kästner

10.05.2015: FSV Uder - TSV 1869 Sundhausen
Unentschieden beim Ligakontrahenten FSV Uder

Einen Auswärtspunkt konnte die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen am vergangenen Sonntag beim Ligakontrahenten, den FSV Uder, erringen. Nach einer vom Gastgeber bestimmten ersten Halbzeit und schließlich vom TSV beherrschten zweiten war das 2:2- Unentschieden am Ende das gerechte Ergebnis für die Partie.
Die Sundhäuserinnen hatten mit dem Anpfiff Probleme konzentriert und konsequent zu agieren. Zweikämpfe wurden halbherzig geführt und der eigene Spielaufbau vernachlässigt. Den Gastgeberinnen ließ man viel Raum, ihr Spiel aufzuziehen, das insbesondere darauf abzielt, die Liga-Torjägerin Karina Wilhelm (28 Ligatore) an den Ball zu bringen. Diese nutzte dabei jede Gelegenheit, um zum Abschluss zu kommen, was durch ihre Treffsicherheit immer gefährlich wurde.
Sundhausen versuchte vorallem über die linke Seite Druck aufzubauen, wobei sich J. Wochnik im Zusammenspiel mit M. Chmiel das ein oder andere Mal auch gut durchsetzen konnte. Zum Abschluss kam es jedoch eher selten. Schließlich brachte ein Elfmeter von I. Hartmann, nach dem Foulspiel an T. Letsch in der 22. Minute, dem TSV sogar die Führung. Doch anstatt dies als Anstoß zu nehmen, nun sicherer zu agieren, änderten die TSV-Frauen zunächst nichts an ihrem Spielverhalten. Mit der Folge, dass K. Wilhelm immer wieder angespielt werden konnte und schließlich in der 28. Minute mit einem Schuss von links in die lange rechte Ecke den Ausgleich erzielte. Wenig später brachte sie den FSV Uder nach einem Eckball begünstigt durch einen Abwehrfehler auch noch die Führung (35. Spielminute).
Mit der Schlussphase der ersten Hälfte fanden die Sundhäuserinnen endlich besser ins Spiel und konnten den Rückstand noch vor der Halbzeit durch einen Treffer von J. Wochnik ausgleichen, die sich über links gegen mehrere Gegenspielerinnen gut durchgesetzt hatte.
Mit dem Wiederanpfiff setzten die TSV-Frauen das um, was Trainer D. Röse in der Pause aufgegeben hatte. Die Gegnerinnen wurden frühzeitig attackiert und damit zu Fehlern in der eigenen Hälfte gezwungen. Die Sundhäuserinnen rissen das Spielgeschehen an sich, Uder geriet zusehends unter Druck. Das Zusammenspiel im Mittelfeld lief und brachte die entsprechenden Zuspiele für den Sturm. Immer wieder konnte sich unter anderen M. Chmiel über die rechte Seite gut durchsetzen. Ihre Hereingaben wurden jedoch nicht in Zählbares verwandelt. Auch zwei Freistöße von J. Wochnik und L. Schwarz in günstiger Position verfehlten das Ziel knapp. So konnten die Gäste trotz einiger gefährlicher Chancen den vielleicht entscheidenden Treffer nicht erzielen.
Im Gegenzug wurden die Gastgeberinnen in den letzten Spielminuten noch einmal stark, nachdem sich ihnen durch Patzer der TSV-Abwehr unverhoffte Chancen boten. Torfrau K. Lange war noch einmal ernsthaft gefragt, ließ aber keinen Treffer mehr zu.
So endete die Partie mit einem 2:2-Unentschieden, einem Ergebnis mit dem beide Teams schlussendlich gut leben konnten. Am kommenden Sonntag bestreiten die TSV-Frauen wieder ein Heimspiel, zu Gast wird der FC Union Mühlhausen sein.
Madlen Kästner

12.04.2015: FSV Silvester Bad Salzungen - TSV 1869 Sundhausen
Sundhäuser Frauen vergeben Auswärtssieg

Eine alte Fußballweisheit bewahrheitete sich am vergangenen Sonntag für die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen: "Wer die Dinger vorne nicht macht, wird hinten bestraft". Nach einer ausgeglichen ersten Hälfte und Überlegenheit in der zweiten Hälfte verloren sie am Ende nach späten Gegentreffern mit 0:2 gegen den FSV Silvester Bad Salzungen.
Bei idealen Wetter- und Platzverhältnissen sowie einer Mannschaft in nahezu Bestbesetzung waren die Voraussetzungen für einen Auswärtssieg vielversprechend. Die Sundhäuserinnen fanden nach kurzen Anfangsschwierigkeiten gut ins Spiel. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, jedoch auf einem geringen spielerischen Niveau. Viele hohe Bälle wurden gespielt, die nur schwer zu kontrollieren waren. Beide Mannschaften taten sich zudem im Abschluss schwer. Auf Seite des TSV ließen C. Frohl, J. Wochnik und A. Reschke ihre Chancen ungenutzt.
Die Gastgeberinnen profitierten von einer tief stehenden Sundhäuser Abwehr, die es verpasste im Vorwärtsgang schnell aufzurücken. Bei Ballverlusten bot sich den Bad Salzungerinnen viel Raum für ihr Spiel, denn sie jedoch ebenfalls nicht gewinnbringend nutzten. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff kamen die Sundhäuserinnen besser ins Spiel und beherrschten das Geschehen auf dem Platz weitgehend. Jedoch blieb das Unvermögen aus der Überlegenheit wirklich gefährliche Torchancen zu entwickeln. Die wenigen Möglichkeiten wurden fahrlässig vergeben. Auch ein Freistoß von S. Drehmann aus günstiger Distanz verfehlte das Tor. Stattdessen wurde die Zeit immer knapper, dass Spiel endlich für sich zu entscheiden.
Ein Wechsel in der 83. Minute und eine damit verbundene Umstellung sollte endlich die verdiente Führung bringen. Doch stattdessen kam alles anders. Just nach der Umstellung stolperte Schlussfrau D. Schwabe kurz hinter der Mittellinie beim Versuch einen langen Ball zu klären. Sie war gerade erst auf die Position für Julia Klein gerückt. Die gegnerische Mittelstürmerin N. Huck lief nun allein auf Torfrau K. Lange zu, umspielte sie gekonnt und brachte Bad Salzungen in Führung (83. Minute). Den Sundhäuserinnen blieben nun nur noch wenige Minuten, um das nachzuholen, was sie bisher nicht geschafft hatten. Bad Salzungen tat natürlich alles, um sie daran zu hindern und das mit Erfolg. Darüber hinaus kassierten die TSV-Frauen in der 90. Minute nach einer Ecke durch M. Göbel sogar noch das 0:2 und waren damit endgültig geschlagen.
Sie haben jetzt zwei Wochen Zeit, um die drei zurückliegenden Niederlagen zu verdauen und endlich wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Im nächsten Punktspiel am 26.04.2015 wartet erneut der F.F.C. Gera als Gegner.
Madlen Kästner

05.04.2015: F.F.C. Gera - TSV 1869 Sundhausen
Aus im Landespokal Halbfinale

Passé ist der Traum vom Finale des Landespokals für die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen. Am Ostersamstag vergaben sie die einmalige Chance auf den Einzug durch eine 3:0-Pleite beim F.F.C. Gera. Der Ausfall von einigen Stammspielerinnen war nicht zu kompensieren und minderte das Selbstbewusstsein der verbleibenden Elf so sehr, dass die meisten über 90. Minuten weit hinter ihrem Leistungspotenzial zurückblieben. Die Geraerinnen wussten das von Beginn an zu nutzen und brachte ihren Sieg während des gesamten Spiels nie wirklich in Gefahr. Sie treffen nun auf den Sieger des anderen Halbfinales, den FFV Erfurt I oder USV Jena II, die am Ostermontag aufeinander treffen.
In den Köpfen der Sundhäuserinnen schien der Einzug von der ersten Spielminute in weiter Entfernung. Unkonzentriert und inkonsequent starteten sie in die Partie. Zweikämpfe wurden halbherzig geführt, man ließ dem Gastgeber viel Platz. M. Schilling konnte zwar auf der Libero-Position einige Patzer ihrer Abwehr klären, aber auch nicht alle Torchancen von Gera verhindern. Der frühe Rückstand für Sundhausen in der 7. Minute durch das Tor von J. Stachon kam deshalb keinesfalls unerwartet. Die TSV-Frauen brauchten dringend Stabilisation, um die Chance auf das Finale nicht schon zu Beginn des Spieles komplett zu vermasseln. Eine Umstellung in der Abwehr verringerte zumindest die akute Torgefahr und ermöglichte es der weit zurückgedrängten Abwehr ein wenig aufzurücken. J. Wochnik rotierte im Mittelfeld und erkämpfte sich viele Bälle. Ihre Zuspiele erreichten jedoch zu selten den Sturm, sodass sich für den TSV in Hälfte eins keine wirklich gefährliche Torchance ergab. Die Gastgeberinnen verbuchten dagegen zahlreiche weitere Möglichkeiten, die jedoch das Tor verfehlten.
So stand es zur Halbzeitpause zum großen Glück für Sundhausen nur 1:0. Die Partie war damit theoretisch nicht entschieden. Angesichts der Leistung erforderte es aber eine 100-prozentige Steigerung des TSV, um aus der Theorie Realität zu machen. Zwar präsentierte sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte etwas besser, der Ausfall von M. Schilling nach wenigen Minuten infolge eines heftigen Zusammenstoßes machte es jedoch nicht leichter, den knappen Rückstand auszugleichen. Sandra Drehmann übernahm ihre Position. Mithin würde ein Wechsel notwendig, bei einer ohnehin knapp besetzten Wechselbank. Dennoch gelang es, in den folgenden 20. Minuten die Geraer Angriffe zu vereiteln und sogar einige Chancen herausspielen. Der Ausgleich wäre möglich gewesen. Leider landete stattdessen ein zu schnell ausgeführter Abstoß von Torfrau K. Lange bei der Geraer Kapitänin J. Bludau, die die Situation kaltschnäuzig nutzte und auf 2:0 erhöhte (63. Minute).
Für Gera war die Führung anscheinend ausreichend, um einen Gang zurück zu schalten. In der Folge ließen sie spielerisch nach und eröffneten den TSV bisher kaum dagewesene Räume. Den Sundhäuserinnen fehlte nun allerdings die Kraft, um Angriffe präzise zu abzuschließen. Die Gastgeberinnen fanden nach der kurzen Druckphase des TSV jedoch schnell wieder ins Spiel. Die kopfballstarke E. Trepschinski erhöhte schließlich in der 85. Minute nach einer Ecke auf 3:0 und gesiegelte damit endgültig das Ausscheiden des TSV 1869 Sundhausen.
Madlen Kästner

29.03.2015: TSV 1869 Sundhausen - 1. FFV Erfurt
Punktlos, aber nicht erfolglos

Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen bestritt am vergangenen Sonntag ihr erstes Heimspiel der Rückrunde gegen den Tabellenersten, den 1. FFV Erfurt. Anknüpfend an das als Erfolg zu wertende 0:0-Unentschieden aus dem Hinspiel setzte man wieder auf eine defensive Aufstellung und Konterspiel. Nur auf Torfrau Curth müssen die Sundhäuserinnen vorerst verzichten. Ihre Position übernimmt solange Sandra Drehmann.
Das Spiel begann, wie erwartet, mit spielbestimmenden Erfurterinnen. Aber auch diese hatten durch den Wind und das Spielfeld Probleme, ihr Kurzpass präzise auszuführen. Die Zuspiele in die Tiefe kamen häufig zu ungenau und können von der TSV-Abwehr geklärt werden, wenn auch meist nur ins Seitenaus. Die Gastgeberinnen zeigten selbst wenig Eigeninitiative und taten sich schwer, ein Spiel aufzubauen. Sie waren vorallem darauf bedacht, die Erfurter Angriffe abzuwehren, was zunächst auch gut gelang.
Gefährlich wurde es jedoch zum Ende der ersten Hälfte, als die Defensivmühen nachließen. Die steilen Pässe der Erfurterinnen durch die Schnittstellen der Abwehr kamen besser und setzten den TSV zusehends unter Druck. Eine Flanke von Mittelfeldspielerin M. Uhl erreichte in der 35. Minute in den Strafraum. Der Kopfball von W. Pressler war für S. Drehmann nicht mehr zu halten und brachte Erfurt die 1:0-Führung. Deren Dominanz hielt bis zur Halbzeitpause an, Vorstöße der Sundhäuserinnen blieben Seltenheit.
Mit neuem Mut und weniger Zurückhaltung kamen die TSV-Frauen nach der Halbzeit ins Spiel. Der Ball konnte länger in den eigenen Reihen gehalten werden und erste Torchancen entwickelten sich. Für die Erfurterinnen wurde deshalb der Ausbau der Führung immer dringender, wohingegen Sundhausen das Spiel längst nicht als verloren betrachtete. Leider konnten es die Gastgeberinnen nicht für sich nutzen, dass Erfurt in Hälfte zwei längst nicht an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen könnte. J. Klein und C. Bergmann vergaben ihre Chancen, auch ein Freistoß von J. Wochnik brachte nicht den erhofften Ausgleich. Stattdessen waren es die Gäste, die in der 73. Minute ihrem Ziel einen Schritt näher kamen. Mit einem Schluss von C. Ziegenhorn aus einigen Metern Tordistanz bei günstigen Windbedingungen erhöhten sie auf 2:0.
Obwohl nun sogar ein Unentschieden kaum noch möglich schien, blieb Sundhausen am Drücker und schaffte in der 81. Minute den Anschlusstreffer durch C. Frohl, nach einer Ecke von J. Klein. Die verbleibenden Spielminuten reichten jedoch nicht mehr für ein weiteres Tor. Vielmehr hatte die Erfurterin E. Gremler in der 83. Minute die letzte richtige Torchance im Spiel, die vom TSV gerade noch auf der Linie geklärt werden konnte. Die Partie endete folglich mit einem gerechtfertigten 2:1-Sieg für den Tabellenersten, den 1. FFV Erfurt.
Madlen Kästner

14.12.2014: 1. FFV Erfurt-TSV 1869 Sundhausen
Gefühlter Sieg

Der Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen gelang es am vergangenen Sonntag als erstes Team in dieser Saison gegen den 1. FFV Erfurt nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Mit einem 0:0-Unentschieden konnten sie dem Tabellenersten der Landesliga zumindest 1 Punkt entlocken.
Wie nicht anders zu erwarten war, bestimmte Erfurt das Spiel über weite Strecken. Die Sundhäuserinnen konzentrierten sich fast ausschließlich auf das Abwehren, um den Gegner frühzeitig am Spielaufbau zu hindern. Ihr Glück suchten sie selbst über lange Befreiungsschläge, die jedoch zumeist von der Vierer-Abwehrkette des FFV abgefangen wurden. Im gesamten Spiel kamen sie damit nur zu einer einzigen wirklichen Torchance, als Janett Wochnik Mitte der ersten Hälfte allein auf die Erfurter Torfrau zulief, aber dann weit am Tor vorbeischoss.
Eine Verstärkung für die Sundhäuser Abwehr brachte der Einsatz von Michele Schilling auf der Libero-Position. Vorallem die von den Gastgeberinnen durch die Lücken der TSV-Abwehr gespielten Bälle fing sie zielstrebig ab. Ging ihr doch einmal ein Ball durch die Lappen, stand dahinter immer noch Torfrau Sylvana Curth, die auch in brenzligen Situationen nach Eckstößen die Übersicht behielt. Durch einige reaktionsschnelle Einlagen leistete sie einen wesentlichen Beitrag zum Spielausgang.
In Hälfte zwei gab es wenig Veränderung in den Spielanteilen. Erfurt war weiter am Drücker und wurde zunehmend ungeduldiger endlich, den erhofften Treffer zu landen. Der TSV war bemüht, das konsequente Zweikämpfeverhalten weiter durchzuziehen, wobei auch das ein oder andere Foulspiel nicht ausblieb. Aus den sich ergebenden Standards wussten die Erfurterinnen keinen Profit zu schlagen.
In den letzten 15. Minuten wurde es noch einmal kritisch. Nachdem Michele Schilling verletzt vom Platz verlassen musste, versuchten die Erfurterinnen die sich dadurch ergebende scheinbare Schwäche der Abwehr zu nutzen. Den Führungstreffer waren sie nochmal gefährlich nahe, doch vor allem Torfrau Curth zeigte ihr ganzes Können und rettete Sundhausen das Unentschieden.
Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen beendet damit eine erfolgreiche Hinrunde mit dem 4. Tabellenplatz, der optimistisch auf die im März 2015 startende Rückrunde blicken lässt.
Madlen Kästner
Madlen Kästner

30.11.2014: 1. TSV 1869 Sundhausen-Weimarer FFC
Enttäuschung für Sundhäuser Frauen

Das Duell um den zweiten Tabellenplatz in der Verbandsliga der Frauen am vergangenen Sonntag zwischen den TSV Sundhausen, bis dahin 3. Platz, und dem Weimarer FFC, 2. Platz, endete mit 2:0-Sieg für die Gäste aus Weimar. Nach einem frühen Gegentreffer gelang es der Sundhäuser Frauenmannschaft nicht den knappen Rückstand zumindest noch auszugleichen. Kaum Torgefährlichkeit und letztendlich auch konditionelle Unterlegenheit bescherten den TSV die erste Niederlage nach 5 gewonnenen Punktspielen in Folge.
Drei Punkte trennten die beiden unmittelbaren Ligakontrahenten vor der Partie, dementsprechend motiviert starteten beide Mannschaften ins Spiel. Doch die guten Vorsätze des TSV waren bereits nach einer Minute zunichte. Durch eine Unkonzentriertheit klärte die Sundhäuser Abwehr einen Ball direkt vor die Füße der aus dem Mittelfeld der Gäste nachgerückten Claudia Ludwig, die nicht lange überlegte und abzog. Torfrau Sylvana Curth war zwar mit den Fingerspitzen noch dran, aber letztendlich chancenlos bei dem präzisen Schuss in die linke obere Torecke. Der frühzeitige Rückschlag schüchterte die Gastgeberinnen jedoch nicht ein, schließlich blieb noch ausreichend Spielzeit für die Wiedergutmachung. Der Ausgleich hätte bereits eine Minute später fallen können, aber Carolin Bergmann traf nach nur das Lattenkreuz. Ein Freistoß von Daniela Schwabe kurze Zeit später verfehlte ebenfalls knapp das Ziel.
Die Gäste aus Weimar mussten in ihrer vorteilhaften Situationen erst einmal nichts riskieren und konzentrierten sich darauf, dass Sundhäuser Spiel zu stören. Damit waren sie auch weitgehend erfolgreich und hinderten so das Sundhäuser Mittelfeld bereits am Spielaufbau. Pässe in die Spitze fingen sie sicher ab, sodass sich in der Folge kaum weitere, wirklich gefährliche Torchancen für den TSV ergaben. Die Gäste schaltenden hingegen nach gewonnenen Zweikämpfen sofort in die Offensive um und sorgten damit auch in der TSV-Abwehr für ausreichend Beschäftigung. Diese hielt jedoch stand und damit die Option auf einen positiven Spielausgang weiter offen.
Auch nach der Halbzeitpause zeigten sich die Sundhäuserinnen weiter bemüht, aber mit zunehmender Spielzeit ließen die Kräfte und die Spiellust zusehends nach. Im Mittelfeld häuften sich die Ballverluste, sodass die Stürmerinnen kaum noch ein Zuspiel erreichte. Die Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer waren rar. Als letzte Möglichkeit, um überhaupt noch einmal an eine Torchance zu kommen, blieb Trainer Denis Röse 15 Minuten vor Schluss nur, die Abwehr in ihrer bisherigen Formation aufzulösen und mit Theresa Letsch eine weitere Offensivkraft zu bringen. Aber die mit Risiko behaftete Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg, sondern stattdessen das zweite Gegentor in der 85. Minute. Die Aussicht, dass Spiel doch noch an sich zu reißen, war damit endgültig dahin. Die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen, die zumindest ein Spiel auf Augenhöhe erwartet hatte, rutscht damit auf den 4. Tabellenplatz ab. Weimar hält den Anschluss zum Tabellenersten, den 1. FFV Erfurt, auf den der TSV in 2 Wochen (14.12.2014) treffen wird.
Madlen Kästner

09.11.2014 8. Spieltag: Union Mühlhausen - TSV 1869 Sundhausen
Lang umkämpfter Sieg für Sundhäuser Frauen

Die Entscheidung im 8. Punktspiel der Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen gegen Union Mühlhausen ließ lange auf sich warten, brachte den Randgothaerinnen letztendlich aber doch die angestrebten 3 Auswärtspunkte.
Die unterschiedliche Ausgangssituation der Mannschaften spiegelte sich von Beginn an in der Spielgestaltung wieder. Von den Sundhäuserinnen, als Tabellendritter und damit Favorit, war mutiger Offensivfussball gefordert, während die Mühlhauserinnen nach einigen verlorenen Partien endlich wieder punkten mussten, allerdings ohne zuviel zu riskieren. Dementsprechend konzentrierten sie sich auf die Defensive, um zunächst einmal den Vorwärtsdrang der Gäste zu unterbinden. Mit zwei kompakt stehenden Abwehrreihen machten sie es den Sundhäuserinnen schwer, darin eine Lücke zu finden. Den direkten Zweikampf könnten sie ebenfalls meist für sich entscheiden. Sundhausen blieb nichts anderes übrig, als unnachgiebig weiter nach vorne zu spielen und auf Fehler der Mühlhauserinnen zu spekulieren.
Doch diese verteidigten konsequent und die wenigen Offensivkräfte lauerten geduldig auf ihre Chance, die sie gegen Ende der ersten Halbzeit auch hatten. Zum Glück für Sundhausen schossen sie aber alleinstehend vor dem Tor daran vorbei.
Der Seitenwechsel brachte wenig Veränderung im Spielgesehen. Sundhausen war weiterhin am Drücker, aber in seinen Aktionen wenig effizient. Den Gastgeberinnen gelangen weitere Vorstöße, die allerdings ebenso wirkungslos blieben. Eine Umstellung in der Sundhäuser Aufstellung - Carolin Frohl rückte von der Libero auf ihre angestammte Position im Mittelfeld - sollte die nun immer dringende Entscheidung bringen. Bei einem Freistoß in der 80. Minute zögerte besagte Spielerin nicht lange und spielte den Ball auf die sich freilaufende Juliane Klein, die wiederum zielstrebig das gegnerischen Tor ansteuerte, um schließlich in die lange Torecke zu vollenden. Damit nahm das Spiel auf der Zielgeraden endlich die von Sundhausen erhoffte Wendung. Die wenigen verbleibenden Minuten reichten nicht mehr, um ihnen die knappe Führung noch zu nehmen, sodass das Spiel mit einem lange umrungenen Sieg für den TSV Sundhausen endete.
Madlen Kästner

02.11.2014 7. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen - FSV Uder
TSV-Frauen bleiben in der Erfolgsspur

Ein sehenswertes Fußballspiel bot die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen am vergangenen Sonntag ihren Zuschauern. Im 7. Punktspiel war der FSV Uder zu Gast, der in nur 2 Wochen im Viertelfinale des Thüringen Pokals (15.11.2015) erneut Gegner der TSV-Frauen sein wird. Das erste Aufeinandertreffen ging mit einem 4:0-Erfolg an die Gastgeberinnen, die ihre Erfolgsspur mit dem 5. Sieg in Folge beibehalten.
Trainer Denis Röse formulierte seine Anforderungen an die Mannschaft vor Beginn der Partie deutlich: an die Leistung der vorherigen Spiele anknüpfen und vor allem die torgefährliche Gästestürmerin Karina Wilhelm unter Kontrolle bringen. Dafür war er bereit, die zweikampfstarke Abwehrspielerin Sandra Drehmann komplett zu binden und zusätzlich Carolin Frohl als Libera von ihrer angestammten Position im Mittelfeld abzuziehen. Ihren Platz nahm Janett Wochnik ein, außerdem kam Daniela Schwabe nach ihrer verbüßten Rotsperre wieder zum Einsatz.
Und die Rechnung ging auf. Durch frühzeitiges Stören wurden die Gäste aus dem Eichsfeld bereits am Spielaufbau gehindert und schafften es so, nur wenige Male ihre Offensivkräfte wirklich gefährlich in Szene zu setzen. Die aufmerksame Sundhäuser Abwehr oder spätestens Torfrau Curth konnten jedoch schlimmeres verhindern. Das TSV-Mittelfeld war bemüht, stets als erstes am Ball zu sein und den Gegner durch Doppelpasskombinationen auszuspielen. Mittelfrau Janett Wochnik gelang es, immer wieder Überzahlsituationen zu erzeugen, indem sie ihre Gegenspielerinnen ausspielte. Ihre Mitspielerinnen wussten davon zu profitieren. Die ballsichere Michelle Schilling war in der 10. Minute die erste, die die Gästeabwehr endgültig durchbrach und die 1:0-Führung erzielte. In der 22. Minute stellte Juliane Klein ihr Können unter Beweis – chancenlos war die gegnerische Abwehr bei Kleins Schnelligkeit, der präzise Abschluss für die Torfrau nicht erreichbar-
In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit ließen die Offensivbemühungen auf Sundhäuser Seiten etwas nach. Die Gäste nutzten dies für Konterversuche zum Anschlusstreffer, der ihnen durch zielstrebiges Nachsetzen kurz vor der Pause nach einer Uneinigkeit zwischen Abwehr und Torfrau Curth auch beinahe gelungen wäre. Der Sieg war also längst nicht in trockenen Tüchern und so galt es für Sundhausen in Halbzeit zwei nachzulegen.
Die Bemühungen zeigten Wirkung, sodass der TSV sich wieder die höheren Spielanteile und besseren Chancen erarbeitete. Vor allem das Zusammenspiel von Michelle Schillling und Janett Wochnik bereitete den Gästen zunehmend Probleme und zwang sie teilweise zu mehr Körpereinsatz. Einen resultierenden Freistoß aus linker Position konnte Daniela Schwabe in der 48. Minute direkt verwandeln. Kurze Zeit später, in der 56. Minute, war der Ausgang des Spiels durch den 4:0-Treffer von Janett Wochnik absehbar. Die Gäste lauerten dennoch weiter auf ihre Chance, um zumindest das Ergebnis etwas zu korrigieren. Zwei größte Möglichkeiten hatten sie dabei, die nur mit Glück für Sundhausen nicht im Tor landeten. Vor allem Torjägerin Karina Wilhelm setzte bis zum Schluss nach. Sie schaffte es schließlich noch einmal kurz vor Schluss im Strafraum an den Ball zu kommen, traf aber mit Pech nur das Lattenkreuz. Die Frauen des TSV 1969 Sundhausen gewinnen damit ihr 5. Spiel in Folge, erneut ohne Gegentreffer.
Madlen Kästner

26.10.2014 6. Spieltag: ZFC Meuselwitz - TSV 1869 Sundhausen
Kaum mehr als ein Pflichtsieg

Drei Punkte und der 3. Tabellenplatz sind die Ausbeute vom Auswärtsspiel der Frauen des TSV Sundhausen gegen den ZFC Meuselwitz am vergangenen Sonntag. Angereist mit voller Ersatzbank und in nahezu Bestbesetzug erwartete Trainer Denis Röse von seiner Mannschaft gegen das bisher punktlose Tabellenschlusslicht nichts anderes als einen Sieg.
Doch die Sundhäuserinnen könnten nicht die verlangte Leistung abrufen, auch wenn der 8:0-Endstand etwas anderes vermuten lässt. Vorallem die Abwehr hatte Probleme eine klare Zuordnung zu finden und bot dem Gegner damit immer wieder die Möglichkeit, dem Tor ebenfalls gefährlich nahe zu kommen. Rückhalt war in diesen Situationen wie immer Torfrau S. Curth, die die Null über 90 Minuten hielt.
Ansonsten dominierte Sundhausen das Spielgeschehen weitgehend. Dabei entstanden zahlreiche gut herausgespielte Torchancen, von denen sechs in Halbzeit eins zu Toren führten, unter anderem von Carolin Bergmann, die in der 29. Minute ihr erstes Tor für Sundhausen erzielte. (C. Frohl 11., 31 Minute, Juliane Klein 18., 35. Minute, Julia Klein 18. Minute). Es hätten durchaus mehr sein konnen, doch die TSV-Spielerinnen wollten den Ball zunächst lieber ins Tor zu tragen, als einfach mal frühzeitig den Abschluss zu suchen.
Mit zunehmender Spielzeit ließ der Elan auf Sundhäuser Seite jedoch zusehends ab. Die langen Abschläge von Torfrau Curth wurden nicht mehr erlaufen und stattdessen von der gegnerischen Abwehr abgefangen, die einen ebenso langen Ball zurückspielte, was eher wie Ping-Pong anstatt Fussball anmutete.
Der Wiederanpfiff und zwei Wechseln beim TSV brachten zumindest noch einmal etwas Aufwind in die Partie. Die keinen Zweikampf scheuende Janett Wochnik traf in der 47. Minute, nachdem sie in Hälfte eins nur Vorarbeit geleistet hatte. Trotz der bereits unabwendbaren Niederlage kämpften auch die Gastgeberinnen weiter, allerdings zunehmend körperbetonter. In der Folge gab es für Sundhausen einige Freistöße und in der 81. Minute auch einen Elfmeter, bei dem natürlich Carolin Frohl antrat und verwandelte. Damit stand das 8:0-Endergebnis der Partie fest, das den Sundhäuser Frauen einen weiteren Sprung in der Tabelle beschert.
Madlen Kästner
Madlen Kästner

19.10.2014 5. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – FFC Gera
Zu zehnt den Sieg erkämpft

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wochenende beim TSV Sundhausen hätten kaum besser sein können, ideales Wetter, wieder genesene Spieler, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Die zweite Männermannschaft hatte vorgelegt mit ihrem 3:0-Erfolg am Vortag, was es nun zu wiederholen galt. Zunächst von den Frauen im Spiel gegen den FFC Gera, unmittelbarer Ligakontrahent in der Verbandsliga.
Das Spiel begann ausgeglichen, beide Mannschaften fanden gut ins Spiel. Sundhausen erarbeitete sich zeitnah erste Chancen, von denen Juliane Klein sich die ihr ergebende auch unverzüglich nutzte. Der TSV ging in der 7. Minute in Führung. Die Mannschaft war präsent, Zweikämpfe wurde angenommen und überwiegend für sich entschieden. Die Gäste strahlten vorallem über lange Bälle in die Spitze Gefahr aus. Ein solcher Ball wurde in Minute 14 auf Gästestürmerin Katharina Schulze gespielt. Libera Julia Klein war zwar noch vor ihr am Ball, passte aber unter dem Druck den Ball so zu Torfrau Sylvana Curth zurück, dass diese gezwungen war, ihn in die Hand zu nehmen. In der Konsequenz kam es zu einem indirekten Freistoß. Diesen schossen die Gerarinnnen direkt auf Kopfhöhe der sich auf der Torlinie befindenden Sundhäuserin Daniela Schwabe. Diese konnte den Ball zwar abwehren, aber leider mit der Hand, was eine rote Karte und einen Elfmeter zur Folge hatte. Die Gäste vergaben jedoch die Chance. Das wiederum bestärkte die Gastgeberinnen, die Führung auch in Unterzahl zu wahren, und am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.
Die Gerarinnnen versuchten die Mehrheit an Spielerinnen zu nutzen, scheiterten aber zumeist am ungenauen Passspiel oder spätestens an Torfrau Curth. Der TSV kam nun vor allem über Konter, war dabei mit Juliane Klein und Janett Wochnik auch gut aufgestellt. Diese konnten oft nur noch durch Fouls gestoppt werden, woraus in der 32. Minute ein Elfmeter resultierte. Standardgarant Carolin Frohl verwandelte diesen.
In Hälfte zwei waren die Spielanteile zunächst relativ ausgeglichen. Die Überzahl der Gäste machte sich mit zunehmender Spielzeit allerdings immer öfter bemerkbar. Deren Treffsicherheit wurde zum Glück für Sundhausen jedoch nicht besser. Der TSV beschränkte weiter auf Konter. Schließlich war es in der 63. Minute erneut Juliane Klein, die sich gegen mehrere Gegerinnen durchsetzte und dann die zu weit herausgelaufene Torfrau gekonnt durch einen Ball aus rechter Position in die lange Ecke überspielte. Auf beiden Seiten wären weitere Treffer möglich gewesen, die jedoch ausblieben. Sundhausen ging damit am Ende mit 3 verdienten Punkten vom Spielfeld und macht damit einen Sprung auf Tabellenplatz 4 mit guter Aussicht nach oben.
Madlen Kästner
03.10.2014 4. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – FSV Silvester Bad Salzungen
Anderer Ort, andere Zeit, anderes Spielniveau.

Gelegenheit den Frauenfussball in Thüringen zu präsentieren hatten die Mannschaften des TSV 1869 Sundhausen und vom FSV Silvester Bad Salzungen am vergangenen Freitag beim Familientag von Wacker 06 Gotha im Klaus-Törpe-Sportpark. Das Punktspiel des 4. Spieltages in der Verbandsliga Thüringen bildete einen Programmpunkt der Veranstaltung und sorgte dennoch über weite Strecken für wenig Unterhaltung. Beide Mannschaften taten sich schwer einen wirklichen Spielfluss aufzubauen. Vor allem auf Sundhäuser Seite häuften sich die Fehlpässe, kaum ein Ball wurde präzise gespielt. Stattdessen ließ man den Gegner zu viel Raum und nahm die Zweikämpfe nur halbherzig an. In der Folge kamen die Gäste aus Bad Salzungen vermehrt zu Torchancen. Zwei fahrlässige Fehler in der TSV-Abwehr hätten dabei mindestens zu Treffern für die Gäste führen müssen. So könnten die Sundhäuserinnen von Glück reden, dass ss zur Halbzeit noch 0:0 stand und der Ausgang des Spieles weiterhin offen war.
Zwei unfreiwillig frühzeitige Wechsel auf Sundhäuser Seite brachten immerhin etwas Aufschwung in deren Spiel. Rückkehrerin Janett Wochnik sorgte in der Zentrale für Betrieb und könnte ihre Mitspielerinnen im Sturm durch gekonnte Zuspiele endlich besser in Position bringen. Auch die Einwechslung von Theressa Keller in der 53. Minute sorgte für weitere Verbesserung. Ein Tor konnte jedoch aus dem Spielfluss heraus nicht erzielt werden. Also musste wieder eine Standardsituation und Carolin Frohl her, die bereits in den letzten Spielen so für Sundhausen getroffen hatte. Ein Freistoß in der 84. Minute kam da sehr gelegen. Den verwandelte besagte Spielerin auch direkt in die linke Ecke des Tores. Die glückliche und zu diesem Zeit nicht komplett unverdiente Führung für Sundhausen.
Angesichts des knappen Vorsprungs und der in den letzten Spielminuten für Gegentore besonders anfälligen Sundhäuser Abwehr hieß es nochmal volle Konzentration und Einsatz, der auch belohnt wurde. Janett Wochnik besiegelte durch ihr Tor in der 90. Minute den Sundhäuser Sieg. Der jedoch in keinem guten Verhältnis zur Leistung der Mannschaft stand.
Bericht: André Lorenz
Madlen Kästner

Fußball Männer I Saison 2014/2015

14.06.2015 25. Spieltag: SV Eintracht Apfelstädt-TSV
Beim Tabellenletzten erspielten sich die Sundhäuser bereits kurz nach dem Anstoß die erste Chance durch Stein, nach scharfer Hereingabe von Kästner. Fehlende Konzentration in der Abwehr stellte jedoch das Spielgeschehen auf den Kopf und so gingen die Gastgeber 1:0 in Führung. Nach einem Einwurf nahm Werner den Ball volley und traf aus 20 Metern in die kurze Ecke zum Ausgleich. Die Sundhäuser agierten weiter druckvoll und konnten teilweise nur durch Fouls gestoppt werden. So wie in der 21. Minute, als Kapitän Stein den Abwehrspieler verlädt und anschließend im gegnerischen Strafraum gefällt wurde. Den Strafstoß verwandelte der Sundhäuser Keeper Kachel souverän. Nur wenige Minuten später erhöhte Stein, nachdem er im Strafraum zwei Gegenspieler ausgenommen hat, mit der Picke zum 3:1 Pausenstand.
In der 2. Halbzeit agierte die Sundhäuser Defensive deutlich konzentrierter, ließ kaum Chancen zu und verwaltete die Führung. Die Offensivabteilung blieb immer über Konter gefährlich. Einer dieser Konter brachte in der 87. Minute das 4:1. Nach einen starken Solo durch den eingewechselten Heinz war es wieder Stein, der durch seinen 2. Treffer zur Vorentscheidung traf. In der 90. Minute erzielte wiederum Stein, nach einem Freistoß den 5:1 Endstand.
Bericht: Michael Stein/Steffen Heinze

07.06.2015 24. Spieltag: TSV-VfL Eintracht 67 Gotha
Im Derby erwischten die Gäste den besseren Start. Nach 8. Minuten traf Ibishi zum 1:0. Die Sundhäuser bemühten sich um den Ausgleichstreffer, konnten in der ersten Hälfte aber nur selten für Gefahr sorgen.
Mit zwei Wechseln nach der Halbzeitpause stellte Trainer Röse die Mannschaft um. Die Gastgeber agierten nun deutlich offensiver und erspielten sich, durch gute Kombinationen, Torchancen zum Ausgleich. Diesen besorgt Hause in der 57. Minute. Durch einen direkt verwandelten Freistoß war man wieder zurück im Spiel. Man hatte nun sogar die Chance in Führung zu gehen. Jedoch scheiterten die Gastgeber des Öfteren am überragende Gästekeeper Herrmann, was sich im späteren Spielverlauf rächen sollte. Ibishi brachte mit seinen zweiten Treffer die Gäste erneut in Führung. Kapitän Stein hatte das 2:2 auf dem Fuß, scheiterte aber glücklos im Torabschluss. Es blieb beim 2:1 für die Eintracht. Aus Sundhäuser Sicht ein bitteres Ergebnis, war man doch über weite Strecken die aktivere Mannschaft. Einzig und allein in der Chancenverwertung waren die Gäste besser.
Bericht: Steffen Heinze

31.05.2015 23. Spieltag: SV 1901 Wandersleben-TSV
Mit sehr dünner Personaldecke ging es zum Auswärtsspiel nach Wandersleben. Trainer Röse musste auf einigen Positionen umstellen und so spielte, beispielswiese die Abwehrreihe erstmals in dieser Besetzung. Nach Anpfiff durch Schiedsrichter Hammer ging es flott los. Beide Mannschaften gingen sofort drauf und so ergaben sich bereits früh in der Partie die ersten Torchancen. Aus der Distanz und bei Standardsituationen blieben die Sundhäuser stets gefährlich. Nach einer Ecke kam Werner frei zum Kopfball, verfehlte das Tor nur knapp. Generell lief sehr viel über die linke Seite. Werner und Ratzmann waren gut aufgelegt und machten viel Druck, was sich in der 42. Minute auszahlte. Nach dem die Offensivabteilung der Gäste früh den Ballführenden attackierten, nutze Ratzmann einen Fehler des gegnerischen Verteidigers und traf zum verdienten 1:0. Die Gastgeber blieben ebenfalls gefährlich und konnten teilweise erst in der aller letzten Sekunde an einem Torabschluss gehindert werden.
Auch in der zweiten Hälfte blieb es spannend. Jeder Meter war umkämpft, es gab zahlreiche Fouls und der Schiedsrichter musste vier Mal den gelben Karton zeigen. Die Sundhäuser bauten in der 77. Minuten durch Max „Deisler“ Kästner die Führung aus. Der Mittelfeldspieler setzte sich über rechts durch und versenkte den Ball zum 2:0. Die Schlussphase wurde nochmal richtig brenzlig. Wandersleben warf nun alles nach vorn, scheiterte jedoch glücklos am Pfosten oder am Gästekeeper Kachel. Auf Grund der schlechten Chancenauswertung der Gastgeber brachten die Sundhäuser das 2:0 über die Zeit und durften sich über den nächsten Dreier und eine positive Tordifferenz freuen.
Bericht: Steffen Heinze

17.05.2015 22. Spieltag: TSV-FSV Wacker 03 Gotha II
Am vergangenen Sonntag war die 2. Mannschaft des FSV Wacker 03 Gotha, mit Verstärkung aus der Landesklassemannschaft, in Sundhausen zu Gast. Mit viel Einsatz und Laufbereitschaft von beiden Mannschaften ging es im Derby, von der ersten Minute an, ordentlich zur Sache. Auf beiden Seiten ergaben sich Chancen, wie in der 20. Minute für die Gäste von Wacker Gotha. Nach einem Eckball kam der ehemalige Sundhäuser Tobias Meisel im Strafraum frei zum Schuss, Torhüter Kachel konnte den Ball jedoch halten. Auf der anderen Seite kamen Hertel und Stein zu Torchancen. Nach einer halben Stunde gab es dann kollektives Erstaunen, als der schwache Schiedsrichter Hufnagl aus Erfurt auf den Punkt zeigt und auf Strafstoß für die Gäste entschied. Selbst die Gästespieler konnten kein Foul- oder Handspiel erkennen. Kreutzberger versenkte den Strafstoß zur 1:0 Führung. Die Sundhäuser ließen sich jedoch nicht hängen und konnten kurze Zeit später ausgleichen. Michael Meisel mit viel Übersicht, schickte Hertel mit einem langen Ball auf die Reise. Der Stürmer nahm den Ball gut mit, behielt die Ruhe und spitzelte den Ball am Gästekeeper vorbei. Kurz vor der Halbzeit dann der nächste Strafstoß für die Gäste. Wieder trat Kreutzberger an und verwandelte den Elfer zur 2:1 Pausenführung.
In der zweiten Halbzeit ging es mit hohem Tempo weiter. Kurz nach Wiederanpfiff ergab sich für die Gastgeber die Möglichkeit zum Ausgleich. Werner kam nach einer Flanke zum Kopfball, traf jedoch nur die Latte. Nach einer knappen Stunde erhöhten die Gäste dann zum 3:1. Riemer hat im Mittelfeld den Ball, wird nicht angegriffen und traf aus gut 30 Metern Entfernung. Die Sundhäuser steckten den Gegentreffer weg und spielten weiter nach vorne. Nach einer Ecke konnten die Gäste die Situation nicht klären und so landete der Ball bei Herr. Der Linksverteidiger reagierte gedankenschnell und traf zum 3:2 Anschluss. Der Ausgleich blieb dem TSV leider verwehrt, ein Punkt wäre hoch verdient gewesen.
Bericht: Steffen Heinze

09.05.2015 21. Spieltag: Luisenthaler SV-TSV
Am vergangenen Samstag war man in Luisenthal zu Gast. Beide Teams gingen von Beginn an mit viel Elan ins Spiel und so ergab sich bereits in der 5. Minute die erste Torchance. Werner kommt zum Abschluss, Torwart Pidan kann den Ball jedoch parieren. Auch die Gastgeber erarbeiteten sich Chancen, kamen jedoch am Gästekeeper Kachel nicht vorbei. Nach einer halben Stunde dann die Riesenchance für den TSV. Nach einem Eckball traf Wahl leider nur die Latte und so blieb es torlos.
Nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit ergaben sich einige Standardsituationen auf beiden Seiten und so gingen die Gäste durch ein Traumtor von Stein in Führung. In der 49. Minute hämmerte der Kapitän einen Freistoß aus 30 Metern unter die Latte und ließ dem Keeper keine Chance. Nach dem Führungstreffer ließen die Sundhäuser jedoch die Zügel schleifen und machten in der Defensive Fehler. Weil die Gäste in der 52. Minute eine Situation nicht klären konnten, köpfte Umbreit aus kurzer Distanz zum 1:1 Ausgleich. In der Folge erspielten sich die Luisenthaler weitere Chancen, ließen diese jedoch ungenutzt. In der 83. Minute hatten dann wiederum die Sundhäuser die Möglichkeit zum Führungstreffer. Nach Hereingabe von Stein verfehlte der eingewechselte Heinz aus 5 Metern das Tor. Es blieb beim Unentschieden.
Bericht: Steffen Heinze/Michael Stein

03.05.2015 20. Spieltag: TSV-SG SV 05 Friedrichroda
Die Gastgeber nahmen von Anfang an das Zepter in die Hand und gingen bereits in der 11. Minute in Führung. Kästner setzte sich über links durch und legte quer auf Meisel, welcher den Ball ins Tor schob. Sundhausen blieb, vor allem durch Standards, immer gefährlich. Kirsch brachte einen Freistoß auf die lange Ecke, wo Meisel nur knapp verpasst. Auch in der der Folge kamen die Sundhäuser aussichtsreich vor das gegnerische Tor, konnten die Chancen jedoch nicht verwerten.
Kurz nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit fiel dann das überfällige 2:0 für die Hausherren. Kästner verlängerte einen Freistoß von Meisel, der gegnerische Verteidiger stand zur falschen Zeit am falschen Ort und versenkte den Ball im eigenen Tor. In der 74. erhöhten die Sundhäuser auf 3:0. Nach einem kuriosen Handspiel der Gäste, versenkte Kapitän Stein den fälligen Elfer. Die letzten Minuten verwaltete der TSV die Führung und siegte zum Ende hoch verdient. Das Schiedsrichtergespann um Uwe Krtschil leitete die Partie sehr souverän und musste auf Sundhäuser Seite nicht eine Karte zeigen.
Bericht: Steffen Heinze

25.04.2015 19. Spieltag: FSV Ohratal II-TSV
Beim Tabellendritten erwischte man einen schlechten Start. Bereits in der 3. Spielminute erzielten die Ohrdrufer durch Gierok das 1:0. Der TSV zeigte sich jedoch nicht geschockt und konnte nach 23 Minuten sehr sehenswert ausgleichen. Kapitän Stein versenkte einen Freistoß direkt und ließ dem Schlussmann der Ohrdrufer keine Chance. Die Gastgeber kamen jedoch wenig später zur erneuten Führung. Markus Merkel traf doppelt und so ging es mit 3:1 Rückstand in die Pause.
Trainer Röse reagierte und brachte mit Hertel einen Offensivmann für den Verteidiger Rosch. Sundhausen machte nun Druck und drängte auf den Anschlusstreffer. Diesen erzielte Meisel in der 65. Minute. Auch in der Folge erspielten sich die Gäste weitere Chancen. Hertel kam in der Schlussphase zwei Mal in aussichtsreicher Position zum Abschluss, verfehlte jedoch knapp und so blieb es beim 3:2. Ein Punkt wäre hoch verdient gewesen.
Bericht: Steffen Heinze

19.04.2015 18. Spieltag: TSV- SV Blau-Weis Ballstädt
Am 18. Spieltag war der SV Blau-Weis Ballstädt in Sundhausen zu Gast. Vor zahlreichen Zuschauern begann die Partie sehr schleppend. Das Spielgeschehen spielte sich weitest gehend im Mittelfeld ab, Torraumszenen gab es kaum. Noch vor der Pause musste Offhaus verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Brand ins Spiel. Beide Mannschaften gingen torlos in die Kabine.
In der Pause musste erneut ein Sundhäuser auf Grund einer Verletzung ausgewechselt werden. Neuzugang Kästner kam für den angeschlagenen Rosch. In der zweiten Halbzeit nahm das Tempo zu und so kamen die Gastgeber in der 51. Minute zum 1:0. Rückkehrer Hertel, nach schwerer Knieverletzung wieder genesen, erzielte mit einem Fernschuss den Führungstreffer. Nur zwei Minuten später konnte der TSV nachlegen. Neuzugang Kästner stand keine 10 Minuten auf dem Platz und erzielte sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Durch seine Mitspieler gut in Szene gesetzt, versenkte er den Ball mit der Innenseite locker zum 2:0 in die Maschen und ließ dem Torhüter keine Chance. Kurze Zeit später der nächste Treffer. Dieses Mal überwand Kapitän Stein, von Trainer Röse in den Sturm beordert, den gegnerischen Torwart und traf zum 3:0. Doch die Gäste gaben nicht auf und erzielten in der 70. Minute den Anschlusstreffer. In der 77. Minute überspielte Meisel mit einem langen Ball die gegnerische Abwehr, der heraus eilende Gästetorwart segelte am Ball vorbei und so konnte erneut der freistehende Stein zum 4:1 einschieben. Wer dachte die Partie sei nun entschieden, irrt. Durch eine Standardsituation kamen die Gäste durch einen Kopfballtreffer zum 4:2. Sundhausen ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und stellte in der 85. Minute den alten Abstand wieder her. Einen gut heraus gespielten Konter schloss der eingewechselte Spieler Heinz, nach uneigennütziger Vorlage durch Stein, zum 5:2 Endstand ab. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Gastgeber sehr fair agierten und nicht eine Karte zu sehen bekamen. Nach nun sieben Punkten aus den letzten drei Spielen reist man am kommenden Samstag zum Tabellendritten nach Ohrdruf.
Bericht: Steffen Heinze

12.04.2015 17. Spieltag: TSV-Tabarzer SV 1887
Am 17. Spieltag war der Tabellenführer aus Tabarz in Sundhausen zu Gast und zeigte von Beginn an, dass man den ersten Tabellenplatz verteidigen wollte. Bereits nach fünf Minuten ergab sich die erste Großchance für die Gäste. Im Sundhäuser Defensivverbund herrschte heilloses Durcheinander und so kam in der Mitte Oertel frei im Sundhäuser Strafraum zum Schuss. Torhüter Kachel erwischte einen guten Tag und konnte den Ball gerade eben noch mit dem Fuß parieren. Auch in der Folge blieben die Tabarzer gefährlich und scheiterten letztendlich immer wieder am überragenden Sundhäuser Schlussmann. In der Offensive war die Heimmannschaft erschreckend ungefährlich und konnte sich keine nennenswerten Chancen erarbeiten. Kurz vor der Halbzeit fiel der Führungstreffer für die Gäste durch Romstedt und so musste der TSV mit 1:0 Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit war der TSV wie ausgewechselt und plötzlich schnupperte man am Ausgleich. Link kam aus kurzer Distanz frei zum Schuss, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Erst kurz vor Schluss brachte eine Standardsituation den Ausgleichstreffer. Die Gäste konnten einen Eckball nicht klären und so landete das Spielgerät bei Wahl. Dieser versenkte den Ball und rettete somit den Sundhäuser einen wichtigen Punkt.
Bericht: Steffen Heinze

29.03.2015 16. Spieltag: FSV Drei Gleichen Mühlberg-TSV
Auf Grund von Verletzung, Krankheit und Sperre mussten die Sundhäuser auf drei Stammkräfte verzichten und auf einigen Positionen umstellen. Trotz allem wollte man in Mühlberg endlich wieder punkten und so gingen die Gäste von Beginn an engagiert zu Werke. Die Sundhäuser gingen früh drauf und zwangen die Mühlberger immer wieder zu Fehlern. Der Unmut der Gastgeber wuchs daraufhin und wurde ein ums andere mal am Gegenspieler ausgelassen. Wahl musste bereits in der 1. Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Auch in der 2. Halbzeit blieb es eine umkämpfte Partie. In der 54. stimmte die Absprache in der Sundhäuser Defensive nicht und wurde mit dem 1:0 Rückstand bestraft. Die Spieler ließen jedoch nicht die Köpfe hängen und kämpften um den Ausgleich. Ein Freistoß in der 75. Minute brachte den Treffer. Kirsch schoss den Ball auf den langen Pfosten, der Gästekeeper konnte den Schuss nicht entschärfen und so landete der Ball bei Meisel. Der Stürmer reagierte gedankenschnell und traf zum Ausgleich. Die Gäste drehten daraufhin weiter auf und wollten nun den Sieg. Stein setzte den aufgerückten Rosch gut in Szene und dieser versenkte den Ball souverän zum 2:1 Endstand.
Durch viel Kampf, Laufbereitschaft und Einsatz drehten die Sundhäuser nach einem Rückstand die Partie und gingen am Ende, völlig verdient, als Sieger vom Platz.
Nun bleiben der Mannschaft zwei Wochen Zeit sich zu regenerieren, ehe es am 12.04.2015 daheim gegen den Tabellenführer aus Tabarz geht.
Bericht: Steffen Heinze

22.03.2015 15. Spieltag: TSV-SG SpVgg Siebleben/Seebergen II
Im ersten Heimspiel des neuen Jahres mussten die Sundhäuser auf Ihren verletzten Kapitän Stein verzichten. Die Gastgeber haben ein paar Minuten gebraucht um ins Spiel zu kommen, zeigten sich im Verlauf allerdings immer mehr vor dem gegnerischen Tor. Nach einem gut ausgespielten Konter legte Meisel rüber auf Brand, welcher den Ball jedoch an den Pfosten schob. Auch in der Folge gab es immer wieder gefährliche Szenen, wie der Distanzschuss von Kirsch, der nur knapp das Tor verfehlte. So gingen die Mannschaften torlos in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Sundhäuser weiter Chancen. Wieder ist es Meisel, welcher sich über Rechts durchsetzt und auf Werner abgelegt. Werner traf aus kurzer Distanz nur die Latte und die Begegnung blieb weiter offen. In der 68. Minute kamen die Gäste gefährlich vor das Tor. Die Sundhäuser Hintermannschaft konnte den Ball nicht klären und so kam der eingewechselte Ackermann frei zum Schuss und versenkte zum etwas überraschendem 1:0.
In der Folge wurde die Partie hitziger und so musste Hause, nach einer Tätigkeit, das Spielfeld vorzeitig verlassen. Sundhausen erhöhte immer weiter den Druck und sorgte vermehrt für Gefahr. Ein weiterer Distanzschuss von Kirsch ging abermals knapp am Tor vorbei. In der 80. Minute konnte Ratzmann nur noch durch ein rüdes Foul im gegnerischen Strafraum gestoppt werden und so ergab sich die Chance zum Ausgleich. Wahl übernahm die Verantwortung, konnte den fälligen Elfer jedoch nicht verwandeln. Gästetorwart Ulrich ahnte die richtige Ecke und parierte den Strafstoß.
Durch das Pressing und der Unterzahlsituation Sundhausens kamen die Gäste zu einigen Kontergelegenheiten. Der Sundhäuser Schlussmann Kachel war aber sehr aufmerksam und hielt durch überragende Paraden den TSV im Spiel. Der Ausgleich blieb am heutigen Spieltag leider verwehrt und so gingen die Sundhäuser nach viel Kampf und Einsatz leer aus.
Bericht: Steffen Heinze

15.03.2015 14. Spieltag: SV Emsetal-TSV
Auf den schwer zu bespielendem Platz in Schwarzhausen kamen die Sundhäuser einfach nicht ins Spiel. Bereits nach 19 Minuten stand es 3:0 für den Gastgeber.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich der TSV bissiger und kam in der 65. Minute durch Kapitän Stein zum Anschlusstreffer. Auch im weiteren Verlauf war es eine sehr zerfahrene Partie. Torraumszenen blieben aus. In der 82. Minute gelang den Emsetalern noch das Tor zum 4:1 Endstand.
So blieb es für die Sundhäuser ein gebrauchter Tag und man fuhr mit leeren Händen nach Hause.
Bericht: Steffen Heinze

15.11.2014 Nachholspiel (12. Spieltag): TSV 1869 Sundhausen – SV Eintracht Apfelstädt
In der als „6-Punkte-Spiel“ deklarierten Partie gegen das Tabellenschlusslicht Apfelsädt forderte Trainer Röse unbedingt einen Sieg von seiner Mannschaft.
Aufgrund vieler Absagen gab der Ergänzungsspieler Heinze sein Debüt im Tor für den TSV. Leider musste er aufgrund einer schweren Zerrung bereits nach 10 Minuten ausgewechselt werden, sodass wieder der zuletzt so starke Kropfelder in den Kasten musste. Die Gäste konnten dem Sundhäuser Tor allerdings nie wirklich gefährlich werden. Das Spiel machten 90 Minuten die Hausherren, wobei in der ersten Hälfte viele Chancen ungenutzt blieben. Röse schoss aus aussichtsreicher Position daneben und auch Kirsch ließ die eine oder andere Möglichkeit liegen. Doch der Stürmer konnte nach etwa einer halben Stunde alles wieder gut machen. Nach Flanke von Hause über die rechte Seite auf den langen Pfosten köpfte Kirsch zum erlösenden 1:0.
Nach der Pause wiederum hatte Kirsch von der Mittellinie aus startend freie Bahn zum Tor, scheiterte jedoch am Torhüter und vergab diese 100%ige Chance. Besser machte es Meisel nach einer knappen Stunde Spielzeit. Stark von Offhaus in die Gasse gespielt, ließ er dem Keeper keine Chance und lupfte den Ball ins Tor zum 2:0. Etwa 10 Minuten drauf sorgte Röse für die Entscheidung nach einem Eckball. Am langen Pfosten lauernd brachte er den springenden Ball im Tor unter. Gegen Spielende rundete Kirsch die gute Mannschaftsleistung mit dem verdienten 4:0 ab. Von Wahl angespielt, setzte er sich mit einer sehenswerten Einzelaktion im Strafraum durch und machte seinen zweiten Treffer.
Mit diesem nun vierten Sieg in Folge hat der TSV jetzt 19 Punkte und damit die beste Hinrunde in der Kreisliga seit Wiederaufstieg gespielt.
Bericht: André Lorenz

09.10.2014 13. Spieltag: SV Motor Tambach-Dietharz – TSV 1869 Sundhausen
Gegen Tambach, den laut Tabelle aktuell ersten Absteiger wollte Trainer Röse unbedingt eine Niederlage vermeiden. So ließ er seine Sundhäuser wie in den letzten Spielen mit einer eher defensiven Ausrichtung auflaufen. Kapitän Stein, wie gegen Eintracht auf der ungewohnten Vorstopper-Position, sollte Libero Kirsch seine Aufgabe erleichtern. Das Konzept ging in der ersten Hälfte so weit auf. Aus einer sicheren Abwehr wurden eher Konterversuche unternommen, oder durch lange Bälle in die Spitze versucht, den entscheidenden Angriff zu setzen. Beste Möglichkeit bis zur Pause hatte Sperlich auf dem Fuß, als er unbedrängt im Strafraum zum Schuss kommen konnte. Doch dabei wollte er es zu genau machen und legte in den platzierten Schuss zu wenig Kraft rein, sodass der Torhüter den Ball aus der Ecke kratzen konnte.
Doch nach der Pause, in der 55. Minute fiel dann doch der Führungstreffer für die Gäste. Nach einem tückischen Eckball auf den kurzen Pfosten durch Meisel wurde der Ball in die Mitte abgewährt, von wo aus Stein den Ball abstaubte zu seinem dritten Treffer in Folge. Durch die Führung konnte Sundhausen die Gastgeber auf sich zu kommen lassen und auf den entscheidenden Konter warten. Möglichkeiten dazu gab es in der letzten halben Stunde einige, doch sowohl Meisel oder Kirsch konnten die Entscheidung nicht herbeiführen. Stattdessen wurde Tambach in der Schlussphase noch mal angriffslustig durch einige gute Standardmöglichkeiten und zuletzt in der Nachspielzeit durch einen Lattentreffer. An dieser Stelle hatte der TSV wie zuletzt auch ein gutes Quäntchen Glück dabei, doch war der 0:1 Sieg am Ende verdient.
Bericht: André Lorenz

31.10.2014 2. Pokalrunde: SG Leina – TSV 1869 Sundhausen
Nach einem 2:5 Sieg trotz dürftiger Leistung in der 1. Pokalrunde gegen Leina II, musste Sundhausen nun gegen die Erste Mannschaft des Nachbarortes ran.
Doch auch in Leina zeigten sich die Gäste alles andere als motiviert, die nächste Runde zu erreichen. Es entwickelte sich ein schlechtes Spiel mit vielen langen Bällen, auch aufgrund der sehr schlechten Platzverhältnisse. Wirklich gefährlich war bis in die zweite Hälfte keines der beiden Teams. Erst in der 80. Minute gab es für die Zuschauer ein Tor zu sehen. Einen Freistoß von halb links setzte der Leinaer Schütze an die Latte und im Nachsetzen fiel das 1:0 per Kopfball gegen schlafende Sundhäuser. Noch in der regulären Spielzeit verwandelte Sundhausens Kapitän Stein auf der Gegenseite einen Freistoß direkt zum 1:1 und beide Mannschaften mussten in die Verlängerung. Hier zeigten die Gastgeber den längeren Atem und trafen 2 weitere Male zum 3:1 Endstand.
Bericht: André Lorenz

12.10. – 25.10.2014 9. – 11. Spieltag:
FSV Wacker 03 Gotha – TSV 1869 Sundhausen 4:2
TSV 1869 Sundhausen – SV 1901 Wandersleben 3:2
Vfl Eintracht 67 Gotha - TSV 1869 Sundhausen 0:1

Nach erfolgreichem Saisonstart, dem darauf folgenden Einbruch und zuletzt regelrecht peinlichen Vorstellungen, gerieten die Sundhäuser in Zugzwang, um nicht in den Tabellenkeller durchgereicht zu werden.
Im Spiel gegen Wacker Gotha, sollte jedoch zunächst der traurige Höhepunkt einer Serie von Pleiten folgen. Erneut geriet Sundhausen in frühen Rückstand nach haarsträubendem Ballverlust am eigenen Strafraum. Auch das 2:0 wurde dem Gegner nach einer halben Stunde praktisch geschenkt. Dabei blieben die Gäste bis tief in die zweite Hälfte ohne eigene Torchancen. Wacker hatte in der Zwischenzeit auf 4:0 erhöht. Erst in der 79. Minute zeigte sich ein Lebenszeichen im lahmen Spiel der Sundhäuser. Stein köpfte nach einem Eckball zum 1:4 Ehrentreffer. Kurz darauf verkürzte Lorenz auf 2:4, worauf hin die Mannschaft noch mal Hoffnung schöpfte und den Gegner unter Druck setzte. Doch dieser Versuch kam viel zu spät, denn innerhalb von 10 Minuten ist es schwierig 80 Minuten Schlafwagenfußball wieder gutzumachen.
Am darauf folgenden Spieltag zeigte sich der TSV mal wieder von einer ganz anderen Seite. Vor heimischer Kulisse erzielte Ratzmann die frühe Führung gegen Wandersleben und Stein erhöhte nach 25 Minuten auf 2:0. Vom 2:1 Gegentreffer ließen sich die Sundhäuser diesmal nicht beeindrucken und schossen kurz vor der Pause erneut durch Ratzmann das 3:1. Spielerisch in Hälfte 2 nachlassend, gaben sich die Hausherren dafür umso mehr kämpferisch. Eine sichere Abwehr und starker Torhüter Kachel konnten den 3:2 Anschlusstreffer in der Nachspielzeit zwar nicht verhindern, doch reichte diese knappe Führung für den Sieg und 3 wichtige Punkte.
Kampfeswille zeigte Sundhausen auch eine Woche später bei Eintracht. In der Anfangsphase druckvoll und engagiert wurden die Gäste mit dem 0:1 belohnt. Ein straffer 40-Meter-Freistoß durch Hause kam genau richtig zwischen 5er und 11er wieder runter und landete leicht abgefälscht durch Sperlich im gegnerischen Tor. Eintracht agierte in der Folge viel durch hohe Bälle, die auch das ein oder andere Mal beim Mitspieler im Strafraum ankamen. Etwas Glück an dieser Stelle für Sundhausen, da in diesen Situationen mehrfach auf Abseits entschieden wurde. In der zweiten Spielhälfte kam der große Auftritt von Torhüter-Vertretung Kropfelder. Mehrfach allein vorm Sundhäuser Tor, konnten Eintrachts Angreifer den Keeper nicht überwinden. Mittelstürmer und Top-Torschütze der Liga Schönfeld befand sich 90 Minuten in Manndeckung durch Sundhausens Kapitän Stein und war somit handlungsunfähig. Das 0:1 konnte somit über die 90 Minuten gerettet werden. Kampfbereitschaft, gute taktische Ausrichtung durch Trainer Röse und nicht zuletzt der Torwart brachten dem TSV Sundhausen erneut 3 Punkte und machte einiges aus den letzten Wochen wieder gut.
Bericht: André Lorenz

05.10.2014 8. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen - Luisenthaler SV
Das Spiel gegen Luisenthal verlief zu Beginn wieder alles andere, als im Interesse der Sundhäuser Zuschauer. Schon früh gerieten die Hausherren ins Hintertreffen durch 2 schnelle Treffer von Luisenthal in der 2. und 4. Spielminute. Beide Gegentore ereigneten sich nach schwerwiegenden Fehlern am eigenen Strafraum. Die 0:2 Führung wurde den Gästen praktisch geschenkt. Auch nach der katastrophalen Anfangsphase kam Sundhausen nicht ins Spiel und blieb absolut harmlos in den ersten 45 Minuten. Luisenthal nutzte in der 36. Minute einen Abpraller nach Eckstoß zum 0:3 und schickte die Gastgeber gedemütigt in die Pause.
In der zweiten Hälfte war der TSV sichtlich um Wiedergutmachung bemüht und erarbeitete sich nun auch selbst Chancen. Das meiste gelang im Konterspiel oder über lange Bälle, doch bis auf ein Tor durch Kirsch, aus einer ominösen Abseitsposition heraus, klappte vor dem Tor auch in Hälfte Zwei nicht viel. Einige Konterchancen durch die Gäste konnten spätestens Wahl oder Torhüter Kachel entschärfen, sodass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.
Bericht: André Lorenz

21.09.2014 6. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen - FSV 06 Ohratal II
In der ersten Halbzeit hatten die Gäste aus Ohrdruf die größeren Spielanteile. Nach einem Eckball in der 18. Minute klärten die Sundhäuser zunächst, doch kam Ohratal doch noch zu einer Schussgelegenheit. Der eigentlich harmlose Schuss wurde so ungünstig kurz vor Torhüter Kachel abgefälscht, dass ihm der Ball durch die Beine ins Tor ging zum 0:1. Sundhausen zeigte sich im Spielaufbau ideenlos und strahlte lediglich in Kontersituationen oder nach Standards Gefahr aus. Bei der letzten Situation vor der Pause war die Ausgangslage ein Freistoß aus dem Halbfeld. Sundhausens Kapitän Stein flankte nicht rein, sondern legte quer auf Kirsch. Dieser hatte die Zeit sich den Ball gut zurechtzulegen und aus ca. 25 Metern aufs Tor zu ziehen. Dabei traf er den ball optimal und die Kugel schlug oben rechts im Winkel außerhalb der Rechweite des Torhüters ein. Der sehenswerte Treffer brachte die Gastgeber rechtzeitig vor der Pause zurück ins Spiel.
In der zweiten Hälfte zeigte sich Sundhausen engagierter in der Vorwärtsbewegung, kam jedoch nicht zu vielen Chancen. In der 68. Minute hatte Schiedsrichter Engelmann ein elfmeterwürdiges Foul im Strafraum der Sundhäuser gesehen und zeigte auf den Punkt. Bereits 10 Minuten zuvor hielt es der Referee für an der Zeit, Ohratal einen Elfer zuzusprechen. Diesen konnte Kachel souverän entschärfen, doch beim Zweiten konnte auch er nichts machen. An dem erneuten Rückstand konnte Sundhausen nichts mehr ändern und es blieb beim 1:2.
Bericht: André Lorenz

14.09.2014 5. Spieltag: SV Blau-Weiß Ballstädt – TSV 1869 Sundhausen
Die Negativserie in Ballstädt sollte mit einem Sieg endlich unterbrochen werden. Nach frühem 1:0 Gegentreffer aufgrund Stellungsfehler konnte Sundhausen wieder mit dem Ausgleich zurück in die Partie kommen. Weitere Abwehrfehler brachten weitere Möglichkeiten für die Gastgeber und schließlich die erneute Führung.
In der zweiten Hälfte steigerten sich die Gäste. Ein gutes Spiel wurde zwar nicht daraus, aber die Hintermannschaft stand etwas besser und im Angriff ergaben sich nun einige Chancen mehr. Der 2:2 Ausgleich durch Werner kam letztendlich verdient und blieb bis zum Abpfiff bestehen.
Bericht: André Lorenz

07.09.2014 1. Pokalrunde: SG Leina II - TSV 1869 Sundhausen
In Catterfeld gegen Leina II wurde der Pflichtsieg für Sundhausen mit 2:5 erreicht. Allerdings taten sich die Sundhäuser gegen die Truppe aus der 2. Kreisklasse reichlich schwer und glänzten mit zahlreichen Fehlern in der Abwehr und im Spielaufbau. Trotz früher Führung kam keine Sicherheit ins Spiel und die Entscheidung viel erst gegen Mitte der 2. Halbzeit.
Bericht: André Lorenz
Bericht: André Lorenz

30.08.2014 4. Spieltag: Tabarzer SV 1887 – TSV 1869 Sundhausen
Zu Gast bei Tabarz erwarteten die Sundhäuser ein schweres Spiel, zumal die erste Mannschaft seit Jahren ohne Erfolg auf dem kleinen Platz ist. Die Zweite des TSV hatte einige Stunden zuvor auf selbem Rasen gezeigt, wie es geht und 4:12 gewonnen.
Bereits nach 12 Minuten hatten sich alle Befürchtungen bestätigt und die Gastgeber führten 2:0. Aus einem Missverständnis zwischen Torhüter Kachel und Außenverteidiger Lorenz resultierte die frühe Führung. Nach dem folgenden Anstoß verlor Libero Sperlich den Ball leichtfertig als letzter Mann und allein vor dem Tor trafen die Tabarzer zum zweiten Mal. Die Gäste erholten sich erstaunlich gut von dem Doppelschlag und gingen nun selbst zum Angriff über. Die beiden Stürmer Brand und Ratzmann lieferten eine starke Partie ab und setzten in der 19. Minute energisch nach und die Abwehr so unter Druck, dass ein springender Ball kurioserweise den Weg ins Tor durch die eigenen Leute fand. Das Eigentor zum 1:2 Anschluss gab zusätzlichen Auftrieb und wenig später hatte Ratzmann mit sehenswertem Volleyschuss das 2:2 auf dem Fuß. Die präzise Flanke von Kapitän Stein fand den Fuß des Nachwuchsspielers an der Strafraumgrenze, doch der Torhüter kratzte den Ball noch irgendwie aus der rechten Torecke. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte Tabarz mit dem 3:1 jedoch wieder davonziehen. Ein Sundhäuser Ballverlust im Mittelfeld und anschließende Diskussionen wegen Foulspiel nutzten die Gastgeber zu einem langen Ball, der die Abwehr überraschte und zum nächsten Treffer führte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte legte Tabarz das 4:1 nach und sorgte damit für die Entscheidung. Sundhausen raffte sich noch mal auf, konnte jedoch keinen weiteren Treffer erzielen und verlor letztendlich ein wenig zu hoch für den Spielverlauf. Die Gegentore resultierten alle aus individuellen Fehlern, welche die teils guten spielerischen Ansätze nicht ausmerzen konnten.
Bericht: André Lorenz

24.08.2014 3. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – FSV Drei Gleichen Mühlberg
Die leichte Euphorie, die sich nach den ersten beiden Spielen und der damit verbundenen Tabellenführung der noch sehr jungen Saison eingeschlichen hat, sollte nicht lange halten. Sundhausen begann zwar wieder recht schwungvoll und erzielte die frühe Führung durch Hertel nach knapp 5 Minuten, doch der Stürmer verletzte sich bei seiner zweiten Großchance und musste ausgewechselt werden. Das Spiel der Gastgeber verlor dadurch ein Stück an Dynamik, doch noch verteidigten sie die Führung recht gut und konnten durch Konter einige weitere Chancen erarbeiten. Die guten Möglichkeiten durch Stein und Ratzmann wurden jedoch vom Torhüter vereitelt und ein Schuss von Kirsch ging knapp unten links vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff nutzte Mühlberg eine Unaufmerksamkeit des Gegners nach einem schnell ausgeführten Standard und erzielte das 1:1.
In der zweiten Hälfte fand das Offensivspiel von Sundhausen nur noch über lange Bälle statt, die allesamt problemlos von den Gästen abgewehrt wurden. Im Gegenzug traf Mühlberg zur 1:2 Führung. Bis zur 78. Minute hielt dieses Ergebnis, doch Auflösungserscheinungen im Sundhäuser Defensivspiel ermöglichten den Treffer zum 1:3, womit das Spiel praktisch entschieden war. Mühlberg spielte weiter und bescherte den nun kopflos agierenden Hausherren 2 weitere Gegentore und damit eine katastrophale 1:5 Blamage auf eigenem Rasen.
Nach diesem peinlichen Auftritt dürften die Spieler des TSV auf dem harten Boden der Tatsachen zurück sein.
Bericht: André Lorenz

 
Sebastian Hertel mit einem lupenreinen Hattrick und der schwer verletzte Marco Fürst. Wir wünschen gute Besserung und schnelle Genesung!

22.08.2014 2. Spieltag: SG Siebleben/Seebergen II – TSV 1869 Sundhausen
An den Erfolg vom Auftaktspiel anknüpfen wollend, gingen die Gäste schon tief in der gegnerischen Hälfte sofort auf den ballführenden Mann und setzten die Spielgemeinschaft ordentlich unter Druck. So ergab sich bereits in der ersten Minute eine gute Möglichkeit, nachdem Brand den Ball auf der Grundlinie eroberte und mit viel Übersicht auf Kapitän Stein zurücklegte. Der Abschluss ging übers Tor, aber ein erstes Zeichen war gesetzt. Sundhausen ließ die Gastgeber nicht zum Zuge kommen und drückte das Spiel gefährlich Nahe vor deren Tor. Den verdienten Führungstreffer erzielte schließlich Herr nach 20 Minuten Spielzeit. Ein schlecht abgewehrter Ball nach einer Flanke von links kam in den Lauf des Flügelspielers, der die Kugel in den Winkel der kurzen Ecke knallte. Ebenso unerklärlich, wie in der vergangenen Woche, nahmen die Gäste nach der Führung wieder völlig das Tempo raus und ließen Siebleben/Seebergen ins Spiel kommen. Zusätzlich zog sich Sundhausens Neuzugang, Innenverteidiger Fuerst, eine vermutlich schwere Verletzung der Achillesferse zu. Die Spielgemeinschaft hatte in der Folge ein paar Möglichkeiten nach Standardsituationen, doch Sundhausen wurde zur Pause hin wieder etwas stärker. Ein guter Freistoß von Stein traf nur das Lattenkreuz, bevor der Referee die erste Hälfte abpfiff.
Zum Beginn der zweiten Hälfte wurde der Druck auf die Gastgeber wieder stärker. Der aufgerückte Innenverteidiger Kirsch nutzte dies für seinen Treffer zum 0:2 in der 49. Minute. Gut angespielt im Strafraum, ließ er am Fünfer noch einen Abwehrspieler aussteigen und versenkte den Ball mit rechtem Außenriss. Siebleben/Seebergen machte nun hinten auf und versuchte noch mal nach vorne zu spielen. Dabei liefen sie das ein oder andere Mal in einen Sundhäuser Konter hinein. In der 73. Minute war es Torhüter Kachel, der mit einem schnellen Abschlag den Angreifer Hertel über rechts auf die Reise schickte. Dem Antritt konnte keiner folgen und allein vorm Tor lochte der Stürmer zum 0:3 ein. 10 Minuten darauf war es wieder Hertel, der diesmal über links allen davonlief und den vierten Sundhäuser Treffer erzielte. Doch das war dem Rückkehrer von Neudietendorf nicht genug und in der Nachspielzeit machte er noch seinen Hattrick und das 0:5 perfekt. Sturmpartner Meisel zeigte sich in dieser Situation völlig uneigennützig und legte allein vorm Tor quer auf Hertel, der gegen den geschlagenen Torwart nur noch reinschieben musste.
Das Schiedsrichtergespann um Horst Bachmann hatte das Spiel sehr gut unter Kontrolle und lieferte keinerlei fragwürdige Entscheidungen. Der zweite Zu-Null-Sieg im zweiten Spiel macht Lust auf mehr vom TSV Sundhausen und bereits am Sonntag steht gegen Mühlberg das nächste Punktspiel an. Ein Dämpfer bleibt die Verletzung von Fuerst. Die Mannschaft wünscht alles Gute und hofft auf eine schnelle Genesung des Innenverteidigers.
Bericht: André Lorenz

 
16.08.2014 1. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV Emsetal
Zum Auftakt in die Saison 2014/15 empfing der TSV Sundhausen den SV Emsetal. Die letzte Partie in keiner guten Erinnerung, sollte trotzdem im ersten Spiel gleich der erste Sieg eingefahren werden, um nicht wieder von Anfang an in der Abstiegszone zu spielen.
Die Anfangsphase ging ganz klar an die Gastgeber. Konzentriert zogen die Sundhäuser ihr Spiel von hinten auf und kamen vor dem gegnerischen Tor auch zu einigen Möglichkeiten. Völlig verdient fiel in der 13. Spielminute das 1:0 durch einen präzisen Schuss von Werner in die linke untere Ecke nach guter Einzelaktion von Offhaus. Unerklärlicherweise ließ Sundhausen das Spiel in der folgenden Phase komplett einschlafen. Dadurch kamen auch die Gäste zu Chancen, blieben vor dem Tor bis auf einen Alutreffer jedoch weitestgehend harmlos. Zum Ende der ersten Hälfte stabilisierten sich die Sundhäuser wieder und gingen mit dem 1:0 in die Pause. Die von Trainer Röse als „Schlafwagen“ bezeichnete Phase wiederholte sich zum Beginn der zweiten Hälfte. Es dauerte eine Viertelstunde, bis wieder Ordnung in die Sundhäuser Reihen kam. Die Gäste wollten die Niederlage natürlich nicht einfach so hinnehmen und wurden im weiteren Spielverlauf offensiver. Dabei bot sich zunehmend mehr Raum zum kontern, der schließlich in der 86. Minute zum 2:0 Treffer durch Kapitän Stein genutzt wurde.
Nach guter Vorbereitung folgte ein verdienter Sieg im ersten Punktspiel. Sollten nächstes Wochenende wenigstens weitere 3 Punkte aus den 2 Spieltagen (Freitag und Sonntag) folgen, wäre das ein gelungener Saisonauftakt.
Bericht: André Lorenz

Fußball Männer II Saison 2014/2015


14.06.2015 SG FSV Herda II- TSV 1869 Sundhausen II
Am letzten Spieltag ging es bei unserer Mannschaft nur noch um die Ehre und unsere Gegner wollten nicht auf den letzten Platz abrutschen. So traten Sie auch auf, wieder mal waren wir in den ersten Minuten in der Kabine geblieben. Nach guten zu Spiel der Heimmannschaft machten sie in der 3. Minute das verdiente 1:0. Doch wie schon im Hinspiel gegen Emsetal machten wir nach sofortigem Wiederanpfiff den Ausgleich, Bertram und Saul machten den Anstoß, beide liefen sofort Richtung Tor, Kropfelder bekam den Ball zugespielt und setzte Schink auf rechts in Szene, dieser überlief alle und brachte die Flanke auf den Kopf von Saul, 1:1. 4.Minuten später sollte es Kropfelder sein, der nach Schink´s Ecke am schnellsten schaltete und das 2:1 für uns machte. Das Spiel war von außen nicht schön anzusehen. In der 21.Minute machten wir, dann das 3:1. Nach Vorlage von Bertram war es wieder Kropfelder der auf 3:1 erhöhte. Nun kam der Schlaf-Modus unserer Mannschaft zurück, sodass nach Fehlern die vorne angefangen und hinten aufgehört haben, die Heimmannschaft das 2:3 schießen durfte. Auch beim 3:3 in der 43. Minute schliefen alle, Herda führte eine Ecke schnell aus und überraschte unsere Hintermannschaft. Trainer Reinhardt, der seine Wette einlöste und im Anzug zum Spiel kam, war stinksauer. Die Halbzeitansprache sollte nochmal alle wach rütteln. Wir gingen entschlossen aus der Kabine. Dieses mal waren wir hell wach und konnten in der 47. Minute durch Bayer mit 4:3 in Führung gehen. Das Spiel ging immer wieder hin und her. Herda sollte nochmal zwei gute Möglichkeiten haben, die Keeper Schwarzer mit tollen Paraden hielt. In der 72. Minute drehte Wotschke zu einem Sprint an lies, eins, zwei, drei und auch den vierten Gegenspieler alt aussehen und erhöhte, somit auf 5:3. Herda bekam kurz darauf einen Elfmeter, den Sie aber verschossen. Zwei Minuten später sollten wir einen Elfmeter bekommen. Kropfelder nahm sich die Pille und machte in der 80. Minute seinen Hattrick. Am ende gewannen wir mit 6:3. Es war eine geile Saison, die Mannschaft bedankt sich nochmal beim Verein für die tolle Unterstützung.
Bericht:Daniel Reinhardt


06.06.2015 TSV 1869 Sundhausen II- SV Emsetal II
Am warmen Samstag waren wir in den ersten 15. Minuten total überfordert, sodass der starke Alexander Koellner nach einen Einwurf der Gäste bereits in der 1. Minute das 0:1 aus unserer Sicht machte. Er bekam den Ball und nahm gleich 4 Gegenspieler aus und machte das Tor. Nach 20. Minuten wurden wir auch endlich gefährlich. Doch die Chancen von Bayer, Saul, Kropfelder und Wotschke blieben ungefährlich. Doch nach 42. Minuten machten wir den verdienten Ausgleich durch Saul, 1:1. Eine Minute später die nächste Chance für Kropfelder, Saul hätte es selber machen können legte aber rüber zu Kropfelder der nun sein 20. Saisontor machen konnte, doch er vergab und schoss den Torwart an. In der Kabine blieb Trainer Reinhardt nicht viel zu sagen. Die Ballannahmen glichen bei einigen nicht gerade Herren Niveau und der letzte Pass sollte nicht ganz gelingen. Die „schlechte“ 1. Halbzeit sollte ein Ausrutscher sein.
Die nächsten 45. Minuten war nur noch eine Mannschaft auf dem Platz, wir! Immer wieder rannten wir auf die Emsetaler zu. In der 54. Minute war es soweit, Kropfelder machte sein 20. Saisontor, nach guter Vorarbeit von Saul wuselte Kropfelder den Ball über die Linie, 2:1. Vier Minuten später legte Wotschke den Ball auf Bayer, der das 3:1 machte. In der 61. Minute verwandelte Saul, nach Zuspiel von Bayer zu seinem 12.Saisontor, 4:1. Nun sollte Kropfelder noch sein zweites Tor im Spiel machen. Erst schrie er: „Maik, Maik, Maik“, dann nahm er Reinhardt noch den Ball weg und zum Schluss war er noch so “frech“ und machte sein 21. Saisontor, oben in den linken Winkel und überholte, nach langem warten, den Leinaer Oelling. Steve, die Mannschaft freut sich für dich. Die letzten 25. Minuten hatten wir weitere Chancen, aber nutzen sie nicht. Auf der anderen Seite hatte die Abwehr der Heimmannschaft immer wieder mit dem starken und schnellen Koellner zu tun, der meist nur mit Foulspielen zu stoppen war. Am Ende gewannen wir mit 5:1 und holten uns die Vizemeisterschaft. Nun feierten wir noch ein wenig und sangen: „Vizemeister, Vizemeister, hei, hei!“ Die 2. Mannschaft sagt danke an den Vorstand um Matthias Kröska für die tolle Unterstützung und das Vertrauen in uns Spieler und Trainer. Nun versuchen wir nächsten Sonntag das letzte Auswärtsspiel, auch noch zu gewinnen um die geile Saison abzuschließen.
Bericht:Daniel Reinhardt

25.05.2015 SG Ütteroda Neukirchen- TSV 1869 Sundhausen II
Am Pfingstmontag fuhren wir zu unserem Nachholspiel nach Ütterroda. Das Spiel fing 10 Minuten später an, da der Sportplatz etwas schwierig zu finden ist.
Alle Spieler wussten das es heute ein “6 Punkte-Spiel“ ist und so gingen Sie auch an die Sache ran.
Nach nur kurzem aufwärmen, ging die erste Chance an die Heimmannschaft. Nach einem erneuten Angriff der Ütterrodarer fingen wir den Ball ab und spielten schnell nach vorn, der Ball kam zu Wotschke der ihn gleich rüber legte zu Sturmpartner Hertel, der nimmt fahrt auf und hob den Ball über den am Boden liegenden Torwart,1:0 für uns. Jetzt waren wir am Drücker, immer wieder versuchten wir zusammen Fußball zu spielen und kombinierten uns nach vorne. Wir wollten schnell ein zweites Tor nachlegen, dies gelang uns auch in der 8. Minute als Kropfelder einen schönen Pass auf Wotschke spielte, dieser schoss einfach mal auf das Tor und machte das 2:0 für Sundhausen. Dann kam ein Schreck für das Team, Hertel verletzte sich und musste in der 15. Minute ausgewechselt werden, für ihn kam Bayer. Nun ging das Spiel hin und her....
Dann ein Wachruf von Trainer Reinhardt: „Was soll der Mist? Spielt endlich wieder Fußball!“ Die Spieler haben es schnell aufgenommen und machten eine 1-A Kombination, Röse auf Wotschke, der weiter auf den eingewechselten Bayer legte, er schloss die Kombination mit dem 3:0 für unser Team ab. Aber im Gegenzug schlief unsere Abwehr, sodass Ütterroda das 3:1 machen durfte. Bis zur Halbzeit waren allerdings keine weiteren Fußballszenen zu erkennen. In der Kabine erinnerte Trainer Reinhardt seine Mannschaft nochmals daran, dass wir Fußball spielen wollen und in der Abwehr sicherer stehen müssen. Die Mannschaft putschte sich nochmal auf und gingen mit erhobenen Hauptes aus der Kabine. Doch die ersten 10. Minuten der zweiten Halbzeit gehörte der Heimmannschaft, sodass sie nach einem Einwurf zum 2:3 Anschlusstreffer erzielen konnten. Doch dieses mal machten wir im Gegenzug das 4.Tor. Nach einer Hause Flanke sprang Rosch hoch und machte das 4:2 für Sundhausen. Beide Teams ließen es nun wieder ruhiger angehen. Doch unser Trainer wollte noch mehr und brachte eine weitere offensiv-kraft, Saul kam in der 61. Minute für Heinz ins Spiel. Saul hatte auch seine erste Chance zwei Minuten nach seiner Einwechslung, Link spielte den Ball auf Saul und dieser machte einen sehenswerten Pfeilrückzieher (jedoch ohne abzuheben), der nur knapp am Winkel vorbei ging. In den nächsten zehn Minuten hatten Saul und Kropfelder die Chance das Ergebnis nach oben zu schrauben. Auch Ütterroda hat sich noch nicht aufgegeben, jedoch hatten wir um Kapitän Woidasky nun eine sicher stehende Abwehr. In der 80. Minute brachte es Wotschke auf seine dritte Vorlage in diesem Spiel. Er spielte den Ball auf Bayer der zu seinem zweiten Tor in diesem Spiel erhöhte. Nun war es durch, beide Mannschaften sehnten sich nach dem Abpfiff der auch pünktlich vom Schiedsrichter kam. Wir gewannen das Spiel mit 5:2 und sicherten den 2. Platz. In dem letzten Heimspiel,in zwei Wochen,hoffen wir nochmal auf viele Zuschauer/Fans um da “hoffentlich“ unseren 2.Platz in der Liga zu feiern.
Bericht:Daniel Reinhardt

16.05.2015 TSV 1869 Sundhausen II – SG Leina II
Das Spiel fand über beiden Halbzeiten nahezu komplett in der Hälfte der Leinaer statt und hätte bei besserer Chancenauswertung auch deutlich höher ausfallen können.
Der Torhüter von Leina war an der mageren Torausbeute der Sundhäuser alles andere als unbeteiligt und zeigte, besonders in der 2. Halbzeit glänzende Paraden.
Einzig Torsten Göpel, ließ mit seinem Kopfball zum 1:0, nach einem Eckball in der 24. Minute, dem Torwart keine Chance.
Gegen Ende der 2. Halbzeit ließ das Offensivspiel der Sundhäuser etwas nach, so dass Leina noch ein paar, insgesamt jedoch eher ungefährliche Angriffe setzen konnte.
Sundhausen gewinnt dieses Spiel aufgrund seines kompakten Mittelfelds absolut verdient mit 1:0 und festigte so den 2. Tabellenplatz.
Bericht: Nils Woidasky

09.05.2015 SG SV Fortuna Suhltal II - TSV 1869 Sundhausen II
Die lange Anreise schien bei einigen Sundhäusern Ermüdungserscheinungen hervorgerufen haben, was keine Traumtore, sondern beinahe ein Gegentor zufolge hatte.
Der Schiedsrichter übersah, zum Leidwesen der Hausherren jedoch, dass der Ball von der Latte abprallend die Linie in vollem Umfang überschritt und verwehrte Ihnen somit den gültigen Treffer.
Die nun geweckten Sundhäuser, ließen Suhltal kaum mehr gefährlich werden, versäumten es aber ihre Leistung mit Toren zu untermauern und so endete die 1. Halbzeit mit 0:0.
Nach dem Seitenwechsel brachte ein Angriff über Wotschke und Saul, dann das überfällige Führungstor für die Gäste.
Wotschke, drei Gegenspieler bindend, passte auf den freistehenden Ronny Saul, welcher von Halbrechts ins lange Eck, zum 1:0 für Sundhausen traf.
Kurze Zeit später stand es, durch einen Eckball von Suhltal, jedoch schon wieder Unentschieden und die Struktur im Sundhäuser Spielsystem begann nun immer mehr an Ordnung zu verlieren.
Die Partie wurde, besonders nach der erneuten Sundhäuser Führung durch einen Freistoßtreffer von Kropfelder, immer offener.
Der Klasse von Torwart Backhaus war es am Ende zu verdanken, dass Sundhausen nicht noch einmal den Ausgleich hinnehmen musste.
Zuvor schon mehrmals glänzend gehalten, parierte Backhaus auch noch einen Elfmeter für Suhltal und sicherte so die siegreiche Heimreise mit 2:1 für Sundhausen.
Bericht: Nils Woidasky

02.05.2015 TSV 1869 Sundhausen II – SG SV 05 Friedrichroda II
Die Lehre aus dem Spiel gegen LOK Gotha war, das defensive Mittelfeld mit einer Doppel-Sechs zu stärken.
Diese defensivere Aufstellung hatte jedoch keine negativen Folgen für das Angriffs-Spiel der Sundhäuser, ganz im Gegenteil, das frühzeitige Unterbinden von Gegenangriffen ließ für die Hausherren Chancen im Minutentakt entstehen.
Vielleicht lag die mangelhafte Schussgenauigkeit der Sundhäuser an den etwas windschief eingekreideten Sechzehner, der Friedrichrodaer Torhüter jedenfalls kam die erste viertel Stunde hauptsächlich durch Ballhol-, statt durch Rettungs-Aktionen ins Schwitzen.
Die richtige Einstellung im Schussvisier der Sundhäuser fand dann endlich nach 17 Minuten, Steve Bayer mit seinem 1. Tor und damit dem 1:0 für Sundhausen.
Eine schöne Direktabnahme von Christian Weißhaar und ein Doppelpack von Daniel Reinhardt rundeten die überlegene 1.Halbzeit, mit 4:0 für Sundhausen ab.
Genau so weiter, war die einstimmige Meinung in der Kabine, doch das Visier war wieder verstellt und Sundhausen konnte trotz seinen vielen Möglichkeiten kaum für Torgefahr sorgen.
Im weiteren Verlauf ging die Ordnung des Sundhäuser Systems zusehends verloren und ermöglichte Friedrichroda noch einige Chancen.
Bis zum Ende des Spiels, konnte aber keine der beiden Mannschaften mehr ein Tor erzielen und so blieb es bei dem 4:0 Heimsieg für Sundhausen.
Bericht: Nils Woidasky

25.04.2015 ESV LOK Gotha - TSV 1869 Sundhausen II
Zu Recht steht LOK auf den 1. Tabellenplatz, Kombinations-Spiel und Ballsicherheit war dem der Sundhäuser um eine Klasse überlegen. LOK übernahm von Anfang an die Kontrolle im Mittelfeld und konnte so die schnellen Außenläufer in Szene setzen, was zu dem frühen 1:0 führte.
Auch Sundhausen erspielte sich in der 1. Halbzeit mehrere Chancen und konnte, die nicht immer gut postierte Abwehr von LOK, oft mit hohen Bällen überspielen, doch gefährlich sollte es für den Schlussmann der Gothaer nie werden. Die Sundhäuser stellten sich im weiteren Verlauf immer besser auf das Spiel von LOK ein, schalteten in vielen Situationen jedoch zu langsam und ermöglichten Gotha so noch 3, durchaus vermeidbare Tore zum 4:0 Halbzeitstand. In der 2. Halbzeit vernachlässigte LOK sein Kombinations-Spiel und schoss überwiegend aus der 2. Reihe, während Sundhausen kaum noch Entlastungsangriffe setzte.
Eine ungefährliche Spielsituation nach 54 Minuten führte durch fehlende Ruhe, schlechter Ballkontrolle und einen Torartfehler zu einem Sundhäuser Eigentor und damit zum 5:0 für LOK. Gothas mangelhafte Schussgenauigkeit außerhalb des Strafraumes war die beste Verteidigung für Sundhausen und auch ein Grund warum LOK nur noch ein Tor schoss und so das Spiel mit 6:0 gewann.
Bericht: Nils Woidasky


18.04.2015 TSV 1869 Sundhausen II – AWE Kickers Eisenach
Der Sundhäuser Trainer musste für dieses Spiel Torwart Schwarzer ersetzen, was er auch persönlich übernahm. Diese vermeintliche Schwächung sollte aber, aufgrund der starken Sundhäuser Defensive nicht ins Gewicht fallen, da während der gesamten Spielzeit nur 2 Schüsse der Kickers zu parieren waren. Auf der Gegenseite sah man, dass auch die Kickers ersatzgeschwächt in dieses Spiel kamen, so wirbelte in Halbzeit 1, Sandro Heinz und Jim Bürger, mehrmals eindrucksvoll durch deren Abwehr. Nach 17 Minuten war Jim Bürger, dann auch schon zweifacher Torschütze und Robin Wolf rundete die sehr gute 1. Halbzeit mit einem sehenswerten Fernschuß zum 3:0 ab. In der 2. Halbzeit legte Maik Wotschke mit einen Seitfallzieher zum 4:0, sowie Steve Kropfelder mit 2 Toren zum 5:0 bzw. 6:0 nach. Sundhausen ging das Spiel nun lockerer an und so hatte die Defensive einige Mühe, die nun häufiger werdenden Angriffe der Kickers zu entschärfen. Ein Tor sollte den Kickers aber nicht gelingen, im Gegensatz zu Ronny Saul, der zum 7:0 und damit zum Endstand traf.
Somit hat Sundhausen alle 3 Rückrundenspiele gewonnen und steht in der Tabelle nun auf Rang 3 hinter dem Tabellenführer und nächsten Gegner, Lok Gotha.
Bericht: Nils Woidasky

11.04.2015 FSV Wutha-Farnroda II - TSV 1869 Sundhausen II
Die 1. Halbzeit war, abgesehen von den neuen Trikots der Sundhäuser, recht glanzlos.
Beide Mannschaften hatten einige Chancen, wobei die Wuthaer Angriffe in Summe weniger und ungenauer waren, als jene der Sundhäuser.
Mit 0 zu 0 pfiff der, bis hier gut leitende Schiedsrichter ab, um zu einer kampfbetonten 2. Halbzeit wieder anzupfeifen.
Sundhausen hatte nun deutlich mehr und auch bessere Chancen als zuvor, während Wutha kaum noch in die Nähe des gegnerischen Sechzehners kam.
Im Laufe des Spiels wurde der Schiedsrichter immer mehr zu einem spielentscheidenden Faktor, so wurde Jim Bürger im Strafraum gefällt, doch der Pfiff blieb aus.
Kurze Zeit später hallte der Pfiff dann doch, leider nach dem vermeintlichen 1:0 für Sundhausen durch Ronny Saul, welcher den Torwart im 5 Meterraum behindert haben sollte.
Der eingewechselte Steve Bertram gab 2 gute Freistöße ab, die der Wuthaer Torwart jedoch beide Male, mit den Fingerspitzen erreichend, über die Querlatte lenken konnte.
Gegen Ende, als alles auf ein 0:0 hinauszulaufen schien, sollte das Spiel noch richtig spannend werden.
Ein Wuthaer Angriff wurde kurz nach der Mittellinie abgefangen und auf den halblinks freistehenden Bertram gespielt, Bertram passte in die Mitte auf Röse, welcher den Ball aus 25m in den Winkel jagte, 1:0 Sundhausen.
Wutha kämpfte nun umso mehr und so landete auch ein Ellenbogen im Gesicht von Bertram, dessen Beschwerde ihm aber nur die Gelb/Rote Karte einbrachte.
2 Minuten vor Schluss konnte Wutha, die Überzahl nutzend in den Sundhäuser Strafraum eindringen und hatte die im ganzen Spiel erfolgversprechendste Chance auf ein Tor.
Der Wuthaer Spieler wurde aber, fast am Torwart vorbei von diesem gehalten und fiel mit lautem Schrei zu Boden, jedoch zu theatralisch aus Sicht des Schiedsrichters und der mögliche Ausgleich blieb Sundhausen erspart.
Der Schlusspfiff besiegelte das glückliche, aber verdiente 1:0 für Sundhausen.
Bericht: Nils Woidasky

21.03.2015 1.Rückrundenspiel TSV 1869 Sundhausen II - Tabarzer SV 1887 II
Bei kalten windigen Wetter, begann Sundhausen sofort den Gegner unter Druck zu setzen und drängte auf das 1 zu 0. Bereits in der 2. Spielminute gab Kropfelder einen Schuß an der Strafraumgrenze ab, den der gegnerische Torwart zwar parieren, aber den Nachschuss des gut nachlaufenden Ronny Saul nur hinterher gucken konnte, 1:0 für Sundhausen. In der Folgezeit ergaben sich weitere Chancen für Sundhausen unter anderen eine schöne Flanke von rechts mit anschließenden Flugkopfball von Saul, jedoch ging der Ball knapp vorbei. Sundhausens Mittelfeld rückte im weiteren Verlauf zu weit nach vorne und so konnte Tabarz mehrmals Gegenstöße setzen, was in der 27. Minute zum 1:1 durch Eckball führte. Das Spiel wurde zerfahrener, Sundhausen machte zwar weiter Druck und arbeitete sich Torchancen heraus, jedoch kam Tabarz, durch einige Stockfehler und Fehlpässe der nun verunsicherten Sundhäuser immer wieder zu guten Chancen.
Mit 1:1 ging es dann in die Kabine, wobei die Ansprache von Trainer Reinhardt ihre Wirkung nicht verfehlen sollte.
Nun spielte Sundhausen wieder sicherer und ging in der 52 Minute durch Schuss von Wotschke erneut in Führung. Im weiteren Spielverlauf dominierte Sundhausen die Partie, kombinierte gut und ließ hinten keine nennenswerten Chancen zu. Es dauerte trotzdem bis zur 70. Minute bis Wotschke mit einem verdeckten Schuss den gegnerischen Torwart überwinden konnte, 3:1.
Ein hoher Ball auf den freistehenden Saul leitete das schönste Tor im Spiel ein, links vor dem Tor aus 18 Metern hämmerte er den Ball oben ins lange Eck, 4:1 in der 72. Minute.
Trotz weiterer Chancen für Sundhausen blieb es bei dem Ergebnis und den 3 ersten Punkten im neuen Jahr.
Bericht: Nils Woidasky


Fußball Männer Saison 2013/2014


22.06.2014- 26. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen - Luisenthaler SV
Zum letzten Spieltag gastierte Luisenthal beim TSV Sundhausen. Wenn es auch um nichts mehr ging, so wollte sich Sundhausen mit einem Sieg daheim bei ihren Anhängern für die Unterstützung über die ganze Saison bedanken.
Zu Beginn des Spieles konnte sich keine der beiden Mannschaften in den Vordergrund spielen. Beide Teams spielten konzentriert, doch in der Anfangsphase nicht zwingend nach vorne. Sundhausen wurde jedoch im Verlauf der gesamten Partie immer stärker und ging in der 19. Minute nach einem Freistoß 1:0 in Führung gehen. Meisel traf zunächst das Lattenkreuz und Werner staubte ab per Kopf. In der Folge spielte Sundhausen dominierend, konnte sich jedoch auch nur wenig gute Gelegenheiten erarbeiten. Luisenthal agierte harmlos und fand meist keinen Weg durch das Mittelfeld.
Auch nach der Pause kontrollierten weiterhin die Gastgeber das Spiel und erzielten nach einem Eckball in der 57. Minute das 2:0. Wolf traf in seinem letzten Spiel für Sundhausen mit dem Kopf. Nach einer erneuten Ecke in der 76. Minute war wieder Wolf zur Stelle und erzielte ein weiteres Kopfballtor und damit seinen 10. Saisontreffer. Etwa 10 Minuten vor Spielende konnte Werner sogar noch einen oben drauf setzen. Sein präziser Schuss in die (halb) rechte untere Ecke war für den Keeper unmöglich zu halten. Dieser sehenswerte Treffer sollte der letzte für diese Saison bleiben. Die Partie endete 4:0.
Schiedsrichter Reichenbächer hatte das Spielgeschehen gut im Griff. Einzig Kapitän Stein fiel auf Sundhäuser Seite durch Disziplinlosigkeit auf und sah in der Schlussphase für ständiges Reklamieren verdient die gelbe Karte. Mit diesem verdienten Sieg verabschiedet sich der TSV in die wohlverdiente Sommerpause.
Bericht: André Lorenz und Philipp Leßel

15.06.2014- 25. Spieltag: SV Motor Tambach-Dietharz – TSV 1869 Sundhausen
Vor Beginn der Partie war für die beiden punktgleichen Teams theoretisch noch der Abstieg möglich. Mit einem Sieg konnte der Klassenerhalt gesichert werden. Es gab also ausreichend Motivationspotential für beide Mannschaften.
Die Gäste aus Sundhausen begannen engagiert und hatten die ersten Möglichkeiten. Den ersten Treffer setzte trotzdem wie so oft in dieser Saison der Gegner des TSV. Ein Schuss aus dem Halbfeld konnte Torwart Kachel nicht fangen und der Ball landete im Tor. Das geschah nach einer viertel Stunde und Sundhausen versuchte nun den Ausgleich zu erzielen. Der Gegentreffer verlieh dem Spiel jedoch zusätzliche Unsicherheit und anstatt des Ausgleichs legte Tambach das 2:0 nach mit überhaupt der zweiten Möglichkeit. Dabei ließ der Torschütze gleich mehrere Abwehrspieler ziemlich alt aussehen und dem Torhüter am Ende keine Chance. Die Hintermannschaft der Gäste war in der Folge nur noch unsicherer und der Schütze zum zweiten Treffer brachte den Sundhäusern ein Déjà-vu-Erlebnis und erzielte auf ähnliche Weise das 3:0 knapp 10 Minuten vor der Pause. Zum Glück aus Sundhäuser Sicht konnte mit der letzten Aktion der ersten Hälfte Mittelfeldspieler Herr auf 3:1 verkürzen.
Diese katastrophale erste Hälfte wollten die Gäste dann doch nicht auf sich sitzen lassen bauten in der zweiten Halbzeit mehr Druck auf. Den mittlerweile verdienten Anschlusstreffer zum 3:2 erzielte Meisel in der 61. Spielminute. Zahlreiche Chancen wurden in Halbzeit zwei, wie schon in der ersten Hälfte liegen gelassen. Zumindest ein Stück weit Erlösung durch den Ausgleichstreffer brachte Wolf in der 80. Minute, als er den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte schoss. Der Siegtreffer wollte dann nicht mehr fallen, auch wenn Sundhausen noch mit aller Macht darauf drängte. Herr schoss aus guter Position einmal knapp unten rechts vorbei und einmal in die Wolken aus kürzester Entfernung.
Das 3:3 brachte beiden Teams einen Punkt und dieser brachte zunächst keinem etwas. Doch noch unter der Dusche wurden den Spielern beider Mannschaften das Ergebnis aus Mühlberg verkündet. Emleben/Schwabhausen hatte verloren und stand somit als zweiter Absteiger fest. Unter diesen Umständen konnte man mit dem Ergebnis gut leben und sich des Klassenerhalts sicher sein.
Bericht: André Lorenz


01.06.2014- 24. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV Eintracht Apfelstädt
Mit einem Sieg gegen Apfelstädt, wollte sich Sundhausen endgültig den Klassenerhalt sichern. Das System, welches den 1:4 Sieg in Wandersleben einbrachte sollte auch gegen den Aufstiegskandidaten den erwünschten Erfolg bringen. Mit einem fünfer Mittelfeld, wollte Trainer Röse das Spiel kontrollieren. Die Partie begann ausgeglichen, doch wie in der Woche zuvor geriet der TSV früh in Rückstand. Mit einem Doppelpass wurde die Abwehr von Sundhausen in der 5. Minute ausgespielt und der Schütze Schulze sorgte für die Führung. Gleich im Gegenzug hatte Sundhausen mehrere hochkarätige Chancen. Meisel, über die Außen bedient, scheiterte aus kurzer Entfernung am Torwart oder Gegenspieler. Sundhausen stand in der folgenden Spielphase wieder sicherer und lies keine zwingenden Chancen für den Gegner zu. Doch nach einem Standard in der 39. Minute wurde der Ball in Sundhausens Strafraum direkt vor die Füße des Apfelstädter Angreifers abgewehrt. Dieser konnte problemlos zum Pausenstand von 0:2 einschieben.
Die Sundhäuser kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Sie konnten sich in den nächsten 25 Minuten weitere Chancen erarbeiten und dominierten das Spiel. Aber Meisel und Stein vergaben jeweils die größten Chancen für den TSV. In der 70. Minute dann gelang Meisel mit dem Kopf doch noch der Anschlusstreffer für Sundhausen. Allerdings konnte schon 6 Minuten später durch Apfelstädt mit dem 1:3 der alte Abstand wiederhergestellt werden. Sundhausen versuchte es weiter, aber es fehlte immer die entscheidende Präzision im Abschluss. Der Versuch, doch noch mal ranzukommen, ließ natürlich viel Platz zum Kontern für die Gäste und die nutzten ihre Chance in der 83. Spielminute zum 1:4.
Trotz zahlreicher Möglichkeiten konnte der TSV das Spiel nicht für sich gewinnen. Mit dieser Niederlage muss Sundhausen doch noch um den Abstieg bangen, da fast alle Verfolger punkten konnten. Mit einem Sieg in 2 Wochen gegen Tambach stehen jedoch die Chancen nicht schlecht, eine Entscheidung herbeizuführen. Der direkte Konkurrent hat noch kein Spiel in der Rückrunde gewonnen.
Bericht: André Lorenz und Philipp Leßel

25.05.2014- 23. Spieltag: SV Wandersleben - TSV 1869 Sundhausen
Gleich zu beginn des Spieles konnte mit einer Flanke, der Rechtsaußen von Wandersleben in Szene gesetzt werden. Er behauptete den Ball und legte ihn mittig vor dem 16er zurück. Der herangelaufene Mittelfeldspieler traf den Ball optimal und verwandelte präzise in das rechte untere Eck. Es stand nach einer Minute 1:0 für Wandersleben. Sundhausen tat sich in der ersten viertel Stunde schwer, da das gesamte Mittelfeld umgestellt wurde. Aber nach und nach konnte der TSV durch Kampf und Laufbereitschaft in das Spiel finden. In der 22. Minute bekam Sundhausen einen Freistoß, es waren noch ca. 40 Meter bis zum Tor. Felix Link schoss den Ball mit der Innenseite und er traf. Der Ball war lange in der Luft und kam platziert in die obere rechte Ecke des Tores. In der Folge boten sich im Mittelfeld viele Zweikämpfe, keine der Mannschaften konnte hier Entscheidend das Spiel dominieren. Bereits in der 27. Minute spielte der TSV schnell über Rechts. Christian Langer schickte Meisel auf halb rechts, welcher den Abwehrspieler einfach davonlief. Und Meisel verwandelte den Ball mit einem flachen Schoss in die linke Ecke. Sundhausen hatte das Spiel ein weiteres mal gedreht.
Mit einer 2:1 Führung wollte nun Sundhausen das Spiel für sich gewinnen. Die 2. Halbzeit begann sehr intensiv. Wieder spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Wandersleben hatte sogar leichte Vorteile, konnte sich aber keine Großchancen erarbeiten. Das Mittelfeld und die Verteidigung von Sundhausen hielten mit allem dagegen. Der TSV konzentrierte sich jetzt mehr auf Kontersituation. Nach einem Doppelpass mit Kirsch konnte sich Leßel auf der rechten Seite ungehindert in den Strafraum begeben. Er versuchte es alleine und vergab, obwohl in der Mitte Langer mitgelaufen war. Im nächsten Konter wurde Meisel mit einem langen Ball von Röse geschickt. Meisel überlupfte den Torwart im 1 gegen 1 und konnte so in der 59. Minute die Vorentscheidung erzielen. Mit diesem Rückstand gab sich Wandersleben noch lange nicht geschlagen. Sie kamen jetzt mit einem Mann mehr durch das Mittelfeld und konnten hohen Druck auf den TSV ausüben. Allerdings konnten sie sich nur Ecken und ein paar Fernschüsse erspielen. Die beste Möglichkeit hatte Wandersleben mit einer flachen Hereingabe vom rechten Flügel. Aber auch hier verpassten zwei Stürmer bevor Link zur Ecke klärte. Und so kam es in der 72. Minute mit einem erneuten Konter zum 4:1 für Sundhausen. Meisel wurde wieder geschickt und lupfte erneut über den Torhüter. Der Ball sprang auf die Latte und zurück ins Feld, aber Meisel konnte mit dem Kopf doch noch einschieben. In der Schlussphase versuchte Wandersleben weiter ein Tor zu erzielen, aber Sundhausen gab sich kämpferisch und konnte mit einer konsequenten Zweikampfführung den Gegentreffer vermeiden. Zum Schluss hätte Meisel noch seinen vierten Treffer markieren können. Er versuchte den Ball am Keeper vorbei zu schieben, allerdings konnte dieser den Ball noch zur Ecke klären.
Nach einem kräfteraubenden Spiel ging der TSV Sundhausen als Sieger hervor. Mit den 3 Punkten erspielte man sich den 10. Platz und ging an Tambach Dietharz vorbei.
Bericht: Philipp Leßel

18.05.2014- 22. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen - SG Emleben/Schwabhausen
An diesem Sonntag gastierte die Spielvereinigung Emleben/Schwabhausen in Sundhausen. Emleben, die mitten im Abstiegskampf stecken, mussten unbedingt 3 Punkte gewinnen, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren.
Von Beginn an war der TSV die bestimmende Mannschaft, man gewann mehr Zweikämpfe und im Mittelfeld hatte Emleben kaum Ballkontakte. Allerdings konnte sich der TSV keine zwingenden Möglichkeiten erarbeiten. Die einzig nennenswerte Chance für den TSV hatte Werner nach einer flachen Hereingabe vom rechten Flügel. Sein Schuss ging ca. ein Meter über die Latte. Emleben konnte sich ebenfalls keine Möglichkeiten erarbeiten. Meistens bissen sich die Stürmer an der gut organisierten Abwehr die Zähne aus. So stand es zur Pause 0:0.
In der zweiten Halbzeit wurde der TSV sofort kalt erwischt. In der vorwärts Bewegung konnte das Emleber Mittelfeld den Ball abfangen und sofort den Stürmer Schuch in Szene setzen. Schuch profitierte hier von einem Stellungsfehler. Er konnte halbrechts frei auf das Tor zu laufen. Mit vollem Risiko schoss er aus ca. 16 Metern. Der Ball klatschte an den Innenpfosten und landete im Tor. In der 46. Minute stand es nun 0:1. Sundhausen ärgerte sich über den Rückstand und versuchte das Spiel wieder zu dominieren. In den folgenden Minuten kam der TSV immer besser ins Spiel. Nach einem Standard in der 61. Minute konnte Emlebens Keeper den Ball nicht festhalten und Sperlich war zur Stelle. Er glich für Sundhausen aus. Keine zwei Minuten später setzte sich Werner auf der rechten Außenbahn gegen zwei Gegenspieler durch und legte dann im 16er quer. Der völlig freistehende Meisel verwertete den Ball im Tor. Nun hatte der TSV sich die 2:1 Führung erspielt. Die Freude hielt aber nicht lange an. Nach einem Emleber Freistoß konnte der komplett allein gelassene Weller den Ausgleich erzielen. Und zwei Minuten später kam es noch schlimmer für den TSV. In einem Konter wurde mit wenigen Pässen Sundhausens Abwehr ausgespielt. Allin konnte zum 2:3 für Emleben einschieben. Sichtlich geschockt versuchte der TSV nochmals das Spiel zu drehen. Als nach einem Freistoß der Ball im Tor von Emleben landete, kam es zur großen Verunsicherung. Der Schiedsrichter sah ein Foul an den Keeper, der Linienrichter jedoch wollte dem TSV das Tor geben. Das letzte Wort behielt hier der Schiedsrichter und der Spielstand blieb beim 2:3. Meisel hatte nochmal eine Großchance. Alleine vorm Keeper rutschte ihm der Ball über den Spann. Sundhausen versuchte bis zum Ende den Ausgleich zu erzielen, aber es blieb bei der Führung für Emleben.
Emleben gewann also 3 wichtige Punkte im Abstiegskampf. Sundhausen hingegen holte erneut einen Rückstand auf und verspielte wieder eine Führung.
Bericht: Philipp Leßel

11.05.2014- 21. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen - Siebleben/Seebergen II
Nach einem durchaus ernüchternden Spiel gegen Emsetal, wollte der TSV Sundhausen zu hause wieder punkten. Mit der Spielgemeinschaft Siebleben/Seebergen II hatte Sundhausen den 5. Platzierten zu Gast.
Zu Beginn des Spiels versuchte Sundhausen aus der Defensive kontrolliert nach Vorne zu spielen. Bereits in der 8. Minute wurde Felix Link auf der rechten Außenbahn freigespielt. Seinen Schuss aus ca. 16 Metern konnte der Torwart nicht festhalten. Christian Langer setzte sofort nach und verwertete den Abpraller im Tor. So stand es schon früh 1:0 für den TSV. Allerdings konnte die Spielgemeinschaft schon in der 12. Minute ausgleichen. Ein Eckball fand den Weg direkt ins Tor. Aufgrund der Windverhältnisse wurde diese Hereingabe zusätzlich in die lange Ecke des Sundhäusers Kastens gelenkt. In der Folge gelang es Sundhausen nicht die Oberhand zu gewinnen. Schon in der 35. Minute konnte Siebleben die Führung erzielen. Ein Pass in die Spitze landete direkt beim Stürmer, welcher nach einer Körpertäuschung, im 16er, die Kugel versenkte. Kurz vor der Pause hatte nochmal Meisel die Chance auszugleichen. Aber der Torhüter parierte den Schuss, auf die Linke Ecke, souverän.
Die 2. Halbzeit begann mit viel Schwung. Siebleben hätte in der 47. Minute das 1:3 markieren können. Nach einem langen Pass, legte der Siebleber Stürmer quer. Doch der mitgelaufene Stürmer konnte den Ball nicht verwerten. In der 50. Minute bekam Sundhausen nun einen Freistoß. Stein schoss flach auf das Tor. Der Ball ging an der Mauer vorbei und durch die Beine des Torhüters in das Tor. Es stand nun 2:2. Eine Minute später wurde der Sundhäuser Werner im Strafraum gefoult. Der resultierende Strafstoß konnte von Hause sicher verwandelt werden. Sundhausen führte wieder. Mit einem sehenswerten Heber über die Abwehr konnte Werner in der 61. Minute Meisel in Szene setzen. Dieser hielt den Ball kurz hoch und hob ihn über den rausgelaufen Torhüter ins Tor. Meisel erzielte mit diesem Traumtor das 4:2 für Sundhausen. Der TSV fühlte sich jetzt mit dieser Führung sicher, doch Siebleben ließ nicht locker. So kam es in der 80. Minute zu dem 4:3. Ein Pass auf Sieblebens Stürmer wurde von der Abwehr falsch eingeschätzt. Der Stürmer nahm den Ball optimal mit und konnte den Ball versenken. Wiederum eine Minute später bekam Siebleben einen Elfmeter. Sieblebens Stürmer und Sebastian Herr kamen beide zu fall. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Kachel ahnte zwar die Ecke des Schützes, doch der Ball schlug in die Maschen ein. Es stand nun 4:4. In der Folge versuchten beide Mannschaften den Siegtreffer zu erzielen. Schoppe vergab kurz vor Schluss für Sundhausen eine Riesenchance. Alleine vor dem gegnerischen Torhüter, konnte er das Tor nicht erzielen.
So blieb es nach einem abwechslungsreichen Spiel beim 4:4. Die schlechte Leistung in der ersten Halbzeit und die verspielte 4:2 Führung, bedeutete einen erneuten Rückschlag für Sundhausen. Für die nächsten Spiele muss sich die ganze Mannschaft des TSVs wieder steigern. Es bleibt abzuwarten, ob dies schon im nächsten Spiel gegen Emleben/Schwabhausen gelingt.
Bericht: Philipp Leßel


04.05.2014- 20. Spieltag: Emsetal - TSV 1869 Sundhausen
Zuletzt konnte der TSV Sundhausen durch gute Leistungen 4 Spiele in Folge ohne Gegentreffer bleiben. Nun ging es in Schmerbach gegen den direkten Verfolger Emsetal diese Serie zu wahren. Emsetal hingegen würde sich mit einen Sieg an Sundhausen bis auf 2 Punkte nähern.
Zu Beginn des Spieles konnte Sundhausen sich eine Großchance durch Sebastian Herr erarbeiten. Hause marschierte auf der linken Außenbahn und setzte mit einem präzisen Pass Herr in Szene. Dieser schoss nur knapp über die Latte. Gleich 6 Minuten später hatte Emsetal nach einem Eckball eine Großchance. In letzter Sekunde konnte diese von Kachel pariert werden. Das Spiel setzte sich turbulent fort. Kirsch hatte in der 14. Minute eine weitere Möglichkeit für Sundhausen. Aber auch diese Chance wurde vergeben. Im weiteren Spielverlauf der 1. Halbzeit gelang es Emsetal das Spiel an sich zu reißen. Durch ihr körperlich robustes Auftreten konnte Emsetal einen Großteil aller Zweikämpfe gewinnen. Es resultierten weitere Möglichkeiten für Emsetal. In der 31 Minute traf ein satter Schuss die Latte von Sundhausens Tor. Auch in der 32 Minute war Torhüter Kachel machtlos, als der Ball an den Pfosten klatschte. Kurz vor der 44. Minute kam es dann zu einem Freistoß, nach einem Stellungsfehler. Die Abwehr konnte sich nur mit einem Foul kurz vor dem 16er helfen. Markus Jehn trat für Emsetal an und hob den Ball über die Mauer. Der Ball landete im Tor.
Nach der 1. Halbzeit stand es für Emsetal nur 1:0. Sundhausen hatte mehrmals nach Großchancen in letzter Sekunde geklärt oder Glück, dass das Aluminium half.
Auch in der 2. Halbzeit blieb es ein körperlich betontes Spiel. Der Schiedsrichter nahm keine Unterbindung dieser Spielweise vor. So kam es in den zweiten 45 Minuten zu mehreren Fehlentscheidungen auf beiden Seiten. Aber zunächst kam Sundhausen schwungvoll aus der Kabine. In der 46. Minute hatte Werner mit einem Schuss knapp über die Latte eine gute Möglichkeit für Sundhausen. Schon in der 47. Minute konnte Sundhausen zum 1:1 ausgleichen. Nach einem Einwurf in den 16er konnte Christian Langer die Unordnung der Emsetaler Abwehr nutzen. Plötzlich erschien er 3 Meter vor dem Tor und schob den Ball ein. Auch Emsetal konnte sich in der zweiten Hälfte weitere Chancen erarbeiten. Aber diese konnten letztlich durch die Abwehr Sundhausens vereitelt werden. Nach einem Freistoß in der 73. Minute gelang Emsetal das 2:1. Von der Mittelinie flankte Emsetals Spieler, Paul, den Ball Richtung Tor. Nachdem der Ball lange in der Luft war, verschätzte sich Kachel. Er kam aus dem Tor und sprang unter dem Ball vorbei. In der Folge war Sundhausen bemüht und verlagerte das Spiel mehr und mehr in die gegnerische Hälfte. Allerdings kam es zunächst zu einem Foulspiel von Emsetals Jehn an Sundhausens Lorenz. Beide Spieler lagen plötzlich am Boden und hackten nach. Der Schiedsrichter entschied sich und zeigte beiden Spielern die rote Karte. Sundhausen bemühte sich weiter, konnte sich jedoch keine wirklich erwähnenswerte Chancen erarbeiten.
So blieb es am Ende 2:1 für Emsetal. Nach einem umkämpften Spiel riss die kleine Serie von Sundhausen. Emsetal rückte nun auf 2 Punkte an Sundhausen heran.
Bericht: Philipp Leßel

27.04.2014- 19. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – Tabarzer SV
Nach 7 Punkten aus 3 Spielen befand sich der TSV Sundhausen in guter Verfassung, nach dem Tabellenführer auch dem Zweitplatzierten das Leben schwer zu machen.
Die Gäste aus Tabarz taten sich dann auch von Anfang an schwer gegen den TSV, die in der ersten Phase des Spiels gut verteidigten. In der Vorwärtsbewegung zeigte sich Sundhausen jedoch oftmals zu nervös, sodass das Aufbauspiel häufig mit einem Fehlpass endete. Es gab auch einige gute Spielszenen von Seiten der Gastgeber, die dann auch die eine oder andere Chance oder Standardsituation einbrachte. Nach einer halben Stunde Spielzeit lieferte ein solcher Standard mit der Verletzung von Wolf ein eher unerwünschtes Ergebnis. Danach in Überzahl machte Tabarz richtig Druck. Aber gerade in dieser Phase, (37. Minute) erhielt Kirsch im Strafraum einen Einwurf in den Fuß. Der Teilzeitstürmer versuchte es auf eigene Faust, blieb hängen und der Ball gelangte zu Werner, der wie aus dem Nichts das 1:0 für Sundhausen machte. Diese Führung hielt so bis zu Halbzeit.
Der angeschlagene Wolf versuchte weiterzumachen, ließ sich letztendlich aber gegen Wahl auswechseln. Tabarz versuchte den Ausgleich zu erzielen, konnte durch gut stehende und im Zweikampf aggressive Sundhäuser aber nur selten den Weg zum Tor finden. Die TSV-Elf beschränkte sich in Halbzeit Zwei über weite Teile aufs Konterspiel und das mit großem Erfolg. Von einigen hochkarätigen Möglichkeiten nutzte Werner eine zum 2:0 in der 67. Minute. Kapitän Stein, allein aufs Tor zu laufend, legte sich den Ball ein Stück zu weit vor und scheiterte so am Torhüter. Kirsch unterstrich kurz vor Spielende mit einem kuriosen Hackentreffer aus spitzem Winkel die gute Leistung seiner Mannschaft.
Mit diesem 3:0 bleibt Sundhausen seit nunmehr 4 Spielen ohne Gegentreffer. Von Abstiegsgefahr redet nun keiner mehr.
Bericht: André Lorenz

13.04.2014- 18. Spieltag: SG Fortuna Remstädt – TSV 1869 Sundhausen
Zu Gast beim Tabellenführer war Sundhausen zwar eher defensiv aufgestellt, doch nach den letzten Erfolgen wollte die Röse-Elf auch diesem Gegner unbedingt Punkte abnehmen.
Die erste Hälfte war an den Spielanteilen gemessen absolut ausgeglichen. Chancen kamen von Sundhäuser Seite zwar etwas seltener zustande, doch auch Remstädt konnte sich nicht viele Hochkaräter erarbeiten. Torwart Kachel reagierte einmal glänzend auf der Linie und verhinderte so einen Rückstand in der ersten Halbzeit.
Direkt nach der Pause trumpften die Gastgeber sofort mit 2 guten Möglichkeiten auf, wobei Letztere von Sundhausens Kapitän Stein persönlich durch einen Fehlpass eingeleitet wurde. Die Überzahlsituation konnte jedoch nicht genutzt werden. Von da an spielten nur noch die Gäste. Stein und seinem Beispiel folgend alle übrigen Sundhäuser, gingen nun frühzeitig auf zunehmend verunsicherte Gegner drauf. Zahlreiche Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte lieferten auch mehr Torchancen. Allerdings schafften es die Gäste nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Nicht einmal Flügelspieler Herr, Sundhausens Topscorer der Rückrunde, konnte seine Chancen zum Torerfolg nutzen. Remstädt hingegen konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien und so nicht mehr für viel Gefahr sorgen. So endete die Partie torlos mit 0:0.
Mit einem Punkt beim Spitzenreiter wären vor dem Spiel sicherlich alle Sundhäuser zufrieden gewesen. Doch nach einer dominierten 2. Halbzeit war doch ein klein wenig Enttäuschung über die verpasste Sensation dabei. Zumindest eine kleine Serie hält an: 3 Spiele in Folge ohne Gegentor konnte der TSV schon länger nicht mehr vorzeigen.
Bericht: André Lorenz

06.04.2014- 17. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – FSV Drei Gleichen Mühlberg
Sundhausen war von Beginn an die Spiel bestimmende Mannschaft. Sie eroberten sich viele Bälle in der gegnerischen Hälfte und konnten aus diesen Situationen heraus mehrfach gefährlich vor das Tor der Gäste kommen. Mühlberg hingegen präsentierte sich chancenlos in der ersten Halbzeit. Sundhausen war gut sortiert und hatte die harmlosen Mühlberger, die häufig mit langen Bällen agierten, gut im Griff. Nur ein Tor, oder die 100%-igen Möglichkeiten blieben auch bei den Hausherren Mangelware zur Pause.
In der zweiten Hälfte starteten die beiden Teams ausgeglichener. Mühlberg kam aufgrund eines Stellungsfehlers kurz nach Wiederanpfiff zur Chance in einer Überzahlsituation. Im Gegenzug hatte Sundhausens Link das 1:0 auf dem Fuß. Doch auch er konnte den Ball nicht effektiv verwerten. Die Erlösung für Sundhausen erbrachte ein Eckball nach etwa einer Stunde Spielzeit. Meisel zirkelte aus der Standardsituation den Ball Richtung Elfer, wo der herein sprintende Wolf den Ball Volley mit der Innenseite nahm und zum 1:0 für die Gastgeber traf. In der restlichen Spielzeit war Sundhausen darauf bedacht, die knappe Führung zu verwalten. Mühlberg kam dadurch noch einmal ins Spiel und vor allem nach Standards brannte es im Sundhäuser Strafraum hin und wieder lichterloh. Doch spätestens Kachel oder Wolf retteten auf der Linie und so hielt die Führung bis zum Abpfiff.
Nach 2 Zu-Null-Siegen ist der katastrophale Rückrundenauftakt wieder mehr als wett gemacht. Selbst im nächsten Spiel zu Gast beim Tabellenführer Remstädt ist mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wieder ein Punkt(e)gewinn möglich.
Bericht: Philipp Lessel und André Lorenz

  
30.03.2014- 16. Spieltag: SG Concordia Gräfenhain – TSV 1869 Sundhausen
Um sich von der Abstiegszone etwas abzusetzen, musste Sundhausen unbedingt 3 Punkte gegen den Tabellenletzten Gräfenhain einfahren.
Zu Beginn des Spieles konnte sich Sundhausen durch eine geordnete Abwehrleistung auszeichnen. Gräfenhain fand keine Mittel das Spiel an sich zu reisen. Aus der soliden Abwehr heraus, konnte Sundhausen sich einige Möglichkeiten erspielen. Die beste Chance ergab sich nach einem Solo von Wolf. Er umspielte die halbe gegnerische Mannschaft und schoss aus gut 20 m, wobei der Keeper den Ball gerade so aus der Ecke kratzen konnte. In der 39. Minute bekam Sundhausen einen Freistoss zugesprochen. Hause traf aus gut 35 Metern direkt unter die Latte. Der Ball war lange in der Luft und der Torwart sah dabei nicht sehr gut aus. Gräfenhain erschien auch zweifach gefährlich vor dem Tor. Allerdings konnte die Abwehr oder Keeper Backhaus in letzter Sekunde parieren. Direkt nach dem 0:1 folgte ein Elfmeter für Gräfenhain. Wolf brachte Falk im Strafraum zu Fall. Backhaus parierte nervenstark und erhielt seinem Team die knappe Führung.
In den ersten 10 Minuten nach der Pause drängte Gräfenhain nochmal auf den Ausgleich. Sie scheiterten allerdings in dieser Phase an der Abwehr von Sundhausen. Daraufhin sortierten sich die Gäste immer besser und zeigten sich vor allem in den Zweikämpfen sehr präsent. In der 58. Minute ergab sich ein Eckball. Meisels Hereingabe fand den Kopf von Lorenz, doch der Keeper konnte auf der Linie abwehren. Der Abpraller landete allerdings direkt vor den Füßen von Herr, der den Ball kaltschnäuzig zum 0:2 über die Linie schob. Im Weiteren Spielverlauf versuchte Sundhausen weiter nach vorne zu spielen. Nach einem Ballgewinn von Leßel in der Abwehr wurde schnell nach vorne gespielt. Über Meisel gelangte der Ball zu den völlig freien Herr auf der linken Seite. Dieser zog aus ca. 25m ab und traf die Kugel optimal. Der Ball schlug unhaltbar im kurzen Eck ein. Was für ein Sonntagsschuss. Sundhausen wollte mehr und der eingewechselte Schoppe flankte von links wobei der eigene Abwehrspieler, bedrängt durch Offhaus den Ball über die Linie brachte. So stand es nach knapp 90 Minuten 0:4 für den TSV Sundhausen.
Die Gäste zeigten an diesem Sonntag eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung, wobei jeder für jeden kämpfte und Fehler nicht kommentiert, sondern gemeinsam korrigiert wurden. Drei hoch verdiente Punkte verschaffen nun wieder Luft im Abstiegskampf.
Bericht: Philipp Lessel und André Lorenz

  
23.03.2014- 15. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SG Friedrichroda/Ernstroda
Während des gesamten Spieles konnte sich keine Mannschaft spielerisch auszeichnen. In der ersten viertel Stunde ergaben sich so kaum nennenswerte Chancen. Im Folgenden konnte sich Sundhausen zwei Möglichkeiten erarbeiten. In der ersten Chance wurde Link von Langer in Szene gesetzt. Link konnte die Hereingabe allerdings nicht verwerten. Kurz darauf passte Link zu Langer in den Strafraum. Der Pass war leider nicht für Langer zu erreichen. Es blieb weiterhin beim 0:0. Kurz vor der Halbzeitpause gelang den Gästen der Führungstreffer. Ein langer Ball wurde verlängert und landete glücklich vor den Füssen des Stürmers. Dieser zog aus gut 20 Metern ab und traf das Tor. Für Torhüter Kachel war der Ball nicht zu halten.
Auch nach der Pause konnte sich Sundhausen nicht steigern. Es fehlte die Aggressivität in den Zweikämpfen, das Selbstvertrauen und der Mut. So gelang es Sundhausen nie das Spiel an sich zu reisen. Jeder Spielaufbau endete mit einem Ballverlust im Mittelfeld oder einem Fehlabspiel. Die Bestrafung folgte durch zahlreiche Kontermöglichkeiten durch die Gegner. Das 2:0 und 3:0 fielen auf diese Weise. 10 Minuten vor Schluss bekam Sundhausen noch einen Elfmeter zugesprochen. Sperlich konnte zum bedeutungslosen Ehrentreffer verwandeln.
Ein desolater Auftakt in die Rückrunde für den TSV Sundhausen. Diesem Spiel war nichts Positives abzugewinnen, sodass die Gastgeber trotz schwachem Gegner hochverdient verloren.
Bericht: Philipp Lessel und André Lorenz

  
Daniel Werner, Torschütze zum 3:0, jubelte bereits vor Spielbeginn und riskierte damit eine dicke Lippe

01.12.2013- Nachholspiel (vom 9. Spieltag): SG Emleben/Schwabhausen– TSV 1869 Sundhausen
Das letzte Spiel vor der Winterpause wurde gegen Emleben/Schwabhausen, den direkten Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte ausgetragen. Ein Punktegewinn war daher für beide Teams von großer Bedeutung. Die ersten Minuten gingen klar an die Gastgeber. Sundhausen brauchte eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Doch dann brachte bereits eine der ersten Chancen den gewünschten Torerfolg. Langer setzte durch eine Ablage per Kopf seinen Mitspieler Sperlich gut in Szene, der den Ball vom 16er mit einem präzisen Volleyschuss im rechten Winkel unterbrachte. Über die Führung fanden die Gäste auch mehr Sicherheit im Spiel und weitere Chancen wurden sich erarbeitet. Kurz vor der Pause gab es eine riesige Möglichkeit im Strafraum der Spielgemeinschaft, wobei die Gäste gleich mehrmals an sich dazwischen werfenden Gegenspielern scheiterten. Das hätte das 0:2 sein müssen, denn auch Emleben/Schwabhausen kam immer wieder zu Chancen, die jedoch spätestens Torwart Backhaus vereitelte.
Nach der Pause machten die Gastgeber nochmals Druck, doch scheiterten sie meist am finalen Pass. Nach etwas mehr als 70 Minuten verhinderte Backhaus mit einer starken Fußabwehr den Ausgleichstreffer und im Gegenzug traf Meisel zum 0:2. Der Stürmer erhielt den Ball nach einem Einwurf, setzte sich in einer Einzelaktion gegen die Verteidiger durch und erzielte den zweiten Treffer für Sundhausen. Nur Minuten später folgte das 0:3 durch Werner. Die Chance wurde über Wolf und Meisel gut herausgespielt und brachte die Entscheidung. Der 1:3 Ehrentreffer gelang in der 81. Minute aus der zweiten Reihe, als die Sundhäuser Abwehr nach der komfortablen Führung zu nachlässig agierte. Wolf trug sich kurz vor Schluss mit dem 1:4 per Kopf nach Eckball auch noch in die Torschützenliste ein. Der Innenverteidiger ist mit seinen 6 Treffern Sundhausens bester Torjäger.
Der TSV gewann die 3 wichtigen Punkte nach einem verdienten Sieg. Am Ende fiel das Ergebnis vielleicht um ein Tor zu hoch aus, auch wenn die Gäste das klar bessere Team waren. Referee Mario Hammer hatte die Partie stets gut unter Kontrolle, vor allem in Anbetracht der Schiedsrichterleistung der vergangenen Woche.
Bericht: André Lorenz

23.11.2013- 14. Spieltag: VFL Eintracht 67 Gotha – TSV 1869 Sundhausen
Das Derby zwischen Eintracht und Sundhausen war bereits das erste Spiel der Rückrunde. Die Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut machen wollend, starteten die Gäste energisch in die Partie, kamen schnell zu Torchancen und gingen nach knapp 20 Minuten durch Wolf in Führung. Der Innenverteidiger traf per Freistoß aus gut 30 Metern Entfernung direkt ins Tor, wobei der Torhüter nicht gut aussah, der im tiefen Schlamm des Strafraums wohl nicht schnell genug vom Fleck kam. 5 Minuten später sorgte ein fahrlässiger Ballverlust im Mittelfeld für eine Eintrachter Kontermöglichkeit, die zum 1:1 Ausgleichstreffer genutzt wurde. Doch Sundhausen machte weiter Druck und nach einer halben Stunde Spielzeit gelang die erneute Führung durch Stier von der Strafraumgrenze aus. Eine unschöne Szene hatte die erste Halbzeit: ein schweres Foulspiel an Sundhausens Werner, was mit Anlauf nur auf die Knochen ging, wurde von Schiedsrichter Rautenberg-Anders nur mit Gelb geahndet.
Was sich dann zu Beginn der zweiten Hälfte zutrug lässt sich jetzt nur sehr schwer in Worte fassen. Zunächst gab der Referee einen Strafstoß für Eintracht, nachdem er ein Foulspiel von Stier außerhalb des Strafraums gesehen haben wollte. Als der Schütze anläuft, rennt ein Mitspieler zu früh in den Strafraum, der Schuss wird von Backhaus gehalten, der Ball geklärt und Sundhausen jubelt. Doch ein paar Sekunden darauf ertönte ein Pfiff vom Schiedsrichter. Der Strafstoß soll wiederholt werden, weil ein Eintrachtspieler zu früh in den 16er lief. Es kam insgesamt zu 3 Wiederholungen, da die Sundhäuser Stein und Stier jeweils zu früh in den Strafraum liefen (beide sahen dafür Gelb) und der letzte Versuch war dann drin und das 2:2 geschafft. Weitere Tore gab es auf beiden Seiten nicht, dafür sorgten teilweise Schieds- und Linienrichter. Stier sah kurz vor Schluss noch Gelb-Rot, als er sich verständnislos gegenüber den Schiedsrichterentscheidungen zeigte.
Bericht: André Lorenz

09.11.2013- 13. Spieltag: Luisenthaler SV-TSV 1869 Sundhausen
Nach den mäßigen Erfolgen der letzten Spiele musste man am Samstag beim schweren Gegner Luisenthal antreten. Dementsprechend defensiv stellte Trainer Röse seine Mannschaft ein. Man wollte die Räume in der Defensive so eng wie möglich machen, um der starken Offensive der Luisenthaler so wenig wie möglich Torchancen zu gewähren. Trotz der vermeintlich defensiven Aufstellung waren die Sundhäuser nicht nur die spielstärkere, sondern auch die Mannschaft mit den Tormöglichkeiten. Folgerichtig fiel nach 15 Minuten das 1:0, durch Daniel Werner für die Gäste. Die Sundhäuser Mannschaft spielte sich weitere Möglichkeiten, leider erfolglos heraus.
Nach 25. Minuten konnte Luisenthal überraschend ausgleichen und nach 34 Minuten sogar die Führung erzielen. Beide Tore fielen durch Standardsituationen, die die Sundhäuser nicht richtig für sich klären konnten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Christian Langer das 2:2.
Etwas enttäuscht ging man in die Halbzeit, da dem Spielverlauf ein 2:0 gerechtfertigt gewesen wäre.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen. Die Luisenthaler wurden, auch bedingt durch einige Umstellungen in Abwehr und Mittelfeld stärker. Die Heimmannschaft konnte nun die Zweikämpfe im Mittelfeld gewinnen und kam zu einigen guten Chancen. In der 69. Spielminute gelang es Luisenthal durch einen Freistoß, der von der Unterkante der Latte ins Tor ging, den 3:2 Entstand herzustellen. Sundhausen war zwar in der zweiten Halbzeit „stets bemüht“, schaffte es jedoch nicht die vermeidbare Niederlage zu verhindern.
Bericht: Christian Langer
  

04.11.2013- 12. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV Motor Tambach-Dietharz
Sundhausen startete wie am Donnerstag recht vielversprechend in die Partie und setzte den Gegner unter Druck. Dabei sprangen auch einige Chancen heraus. Ein Flugkopfball von Kapitän Stein an die Latte hätte eines von mehreren Toren sein müssen. Die Gäste brauchten dafür nur eine Möglichkeiten. Nach einem Freistoß von gut 30 Metern wurde ein Abpraller in der 23. Minute direkt verwandelt. Torhüter und nicht nachsetzende Verteidiger sahen dabei nicht gut aus. Der TSV machte weiterhin nichts aus seinen Chancen und verlor dann kurz vor der Pause noch den Ball an der Mittellinie, was die Tambacher sofort zum Konter nutzten. Dabei wurde eine deutliche Abseitsposition nicht abgepfiffen und die Angreifer erhöhten auf 0:2. Trainer Röse zeigte sich in der Pause erbost über das Unvermögen seiner Truppe. In der zweiten Hälfte gelang den Sundhäusern nicht viel mehr als im ersten Durchgang. In der 75. Minute erhöhte Tambach auf 0:3 und entschied damit die Partie.
Trotz hoher Lauf- und Zweikampfbereitschaft verlor Sundhausen recht eindeutig. Das Spiel miteinander klappte an diesem Sonntag überhaupt nicht und die Chancenverwertung war katastrophal. Wie man aus 3 Chancen 3 Tore macht, zeigten die Gäste aus Tambach, die in dieser Partie absolut schlagbar waren.
Bericht: André Lorenz

31.10.2013- Nachholspiel (vom 7. Spieltag): TSV 1869 Sundhausen – SV Emsetal
Der TSV war in der Partie gegen Emsetal, den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller, hell wach in der Anfangsphase. Dem sehr druckvollen Spiel der Sundhäuser konnten sich die Gäste nur durch Konter erwehren, sorgten dann jedoch auch für Gefahr. Nach einer Viertelstunde wurden die Gastgeber für ihr engagiertes Auftreten mit dem 1:0 durch Wolf nach einem Eckball belohnt. In der 30. Minute wurde ein eigentlich harmloser Einwurf unglücklich in den eigenen Strafraum von Sundhausen verlängert vor die Füße des Emsetaler Angreifers, der ungehindert ausgleichen konnte. Von da an wurden die Gäste stärker und der TSV geriet zunehmend in Bedrängnis. Trotzdem waren es die Hausherren, die mit dem Pausenpfiff die erneute Führung, wieder durch Wolf nach Eckball erzielten. In der zweiten Hälfte ließen die Sundhäuser weiter den Gegner gewähren und wurden selbst tief in die eigene Hälfte reingedrängt. Doch das Glück war auf der Seite der Gastgeber, denn in der 60. Minute hatte der Schiedsrichter ein Handspiel im Emsetaler Strafraum gesehen und gab den Elfmeter für Sundhausen. Wolf verwandelte und traf damit zum dritten Mal in der Partie. Doch es wurde noch mal eng zum Ende hin. Die auf Ergebnisverwaltung spielenden Sundhäuser ließen sich in der 78. Minute in einer unübersichtlichen Situation im eigenen Strafraum den Ball ins Tor zum 3:2 stochern. Die knappe Führung konnte jedoch über die restliche Zeit gerettet werden und bescherte dem TSV 3 wichtige Punkte.
Bericht: André Lorenz

27.10.2013- 11. Spieltag: SV Eintracht Apfelstädt – TSV 1869 Sundhausen
Die Partie zwischen Apfelstädt und Sundhausen verlief im wahrsten Sinne des Wortes sehr stürmisch. Der Wind nahm einen großen Einfluss auf den Verlauf des Spiels. In der ersten Hälfte spielten die Gastgeber mit dem Wind im Rücken und stellten in der Sundhäuser Hälfte alles zu. Der TSV kam somit über kurze Pässe nicht aus der eigenen Hälfte und durch lange Bälle schon gar nicht. Auch bei den ersten drei Toren half der Wind ordentlich mit. Nach etwa 10 Minuten landete ein Freistoß aus mehr als 30 Metern Entfernung hinter Torwart Kachel im Netz zum 1:0. Eine Zeit lang hielten die Sundhäuser dagegen, bis das 2:0 per Kopf nach einer halben Stunde einem weiteren Freistoß folgte. Kurz danach fiel das 3:0, abgestaubt mit dem Kopf aus 2 Metern nach erneuter Standardsituation und noch vor der Pause landete Apfelstädt auch den vierten Treffer. Beim letzten Tor zeigten sich die Sundhäuser Verteidiger schon fast wehrlos.
Somit war das Spiel nach 45 Minuten entschieden, ohne das die Gäste einmal nennenswert aus der eigenen Hälfte kamen. Nach der Pause drehte sich der ganze Spieß um. Sundhausen mit dem Sturm im Rücken belagerte nun die Hälfte der Apfelstädter. Doch mehr als ein Ehrentreffer durch Link nach einem Freistoß in der 55. Minute gelang nicht mehr.
Bericht: André Lorenz
 

20.10.2013- 10. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV Wandersleben
Die Gäste aus Wandersleben zeigten sich in der ersten Halbzeit als das spielbestimmende Team. So konnten sie mehrfach in den Sundhäuser Strafraum vorstoßen, wo die Gastgeber an diesem Sonntag recht ungeschickt agierten. Nach etwa einer Viertelstunde kam es nach Foulspiel durch Wahl zum Strafstoß für Wandersleben, der jedoch vergeben wurde. In der 30. Minute brachte Kirsch den Gegner im 16er zu Fall und erneut gab Schiedsrichter Engelmann Elfmeter. Torhüter Kachel parierte, doch im Nachschuss hatte der Sundhäuser Schlussmann keine Chance, das 0:1 zu verhindern. Vor der Pause noch gelang den Gästen noch der zweite Treffer nach langem Ball aus der eigenen Hälfte. Auch Sundhausen kam zu Chancen, doch die Schüsse von Meisel und Stein wurden vom Keeper abgewehrt.
Wandersleben kam auch aus der Pause wieder besser ins Spiel und die Gastgeber gerieten erneut unter Druck. In der 52. Minute erhielten die Gäste dann den dritten Foulelfmeter, der letztendlich direkt verwandelt wurde. Erst nach diesem deutlichen Rückstand schienen die Sundhäuser aufzuwachen. Nach ca. einer Stunde erhielten auch sie einen Strafstoß nach Foulspiel an Hause, doch Kapitän Stein scheiterte am Torhüter. Ein Treffer durch Langer kurz darauf wurde aufgrund einer umstrittenen Abseitsposition nicht gewertet. Erst in der 85. Minute gelang der Treffer durch Lorenz nach einem Eckball. Nur eine Minute später erzielte Werner den 2:3 Anschlusstreffer aus der Distanz. Doch die Zeit reichte nicht mehr, um die Niederlage abzuwenden und noch einen Punkt zu retten.
Nach der vierten Niederlage in Folge steht der TSV Sundhausen wieder Nahe am Tabellenende.
Bericht: André Lorenz

05.10.2013- 8. Spieltag: SG Siebleben/Seebergen II – TSV 1869 Sundhausen
Trainer Röse wählte für seine stark geschwächte Truppe eine sehr defensive Aufstellung gegen den Tabellenführer. Das Konzept schien in der ersten Hälfte fast aufgehen zu wollen. Sundhausen ließ nicht sehr viele Großchancen zu und hatte sogar mehrmals durch Konter die Möglichkeit selbst einen Treffer zu erzielen. Nach einer knappen halben Stunde fanden die Gastgeber dann doch einen Weg durch die Sundhäuser Hintermannschaft und erzielten das 1:0. Nach der Pause konnten sich die Gäste kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien. Das 2:0 nach gut einer Stunde Spielzeit war das Resultat daraus. Trotz dieser aussichtslosen Situation gaben sich die Sundhäuser nicht völlig auf, verteidigten weiterhin ihr Tor und ließen sich nicht abschießen.
Die Zweite von Siebleben/Seebergen war die klar bessere Mannschaft, doch die taktische Ausrichtung der Gäste machte der Spielgemeinschaft zumindest in den ersten 45 Minuten das Leben schwer.
Bericht: André Lorenz

21.09.2013- 6. Spieltag: Tabarzer SV – TSV 1869 Sundhausen
Nach zahlreichen Verletzungen und nun auch Rotsperren bekommt Sundhausen große Probleme 11 Spieler aufzustellen. Durch Unterstützung von den „Alten Herren“ und die Reaktivierung von Spielern aus dem Ruhestand gelang es, in Tabarz gerade so eine Mannschaft auszustellen. So verwunderte es nicht, dass die Gastgeber bereits zur Halbzeit das Spiel entschieden hatten und 4:0 führten. In der 71. Spielminute gelang den Gästen der Ehrentreffer durch Wahl. Mit einem Strafstoß kurz vor Schluss erhöhte Tabarz dann noch zum 5:1 Endstand.
Bericht: André Lorenz

15.09.2013- 5. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SG Fortuna Remstädt
Der Kreisoberliga-Absteiger aus Remstädt bemühte sich in der ersten Halbzeit der Favoritenrolle gerecht zu werden und das Spielgeschehen zu kontrollieren. Die Sundhäuser standen gut in ihrer Abwehr. Die Gäste konnten somit nur aus der Distanz und nach Standards gefährlich werden. Diese Möglichkeiten konnte aber spätestens der Sundhäuser Torwart Kachel entschärfen und seiner Mannschaft somit zusätzliche Sicherheit geben. Dementsprechend verteidigten die Gastgeber das 0:0 bis in die Pause. Trainer Röse zeigte sich bis dahin zufrieden und wäre mit einem Punkt am Ende auch zufrieden gewesen.
Die Spieler schienen aber mehr zu wollen und wurden nach der Pause offensiver. Daraus ergaben sich auch einige Chancen, die aber oft zu überhastet ungenutzt blieben. Aber wenn auch nicht alles klappte, so war Sundhausen in dieser Hälfte phasenweise dem Favoriten überlegen. Doch auch Remstädt kam vereinzelt noch zu Chancen. Ein Schuss von der Strafraumgrenze kratzte Kachel überragend aus dem Winkel. Doch in der 75. Minute blieb er chancenlos, als in einem Remstädter Angriff die Sundhäuser Abwehr ganz alt aussah und der Ball von innerhalb des Strafraums in die lange Ecke zum 0:1 geschossen wurde. Der Frust über den relativ späten Gegentreffer führte zu einigen unschönen Szenen im Spiel, in deren Folge die Sundhäuser Stier und Wolf und ein Remstädter vom Platz gestellt wurden.
Die 0:1 Niederlage ist sicherlich zu verkraften, doch die Tatsache, dass zu der langen Verletztenliste nun auch noch zwei Rotsperren hinzukommen, wird den TSV in den nächsten Wochen vor einige Probleme stellen.
Bericht: André Lorenz

08.09.2013- 4. Spieltag: FSV Drei Gleichen Mühlberg – TSV 1869 Sundhausen
Der 3-Punkte-Gewinn aus dem vergangenen Spiel brachte in der Partie gegen Mühlberg nicht mehr Sicherheit in das Spiel der Sundhäuser. Die Gastgeber waren in der Anfangsphase die spielbestimmende Mannschaft und wurden vom TSV zu einigen Chancen eingeladen. Die Tore schossen schließlich aber die Gäste. Nachdem Meisel nach etwa 20 Minuten erst mal an den Pfosten schoss, fiel das 0:1 durch ein Eigentor nach einer halben Stunde Spielzeit. Dem Treffer war eine starke Einzelaktion von Wolf vorausgegangen, indem der Abwehrspieler sich durch die gesamte gegnerische Hälfte trippelte und von der Grundlinie den Gegner anschoss, von wo aus der Ball direkt ins Tor ging. Kurz vor dem Pausenpfiff war es wieder Wolf, der durch die Mühlberger Reihen ging und schließlich von halb links in den rechten Winkel zum 2:0 traf.
In der zweiten Halbzeit machten die Gäste dann zu wenig und versuchten sich auf Ergebnisverwaltung zu beschränken. Dabei gerieten sie stark unter Druck und erhielten in der 73. Minute den 1:2 Gegentreffer. Das Spiel drohte zu kippen, doch 5 Minuten später wurde eine Hereingabe von Lessel im Mühlberger Strafraum mit der Hand aufgehalten und Schiedsrichter Becker gab den Strafstoß. Sperlichs Treffer zum 1:3 und eine gelb-rote Karte gegen Mühlberg nach Diskussionen mit dem Schiri sorgten für eine Entscheidung der Partie.
Es blieb bei dem Ergebnis und Sundhausen machte somit weitere 3 Punkte auf das Tabellenende gut.
Ein wichtiger und verdienter Sieg beschert dem TSV die ersten 3 Punkte. Am nächsten Wochenende wartet mit Remstädt ein schwerer, bisher ungeschlagener Gegner.

02.09.2013- 3. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SG Concordia Gräfenhain
Im Heimspiel gegen Gräfenhain trafen die Sundhäuser auf eine Mannschaft, die nach 2 Spieltagen ebenso mit 0 Punkten in der Tabelle stehen. Um nicht schon frühzeitig in dieser Serie den Anschluss zu verlieren war ein Sieg in diesem Spiel für beide Teams von dringender Notwendigkeit.
Die Gastgeber gingen wie schon in den letzten Spielen sehr nervös in die Partie und leisteten sich zahlreiche Fehler in der Abwehrarbeit. Gräfenhain verpasste es, in dieser Phase eine der Torvorlagen von Seiten der Sundhäuser zu nutzen. Zur Pause wurde der TSV aber stärker, erspielte sich nun einige Torchancen und stand hinten sicherer. Nach der Pause konnte Sundhausen den Druck auf die Gäste weiter forcieren und ging schließlich in der 63. Minute durch einen sehenswerten Lupfer von Meisel verdient in Führung. Als Gräfenhain 5 Minuten später zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit in den gegnerischen Strafraum vordrang, kam ein Angreifer zu Fall und der Schiedsrichter gab den Strafstoß. Der Elfmeter wurde sicher zum 1:1 verwandelt, doch die Hausherren ließen sich nicht hängen. Nur wenige Minuten darauf gelang Stier mit einem Nachschuss der erneute Führungstreffer. Sundhausen machte weiter Druck und in der 78. Minute entschied der Referee nach Foulspiel an Stier im 16er der Gäste auch auf Elfmeter. Sperlich übernahm die Aufgabe, verwandelte zum 3:1 und entschied somit die Partie.

25.08.2013- 2. Spieltag: SG Friedrichroda/Ernstroda – TSV 1869 Sundhausen
Sundhausen war in der gesamten Partie gegen die Spielgemeinschaft klar unterlegen. Zwar gelang den Gästen nach etwa 10 Minuten der erste Treffer durch Link nach guter Einzelleistung, doch wurde das Tor aus irgendeinem Grund nicht gewertet. Weitere Chancen wurden den Sundhäusern verwehrt, während die Gastgeber ein ums andere Mal gefährlich vors gegnerische Tor kamen. Das 0:0 hatte jedoch für lange Zeit Bestand. Erst in der Nachspielzeit traf Friedrichroda/Ernstroda zum 1:0 durch einen Abstauber nach Freistoß.
Bericht: André Lorenz

18.08.2013- 1. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – VFL Eintracht 67 Gotha
Im ersten Punktspiel, daheim gegen Eintracht, kamen die Sundhäuser gar nicht so schlecht in die Partie. Das Spiel wurde von hinten kontrolliert aufgebaut und scheiterte zunächst nur am finalen Pass. Mit einem steilen Pass wurde in der 19. Minute die gesamte TSV-Hintermannschaft ausgehebelt und mit dem daraus resultierenden 0:1 war die Ordnung in Sundhausens Spiel völlig dahin. Zwar konnten die Gastgeber nur 2 Minuten darauf durch Lorenz wieder ausgleichen, doch herrschte nun für den Rest der Partie ein heilloses Durcheinander in der Abwehrarbeit.
Die erneute Führung für die Gäste lag lange in der Luft und nach etwa 70 Spielminuten erhöhte der Eintrachter Torschütze mit seinem zweiten und dritten Treffer auf 1:3. Meisel konnte nach einem Torwartfehler in der 76. Minute noch mal auf 2:3 verkürzen, doch wurde die kopflos agierende Sundhäuser Defensive wenig später zwei weitere Male zum Torerfolg überwunden. Werner konnte Minuten vor Schluss noch das 3:5 erzielen, sodass das Endergebnis gar nicht so deutlich ausfiel, als es vom Spielverlauf her verdient wäre.
Es bleibt ein katastrophaler Saisonauftakt zu konstatieren, in dem ein Spieler mit 4 Toren fast im Alleingang den TSV Sundhausen abschoss. Wenn sich in der Sundhäuser Abwehrarbeit, angefangen im Mittelfeld, nicht grundlegend etwas ändert, wird sich der Klassenerhalt ähnlich schwierig wie in der letzten Saison gestalten.
Bericht: André Lorenz

11.08.2013- 1. Pokalrunde: SV 1901 Wandersleben – TSV 1869 Sundhausen
Wie schon im vergangenen Jahr trafen Wandersleben und Sundhausen in der ersten Pokalrunde aufeinander. Der TSV schied damals nach einer 1:3 Niederlage auf dem eigenem Platz frühzeitig aus dem Kreispokal aus. Doch während Trainer Röse 2012 auf die Unterstützung der „Alten Herren“ bauen musste, um gerade noch 11 Spieler aufstellen zu können, reisten die Sundhäuser an diesem Sonntag mit 14 Spielern an. Dabei waren unter anderem die beiden Neuzugänge F. Link und D. Werner, die im Sommer von der SG Leina/Catterfeld zum TSV Sundhausen wechselten.
Nicht nur die Voraussetzungen, auch der Spielverlauf schien sich zunächst anders, als im Vorjahr zu entwickeln. Die Gäste machten in der Anfangsphase ordentlich Druck und kamen somit auch zu ihren Chancen. Doch während in der Vorbereitung, trotz durchschnittlicher Chancenverwertung Tor um Tor fiel, konnten die Möglichkeiten in diesem Pokalspiel in der ersten Hälfte nicht genutzt werden. Nach der ersten halben Stunde ließen die Angriffsbemühungen der Sundhäuser deutlich nach und die Gastgeber kamen durch schnelle Konter zu ihren Chancen. Bis zum Pausenpfiff konnte die Hintermannschaft des TSV den Gegentreffer noch vermeiden.
In der zweiten Halbzeit wurde Wandersleben noch mal stärker und im Strafraum der Gäste brannte es auf nun lichterloh. In der 55. Spielminute wurden diese Nachlässigkeiten mit dem 1:0 bestraft, nach einem von vielen Ballverlusten im Mittelfeld. Sundhausen lief nun der gegnerischen Führung 20 Minuten hinterher, bis der kurz zuvor für Sperlich eingewechselte Wahl den Ausgleichstreffer per Kopf nach Eckball erzielte. Wandersleben bleib weiterhin die tonangebende Mannschaft, doch versäumten sie es erneut in Führung zu gehen. Eine katastrophale Chancenvergabe seitens der Gegner und ein stark haltender Torwart Kachel hielten die Sundhäuser im Spiel. Wenige Minuten vor Schluss konnte Sundhausen durch Meisel sogar in Führung gehen. Von Werner gut in Szene geschickt, setzte sich Langer über die linke Seite durch und legte zurück auf den Stürmer, der das 1:2 erzielte. Die Freude über diesen späten Treffer hielt gerade mal eine Minute. Direkt nach dem Anstoß wurde eine Flanke über Wanderslebens linke Seite vom allein gelassenen Angreifer im Strafraum mit dem Kopf zum 2:2 genutzt. Kurz darauf ertönte der Abpfiff des Schiedsrichters und so mussten die beiden Teams in die Verlängerung.
In der ersten Viertelstunde wiederholte sich das ganze Szenario. Meisel traf direkt nach einem zentralen Freistoß an der Strafraumgrenze zum 2:3 und sofort nach dem darauffolgenden Anstoß brachten die Sundhäuser den angreifenden Gegner im eigenen Strafraum zu Fall. Der Foulelfmeter wurde platziert zum erneuten Ausgleich verwandelt. Es blieb beim 3:3 und die Partie endete im Elfmeterschießen. Von den ersten fünf Sundhäuser Schützen Meisel, Link, Wolf, Werner und Wahl traf Link nur den Pfosten, während alle anderen verwandelten. Kachel parierte einen Elfer und so wurden weitere Schützen gebraucht. Sundhausen legte immer vor und die Treffer von Herr und Langer wurden jeweils ausgeglichen. Der achte Schütze Lessel verwandelte ebenfalls und diesmal jagte der Gegner den Ball in die Wolken, was dem TSV den Sieg und eine Runde weiter brachte.
Sundhausen siegt in einem hart umkämpften und spannenden Pokalspiel. Die Gastgeber waren vor allem nach den ersten 45 Minuten die klar bessere Mannschaft. Doch wer wenige Meter allein vorm leeren Tor noch daneben schießt, darf sich am Ende über eine unglückliche Niederlage nicht beschweren.
Bericht: André Lorenz

Vorbereitung für die Saison 2013/14
Das erste Vorbereitungsspiel wurde am 14.07.13 gegen die 1. Mannschaft von Siebleben/Seebergen ausgetragen. Sundhausen verlor das Heimspiel mit 3:8 zwar recht deutlich, erzielte gegen die Landesklasse-Truppe jedoch drei Tore und erspielte sich zahlreiche weitere Möglichkeiten. Mit den schnell gefahrenen Kontern der Siebleber hatte die TSV-Defensive jedoch ihre Probleme.

Weitere Vorbereitungsspiele:
TSV 1869 Sundhausen - SV Union Friemar: 7:0

SG Traktor Eckstedt - TSV 1869 Sundhausen 0:8

TSV 1869 Sundhausen - Wacker Gotha II: 5:2

TSV 1869 Sundhausen - SV 1880 Unterpörlitz: 5:2

TSV 1869 Sundhausen - FLV Hüpstedt: 3:6

Bis auf die zweite Halbzeit gegen den Kreisoberligisten aus Hüpstedt zeigten sich die Sundhäuser sehr spielfreudig in dieser Vorbereitungsphase.
Bericht: André Lorenz

Fußball Männer Saison 2012/2013

23.06.2013 Nachholspiel (vom 24. Spieltag): TSV 1869 Sundhausen – SV Eintracht 67 Gotha/VfL Gotha
Das letzte Spiel der Saison 2012/13 verlor der TSV Sundhausen daheim gegen Eintracht Gotha mit 2:3. Der Klassenerhalt war zu diesem Zeitpunkt bereits gesichert, sodass diese Niederlage zu verkraften war. Nach einer langen Saison gingen die Mannschaften in eine umso kürzere Sommerpause. Bereits sieben Wochen später wird die neue Saison mit der ersten Pokalrunde beginnen.

Bericht: André Lorenz

22.06.2013 Nachholspiel (vom 25. Spieltag): SV 1901 Wandersleben– TSV 1869 Sundhausen
Im zuvor abgebrochenen Spiel lag Wandersleben schon nach 3 Minuten 1:0 gegen Sundhausen in Führung. Diesmal kamen die Gäste konzentrierter auf den Platz und verschafften sich nach einer kurzen Findungsphase die Kontrolle über das Spiel. In der 27. Minute fing Kapitän Stein einen Abstoß an der Mittellinie per Kopf so ab, dass der Ball in den Lauf von Meisel kam, der nach dem ersten Aufkommen gleich den Fuß dran hielt und über den Torhüter hinweg zum 0:1 traf. Nur etwa 5 Minuten darauf war es Langer, der eine Unsicherheit des Keepers nutzte und nach der Balleroberung ins leere Tor traf. Kurz vor der Pause setzte Langer noch einen drauf zum 0:3. Der Stürmer traf nach Flanke von Sperlich auf den langen Pfosten in den kurzen Winkel.
Entspannt konnten die Sundhäuser in die zweite Hälfte gehen. Nach 66 Minuten Spielzeit lupfte Stein den Ball zum 0:4, nachdem er von Liebetrau gut in Szene gesetzt wurde. Für den TSV stand diesmal Wolf im Tor, der den verhinderten Kachel ersetzte. Dem Aushilfstorwart wurde das Spiel zu Null jedoch verwehrt, nachdem Wandersleben in der 87. Minute aus höchst abseitsverdächtiger Position den 1:4 Ehrentreffer erzielte. Meisel konnte noch in der Nachspielzeit einen gut geführten Konter zum 1:5 verwandeln.
Nach einer überzeugenden Leistung erreichte Sundhausen nun auch rechnerisch den Klassenerhalt. Im letzten Spiel am Sonntag kann der fünfte Sieg in Folge und damit sogar noch Platz 8 in der Tabelle erreicht werden.
Bericht: André Lorenz

15.06.2013- 26. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – FSV Drei Gleichen Mühlberg

Das Spiel des vergangenen Wochenendes in Wandersleben wurde aufgrund eines Gewitters nach nur 5 Minuten abgebrochen. Die Gastgeber führten zu diesem Zeitpunkt bereits 1:0, nach einem Distanzschuss aus gut 25m Entfernung.

Am Samstag spielte Sundhausen daheim gegen Mühlberg. Mit einem Sieg konnte der Klassenerhalt praktisch dingfest gemacht werden. Trotz dieser Aussicht war beim TSV auf dem Feld nicht viel Siegeswille erkennbar. Spielerisch konnte die Mannschaft in Hälfte eins keine Akzente setzen und auch im Zweikampf fehlte der letzte Biss. Die Gäste machten zwar auch nicht viel mehr, konnten jedoch nach etwa einer halben Stunde einen schweren Stellungsfehler der Sundhäuser Abwehr ausnutzen. Über die rechte Seite erhielt der völlig allein gelassene Angreifer den Ball nur wenige Meter vor Torwart Kachel und hatte alle Zeit, in die Ecke zu einzulochen. Dem 0:1 Rückstand hatten Gastgeber bis zur Pause nicht viel entgegenzusetzen .
Doch Trainer Röse fand in der Halbzeitansprache offenbar die richtigen Worte, um seine Spieler aus der Lethargie zu reißen. Nach Wiederanpfiff wurde plötzlich wieder Fußball gespielt und das zahlte sich auch schnell aus. Sperlich erhielt an der Strafraumgrenze den Ball und hob ihn von dort über Mühlbergs Verteidiger auf den Kopf von Stier, der über den Torhüter hinweg zum 1:1 verlängerte. Nur kurze Zeit später konnte Brauer den Führungstreffer nachlegen. In seinem ersten Spiel von Anfang an traf der Mittelfeldspieler vom 16er durch eine Bogenlampe über den Torwart. Zuvor hatte Meisel schon die Chance zum 2:1 auf dem Fuß, doch der Stürmer lupfte allein vorm Tor den Ball nur an die Latte. Nach dem Führungstreffer stellten die Gastgeber ihre Bemühungen wieder ein und ließen die Gäste noch mal kommen. Die Sundhäuser Defensive und der Schlussmann konnten die Versuche Mühlbergs diesmal abwehren und das 2:1 bis zum Abpfiff halten.
Nach einem Sieg von Dachwig/Döllstädt ist der Klassenerhalt zwar noch nicht offiziell, aber 3 Punkte und fast 30 Tore Differenz sind in einem Spiel kaum aufzuholen.
Bericht: André Lorenz

07.06.2013- Nachholspiel (vom 16. Spieltag): SV Fortuna Seebergen – TSV 1869 Sundhausen
Am Freitagabend wurde das Spiel gegen Seebergen nachgeholt. Die Partie war zu keinem Zeitpunkt schön anzusehen. Beide Seiten machten viele Fehler im Spielaufbau, sodass kein ordentlicher Spielfluss zustande kam. In der ersten Hälfte gab es dementsprechend nur wenige Torraumszenen, die meistens nur Zufallsprodukte nach langen Bällen waren. Die beste Möglichkeit für Sundhausen hatte Meisel, der den Torwart im Alleingang nicht überwinden konnte. Auch Seebergen schaffte es, dass ein oder andere Mal lang über die Sundhäuser Abwehr zu schlagen und so für Gefahr zu sorgen. Bis zur Pause gab es jedoch keine Tore zu sehen.
Auch in den zweiten 45 Minuten wurde die Partie nicht viel besser. Die Gäste waren in der ersten Phase der zweiten Hälfte aber etwas überlegen. In der 65. Minute kam mit Lorenz über rechts eine Hereingabe auf den langen Pfosten, von wo aus Stier den Ball zur Strafraumgrenze zurücklegen konnte und Kirsch per Direktabnahme ins Tor zum 0:1 traf. Der TSV beschränkte sich von nun an auf die Ergebnisverwaltung. Die Gastgeber kamen trotzdem gegen schlecht sortierte Sundhäuser noch mehrfach vors gegnerische Tor, ließen diese Chancen jedoch alle liegen. Die größte Aufregung im Spiel gab es nur wenige Minuten vor dem Ende, als Seebergens Angreifer in einer abgepfiffenen Situation gegen die beiden Sundhäuser Kirsch und Wolf reingrätschte. Ohne eine Chance den Ball zu treffen, verletzte er dabei den Torschützen am rechten Fuß und sah dafür hochverdient die rote Karte. Dem Verletzten reichte die Entscheidung des Schiedsrichters offenbar nicht aus und er hielt es für angebracht, so lange über den Referee zu schimpfen, bis er ebenfalls mit Rot vom Platz durfte.
Es blieb beim 0:1 und Sundhausen konnte sich trotz schwacher Leistung über 3 wichtige Punkte gegen den Abstieg freuen.
Bericht: André Lorenz

21.05.2013- Nachholspiel (vom 15. Spieltag): TSV 1869 Sundhausen – SG Friedrichroda/Finsterbergen
Am Pfingstmontag wurde in Sundhausen die Partie gegen die Spielgemeinschaft SG Friedrichroda/Finsterbergen nachgeholt. Einige Tage zuvor zog Siebleben II ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb der Kreisliga zurück, was einige Veränderungen in der Tabelle mit sich brachte. So verlor Dachwig/Döllstädt II 6 Punkte und fiel damit auf den verbliebenen Abstiegsplatz 1 Punkt hinter die Sundhäuser zurück.
Vielleicht durch das Erreichen der Nichtabstiegsränge beflügelt, brach der TSV wie ein Orkan über SG Friedrichroda/Finsterbergen herein. Nach weniger als 2 Minuten traf Meisel bereits zum 1:0. Der Stürmer hob einen langen Ball aus kurzem Winkel direkt aus der Luft über den Torwart zum Führungstreffer. Nur Minuten darauf erhöhte Wolf auf 2:0, als die Gäste den Ball nicht aus dem Strafraum bekamen und der Innenverteidiger das Durcheinander für sich nutzte. Nach Anstoß blieb der Ball nie für lange in den Reihen der SG und so fiel der dritte Treffer schon in der 6. Spielminute, nachdem sich Kapitän Stein über rechts durchsetzte und von der Grundlinie mit viel Übersicht auf Langer zurücklegte. Der Stürmer konnte den Ball bequem mit der Innenseite am geschlagenen Torwart vorbei ins Netz schieben. 10 weitere Minuten vergingen, in denen nur die Gastgeber spielten und die Zuschauer mit sehenswertem Kombinationsspiel beeindruckten, ehe der Schiedsrichter nach Foulspiel an Stier auf Elfmeter entschied. Wolf verwandelte den Strafstoß zum 4:0. In der 20. und 25. Spielminute machte Meisel mit einem Doppelpack seinen Hattrick perfekt erhöhte somit auf 6:0. Für das schönste Tor im Spiel sorgte Kirsch in der 36. Minute. Der Innenverteidiger zog durch die Mitte kommend aus gut 35 Metern einfach mal ab und überraschte den Torwart, der den Schuss auf die rechte obere Ecke nicht mehr entscheidend abfälschen konnte. Das war der Treffer zum 7:0 und an dem Spielstand änderte sich auch nichts mehr. Das lag aber nicht etwa daran, dass nach der Pause ein anderes Spiel stattfand, sondern die zweite Halbzeit erst gar nicht mehr angepfiffen wurde.
Das hatte keiner der Anwesenden schon einmal erlebt, dass ein Herren-Spiel nach 45 Minuten vorbei war. Die Gäste waren mit einer 12-Spieler Notbesetzung angereist und nach einem Wechsel in der ersten Hälfte verletzten sich in der Pause noch 5 weitere Spieler, sodass der Schiedsrichter nicht mehr anpfeifen konnte. Enttäuscht wurden somit nicht nur die Auswechselspieler, die sich auf einen Einsatz in der zweiten Halbzeit gefreut hatten, sondern auch die zahlreichen Sundhäuser Anhänger, die gerne noch weitere solche 45 Minuten gesehen hätten.
Durch den Sieg ist Sundhausen nun bis auf einen Punkt an Friedrichroda/Finsterbergen dran. Die letzten 4 Plätze in der Tabelle liegen nun alle nur je einen Punkt auseinander, was ein spannendes Saisonfinale im Tabellenkeller verspricht.
Bericht: André Lorenz

12.05.2013- 22. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – Luisenthaler SV

Ähnlich wie letzte Woche in Waltershausen war von Sundhausens Gegner ein druckvolles Spiel zu erwarten, denn der Favorit aus Luisenthal brauchte 3 Punkte, um am Tabellenführer dran zu bleiben.
Es entwickelte sich jedoch eine Partie, in der die Gäste der Favoritenrolle gar nicht gerecht wurden. Die spielende Mannschaft war überwiegend die TSV-Elf, aber wie so oft konnten die Gastgeber ihre Überlegenheit nicht in Torerfolge umsetzen. Viel zu häufig kam der entscheidende Pass nicht an und Abschlussmöglichkeiten wurden sowohl von Langer, Stier und Meisel, als auch von anderen nicht genutzt. So kamen die Sundhäuser über ein 0:0 zur Pause nicht hinaus.
In der zweiten Halbzeit verlor Sundhausen ein wenig Schwung und auch von Luisenthal kam so gut wie gar nichts mehr. Einen Moment hatten die Gäste aber in Hälfte 2: ein Schuss aus der zweiten Reihe in Folge eines Freistoßes nach gut 70 Minuten kam gefährlich aufs Tor. Kachel parierte zunächst, doch beim Nachschuss zum 0:1 war er chancenlos. Die Gastgeber gaben sich dennoch nicht auf und versuchten auch weiterhin ihr Möglichstes, um die Partie zu drehen. Das Glück war jedoch nicht auf ihrer Seite. Ein satter Schuss von Lessel aus 16 Metern auf den Kurzen Pfosten traf den Torwart direkt in die Arme. Viele Möglichkeiten durch Standardsituationen des TSV blieben harmlos. In der letzten Aktion schoss Wolf noch einen Freistoß aus vielversprechender Position an die Latte und dann ertönte der Schlusspfiff.
Wieder einmal mit viel Einsatz gespielt und sogar die bessere Mannschaft, kam am Ende nichts zählbares dabei raus. Es verbleiben 7 Spiele, um 5 Punkte auf die Nichtabstiegsplätze aufzuholen.
Bericht: André Lorenz

04.05.2013- 21. Spieltag: FSV Waltershausen – TSV 1869 Sundhausen
Im Spiel gegen den Tabellenführer sollten die Sundhäuser sehr defensiv auftreten und ergebnisorientiert spielen. So stellte Trainer Röse hinter eine 3er Abwehrkette 2 Spieler zur Absicherung auf.
Wie erwartet ging Waltershausen von der ersten Minute an drauf, um einen frühen Treffer zu erzielen. Sundhausen hatte all Hände voll zu tun, den Gegner aus dem eigenen Strafraum rauszuhalten. Von einem eigenen Spielaufbau konnte kaum die Rede sein und so fand das Spiel zunächst nur in einer Hälfte statt. Nach etwa 10 Minuten entschied Schiedsrichter Menz auf Strafstoß für Waltershausen. Eine fragwürdige Entscheidung, nachdem Angreifer und Verteidiger beide in einen hohen Ball mit dem Fuß rein gingen. Der 11er wurde sauber unten links verwandelt und verursachte mal wieder einen frühen Rückstand für die Sundhäuser. Diese bemühten sich nun aber doch mal um ihr Offensivspiel, auch wenn der Gastgeber weiterhin überlegen war. Doch ca. weitere 10 Minuten nach dem 1:0 konnte Sperlich nach einem Eckball ausgleichen. Der Mittelfeldspieler kam vor dem Torhüter mit dem Kopf an den halb hohen Ball und erzielte so überraschend das 1:1. Diesen Spielstand konnten die Gäste in einem sehr kampfbetonten Spiel bis in die Pause retten.
Auch in Hälfte 2 fighteten die TSV-Spieler um den Punktgewinn, doch die wenigen sich bietenden Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Im Gegenzug traf Waltershausen nach etwa einer Stunde zur erneuten Führung. Ein Schuss aus der Drehung im Strafraum wurde noch unglücklich vom Verteidiger abgefälscht und ging so vom rechten Innenpfosten ins Tor zum 2:1. Kurz zuvor hatten die Gastgeber Pech nach einer haarsträubenden Fehlentscheidung des Trios in gelb, die ein reguläres Tor auf Abseits entschieden. Sundhausen hatte noch die Möglichkeit zum Ausgleich durch Meisel, der einen Freistoß mit dem Kopf nur knapp übers Tor verlängerte. In der Schlussphase konterte Walterhausen die Sundhäuser aus, die am Ende ihrer Kräfte waren und trafen zum 3:1 und schließlich zum 4:1 Endstand.
Waltershausen ging schließlich als verdienter Sieger vom Platz. Sundhausen lieferte dem Tabellenführer einen harten Kampf, musste sich jedoch einem spielerisch und konditionell überlegenen Gegner schließlich geschlagen geben. Am nächsten Wochenende ist mindestens genauso viel Einsatz gefragt, wenn der TSV daheim auf Luisenthal trifft.
Bericht: André Lorenz

01.05.2013 Nachholspiel (vom 14. Spieltag): FC BW Dachwig/Döllstädt II – TSV 1869 Sundhausen
Am Mittwoch, dem Feiertag zum 1. Mai holten die Sundhäuser das erste Rückrundenspiel in Dachwig nach. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf waren 3 Punkte Pflicht, um nicht vorzeitig das Ziel aus den Augen zu verlieren. Trotz dem gewissen Druck herrschte vor dem Spiel eine recht ausgelassene, siegessichere Stimmung in der Kabine.
Die Gäste wurden recht schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Vom Anpfiff weg war die Defensive unsortiert und noch in der Findungsphase, als Dachwig/Döllstädt zum 1:0 traf. Ein Freistoß von über 20m Entfernung wurde von der Mauer ungünstig abgefälscht und landete hinter Torwart Backhaus im Netz. Der "Altherrenspieler" ersetzte Kachel, der in den letzten Partien nicht immer Sicherheit ausstrahlte. Sundhausen kam erst nach dem Gegentreffer so langsam in die Gänge und übte dann aber zunehmend Druck auf die Gastgeber aus. So führte letztendlich ein Vorstoß von Wolf zum mittlerweile verdienten Erfolg. Der Innenverteidiger spielte Röse gut frei, der den Ball scharf in den Strafraum gab, wo Meisel lauerte und den Ausgleichstreffer setzte. Weitere, teils gute Möglichkeiten durch Standards wurden von Sundhäuser Seite vergeben. Zum Pausenpfiff schlugen die Gäste wie aus dem Nichts ein zweiten Mal zu. Die Defensive schlief hier mal wieder richtig und störte den Angreifer nur halbherzig, der einen Schuss auf die Kurze Ecke brachte. Backhaus kam noch an den Ball, konnte diesen jedoch nicht mehr ausreichend ablenken. So sammelten sich bedröppelte Sundhäuser in der Kabine, wo Trainer Röse vor Enttäuschung ausnahmsweise keine aufbauenden Worte fand.
Die TSV Spieler rissen sich nach der Pause doch noch mal zusammen und versuchten nach vorne zu spielen. Die Gastgeber beschränkten sich auf ihr Konterspiel, dass für weiterhin schlecht stehende Sundhäuser oft zur Gefahr wurde. Doch weitere Gegentreffer konnten teils in letzter Sekunde verhindert werden. In der 65. Spielminute wurde das Offensivspiel der Gäste nochmals belohnt. Ein von Wolf geschossener Freistoß wurde von der Mauer in den Strafraum abgewehrt, wo Kapitän Lorenz den Ball vor dem Torhüter mit dem Kopf erwischte und den Treffer zum 2:2 machte. Beide Teams versuchten in der restlichen Spielzeit noch alles, um die 3 Punkte mitzunehmen. Das glücklichere Ende gab es für Sundhausen. Mittelfeldspieler Langer, von Lorenz geschickt drang in den gegnerischen Strafraum ein und traf aus sehr spitzem Winkel mit Hilfe eines Verteidigers zum 2:3.
Mit diesem Sieg schob sich der TSV näher an die Nichtabstiegsplätze heran. Am Wochenende gegen Waltershausen steht mit dem Tabellenführer definitiv kein leichterer Gegner an, sodass es mit dieser Leistung vermutlich nicht für 3 Punkte reichen würde.
Bericht: André Lorenz

27.04.2012- 20. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – Tabarzer SV


Trotz zahlreicher Unterstützung auf heimischen Rasen war Sundhausen nicht in der Lage, den Gästen aus Tabarz Punkte abzunehmen. Schon nach 5 Minuten geriet der TSV in Rückstand nach einem kurz ausgeführten Freistoß, der auf den langen Pfosten verlängert wurde und von dort ins Tor. Nach etwa einer halben Stunde tanzte der Tabarzer Stürmer durch die halbe Sundhäuser Abwehr und traf aus spitzem Winkel durch die Beine des Torhüters.
In der zweiten Hälfte waren die Gastgeber deutlich stärker, konnten ihre Überlegenheit jedoch nicht in Torerfolge umsetzen. Die Gäste konterten die anstürmenden Sundhäuser in der 83. Minute noch mal aus und trafen zum 0:3 Endstand.
Bericht: André Lorenz

21.04.2012- 19. Spieltag: SG Concordia Gräfenhain – TSV 1869 Sundhausen
Beim anderen Aufsteiger der letzten Saison lief es in der Kreisliga bisher deutlich besser, als bei den Sundhäusern. Doch die wollten nach gutem Start in die Rückrunde in Gräfenhain weitersiegen.
Das Spiel verlief über die gesamten 90 Minuten nicht sehr ansehnlich. Zu sehr hatten beide Teams mit den schwierigen Platzbedingungen zu kämpfen. Viele Fehlpässe und misslungene Ballannahmen durch unvorhersehbar springende Bälle sorgten dafür, dass die Partie hauptsächlich im Mittelfeld stattfand. Dabei war Sundhausen in der ersten halben Stunde leicht überlegen und hatte Pech, als Stier (von Kirsch gut in Szene gesetzt) nur das Lattenkreuz traf. Vor der Pause kamen die Gastgeber noch mal, scheiterten jedoch an Torwart Kachel oder einer sehr fragwürdigen Abseitsentscheidung.
In der zweiten Hälfte ging das Spiel ähnlich weiter. Einige Standardsituationen sorgten für mehr Torchancen auf beiden Seiten. Ein Kopfball von Wolf nach Eckball ging knapp links vorbei und ebenfalls ein Kopfball durch Lorenz wurde auf der Linie geklärt. In der 87. Minute fiel dann doch noch das 1:0 für Gräfenhain nach einem Freistoß. Der Ball auf den langen Pfosten wurde vom Angreifer mit dem Kopf auf den anderen Pfosten zurückgelegt und von dort im Tor untergebracht. Bis dahin gut verteidigende Sundhäuser hatten diesmal richtig gepennt. Doch in der 90. Minute konnte der TSV doch noch den einen Punkt retten. Einen sehr umstrittenen Hand-Elfmeter verwandelte Sperlich flach in die rechte Ecke zum 1:1.
So stand am Ende ein gerechtes Unentschieden in einem Spiel, dass keinen Sieger verdient hatte. Für Sundhausen war der eine Punkt sicherlich zu wenig im Kampf gegen den Abstieg. Doch immerhin kann man schon von einer kleinen Serie sprechen, denn die Mannschaft ist nun seit 4 Pflichtspielen ungeschlagen.
Bericht: André Lorenz

14.04.2012- 18. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV Eintracht Apfelstädt

Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg hatte der Tabellenletzte den Zweitplatzierten Apfelstädt zu Gast. 13 Platzierungen und 22 Punkte trennten die beiden Teams.
Von diesen Voraussetzungen war in der Partie jedoch nichts zu spüren. Die beiden Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, wobei sich die Gastgeber sogar die besseren Chancen herausspielten. Folgerichtig gingen die Sundhäuser in der 25. Minute in Führung. Kapitän Stein traf nach starker Einzelleistung aus gut 18m in die lange Ecke zum 1:0. Ein individueller Fehler nur 5 Minuten darauf ermöglichte Apfelstädt den Ausgleichstreffer. Wolf verlängerte einen langen Ball mit dem Kopf zum Gegner, statt nach vorne zu klären. Torhüter Kachel war bei dem folgenden Schuss chancenlos. Trotz des Gegentreffers zeigte sich Trainer Röse in der Pause zufrieden mit der Mannschaftsleistung und zuversichtlich für die zweite Halbzeit.
In der Tat startete Sundhausen druckvoll in die zweiten 45 Minuten. Zahlreiche Chancen durch Stier, Sperlich und andere wurden allerdings zunächst vergeben. Kachel hielt das Unentschieden in dieser Phase mit einer Glanztat nach schöner Flugeinlage fest. Erst in der 78. Spielminute folgte die Erlösung für die Gastgeber. Eine Flanke von Sperlich über Links konnte nicht richtig geklärt werden und Meisel nutzte diese Möglichkeit zum 2:1. Wenige Minuten darauf entschied Stein abstaubend mit seinem zweiten Treffer das Spiel. In der Nachspielzeit machte Wolf die Blamage für die Gäste perfekt. Nach Eckball von Stier traf der Innenverteidiger am langen Pfosten mit dem Kopf zum 4:1 Endstand.
Mit diesem Sieg zog der TSV gleich mit dem Vorletzten Siebleben. Die Plätze 12 und 11, das rettende Ufer, sind auch nur noch 5, bzw. 6 Punkte entfernt. Somit können sich die Sundhäuser mit einem weiteren Sieg nächste Woche in Gräfenhain in unmittelbare Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen bringen.
Bericht: André Lorenz

07.04.2012- 17. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV Motor Tambach-Dietharz
 
Das letzte Punktspiel (13.Spieltag) fand am 02.12.12 statt. Der lange Winter zwang die meisten Mannschaften zu einer 4-monatigen Pause und die Sundhäuser konnten erst am Sonntag nach Ostern in die Rückrunde starten. Diese Serie lief von vornherein unter dem Namen "Operation Klassenerhalt", denn nur 3 Punkte konnten in einer desolaten Hinrunde geholt werden. Doch einige vielversprechende Neuzugänge und teils sehr gute Vorbereitungsspiele lassen den TSV weiter hoffen.
Gegen die Gäste aus Tambach musste daher der erste Saisonsieg her. Am Vortag wurde der Platz von den letzten Schneeresten befreit und so konnte der Rückrundenauftakt steigen. Das Spiel begann wie aus der Hinrunde gewohnt. Bereits nach 5 Minuten gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. Ein eigentlich recht harmloser Freistoß aus gut 30 Metern flog über "Freund und Feind", setzte kurz vor Torhüter Kachel auf und war auf einmal drin. Zwar wurde der Schlussmann vom hochsteigenden Innenverteidiger Wolf irritiert, sah jedoch trotzdem denkbar schlecht aus. An den Spielanteilen gemessen kontrollierten die Gastgeber den weiteren Spielverlauf, doch zu Chancen kamen sie trotzdem nicht. Tambach war durch weitere Möglichkeiten kurz vor der Pause näher am zweiten Treffer dran, als Sundhausen am Ausgleich.
In der zweiten Halbzeit setzten die Sundhäuser dann das um, was Trainer Röse von Anfang an gefordert hatte. Sie gingen vorne sofort drauf und setzten die Gäste richtig unter Druck, die nun kaum noch aus der eigenen Hälfte kamen. Dieser Einsatz wurde nach nicht mal 10 Minuten mit dem Ausgleich durch Meisel belohnt. Ein vom Stürmer getretener zentraler Freistoß prallte aus der Mauer zurück vor die Füße des Schützen, der es im zweiten Versuch besser machte und in den Winkel traf. Der Ausgleich beflügelte die Mannschaft zusätzlich und nur kurz darauf konnte Sperlich einen Ball vom Torhüter kurz vorm Strafraum abfangen, doch der Mittelfeldspieler schoss den Keeper an und schlug dieses Geschenk aus. Erst in der 82. Spielminute erlöste Langer die Spieler, Trainer und Zuschauer mit dem 2:1. Mit seinem Kopfball in die lange Ecke ließ er dem Torwart keine Chance. In der Schlussphase begnügten sich die Gastgeber auf die Verwaltung des Ergebnisses und so wurden die Tambacher noch einmal stärker. Diesmal jedoch reichte es für den TSV und der erste Sieg der Saison war geschafft.
Trotz guter Leistung ist für die nächsten Spiele sicherlich noch etwas Steigerungspotential vorhanden. In der nächsten Woche gegen Apfelstädt wird es sicherlich nicht einfacher werden und die Sundhäuser täten gut daran, an den ersten Sieg anzuknüpfen.
Bericht: André Lorenz

21.02.2013- 5. Testspiel: TSV 1869 Sundhausen - FSV Eintracht Wechmar
Ein weiteres Spiel zur Vorbereitung für die Rückrunde wurde am Donnerstag wieder auf dem Kunstrasen des Gothaer Stadions ausgetragen. Teils tiefer, teils festgetretener Schnee schaffte sehr schwierige Bedingungen für beide Teams.
Sundhausen kam deutlich besser mit den Umständen zurecht und konnte bereits nach nicht einmal 10 Minuten durch Sperlich 1:0 in Führung gehen. Außer dem erfolgreichen Mittelfeldspieler kam kaum jemand kontrolliert zum Abschluss, auch nicht die Gäste aus Wechmar. Eine gute Abwehrarbeit ließ wie gegen Remstädt und Neudietendorf nicht viele Möglichkeiten für den Gegner. Die knappe Führung hatte lange Zeit so bestand, bis 10 Minuten vor Schluss Sperlich das Spiel mit seinem zweiten Treffer entschied. Wechmar traf kurz vor Abpfiff doch noch ins Sundhäuser Tor nach einer Ecke, doch Trainer Röse, der die Partie leitete erkannte das vorhergehende Handspiel des Angreifers und entschied auf Freistoß.
Damit blieb es beim verdienten 2:0 für den TSV. Das nächste Testspiel war für Sonntag gegen Emsetal angesetzt, fiel jedoch aufgrund weiterer starker Schneefälle aus.
Bericht: André Lorenz

17.02.2013- 4. Testspiel: TSV 1869 Sundhausen - ESV Lok Neudietendorf
Das Freundschaftsspiel am Sonntag gegen Neudietendorf ließ keine Zweifel an den drei Klassen Unterschied zwischen beiden Teams aufkommen. Sundhausen war 90 Minuten überlegen und ließ dem Gegner nur wenige Torchancen, die spätestens Torhüter Kachel entschärfen konnte. Im Angriff sorgte Kapitän Stein durch seinen Treffer aus spitzem Winkel bereits nach knapp 10 Minuten für die Führung. Stier konnte in der 25. Spielminute mit der Hacke zum 2:0 abstauben. Verteidiger Wolf sorgte nach schöner Einzelaktion für den dritten Treffer noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit traf Sperlich nach etwa einer Stunde Gesamtspielzeit zum 4:0 und in der 75. Minute erzielte Stier mit seinem zweiten Treffer das 5:0. Bis dahin kamen die Torschützen alle aus dem Mittelfeld (bzw. Abwehr), doch auch der Sturm sollte noch erfolgreich sein. Dafür sorgte Meisel mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss der Partie zum 7:0 Endstand.
Ein weiterer gelungener Test für die Sundhäuser. Verbesserungswürdig blieb der Umgang miteinander auf dem Platz, wenn einmal etwas nicht gelang.
Bericht: André Lorenz

15.02.2013- 3. Testspiel: TSV 1869 Sundhausen - SG Fortuna Remstädt
 
Am Freitagabend, den 15.02. wurde die gemeinsame Trainingszeit auf dem Kunstrasen des Stadions für ein Vorbereitungsspiel zwischen Sundhausen und Remstädt genutzt.
In der Anfangsphase war die Fortuna etwas überlegen und der TSV eher mit Abwehraufgaben beschäftigt. Allerdings gelang dies wesentlich besser als in der Vorwoche. Ob das gesamte Verschieben der Aufstellung oder das Herausrücken, Wolf organisierte gut und hielt die Defensive zusammen. Zu einer Großchance kam es trotzdem, doch der gegnerische Angreifer schoss allein vorm Tor deutlich darüber. Auch die Sundhäuser kamen zu ihren Chancen, wenn sie ihr Spiel kontrolliert von hinten aufzogen. Doch die Verwertung blieb auch diesmal ein kleines Manko. 10 Minuten vor der Pause brachte ein abgefälschter Schuss aus der zweiten Reihe Sundhausen in Rückstand. Torhüter Kachel konnte zwar parieren, doch der Nachschuss war nicht zu halten.
Die Mannschaft ließ sich von dem Rückstand nicht verunsichern und spielte auch nach der Pause konzentriert weiter. Abgesehen von einigen Fehlpässen, gelang der Spielaufbau meistens gut und so kamen die Sundhäuser auch zu einigen Standards. Eine Ecke erbrachte letztendlich den inzwischen verdienten Ausgleich zum 1:1. Der wuchtige Kopfball von Wolf gegen die Latte prallte vom Rücken des Keepers ins Tor hinein. Zusätzlich motiviert durch den Ausgleich machte der TSV nun weiter Druck, doch ein Freistoß nach gut 75 Spielminuten brachte die erneute Führung für Remstädt. Durch die Mauer zu spät gesehen, konnte Schlussmann Kachel den flach geschossenen Ball nur noch aus dem Netz holen.
Trotz 1:2 Niederlage war dieser Test wieder durchaus positiv zu bewerten. Die gesamte Mannschaft, angefangen beim Sturm zeichnete sich durch gute Defensivarbeit aus. Die beiden Gegentore fielen eher unglücklich als durch Fahrlässigkeit. Am Sonntag folgt ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen Neudietendorf.
Bericht: André Lorenz

10.02.2013- 2. Testspiel: TSV 1869 Sundhausen - Emleben/Schwabhausen  
Im zweiten Test des Jahres 2013 war eine Mannschaft aus Spielern von Schwabhausen und Emleben der Gegner. Sundhausen begann sehr dominant und erspielte sich in den ersten 20 Minuten zahlreiche Großchancen. Nach schlechter Verwertung sorgte der Gegner schließlich selbst für das 1:0 durch ein Eigentor nach Hereingabe von Stier. Doch der Ausgleich erfolgte nur kurz darauf nach schlechtem Stellungsspiel der Sundhäuser Abwehr. Der weitere Verlauf der ersten Hälfte ergab gute Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei Torhüter Backhaus mit einigen starken Paraden seiner Mannschaft das Unentschieden erhielt.
In der zweiten Halbzeit geriet das Spiel des TSV immer mehr ins Stocken. Viele Ballverluste im Spielaufbau ergaben mehrere 100%ige Chancen für Emleben/Schwabhausen. Backhaus, der eigentlich nur noch "Alte Herren" spielt, glänzte als einziger Sundhäuser weiter durch eine hervorragende Leistung im Tor. Doch schließlich musste auch er sich geschlagen geben und Sundhausen geriet durch zwei weitere Gegentreffer 1:3 in Rückstand. Auch Sundhausen hatte weitere Riesenmöglichkeiten, doch im Abschluss agierte die Mannschaft einfach schlecht.
Nach einem glänzenden Vorbereitungsspiel erfolgte nun der Dämpfer für die Sundhäuser. Trotz qualitativ hochwertiger Neuzugänge wird das Fußballspielen nicht zum Selbstläufer und so wird der angestrebte Klassenerhalt noch ein schweres Stück Arbeit für die Mannschaft.
Bericht: André Lorenz

13.01.2013- 1. Testspiel: TSV 1869 Sundhausen - Alperstedt
Das erste Testspiel der Sundhäuser gegen Alperstedt wurde mit Neuzugang Marcel Wolf und Rückkehrer Michael Meisel bestritten. Trotz knüppelhartem und unebenem Boden lief der Ball besser in den Reihen der Gastgeber, als oftmals in der Hinrunde. Die Mannschaft des TSV belohnte ihr konzentriertes Spiel mit dem 1:0 durch Kirsch, bedient von Stier in der 20. Minute. Noch vor der Pause konnte Stein nach einem Zuspiel von Meisel auf 2:0 erhöhen. Von den Gästen kam nicht allzu viel und wenn, dann stand die Sundhäuser Abwehr sicher.
Nach der Pause war etwas weniger Bewegung im Spiel der Gastgeber und Alperstedt kam dadurch auch zu mehr Chancen, die aber leichtsinnig vergeben wurden. Den nächsten Treffer erzielte Kirsch zum 3:0 nach guter Einzelaktion nach etwa einer Stunde Spielzeit. Auch Sundhausens zweiter Stürmer schlug noch mal zu. Künzel setzte gut nach und machte das 4:0 mit leichter Unterstützung des gegnerischen Verteidigers.
Ein sehr gelungener Auftakt gegen höherklassige Gäste lässt auf die so dringend benötigte Siegesserie in der Rückrunde hoffen.
Bericht: André Lorenz

02.12.2012- 13. Spieltag: FSV Drei Gleichen Mühlberg – TSV 1869 Sundhausen
Die Gäste aus Sundhausen kamen an diesem Sonntag sehr schwerfällig in die Partie und dementsprechend druckvoll spielte Mühlberg auf. Das zahlte sich bereits nach 5 Minuten aus, als die Hausherren nach Fehlpass in der gegnerischen Defensive den Ball eroberten und flach in die lange Ecke zum 1:0 trafen. Der TSV erholte sich jedoch von diesem frühen Rückstand und konnte in der 22. Minute durch Stier, nach guter Vorarbeit von Kirsch ausgleichen. Die Freude über den Treffer währte allerdings nur kurz, denn nur wenige Minuten später entschied Schiedsrichter Falk auf Strafstoß für die Gastgeber nach einem Foulspiel vom Sundhäuser Kapitän Stein. Torhüter Kachel war nach 2 gehaltenen Elfern in Folge wieder in der richtigen Ecke, doch er konnte den Ball nicht entscheidend ablenken. Kurz vor der Pause erhöhte Mühlberg noch auf 3:1, ein Halbzeitergebnis was den ersten 45 Minuten gerecht wurde, denn nach dem 2:1 kam von Sundhausen nicht mehr viel. Doch in der zweiten Hälfte lebten die Gäste noch Mal auf. In der 47. Minute hielt Kirsch aus der Distanz einfach mal drauf und überraschte den gegnerischen Keeper, der sich den Ball auch aufgrund des Schneematsches selbst ins Tor legte. Der Anschluss war wieder hergestellt und Sundhausen machte nun richtig Druck. Von den Gastgebern ging nur noch Gefahr durch Konter aus. In der 85. Minute wurde Stein im Mühlberger Strafraum umgehauen und so erhielt auch der TSV einen Elfmeter. Sperlich, der sein Debüt bei Sundhausen hatte, trat an und traf sicher zum 3:3. Stier hatte noch die große Chance zum Siegtreffer auf dem Kopf, traf jedoch nur die Latte.
Das Unentschieden geht in Ordnung, betrachtet man die gesamte Partie. Doch nützt den Sundhäusern der eine Punkt mal wieder wenig.
Bericht: André Lorenz

17.11.2012- Nachholspiel (vom 6.Spieltag): TSV 1869 Sundhausen – SG Concordia Gräfenhain
Wie in der vergangenen Woche begannen die Gastgeber sehr engagiert. Angriffe wurden gut über die Außen gespielt und häufig zum Abschluss gebracht, während die Vorstöße der Concordia frühzeitig abgewehrt wurden. Als die Gäste dann mal in den TSV Strafraum vordrangen, brachte Sundhäuser Kapitän Stein den Gegner unabsichtlich zu Fall, als sich ihre Laufwege kreuzten. Schiedsrichter Kox reichte das, um auf Strafstoß zu entscheiden. Torhüter Matthias Kachel parierte glänzend seinen 2. Elfer in Folge und hielt so seine Mannschaft im Spiel. Bis zur Pause änderte sich am 0:0 nichts mehr. Trainer Röse zeigte sich aber sehr zufrieden mit seiner Elf, die bis auf die Strafstoßsituation das Spiel kontrollierte.
Auch nach Wiederanpfiff spielten die Sundhäuser konzentriert weiter und nach ca. 5 Minuten sorgte der Einsatz für den Torerfolg durch Stier mit einem Schuss in die lange Ecke zum 1:0. Doch die Gastgeber machten nach dem Führungstreffer zu wenig und ließen Gräfenhain wieder ins Spiel kommen. So kam es in der 64. Spielminute zu einem Freistoß aus 4m Entfernung, nachdem Stier einen kurzen Ball auf Kachel zurückspielte und der Keeper den Rückpass reflexartig mit der Hand stoppte. Der noch abgefälschte Freistoß landete schließlich im Tor zum 1:1. Eine Viertelstunde später trafen die Gäste erneut, diesmal am kurzen Pfosten per Kopf nach einem Eckball. Sundhausen bemühte sich wieder auszugleichen, doch scheiterten die glücklosen Spieler spätestens am gegnerischen Torhüter.
Bericht: André Lorenz

11.11.2012- 12. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV 1901 Wandersleben
Zum 10. Pflichtspiel der Saison standen die Sundhäuser nach 9 Niederlagen in Folge weiterhin mit nur einem Punkt aus dem ersten Spiel da.
Als Gastgeber gegen Wandersleben zeigte der TSV einen starken Auftakt, der sogar belohnt werden sollte. Einen langen Ball von Stier in den Lauf von Künzel nutzte der gut gelaufene Stürmer zum 1:0 in der 8. Spielminute. Eine Premiere in zweifacher Hinsicht: nicht nur der erste Treffer für Künzel, sondern überhaupt das erste Führungstor für Sundhausen in der schon recht fortgeschrittenen Saison. Das Glück währte allerdings nur kurz, denn der Ausgleichstreffer von Wandersleben ließ nicht lange auf sich warten. Wenig später nach dem 1:1 sah Woidasky die gelb-rote Karte und den Gastgebern standen nun noch mehr als eine Stunde Spielzeit in Unterzahl bevor. Doch entgegen aller Erwartungen kompensierten die Sundhäuser diesen Nachteil und hielten weiter gut dagegen. Vor der Halbzeit änderte sich am Spielstand nichts mehr, trotz einiger guter Möglichkeiten durch Liebetrau.
Nach der Pause steigerte sich der TSV nochmals und war nun klar die Spiel bestimmende Mannschaft. Wandersleben wurde durch den Torhüter im Spiel gehalten, der stark parierte gegen sehenswerte Schüsse durch Stier und Kapitän Stein. Eine Unaufmerksamkeit in der Sundhäuser Abwehr ließ einen gegnerischen Angreifer allein vorm Tor zum Schuss kommen. Keeper Matthias Kachel war abermals chancenlos und so geriet Sundhausen 1:2 in Rückstand. Trotz des 2. Gegentreffers und Unterzahl ließ sich die Mannschaft nicht hängen drängte nur umso stärker aufs gegnerische Tor. Erst in der Nachspielzeit, praktisch in letzter Sekunde wurde dieser Ansturm belohnt. Der bis dahin gute Torwart der Gäste ließ eine Flanke von Stein direkt vor sich abklatschen gegen den Kopf von Lorenz und der Ball trudelte irgendwie ins Tor zum 2:2.
Der späte Ausgleichstreffer war hochverdient, doch es wäre an diesem Sonntag sicher mehr drin gewesen. Der eine Punkt hilft angesichts der Tabelle nicht weiter, doch lässt die Verhinderung einer erneuten Niederlage zumindest für die nächsten Spiele hoffen. Schiedsrichter Greif ließ die Partie trotz einiger unangenehmer Zusammenstöße nicht aus dem Ruder laufen.
Bericht: André Lorenz

03.11.2012- 11. Spieltag: SV Eintracht 67/VfL Gotha – TSV 1869 Sundhausen
Das Spiel gegen Siebleben II am 28.10.2012 fiel aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse aus. Zu Gast bei Eintracht/VfL hatten die Sundhäuser nach der verheerenden Niederlage gegen Luisenthal einiges wieder gut zumachen.
Nach 45 Minuten lagen die Gastgeber allerdings bereits verdient 2:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit war keine Steigerung bei Sundhausen zu erkennen. Im Gegenteil, die Gothaer konnten schalten und walten wie sie wollten und bescherten den Gästen mit einem 6:0 die zweite Blamage in Folge.
Bericht: André Lorenz

20.10.2012- 9. Spieltag: Luisenthaler SV– TSV 1869 Sundhausen
Luisenthal dominierte die erste Halbzeit gegen die Gäste aus Sundhausen. Nach dem 6:0 in der 43. Spielminute gelang direkt im Anschluss auch den Sundhäusern ein Treffer durch einen Distanzschuss von Christopher Kirsch.
Nach der Pause stabilisierten sich die Gäste. Trotzdem gelang den Luisenthalern ein weiterer Treffer in der Nachspielzeit zum 7:1 Endstand.
Bericht: André Lorenz

14.10.2012- 8. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – FSV Waltershausen  
Der TSV Sundhausen stand mittlerweile stark unter Zugzwang, um den Anschluss zu den in der Tabelle vor ihnen platzierten Mannschaften nicht zu verlieren. Dafür sollte zu Hause gegen Waltershausen wenigstens erstmal ein Punkt her, um ein Erfolgserlebnis zu haben, auf dem aufbauen könnte.
In den ersten 45 Minuten war jedoch Waltershausen klar die aktivere und spielerisch überlegene Mannschaft. Aufgrund ihrer Bemühungen und einigen Unsicherheiten in der Sundhäuser Abwehr kamen die Gäste mehrmals gefährlich in den Strafraum. Doch wirklich zwingende Chancen konnte die Defensive der Gastgeber, die bedeutend besser stand, als in den vergangenen Wochen, meist verhindern. So schaffte es Sundhausen zum ersten Mal in der laufenden Saison ohne Gegentor in die Pause.
Ermutigt durch diesen kleinen Erfolg verstärkte der TSV nach der Pause seine Offensivbemühungen. So kam die Mannschaft auch zu einigen Chancen und auf einmal stand Waltershausen unter Druck. Doch die Nervosität spielte immer mit und so wurde eine Möglichkeit nach der anderen vergeben. Langer schoss einen springenden Ball aus 3 m Entfernung in die Wolken und Bayer traf ebenfalls aus nächster Nähe nach guter Hereingabe von Künzel nur das Außennetz. Genau in dieser druckvollen Phase der Gastgeber spielte Walterhausen den einen Konter gut aus und schon fiel das 0:1 gegen zu langsam zurückrückende Sundhäuser. Zwar versuchten sie noch einmal zurück zu kommen, doch erneut reichte es nicht mehr, um noch zu punkten.
Nach der nunmehr 6. Niederlage in Folge wird der Rückstand in der Tabelle immer größer der TSV steht nach der halben Hinrunde immer noch mit nur einem Punkt da.
Bericht: André Lorenz

07.10.2012- 7. Spieltag: Tabarzer SV – TSV 1869 Sundhausen
Die Partie vom 6. Spieltag gegen Gräfenhain wurde auf den 17.11. verlegt. Nach der einwöchigen Pause, bedingt durch das Kirmeswochenende wollte Sundhausen in Tabarz nun endlich den ersten Sieg einfahren.
Doch Tabarz zeigte den Gästen von der ersten Minute, wer auf dem sehr kleinen Platz zu Hause ist. Durch hohe Laufarbeit und aggressives Pressing verlagerte sich das Spiel sofort in Richtung Sundhäuser Tor. Bereits nach 8 Minuten wurde die Heimmannschaft dafür mit dem 1:0 belohnt. Weitere Treffer in dieser Spielphase verhinderte Torhüter Kachel. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte stabilisierte sich der TSV wieder und tastete sich zum gegnerischen Strafraum vor. Gefährlich wurde es meist nur durch Standards. Noch vor der Pause holte Langer für seine Mannschaft einen Elfmeter raus. Der Tabarzer Torhüter parierte jedoch den von Kapitän Stein geschossenen Strafstoß.
Nach der Pause wurden die Gäste besser und gewannen zunehmend mehr Spielanteile. Ausgerechnet in dieser druckvollen Phase wurde Sundhausen ausgekontert und schon stand es 2:0 nach gut 70 Minuten. Doch der TSV behielt den Anschluss durch Christopher Kirsch, der kurz darauf mit einem Freistoß noch vor der Mittellinie das 2:1 erzielte. Wieder war Sundhausen am Ausgleich dran, doch es waren wiederum die Gastgeber, die mit ihrem Treffer zum 3:1 in der 80. Minute davonzogen. Nach einem dummen Frustfoul von Verteidiger Lorenz und der folgerichtigen roten Karte spielten die Sundhäuser nur noch zu zehnt weiter. Sie erzielten dennoch Sekunden vor Schluss durch Lessel das 3:2, aber das Spiel war verloren.
In der nächsten Woche daheim gegen Walterhausen wird es für den TSV Sundhausen sicher nicht einfacher. Die eh schon sehr dünne Personaldecke wird nun durch 2 Rotsperren weiter strapaziert.
Bericht: André Lorenz

23.09.2012- 5. Spieltag: SV Eintracht Apfelstädt – TSV 1869 Sundhausen
Sundhausen trat zu Gast beim Tabellenführer Apfelstädt mit gleicher taktischer Ausrichtung wie in der vorangegangenen Woche auf. Diesmal fanden sich jedoch andere Spieler in der 5er-Abwehr mit 2 Liberos wieder. Sebastian Hause als Vorstopper und Christopher Kirsch als eine Absicherung spielten auf ungewohnten Positionen. Ebenfalls verändert war der Einmann-Sturm mit dem Comeback von Tobias Künzel und den für ihn in der zweiten Hälfte spielenden Neuzugang Erik Gielow.
Die Aufstellung war also mal ganz was Neues, der Spielverlauf jedoch wieder die alte Leier. Kämpferisch auftretenden Sundhäuser werden für ihren Einsatz einfach nicht belohnt. Ein Freistoß in der 30. Minute nach fragwürdiger Schiedsrichterentscheidung auf Handspiel wurde von Apfelstädt im Nachschuss zum 1:0 genutzt. Zuvor hatte Torhüter Matthias Kachel seine Mannschaft durch klasse Paraden im Spiel gehalten. Das 2:0 fiel nur kurz darauf nach einem kapitalen Fehlabspiel in die Mitte vor den eigenen Strafraum. So gingen die Spieler des TSV erneut mit hängenden Köpfen in die Pause.
Trainer Röse konnte seine Mannschaft ein wenig aufbauen, sodass sie weiter kämpfend in die zweite Halbzeit gingen. Doch schwächten sich die Gäste in der 50. Minute noch zusätzlich, indem sich Dennis Stier nach unsportlichem Verhalten mit Rot vom Platz stellen ließ. Bewundernswert war die Kampfbereitschaft der verbliebenen 10 Sundhäuser, die sich immer noch nicht aufgaben. Dem 2:1-Anschlusstreffer durch Neuzugang Gielow folgte jedoch der Gegentreffer zum 3:1. Zuvor traf Hause für Sundhausen den Pfosten und verpasste somit den Ausgleich nur knapp. In der Schlussphase drängten die Gäste nochmals auf den Ausgleich, nachdem Kapitän Michael Stein einen Hand-Elfmeter zum 3:2 verwandelte. Es nützte jedoch alles nichts und der TSV verlor sein 4. Spiel in Folge.
Die aufkommende Ratlosigkeit und Ohnmacht angesichts der glücklosen Spielweise lähmt zunehmend die Füße und den Geist. Es will der Mannschaft trotz bedingungsloser Einsatzbereitschaft einfach nicht gelingen, die Selbstzweifel aus den Köpfen zu verbannen, um endlich wieder den erfolgreichen Fußball aus der letzten Saison zu spielen.
Bericht: André Lorenz

16.09.2012- 4. Spieltag: SV Motor Tambach-Dietharz – TSV 1869 Sundhausen
Nachdem Sundhausen in 3 Spielen schon 9 Gegentore kassiert hatte, lief die Mannschaft in Tambach zur zusätzlichen Absicherung mit einem zweiten letzten Mann auf und war auch sonst sehr defensiv aufgestellt.
Genützt hat das zunächst erstmal gar nichts. Der erste Angriff der Tambacher mündete gleich in einem 11-Meter. Die sehr leichte Berührung am Gegenspieler durch Christopher Röse reichte nach der Ansicht von Schiedsrichter Mario Steinacker für den Strafstoß. Torhüter Matthias Kachel war mal wieder in der richtigen Ecke, aber der Ball war zu platziert. An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass der TSV in dieser Saison noch nie in Führung lag und dieses 1:0 der 7. Rückstand im 4. Spiel war, dem die Spieler hinterherlaufen mussten. Im Anschluss zeigte sich die Stärke der Gäste. Trotz Gegentreffer gaben sie sich nicht auf und glichen im Laufe der ersten Halbzeit durch Christian Langer aus.
Doch wieder einmal waren alle Mühen vergebens. In der zweiten Hälfte legten die Sundhäuser eine erneut katastrophale Abwehrarbeit an den Tag und ließen sich das 2:1 und 3:1 einschenken. Als ob das nicht schlimm genug wäre köpften sie sich das 4:1 unbedrängt noch selbst ins Tor. Auch eigene Torchancen gab es einige, doch wie das Abwehrverhalten blieb die Chancenverwertung der Gäste mangelhaft.
Nun unbestritten am Tabellenende darf man sich so langsam die Frage stellen, wie auf diese Weise die Klasse gehalten werden soll.
Bericht: André Lorenz

09.09.2012- 3. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – SV Fortuna Seebergen
In den ersten 45 Minuten zeigte sich der TSV ein Stück überlegen. Die Hintermannschaft stand relativ sicher und ließ keine nennenswerten Chancen zu. In der Offensive fehlte jedoch stets der entscheidende Pass zum Torerfolg. Schüsse aus der zweiten Reihe trauten sich die Sundhäuser nur selten und wenn, dann fehlte die nötige Präzision. So kamen beide Teams nicht über ein 0:0 in der ersten Hälfte hinaus.
Nach der Halbzeitpause fehlte die Zuordnung beim Gastgeber, was nach knapp 10 Minuten bestraft wurde. Nach einem zu kurz geklärten Ball rückte die Abwehr nicht schnell genug auf den Ballführenden Seeberger drauf und dessen Schuss landete noch abgefälscht im Tor. Nur kurze Zeit später gaben die Gäste nach einem Stellungsfehler in der Sundhäuser Abwehr noch einen obendrauf zum 0:2. Wie in den letzten Spielen bemühte sich Sundhausen erst nach dem Rückstand selbst zu treffen und wieder einmal konnte die Mannschaft noch ausgleichen. Beim 1:2 setzte sich Christian Langer gut durch und erzielte den Anschlusstreffer. Einen Freistoß von Sebastian Hause legte sich Seebergen selbst ins Tor und schon stand es 2:2. Den Ausgleich hart erkämpft, verschenkten die Gastgeber ihrer Mühen Lohn 10 Minuten vor Spielende durch einen weiteren Gegentreffer nach einem Konter der Gäste zum 2:3. Chancen die Partie nochmals auszugleichen wurden links liegen gelassen und so verloren die Sundhäuser weitere 3 wichtige Punkte.
Bericht: André Lorenz

02.09.2012- 2. Spieltag: SG Friedrichroda/Finsterbergen – TSV 1869 Sundhausen
Das 2. Spiel der noch jungen Saison fand für den TSV Sundhausen in Finsterbergen statt.
Der Auftakt verlief alles andere als im Sinne der Sundhäuser. Der erste lange Ball in den eigenen Strafraum konnte nur halbherzig geklärt werden und landete sofort wieder vor den Füßen des Gegners, der aus knapp 20 Metern ins lange Eck zum 1:0 traf. Das war in der 2. Spielminute und die Gäste wirkten auch in den Minuten darauf unsortiert und unkonzentriert. Doch eben in dieser chaotischen Phase gelang dem TSV nur 5 Minuten nach dem Gegentreffer der Ausgleich durch Christian Langer. Unstimmigkeiten zwischen dem Friedrichrodaer Torhüter und Verteidiger nutzte der Stürmer, um den Ball zu stibitzen und ins leere Tor zu schieben. Fußballerisch boten beide Mannschaften keinen schönen Anblick. Torchancen ergaben sich fast ausschließlich durch lange Bälle und Standards. Nach einer halben Stunde und einer Ecke der Gastgeber geriet der TSV abermals in Rückstand. Der Angreifer kam ungehindert zum Kopfball und erzielte das 2:1. Wieder konnte Sundhausen nur wenig später durch Langer ausgleichen. In der 35. Minute, geschickt durch Michael Stein, kam der Sundhäuser frei vors Tor und traf sehenswert links in den Winkel. Das 2:2 hielt ebenfalls nicht lange stand. Kurz vor der Pause erhöhten die Angreifer der Heimmannschaft erneut völlig allein gelassen nach einem Eckball per Kopf auf 3:2. Sundhausen bettelte in der ersten Hälfte geradezu um Gegentore und ging verdient mit dem Rückstand in die Kabine.
Nach der Halbzeitpause kam ein wenig mehr System in das Spiel der Gäste, doch reichten die Chancen nicht zum wiederholten Ausgleich. Diesmal erhöhte Friedrichroda/Finsterbergen auf 4:2 nach einem Foulelfmeter in der 75. Minute. Ein umfallender Angreifer im Sundhäuser Strafraum bei einem Eckball reichte Schiedsrichter Cox für den Strafstoß. Das war praktisch die Entscheidung, auch wenn der TSV kurz vor Spielende noch auf 4:3 verkürzen konnte. Nachdem Langer im Strafraum der Gastgeber gefoult wurde, gab der Referee auch hier Elfmeter, den Sebastian Hause sicher verwandelte. Die verbliebene Zeit reichte nicht mehr für den Ausgleich, sodass Sundhausen ohne Punkte nachhause fahren musste.
Wenn 3 Tore nicht zum Sieg reichen, dann hat etwas im Defensivverhalten der Mannschaft nicht gestimmt. Unterlegen waren die Sundhäuser in den ersten beiden Partien nicht, doch fehlte ihnen gelegentlich die nötige Cleverness, um am Ende erfolgreich zu sein.
Bericht: André Lorenz

26.08.2012- 1. Spieltag: TSV 1869 Sundhausen – FC BW Dachwig/Döllstädt II
Das frühe Aus in der Pokalrunde war für den TSV Sundhausen noch zu verkraften. Wichtiger war der Klassenerhalt und dafür brauchten die Aufsteiger Erfolge im Punktspielbetrieb. Als ersten Gegner hatten sie Dachwig/Döllstädt II zu Gast.
Entgegen den Erwartungen präsentierten sich die Sundhäuser keinesfalls zurückhaltend und machten von der ersten Minute an das Spiel. Dabei half sicherlich auch der kräftige Rückenwind, doch trotz dessen konnten die Gastgeber bis auf ein paar Distanzschüsse zunächst keine große Torgefahr heraufbeschwören. Die Zweite aus Dachwig/Döllstädt entgegen brauchte zwar fast 20 Minuten, um das erste Mal vors gegnerische Tor zu kommen, doch reichte ihnen diese eine Möglichkeit. Eine eher harmlose Hereingabe von rechts konnte der Sundhäuser Torhüter Matthias Kachel ohne freie Sicht nicht festhalten und der Abstauber aus kurzer Entfernung brachte den Gästen die 0:1 Führung. Die Sundhäuser ließen sich von diesem Missgeschick nicht beirren und kontrollierten weiter das Spielgeschehen. Es dauerte jedoch bis zur 44. Minute, um das Spiel wieder auszugleichen. Ein Freistoß von rechts durch Kapitän Michael Stein kam im Strafraum auf, wo gleich 2 Sundhäuser verpassten bevor der Ball am langen Pfosten vor den Füßen von Neuzugang Florian Liebetrau landete. Der Mittelfeldspieler schob den Ball platziert in die kurze Ecke zum 1:1. Trainer Achim Röse rief seinen Spielern beim anschließenden Anstoß noch zu, sie sollten sich erstmal sicher stellen und die verbleibende Minute bis zur Halbzeit das Unentschieden halten. Doch (über)motiviert durch den Ausgleich stürzten die Sundhäuser Spieler sofort unsortiert auf den Gegner drauf. Die Gäste gelangten dabei zum 2. Mal im Spiel in den Strafraum des TSV, wo sämtliche Klärungsversuche scheiterten und wieder aus kurzer Entfernung die erneute Führung erzielt wurde. Der Pausenstand lautete also 1:2. Anstatt dem gerade verspielten Ausgleich hinterher zu trauern, ermutigte Trainer Röse seine Spieler so weiterzumachen und das Spiel doch noch zu drehen.
In der zweiten Hälfte kam Dachwig/Döllstädt, jetzt mit Rückenwind, häufiger vor das Tor der Heimmannschaft. Doch die Sundhäuser übten weiterhin den größeren Druck aus. In der 58. Minute wurde Stürmer Christian Langer an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht und Schiedsrichter Mario Steinacker entschied auf Strafstoß. TSV Kapitän Stein verwandelte sicher in die linke Ecke zum 2:2. Beflügelt durch den Ausgleich versuchten die Gastgeber weiter zu attackieren, woraus noch einige Möglichkeiten entstanden. Doch wie schon in der vergangenen Woche blieb die Chancenverwertung ein Manko der Sundhäuser. Der gegnerische Torhüter war allerdings auch sehr sicher, erlaubte sich keine Abpraller und fischte viele Flankenbälle schon frühzeitig aus der Luft. Die Gäste sorgten mit Hilfe des Windes für einige gefährliche lange Bälle, doch auch daraus entstanden nicht viele Chancen. So blieb es beim 2:2, was gemessen am Aufwand für Sundhausen eindeutig zu wenig war.
Nun konnte man sich nach dem Spiel entweder über die verlorenen 2 Punkte ärgern, oder über 90 Minuten (in denen 2 Rückstände aufgeholt wurden) gute Leistung freuen, auf die man in den nächsten Spielen aufbauen sollte.
Bericht: André Lorenz

19.08.2012- 1. Pokalrunde: TSV 1869 Sundhausen - SV 1901 Wandersleben
Torhüter Kachel grüßt seine Fans!
Zurück aus der Sommerpause bestritt der TSV Sundhausen sein erstes Pflichtspiel im Pokal gegen Wandersleben. Sundhausen hat eine sehr schwere Saison vor sich, nachdem 2 weitere Spieler dem zahlenmäßig eh schon recht dünnen Kader den Rücken gekehrt haben. Ohne die Unterstützung aus den Reihen der "Alten Herren" hätten gegen Wandersleben keine 11 Spieler auf dem Platz gestanden.
Die Partie fand unter erschwerten Bedingungen statt (bei 35°C im Schatten, von dem es auf dem Spielfeld bekanntermaßen nicht allzu viel gibt). Die beiden Mannschaften waren sich anfangs ebenbürtig. Erste gute Sundhäuser Chance köpfte Kapitän Michael Stein im Flug rechts am Tor vorbei nach Freistoß von Dennis Stier. In der 20. Minute entschied Schiedsrichter Maik Rottmann auf Strafstoß für Wandersleben. Innenverteidiger Gordan Wahl schoss Mitspieler André Lorenz gegen die Hand, was der Referee als elfmeterwürdig ansah. Der Schütze traf zum 0:1 für die Gäste. Die Heimmannschaft reagierte kämpferisch auf diesen Rückstand und übte nun mehr Druck auf das gegnerische Tor aus. Einen ansehnlichen Schuss aus der Drehung mit Links von Stein konnte der Wandersleber Torhüter noch an die Latte lenken. In Spielminute 35 legte Stürmer Christian Langer gut nach rechts auf Stier ab, der mit großem Anlauf unten links ins Tor zum 1:1 traf. Mit diesem Spielstand gingen die beiden Mannschaften in die Pause, um nach Abkühlung zu suchen.
In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber die erste Großchance mit dem gerade eingewechselten Christopher Kirsch. Allein gelassen setzte der Angreifer seinen Kopfball links am Tor vorbei. In der 65. Minute gab es den 2. Elfmeter für die Gäste. Nach Foulspiel von Stier in der äußersten Strafraumecke gab es keine Diskussionen. An dem flach, halbrechts ausgeführten Strafstoß war Torhüter Matthias Kachel zwar noch dran, aber das änderte nichts am erneuten Rückstand. Kurz darauf kam es noch schlimmer für Sundhausen. Über links in den Strafraum eindringende Wandersleber Angreifer konnten nicht am Schuss gehindert werden. Wieder kam Kachel noch an den Ball, aber erneut überquerte er die Linie. Den 1:3 Rückstand nach diesem Doppelschlag konnten die Gastgeber in der Nachmittagshitze nicht wieder ausgleichen, auch wenn noch mehr als genug Chancen dazu da waren. Vor allem in der Schlussphase hatten die Sundhäuser den Anschlusstreffer mehrfach auf dem Fuß, aber es fehlte die nötige Konzentration, um Kapital daraus zu schlagen. Die Gäste hatten allerdings noch mehr dicke Chancen, um die Führung weiter auszubauen. Aufgrund von Stellungsfehlern oder mangelnder Kraft der gegnerischen Hintermannschaft, kamen die beiden Wandersleber Stürmer wenigstens 4 Mal allein vor das Sundhäuser Tor. Doch auch ihnen fehlten die Nerven diese eigentlich 100%igen Möglichkeiten zu nutzen. So endete die Partie mit 1:3, was das vorzeitige Aus im Pokal für den TSV bedeutete.
Mangelnde Chancenverwertung und einige individuelle Fehler verursachten den Rückstand zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Doch so unglaublich schlecht, wie die meisten Sundhäuser Zuschauer das Spiel ihrer Mannschaft sahen, beurteilte Trainer Achim Röse die Leistung seiner Schützlinge nicht. Das erklärte Saisonziel Klassenerhalt wird sicher ein hartes Stück Arbeit werden, aber noch ist noch kein Punkt verlorengegangen und noch alle Karten auf der Hand.
Bericht: André Lorenz

Fußball Frauen Saison 2013/2014

Revanche geglückt: TSV Sundhausen- SV Schott Jena 6:0
Die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen hatte man vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den SV Schott Jena einiges gut zu machen. Die Blamage aus dem Hinspiel, das 0:3 verloren ging, war allen Spielerinnen noch in bitterer Erinnerung und zugleich Motivation für anstehende Revanche.
Diese spiegelte sich auch von Beginn an im Spiel der TSV-Damen wieder. Sie starteten konzentriert und dominierten frühzeitig das Spielgeschehen. Die Mannschaft aus der Saalestadt war bemüht, die Angriffe zu unterbinden und ihrerseits das Spiel aufzubauen. Sie scheiterten jedoch meist bereits an den Sundhäuser Mittelfeldspielerinnen, die sofort wieder auf die Offensive umschalteten. Sehenswerte Spielkombinationen waren heute keine Seltenheit. Carolin Frohl und Michele Schilling versorgten aus der Mitte heraus ihre Mitspielerinnen mit präzisen Anspielen. Das erste Tor erzielte Justine Schleif in 17. Minute, ein Zuspiel durch die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr verwandelte sie problemlos. Der zweite Treffer folgte in der 34. Minute, Anne Reschke bewies viel Ballgefühl mit einem Lupfer über die zu weit herausgelaufene gegnerische Torfrau. Die Jenaerinnen wurden in der ersten Halbzeit nur einmal wirklich gefährlich. Ein Freistoß aus rechter Position verfehlte das Sundhäuser Tor nur knapp. Schließlich gelang den TSV-Frauen nach einigen zuvor vergebenen Chancen vor dem Halbzeitpfiff doch noch das 3:0. Ein Schuss von Theressa Keller aus linker Position landete unhaltbar in der rechten Torhälfte.
Nach der Halbzeitpause ebbte der Spielfluss etwas ab, bedingt durch weniger Laufbereitschaft von beiden Mannschaften. Die Sundhäuserinnen behaupteten zwar weiterhin das Spielgeschehen, aber die Zuspiele erreichten immer häufiger nicht mehr die Mitspielerinnen und landeten stattdessen beim Gegner. Ebenso wurden die sich bietenden Torchancen nicht genutzt. Die Gegnerinnen zeigten sich zwar weiterhin gewollt, nicht aufzugeben, brachten aber den TSV dennoch in wenig wirklich brenzliche Situationen. Wieder etwas aufwärts ging es nach dem 4:0-Treffer durch Theressa Keller in der 67. Minute. Bereits eine Minute später folgte das 5:0 durch die gerade erst eingewechselte Sandra Drehmann nach Zuspiel von Juliane Klein. Den wohl sehenswerten Treffer erzielte Carolin Frohl in der 75. Minute, druckvoll und unhaltbar beförderte sie einen Eckstoß per Kopf ins gegnerische Tor. Die Sundhäuserinnen befinden sich mit dem Sieg nun auf dem 6. Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag erwartet sie im Auswärtsspiel der Tabellenerste, der 1. FFC Saalfeld.
Bericht: Madlen Kästner

06.10.2013: TSV Sundhausen -1. FFV Erfurt II 1:2

22.09.2013: TSV Sundhausen -FF USV Jena III 2:0

15.09.2013: FSV 1986 Bad Langensalza - TSV Sundhausen 2:3

08.09.2013: TSV Sundhausen - FSV Grün Weiß Stadtroda 3:1

Fußball Frauen Saison 2012/2013

12.05.2013: TSV Sundhausen - FSV Eintracht Eisenach 1:1

05.05.2013: TSV Sundhausen - SG Einheit Dillstädt 6:0

28.04.2013: TSV Sundhausen - SV 1921 Walldorf 7:1

21.04.2013: SSV 07 Schlotheim- TSV Sundhausen 0:1

19.04.2013: TSV Sundhausen - 1.FFV Erfurt 1:2

14.04.2013: Anhaltende Siegesserie
 
Die Erfolgsserie der Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen hielt auch am vergangenen Sonntag an. Mit einem klaren 3:0-Sieg gegen den SV Concordia Riethnordhausen festigten sie nicht nur die Tabellenführung, sondern holten sich auch das nötige Selbstvertrauen für das schwere Landespokalhalbfinale am kommenden Freitag. (Anstoß 18 Uhr, Sportplatz Sundhausen)
Die Sundhäuserinnen präsentierten sich vor heimischen Publikum von Beginn an konzentriert. Bereits nach wenigen Minuten hatten sie den Gegner unter Kontrolle und brachten ihn schon im Spielaufbau in Bedrängnis. Die daraus resultierten Fehlabspiele nutzten die TSV-Frauen und zogen das Spielgeschehen immer mehr auf ihre Seite. Es entstanden sehenswerte Spielzüge. Die Stürmerinnen starteten durch gute Zuspiele aus dem Mittelfeld zahlreiche gefährliche Angriffe, die den Gegner erheblich unter Druck setzten. Juliane Klein gelang es schließlich in der 22. Minute mit einer starken Einzelleistung die Abwehrreihen zu durchbrechen. Kaltschnäuzig vollendete sie in die kurze Ecke zur 1:0-Führung.
Auch im Anschluss war die Angriffslust der Sundhäuserinnen ungebrochen. So konnte sich Juliane Klein in der 31. Minute im Zusammenspiel mit Anne Reschke erneut durchsetzten und auf 2:0 erhöhen. Bis zur Pause dominierte Sundhausen das Spielgeschehen, konnten aber keinen Profit daraus schlagen. Von den Gästen aus Riednordhausen ging hingegen kaum Gefahr aus. Lediglich nach einigen, weiten Befreiungsschlägen setzen sie zu Kontern an, die jedoch frühzeitig von der TSV-Defensive geklärt wurden.
Nach dem Wiederanpfiff agierte die Sundhäuser Mannschaft zunächst unkonzentriert und konnte nur mit Mühe den Anschlusstreffer der Gäste abwehren. Doch im weiteren Spielverlauf stabilisierten sie sich und gewannen die Kontrolle zurück. Auf die nachlassenden Kräfte einiger Spielerinnen reagierte Trainer D. Röse durch 4 Einwechselungen, die den TSV zu einer Schlussoffensive beflügelten. Der Treffer zum 3:0 von Anne Reschke in der 82. Minute vollendete die Partie, die sich erneut durch eine überzeugende Mannschaftsleistung auszeichnete.
Am kommenden Freitag steht für die Randgothaerinnen nun eine weitaus größere Herausforderung an. Im Landespokalhalbfinale treffen sie auf den Regionalligisten FFV Erfurt, bei dem seit der letzten Saison auch Carolin Frohl spielt, die zuvor lange Zeit das Trikot für Sundhausen getragen hatte. Zweifelsohne geht der TSV als Außenseiter in die Partie, aber die Chancen auf einen Erfolg stehen so gut, wie lange nicht mehr. Die Stimmung und der Glaube an die Mannschaft stimmen und vielleicht wird so, das scheinbar Unmögliche doch möglich.
Bericht: Madlen Kästner

07.04.2013: Spitzenplatz gesichert

Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen konnte ihren Platz an der Tabellenspitze der Landesklasse West behaupten. Mit einem 3:0-Sieg gegen den FSV Silvester Bad Salzungen am vergangenen Sonntag sicherten sie sich 3 weitere Punkte für das Saisonziel Aufstieg.
Trainer D. Röse könnte aus den Vollen schöpfen, denn fast der gesamte Kader war zum Auswärtsspiel mitgereist. Sein Vertrauen schenkte er jedoch zunächst denjenigen, die im vorherigen Spiel die Mannschaft zum Erfolg geführt hatten. Bei idealen Platz- und Witterungsbedingungen präsentierten sich beide Teams von Beginn an konzentriert und druckvoll. Vor allem in den Zweikämpfen wurde mit allen Mitteln um den Ball gekämpft, weshalb es immer wieder zu Freistoßsituationen kam. So konnte TSV-Stürmerin J. Klein in der 13. Minute nur noch unsanft im gegnerischen Strafraum gestoppt werden. Den resultierenden Elfmeter verwandelte C. Bley souverän. Bereits wenige Minuten später konnte sich D. Schwabe sehenswert über links durchsetzen und mit einem platzierten Schuss das 2. Tor für Sundhausen erzielen.
Die Treffer schienen beide Mannschaften wenig zu beeindrucken. Die Sundhäuserinnen wollten es nicht bei der 2:0-Führung belassen, aber auch die Gegnerinnen zeigten weiterhin viel Einsatz um ihrerseits zu punkten. Deren Gefährlichkeit ging vorrangig von Distanzschüssen und Freistößen aus, die durch Schussgewalt und Präzession beeindruckten. Doch wieder einmal stellte sich Torfrau S. Curth als das wahre Rückgrat der Mannschaft heraus, dank ihres fehlerfreien Agierens sicherte sie den TSV die Null. Aus dem Mittelfeld heraus ergaben sich weitere gefährliche Angriffe, die die Gastgeberinnen immer mehr in Bedrängnis brachten, jedoch bis zur Pause zu keinen weiteren Treffer führten.
In Hälfte Zwei nutzte Trainer Röse seine volle Wechselbank und brachte mit M. Baumbach, T. Keller, I. Hartmann sowie L. Andreae neuen Schwung in die Partie. Auch die Gegnerinnen hielten weiterhin gut mit und gaben selbst nach dem 3:0 in der 59. Minute das Spiel nicht verloren. Das dritte Tor für Sundhausen erzielte J. Klein. Ein Freistoß von C. Bley verfehlte das Tor nur knapp. Der Ball landete erst am Pfosten, dann an den Händen der gegnerischen Torfrau, die ihn so weiterleitete, dass J. Klein nur noch ihren Kopf hinhalten musste, um zu treffen. In der verbleibenden Zeit erspielten beide Mannschaften kaum noch Chancen, sodass die Partie 3:0 für den TSV Sundhausen endete.
Da auch der unmittelbare Verfolger in der Tabelle, der SV Walldorf, punkten konnte, beträgt der Vorsprung weiterhin nur 3 Punkte. So gilt es auch am nächsten Sonntag im Heimspiel (Anstoß 12.00 Uhr) gegen den SV Concordia Riethnordhausen die Tabellenspitze zu verteidigen.
Bericht: Madlen Kästner

09.02.2013: Aus im Hallenpokal
Der Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen gelang am vergangenen Samstag (09.02.2013) nicht, sich für die Finalrunde der Thüringer Hallenmeisterschaften der Frauen zu qualifizieren. Ohne einen einzigen Sieg und mit nur einem Tor am Turniertag schieden sie letztendlich verdient aus dem Kampf um den Hallenpokal aus.
Dabei starteten sie nach der erfolgreichen Vorrunde durchaus erwartungsvoll in das Turnier. Kämpferisch und angrifflustig präsentierten sie sich gegen den ersten Gegner, den FC Einheit Bad Berka, den sie von Beginn an im Griff hatten. Doch anstatt die ersten 3 Punkte sicher zu machen, vergaben sie fahrlässig ihre zahlreichen Torchancen, sodass die Partie nach 10 Minuten Spielzeit mit einem 0:0-Unentschieden endete.
Im zweiten Spiel erwartete die Sundhäuserinnen mit der SG Ilmenau/Arnstadt ein wesentlich stärkerer Gegner, mit dem sie aber dennoch gut mithalten konnten. Doch das Defizit des TSV, die Chancenverwertung, sollte zum Vorteil der Gegnerinnen werden, die ihre Chancen kompromisslos in Tore verwandelten. Das Spiel endete 0:2 und der Einzug ins Finale rückte damit bereits jetzt in weite Ferne. Nachdem auch das dritte Spiel gegen SV Eintracht Eisenach nichts Zählbares einbrachte (Endstand 1:0), war das Pokal-Aus frühzeitig besiegelt.
Ab jetzt hieß es nur noch Ergebniskorrektur, um zumindest nicht als Letzter des Turniers auszuscheiden. Doch auch im Spiel gegen den SV 1921 Walldorf konnte das Hauptproblem des heutigen Tages, die Chancenverwertung, nicht behoben werden und ein weiteres Spiel ging verloren (0:3). Einziger, wenn auch wirkungsloser Lichtblick sollte die letzte Partie werden. Ausgerechnet gegen den Favoriten des Turniers, den F.F.C. Gera, zeigten die Sundhäuserinnen, zu welcher Leistung sie eigentlich in der Lage gewesen wären. Die Geraerinnen. So hielten sie den Geraerinnen Einiges entgegen die um ihren Einzug ins Finale noch zu kämpfen hätten. Endlich fiel auch das erste, wenn auch einzige Tor am heutigen Turniertag für den TSV, erzielt durch Julia Klein. Das Spiel endete mit einem umkämpften, wenn auch für die Sundhäuserinnen bedeutungslosen Unentschieden (1:1). Es hatte jedoch gezeigt, dass ein anderer Ausgang des Turniers durchaus möglich gewesen wäre, hätte sie ihre Chancen von Beginn an genutzt.
Die Sundhäuserinnen blieben damit insgesamt weit hinter ihren eignen Erwartungen zurück, denn nach der viel versprechenden Vorrunde, hatten sie doch mit dem Erreichen der Endrunde, wie im letzten Jahr, gerechnet.
Bericht: Madlen Kästner

26.01.2013: Erste Hürde genommen
Die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen qualifizierte sich am vergangen Samstag (26.01.2013) in Bad Salzungen als Turnier Zweiter für die Zwischenrunde der Hallenmeisterschaften am 09.02.2013 in Schlotheim. Dort erwartet sie als nächste Gegner der FC Einheit Bad Berka, der F.F.C. Gera, die SG Ilmenau/Arnstadt, der SV Schott Jena, der FSV Eintracht Eisenach sowie der SV 1921 Walldorf.
Mit keinem anderen Ziel als dem Erreichen der nächsten Runde starteten die Sundhäuserinnen in das Turnier. Dementsprechend motiviert präsentierten sie sich im ersten Spiel, das sie mit einem deutlichen 5:0 gegen den SSV 07 Schlotheim gewannen. Die Tore erzielten T. Keller, D. Schwabe, A. Reschke, S. Drehmann und Julia Klein. Auch das zweite Spiel konnte gewonnen werden, die SG Einheit Dillstädt zeigte sich allerdings wesentlich zweikampfbetonter und ermöglichte den TSV nur einen knappen 1:0-Erfolg. Torschützin war erneut A.Reschke. Auch die beiden folgenden Spiele gegen den SC 06 Oberlind und VfB Wangenheim 04 konnten die Sundhäuserinnen für sich entscheiden (2:0; 4:0).
Die letzten beiden Begegnungen des TSV gegen Eisenach und Bad Salzungen sollten damit die Turnierentscheidenden werden, denn alle 3 Mannschaften kämpften auch noch um das Weiterkommen. Zunächst war der FSV Eintracht Eisenach zu knacken, der bisher spielerisch sehr überzeugt hatte. Es entstand ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen der Sundhäuserinnen, die dem Gegner zunächst kaum Chancen schließen. Die wenigen sich ergebenden wusste Torfrau S. Curth durch zum Teil sehenswerte Einlagen zu verhindern. Im Gegenzug ließen die TSV-Frauen aber auch die sich ihrerseits ergebenden Chancen ungenutzt, unter anderen verfehlten 2 sehenswerte Freistöße nur knapp das Tor. Die 10. Minuten Spielzeit endeten mit einem 0:0, womit der Einzug in die nächste Runde noch nicht gesichert war. Ein weiteres Unentschieden im letzten Spiel gegen den Gastgeber des Turniers, den FSV Silvester Bad Salzungen, sollte allerdings reichen, um als Zweitplatzierter weiterzukommen.
Insgesamt zeigten sich die Frauen des TSV Sundhausen durchaus zufrieden. Nach einem guten Start wurde es zwar am Ende doch noch etwas beschwerlicher, was vor allem zu vielen ungenutzten Chancen geschuldet war. Aber zumindest die Abwehrleistung mit keinem einzigen Gegentreffer stimmte. In der Zwischenrunde gilt es, die Defizite noch zu begleichen und dann sollte auch einem Einzug ins Finale am 17.02.2013 in Saalfeld nichts mehr entgegenstehen.
Bericht: Madlen Kästner

02.12.2012: Torloses Unentschieden

Die Frauen des TSV 1869 Sundhausen eroberten sich am vergangenen Sonntag (02.12.12) die Tabellenführung der Landesklasse West zurück, dennoch vergaben sie durch das Remis gegen den FSV Silvester Bad Salzungen 2 wichtige Punkte, die am Ende der Saison vielleicht noch entscheidend werden könnten.
Die Sundhäuserinnen starteten trotz erschwerter Platz- und Witterungsverhältnisse gut in die Partie und hatten den relativ unbekannten Gegner einiges entgegen zusetzen. Sie erarbeiteten sich erste Chance, konnten jedoch keine davon verwerten. Nicht unbemerkt blieb allerdings die lange Pause seit dem letzten Spiel. Einige Pässen ließen an Genauigkeit und Schärfe noch zu wünschen übrig, sodass der Ball oftmals schnell wieder beim Gegner landete. Dieser strahlte vor allem über lange Pässe auf die Stürmerinnen Gefahr aus. Doch die Sundhäuser Abwehr stand sicher und konnte die Angriffe frühzeitig unterbinden, meist ohne das Torfrau S. Curth noch eingreifen musste. So lag es in der Verantwortung von Mittelfeld und Sturm ihren Teil zu einem erfolgreichen Ausgang der Partie beizusteuern. Die Spielerinnen zeigten sich weiterhin bemüht, konnten dennoch kaum wirklich gefährliche Torchancen entwickeln, sodass es zur Halbzeit weiterhin 0:0 stand.
Die Spielbedingungen verschlechterten im Laufe der Partie durch einsetzenden Schneefall weiter und damit einhergehend auch das Spielgeschehen. So war vor allem der Beginn von Hälfte zwei durch zielloses Durcheinander und ungenaue Zuspiele geprägt. Mit der Einwechselung von L. Andreae und M. Baumbach in der 61. Spielminute brachte Sundhausens Trainer D. Röse noch einmal Schwung in die Partie. Beide Mannschaften zeigten sich bis zum Schluss bemüht, doch noch das eine, vermutlich spielentscheidende Tor zu erzielen, was jedoch verwehrt blieb. Vor allem im Abschluss präsentierten sich die Spielerinnen zu fahrlässig mit den wenigen sich ergebenden Chancen. Auch einige Freistöße in viel versprechender Position wussten die Sundhäuserinnen nicht für sich zu nutzen. So endete das Spiel mit einem für beide Mannschaften akzeptablen Unentschieden.
Am kommenden Sonntag (09.12.12) steht für die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen gegen die SG Einheit Dillstädt letzte Begegnung im diesem Jahr auf dem Spielplan, in der es keine weiteren Punkte mehr zu lassen gilt.
Bericht: Madlen Kästner

04.11.2012: Zwei komplett gegensätzliche Halbzeiten
Bereits in den ersten Minuten zeigte sich, dass die Gastgeberinnen mit den widrigen Platz- und Witterungsbedingungen viel besser zurecht kamen. Die Sundhäuser Frauen wurden förmlich überrannt, Abwehrversuche schlugen zumeist fehl. Fehlender Spielaufbau, mangelnde Laufbereitschaft und schlechtes Zweikampfverhalten führten dazu, dass die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt in der ersten Hälfte ins Spiel fand. Die Angriffsbemühungen der Eisenacherinnen wurden lediglich durch die bestens aufgelegte Torhüterin Curth vereitelt, die somit ihre Mannschaft noch im Spiel hielt.
Nach der Halbzeitpause änderte sich am Spielgeschehen zunächst nichts. Die Frauen des FSV Eintracht Eisenach dominierten auch weiterhin die Partie. Bis zur 65. Minute, in der Keller nach starkem Sololauf auf der linken Außenbahn den Ball überlegt in die lange Ecke einschob. Dieses 1:0 war wie ein Weckruf für die TSV-Frauen, welche von nun an konzentrierter und bissiger zu Werke gingen. Die Folge dessen war schon 2 Minuten später das 2:0, bei dem Juliane Klein einen groben Abwehrfehler ausnutzen konnte. Die Sundhäuserinnen ruhten sich jedoch nicht auf ihrem Vorsprung aus, sondern agierten weiterhin druckvoll nach vorne. Wiederum Keller konnte sich in der 71. Minute bis zur Grundlinie durchsetzen und brachte den Ball anschließend präzise in die Mitte. Bevor die freistehende Juliane Klein den Ball im Tor unterbringen konnte, fälschte eine Eisenacher Abwehrspielerin den Ball unglücklich zum 3:0 ins eigene Gehäuse ab. Daraufhin warf Eisenach alles nach vorne, wurde jedoch nicht belohnt. Denn die gut sortierte Sundhäuser Abwehr konnte alle weiteren Angriffsversuche zunichtemachen.
Am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenletzte aus Plaue in Sundhausen. In diesem Spiel sollten 3 Punkte Pflicht sein.
Bericht: Julia & Juliane Klein

21.10.2012: Erfolgreich trotz mangelnder Chancenverwertung

Die Frauen des TSV 1869 Sundhausen konnten am vergangenen Sonntag (21.10.2012) im Auswärtsspiel gegen den FSV Grüningen 1990 punkten. Trotz mangelnder Chancenverwertung erzielten sie 4 Tore und eroberten mit dem 4:1-Erfolg den Tabellenplatz 2 der Landesklasse West.
Die Sundhäuserinnen begannen druckvoll. Gleich in den ersten Spielminuten entwickelten sie erste Torchancen, die sie jedoch noch ungenutzt ließen. Ein Freistoß in der 5. Minute in torgefährlicher Position, ausgeführt von Daniela Schwabe, landete nur in den Armen der gegnerischen Torfrau. Jedoch zeigte sich hier bereits, von welcher Mannschaft das Spielgeschehen ausgehen würde. Die Angriffe der Gegner konnten die TSV-Frauen frühzeitig unterbinden und spielten selbstbewusst nach vorn. Nach zahlreichen ausgelassen Chancen gelang es in der 18. Spielminute endlich auch eine zu verwandeln: Ein sehenswertes Zusammenspiel zwischen Juliane Klein, Lisa-Marie Andreae und Theressa Keller, das die Führung für dem TSV Sundhausen brachte. Doch anstatt die bisher gut herausgespielten Angriffe fortzusetzen, passten sie sich im Anschluss immer mehr dem Niveau des Gegners an. Das Spiel entwickelte sich zu einem ziellosen Rumgebolze. Trotzdem ergaben sich auf beiden Seiten Torchancen, die jedoch nur die Sundhäuserinnen zu nutzen wussten. In der 32. Minute setzte sich Theressa Keller über die rechte Seite durch und traf zum 2.0. Die Gastgeberinnen ließen ihre Möglichkeiten zum Anschlusstreffer ungenutzt. Eine der wenigen wirklich gefährlichen davon parierte Torfrau Sylvana Curth in der 42. Minute sehenswert. Fast im Gegenzug erzielte Juliane Klein kurz vor dem Pausenpfiff das 3:0 für den TSV Sundhausen.
Den sicheren Torvorsprung im Hinterkopf, schalteten die Sundhäuserinnen in Hälfte zwei einen Gang runter und zogen sich mehr in die Defensive zurück. Dadurch ließen sie dem Gegner mehr Raum, der das Spiel längst noch nicht als verloren ansah. Doch die Abwehrreihen des TSV hielten allen Angriffen stand. Bis zur 56. Minute – in der sich eine Spielerin des FSV Grüningen bis zum Tor durchsetzten konnte. Den Schuss pariere Torfrau Sylvana Curth, konnte ihn allerdings nicht festhalten. Eine Grüninger Spielerin nutzte den Abpraller, den folgenden Schuss klärte Ina Hartmann jedoch kurz vor der Torlinie. Damit war die Situation eigentlich abgeschlossen. Nur eine entscheidende Person auf dem Platz sah die Sache anders und gab Tor für Grüningen.
Von der Entscheidung ließen sich die Sundhäuserinnen jedoch nicht beirren und spielten im Anschluss sogar wieder mehr nach vorn. Infolge erzielte Theressa Keller ihr 3. Tor im Spiel. Danach war das Spielgeschehen erneut relativ ausgeglichen, bis 15. Minuten vor Abpfiff, als die Sundhäuserinnen eine regelrechte Schlussoffensive mit Torchancen fast im Minutentakt starteten. Doch durch Unkonzentriertheit und wenig Präzision im Abschluss schafften sie es nicht eine, der zahlreichen Möglichkeiten in einen weiteren Treffer zu verwandeln. Auch die Grüningerinnen gab bis zum Schluss nicht auf. Sie scheiterten aber nicht, wie die Sundhäuserinnen an sich selbst, sondern könnten immer noch rechtzeitig in ihrem Angriffsspiel gestoppt werden. Durch 4:1-Sieg steigt die Frauen-Mannschaft des TSV Sundhausen auf den zweiten Platz der Tabelle und bleibt damit dem Spitzenreiter an den Fersen.
Bericht: Madlen Kästner

14.10.2012: Spitzenspiel um ersten Tabellenplatz
 
Im Spitzenspiel um den ersten Tabellenplatz war für die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen nur ein Remis drin. Sie trennten sich vom alten und neuen Tabellenführer den SSV 07Schlotheim 1:1.
Das Spiel wurde von Beginn an hart geführt, wobei die Gäste aus Schlotheim den Sundhäuserinnen spielerisch eindeutig überlegen waren. Diesen hielten zwar kämpferisch dagegen, konnten aber selbst kaum ihr Spiel aufbauen. Zwar wurden viele Zweikämpfe gewonnen, aber die darauf folgenden Abspiele waren meistens zu unpräzise und landeten schnell wieder beim Gegner. Beide Mannschaften zeigten vollen Körpereinsatz, wodurch die Partie immer wieder nach Fouls unterbrochen werden musste. Die resultierenden Freistöße führten jedoch auf beiden Seiten zu keinen Treffern. Das Spiel hatten weiterhin die Schlotheimerinnen in der Hand. Über starke Abgriffe aus dem Mittelfeld setzten sie sich immer wieder durch und brachten damit die Abwehrreihen der Gastgeber ins Wanken. Die schnelle Mittelfeldspielerin Jasmin Deppe, die bisher kaum unter Kontrolle zu bringen war, lief schließlich in der 11. Minute über rechts allein auf das Tor zu, zog ab und brachte die Gäste in Führung. Die Sundhäuserinnen ließen sich zwar von dem frühen Rückstand nicht unterkriegen, hatten aber weiterhin Probleme, selbst ihr Spiel aufzubauen. So waren sie bis zum Ende der ersten Hälfte vor allem damit beschäftigt, die gegnerischen Angriffe abzuwehren.
Die zweite Hälfte begann zunächst, wie die Erste geendet hatte: Mit harten geführten Zweikämpfen und spielerischer Dominanz der Gäste. Doch auch die Sundhäuserinnen fanden nun allmählich besser ins Spiel. Bis zur Mitte von Hälfte Zwei schafften sie es das Spiel fast komplett zu drehen und setzen die Gäste immer mehr unter Druck. Die Anspiele aus dem Mittelfeld erreichten nun auch die Stürmerinnen, die jedoch trotz torgefährlicher Position nichts Zählbares erzielten. Erst ein Freistoß in der 76. Minute brachte schließlich die Erlösung. Nach zahlreichen vorangegangen Standardsituationen gelang es Michele Baumbach nach einer Flanke von Daniela Schwabe das Durcheinander im Strafraum zu nutzen und traf zum Ausgleich. Ermutigt durch den späten Treffer setzen die TSV-Frauen ihr Angriffsspiel auf den gegnerischen Strafraum fort, aber die wenigen noch verbleibenden Minuten bis zum Abpfiff reichten nicht mehr für einen weiteren Treffer. Das Spiel endete folglich mit einem Unentschieden. Ein Ergebnis, das letztendlich sowohl die Gäste als auch die Sundhäuserinnen zufrieden stimmen sollte, nachdem beide Mannschaften jeweils eine Halbzeit dominiert hatten.
Bericht: Madlen Kästner

07.10.2012: Sieg durch gute Mannschaftsleistung
Die Frauen des TSV Sundhausen erkämpften sich am Sonntag (07.10.12) im Auswärtsspiel gegen die Mannschaft des SV Concordia Riethnordhausen einen souveränen 4:0-Sieg.
Trotz der bisher 2 einprägsamen Niederlagen gegen die Gäste gingen die Sundhäuserinnen couragiert in die Partie und zeigten von der ersten Spielminute den Willen, heute keine weitere Enttäuschung einstecken zu müssen. Zwar begann das Spiel zunächst mit klaren Vorteilen des Gegners, doch die TSV-Frauen hielten dagegen. Die kämpferische Einstellung stimmte, auch wenn nach den vielen gewonnenen Zweikämpfen der Ball oft zu schnell wieder an den Füßen der Gastgeberinnen landete. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht vom ihrem Ziel abbringen und ab Mitte der ersten Halbzeit wurden die Spielanteile zunehmend ausgeglichener. Nach einigen gescheiterten Versuchen konnte in der 30. Minute Juliane Klein einen Abpraller der gegnerischen Torfrau für sich nutzen und erzielte den 1:0-Führungstreffer. Theressa Keller zeigte sich kurz zuvor nach einem sehenswerten Alleingang im Abschluss noch zu unpräzise und verfehlte das Tor. Der Führungstreffer bestärkte die Sundhäuserinnen in ihrem Willen und Mut in diesem heftig umkämpften Spiel am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.
Auch nach dem Wiederanpfiff agierten die TSV-Frauen wie auch der Gegner weiterhin sehr kampfbetont, beide Mannschaften hatten noch immer das gleiche Ziel. Dieses verloren die Frauen des SV Concordia Riethnordhausen jedoch immer mehr aus den Augen, als Daniela Schwabe in der 60. Minute das 2:0 für den TSV Sundhausen erzielten konnte. Als wenige Minuten später die kurz zuvor eingewechselte Lisa-Marie Andreae noch zur 3:0-Führung traf, schien der Spielausgang besiegelt. Aber die Gegnerinnen gaben nicht auf und stemmten sich noch immer mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Die gut darauf eingestellten Sundhäuserinnen wussten jedoch alle Angriffe frühzeitig, bevor sie wirklich Gefahr ausstrahlten, zu vereiteln. Auch auf der Führung ruhten sie sich nicht komplett aus, sondern versuchten über lange Bälle in die Spitze weitere Treffer zu erzielen. Kurz vor Schluss (88. Minute) gelang es Juliane Klein schließlich nochmals sich auf der linken Seite gegen mehrere Gegenspielerinnen durchzusetzen und das 4:0 zu erzielen. Sie krönte damit eine souveräne Mannschaftsleistung der Frauen des TSV Sundhausen. Die nun nach der herben Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Walldorf zuversichtlich die weiteren Spiele der Saison bestreiten können.
Bericht: Madlen Kästner

23.09.2012: Bittere Niederlage
Die Frauen des TSV Sundhausen mussten am Sonntag (23.09.12) im Auswärtsspiel gegen den SV 1921 Walldorf ihre erste Niederlage einstecken. In dem hart umkämpften Spiel war es schlussendlich die mangelnde Chancenverwertung, die den Sundhäuserinnen den Sieg kostete.
Nach dem 1:0 durch Juliane Klein in der 24. Minute, gelang es ihnen nicht, auch nur eine, der zahlreichen sich bietenden Torchancen zu verwerten. Die Rechnung dafür kam in der 77. Minute. Die Unkonzentriertheit im Sturm übertrug sich immer mehr auch auf die Sundhäuser Abwehrreihen, die zumindest in der ersten Hälfte den Walldorferinnen kaum Möglichkeiten ließen. Der verdiente Ausgleich ermutigte die Walldorferinnen und sie spielten darauf angrifflustig weiter. Die Kräfte der TSV-Frauen waren zu der Zeit leider schon fast aufgebraucht, sodass sie der gegnerischen Offensive kaum noch etwas entgegen zu setzen hatten. Der Siegtreffer von Walldorf in der 88. Minute war bitter, aber nicht unverdient. Die Sundhäuser-Frauen hätten sich bereits zuvor durch eigene Treffer den Sieg sichern können.
Bericht: Madlen Kästner

16.09.2012: Erstes Heimspiel – erster Sieg
Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen siegreich im ersten Heimspiel der Saison
Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen erringt im ersten Heimspiel der Saison in der Landesklasse West einen klaren 3:0-Erfolg gegen den FSV 06 Kölleda, mit deutlicher Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche, die jedoch noch nicht über 90.Minuten anhielt.
Die Sundhäuserinnen ließen sich von den hohen Siegen der Gäste aus Kölleda in den vorherigen Spielen nicht beeindrucken, sondern agierten von Beginn an druckvoll, gut organisiert und diszipliniert. Bereits in der 3. Minute gelang es Anne Reschke die gegnerische Abwehr zu durchbrechen, nur ein Foul im Strafraum hinderte sie an frühzeitigen Torerfolg. Aus dem folgenden Strafstoß konnte Daniela Schwabe jedoch kein Kapital schlagen, der Schuss landete nur an der Latte und dann in den Armen der gegnerischen Torfrau. Die Sundhäuserinnen ließen sich auch dadurch nicht aus der Ruhe bringen und bleiben am Drücker.
So war es die zuvor beim Strafstoß noch erfolglose Daniela Schwabe selbst, die Sundhausen wenige Minuten später in Führung brachte (1:0, 5. Minute). Auch im Abschluss blieben sie spielführend, das neu formatierte Mittelfeld aus Daniela Schwabe und Christin Bley baute das Spiel weiter ruhig und sicher auf. Jedoch schien man sich nach der Anfangsoffensive auf der knappen Führung etwas auszuruhen, denn die Konzentration und Bemühungen ließen allmählich sichtbar nach. Das 2:0 in der 25. Minute von Anne Reschke führte dazu, dass die TSV-Frauen einen weiteren Gang runter schalteten. Individuelle Patzer brachte die gesamte Ordnung der Mannschaft ins Wanken, was wiederum das Spiel der Gäste aus Kölleda bestärkte. Konnte die Sundhäuser Abwehr bisher alle gegnerischen Angriffe problemlos frühzeitig klären, wurden sie nun immer öfter von der Gästeoffensive überlaufen. Deren Angriffspiel baute vor allem auf lange Bälle aus dem Mittelfeld in die Spitze und konnte jetzt nur noch mit Mühe und vor allem durch den Einsatz von Torfrau Sylvana Curth entschärft werden. So entging man bis zur Halbzeitpause nur knapp einem Anschluss- oder gar Ausgleichstreffer.
Entgegen der Erwartungen nach einer alles anderen als schmeichelhaften Ansage des Trainers zur Pause, kam die Mannschaft nach Wiederanpfiff noch schlechter ins Spiel. Durch mangelnde Konzentration kam kaum ein Ball im Mittelfeld mehr an und die Sundhäuserinnen ließen sich immer weiter in die eigene Hälfte drängen. Dort war man mit den gegnerischen Angriffen auf einmal vollkommen überfordert und es gelang lange Zeit nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Nach ca. 5 nicht enden wollenden Anfangsminuten folgte schließlich doch die Befreiung. Nun hieß es für die Sundhäuser Spielerinnen wieder einen klaren Kopf gewinnen, die fehlende Zuordnung wiederherstellen und das Spiel in Ruhe und sicher von hinten aufzubauen. Dies gelang glücklicherweise auch, das Spiel stabilisierte sich und die Gäste übernahmen erneut die Spielführung. Nachdem sie zuvor einige sehr gute Chancen vergeben hatte, brachte Juliane Klein nach einem sehenswerten Zuspiel von Michele Baumbach den Sundhäuserinnen in der 56. Minute schließlich die sichere 3:0-Führung.
Leider musste Daniela Schwabe ca. 20 Minuten vor Spielende verletzungsbedingt nach einem Zusammenstoß mit einer gegnerischen Spielerin den Platz verlassen. Das Torpolster war jedoch ausreichend, um den Sieg auch in Unterzahl, etwas mehr in die Defensive zurückgezogen, über die Runden zu bringen. Schlussendlich waren Mannschaft und Trainer zumindest mit dem Ergebnis und den 3 gewonnenen Punkten zufrieden. Eine Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche war sichtbar, auch wenn diese noch nicht über 90. Minuten reichte. Man kommenden Sonntag wird die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen mit dem SV 1921 Walldorf auf einen aus früheren Landesklassezeiten altbekannten Gegner treffen.

Curth – Schmidt (60. Minute Langer), Kästner, Baumbach – Drehmann - Julia Klein, Bley, Schwabe, Schleif (46. Minute Hartmann)- Juliane Klein, Reschke
Bericht: Madlen Kästner

09.09.2012: Dem Gegner und Platzverhältnissen angepasst – TSV Sundhausen gewinnt erstes Punktspiel der Landesklassesaison
Die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen erzielte am Sonntag (09.09.12) in ihrem ersten Pflichtspiel der Landesklasse West gegen den FSV Grün-Weiß Plaue einen klaren 10:0 Sieg. Anders als das Ergebnis vermuten lässt, waren Trainer und Mannschaft zum Ende der Partie jedoch alles andere als zufrieden, denn entgegen der Erwartungen konnte die Mannschaft nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen.
Es schien reine Kopfsache zu sein, weshalb sich die Sundhäuserinnen so anders präsentierten als im Pokalspiel gegen Meuselwitz. Das Zusammentreffen mit einem scheinbar schwächeren Gegner (Plaue hatte in der Vorwoche 17:0 gegen Kölleda verloren) bewirkte, wie schon allzu oft, dass sich die Frauen des TSV dem Spielniveau einfach anpassten und nicht das zeigten, was sie wirklich können, denn auch durch schlechte Platzverhältnisse und Hitze lässt die schwache Leistung der ersten Halbzeit nicht rechtfertigen.
Die Partie begann zunächst noch relativ ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden sich nur schwer ins Spiel und hatten mit den Unzulänglichkeiten des Platzes zu tun. Es fand wenig anschaulicher Fußball statt, mit ungenauen Zuspielen, Fehlpässen und mangelnden Zweikampfverhalten. Dennoch gelang es dem Sundhäuserinnen in der 15. Minute durch D. Schwabe den Führungstreffer zu erzielen. Es folgte ein weiterer Treffer von Lisa-Marie Andreae in der 36. Minute, die aber wegen einer letzten Verletzung darauf ausgewechselt wurde. Für sie ins Spiel kam Neuzugang Christin Bley, die sich sofort gut ins Spiel fand. Sie stellte nicht nur die zuvor fehlende Ruhe und Ordnung im Spielaufbau wieder her, sondern versorgte auch zusammen mit Julia Klein aus dem Mittelfeld ihre Stürmerin mit guten Zuspielen. Das Spielgeschehen verlagerte sich darauf immer mehr auf Sundhäuser Seite und wurde zunehmend besser. Dennoch hatte auch die Plauer Mannschaft, meist begünstigt durch Fehler der Sundhäuser Abwehr, einige wenige Torchancen, von denen ein Alleingang von Patricia Osburg durch Glück nur am Pfosten landete. Kurz vor Ende der ersten Hälfte waren es hingegen erneut die TSV-Frauen, die durch Theressa Keller auf 3:0 erhöhten.
Nach Wiederanpfiff ließen Kraft und Wille der Gastgeberinnen weiter nach und spätestens ab Mitte der zweiten Halbzeit schien sich die halbe Mannschaft des FSV Grün-Weiß Plaue komplett aufgegeben zu haben. Verärgert über die schlechte erste Halbzeit waren die Sundhäuserinnen mit dem Ergebnis hingegen noch nicht zufrieden. Sie nutzten die sich nun ergebenden Räume, die zu zahlreichen sehenswerten Spielkombinationen führten und erzielten allein in den letzten 20 Minuten für 5 weitere Treffer. Die aus der Abwehr in den Sturm zurückgekehrte Anne-Christin Reschke konnte 4 Tore (50., 68., 83. und 85. Minute) für sich verbuchen, darunter ein wunderbares Kopfballtor nach präziser Flanke von Daniela Schwabe. Die Schlussoffensive wusste auch Christin Bley für sich zu nutzten und erzielte ihr erstes Tor (77. Minute, 7:0) für den TSV Sundhausen, nach einen schönen Doppelpassspiel mit Daniela Schwabe, die selbst in der 71. Minuten ihren zweites Tor im Spiel machte. So stimmte am Ende der Partie zumindest das Ergebnis, auch wenn spielerisch einiges zu bemängeln war.
Trotz der vielen Tore hielt die zweite Halbzeit auch eine Schrecksekunde für den TSV Sundhausen bereit: Die Nummer 16 des FSV Grün-Weiß Plaue, Patricia Osburg konnte sich erneut über rechts durchsetzen und lief allein im vollen Tempo auf Torfrau Sylvana Curth zu. Unerschrocken, wie sie nun mal ist, hielt Curth dagegen, und verletzte sich dabei am Knie. Glücklicherweise stellte sich die Verletzung im Nachhinein als ungefährlich heraus, sodass ein Einsatz am kommenden Sonntag im Heimspiel (14.00 Uhr)gegen den FSV 06 Kölleda nicht gefährdet ist.

Aufstellung: Curth – Kästner, Baumbach, Reschke – Drehmann – Keller, Julia Klein, Schleif - Juliane Klein (46. Minute Hartmann), Andreae(36. Minute Bley)
Bericht: Madlen Kästner

02.09.2012: Hattrick von Juliane Klein – TSV Sundhausen erreicht nächste Runde des Thüringen-Pokals
Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen zieht nach einem klarem 3:0-Sieg gegen die Frauen des ZFC Meuselwitz am vergangen Sonntag (02.09.12) in die nächste Rundes des Thüringenpokals der Frauen ein. Als Gegner erwartet sie nun der FSV Uder, der sich 4:3 gegen den FSV 1886 Bad Langensalza durchsetzte.
Nach einer langen Sommerpause und kurzen Vorbereitungsphase war vor der Partie nicht genau klar, wie sich die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen in das erste Pflichtspiel finden würde. Doch die Spielerinnen wirkten von Beginn an konzentriert und entschlossen, als Sieger nach 90 Minuten vom Platz zu gehen. Bereits in der 3.Minute, noch ehe das Spiel richtig begonnen hatte, setzte sich Juliane Klein auf der linken Seite durch und erzielte das 1:0. Der frühe Führungstreffer gab der Mannschaft nötige Sicherheit, die Partie weiterhin mutig und selbstbewusst zu bestreiten.
Das Spiel verlief darauf zunächst ausgeglichen, wobei auch die Gäste dem Sundhäuser Tor einige Male gefährlich nahe kamen, jedoch ohne wirklich klare Chance. Die Mannschaft des TSV zog sich hingegen etwas mehr zurück und wartete auf Kontermöglichkeiten. Eine der wenigen sich ergebenden nutzte wiederum Juliane Klein, nach einem Pass von Daniela Schwabe und brachte sie ihrem Team noch vor der Pause die 2:0-Führung.
Nach der Halbzeit standen die Sundhäuserinnen weiterhin sicher und ließen dem Gegner kaum Chancen. Jedoch erspielten sie sich selbst auch nicht die Möglichkeit, eine frühzeitige Entscheidung der Partie herbei zu führen. Stattdessen ließ gegen Mitte der zweiten Hälfte die Konzentration und Ordnung merklich nach und der Anschlusstreffer der Gäste konnte nur mit Mühe verhindert werden. Ein drittes Tor musste her, um den Ausgang der Partie nicht doch noch einmal spannend zu machen. Schließlich war es wieder Juliane Klein, die ihrer Mannschaft die endgültige Gewissheit des Sieges brachte. In der 68. Minute behielt sie erneut allein vor dem Meuselwitzer Tor die Nerven und erzielte nach Vorarbeit von Lisa-Marie Andreae den 3:0 Endstand. Souverän, ohne weitere Chancen des Gegners, brachten die Sundhäuserinnen die letzten Minuten der Partie über die Runden.
Überrascht und zufrieden mit der Leistung zeigten sich nicht nur die Spielerinnen und das Publikum, sondern auch Trainer D. Röse. Der merkte jedoch an, dass sich die Mannschaft in den kommenden Pflichtspielen in einigen Bereichen noch steigern muss. Trotzdem blickt man nach dem gewonnenen Pokalspiel der in der nächsten Woche beginnenden Landesklasse-Saison etwas gelassener und gestärkt entgegen. Dort erwartet den TSV Sundhausen am ersten Spieltag in einem Auswärtsspiel mit dem FSV Grün-Weiß Plaue ein neuer, bisher ungekannter Gegner.

Aufstellung: Curth – Langer, Kästner, Reschke – S. Drehmann – Keller (70. Minute St. Drehmann), Julia Klein, Schleif - Juliane Klein, Andreae
Bericht: Madlen Kästner

Fußball Männer Saison 2011/2012

26. Spieltag: TSV Sundhausen - VfB Wangenheim 04
Im letzten Spiel der Saison 2011/12 war VfB Wangenheim zu Gast beim TSV Sundhausen. Sundhausen hatte ein bisschen Wiedergutmachung zu leisten nach einer schwachen Vorstellung gegen Catterfeld am vorherigen Wochenende.
Auf dem Spielfeld war davon zunächst wenig zu sehen. In der Anfangsphase wollte es im Zusammenspiel so richtig nicht klappen und viel Bewegung gab es im Sundhäuser Spiel auch nicht. Erst nach einer Viertelstunde verzeichneten die Gastgeber ihren ersten Torschuss. Der Freistoß von Sebastian Hertel ging allerdings völlig harmlos und deutlich über das Tor der Gäste. Doch auch von Wangenheim war nicht mehr zu sehen. Beide Seiten versuchten ihr Glück mit langen Bällen, die jedoch nur selten beim Mitspieler landeten. Doch in der 32. Spielminute fiel wie aus dem Nichts das 1:0 für Sundhausen. Eine Flanke von Kapitän Michael Stein fand Martin Rommeis, der den Ball mit dem Rücken zum Tor per Brust stoppte und aus der Drehung abzog. Die Kugel fiel ins lange Eck, obwohl der Torhüter noch dran war. Nur wenige Minuten später passte Christian Langer von der Grundlinie aus flach vors Wangenheimer Tor, wo wieder Rommeis lauerte und direkt aus 5 Metern Entfernung in die kurze Ecke zum 2:0 einlochte. Das Spiel wurde gegen Ende der ersten Halbzeit für einige Minuten unterbrochen, als sich der Torwart der Gäste am Knie verletzte und ausgewechselt werden musste. Bis zum Pausenpfiff passierte nicht mehr viel. Trotz einer eher durchwachsenen Leistung führten die Sundhäuser nach einer Halbzeit mit 2 Toren.
In der zweiten Hälfte kam ein wenig mehr Bewegung in das Spiel. In der 54. Minute erhöhte Dennis Stier mit dem Kopf auf 3:0. Der Mittelfeldspieler stand nach einem Eckball von Hertel völlig alleingelassen am langen Pfosten und musste nicht einmal springen, um die Chance zu verwerten. Nach gut einer Stunde Spielzeit verkürzte Wangenheim auf 3:1 nach einem Einwurf von der rechten Seite. Der Ball sprang in den Strafraum, den Sundhäuser Verteidigern misslang der Klärungsversuch und Torhüter Matthias Kachel musste sich aus 5 Metern Entfernung geschlagen geben. Wenig später gelang den Gästen fast noch der Anschlusstreffer. Die Abwehr der Heimmannschaft agierte in dieser Phase ein wenig nachlässig. Die letzte Großchance hatte Hertel eine Viertelstunde vor Spielende, als er freien Weg zum Tor hatte und ein wenig überhastet vom 16er aus auf den Torhüter schoss. Es blieb beim 3:1 und der TSV sorgte somit für die passende Stimmung für die anschließende Saisonabschlussfeier. Schiedsrichter Roland Scholz leitete die Partie nahezu einwandfrei und brauchte keinen Spieler zu verwarnen.

Das war die Saison 2011/12. Mit 72 erzielten Toren (es trafen beinahe alle Spieler mehrfach) hat der TSV Sundhausen den zweitbesten Angriff der 1. Kreisklasse gestellt und mit nur 32 Gegentreffern die stärkste Defensive. So steigen die Sundhäuser in die Kreisliga auf und freuen sich mit ihrer jungen Truppe auf die kommenden Herausforderungen.
Bericht: André Lorenz

25. Spieltag: TSV Sundhausen - SG Grün-Weiß Catterfeld
Alle Entscheidungen der Saison waren am vorletzten Spieltag bereits gefallen. Sowohl für Sundhausen, als auch für Catterfeld ging es also um nichts mehr. Trotzdem wollten beide Teams natürlich gewinnen, wobei der Aufsteiger als klarer Favorit galt.
Die Gastgeber begannen auch dementsprechend und kontrollierten das Spiel vom Anpfiff weg. Wenn auch nicht drückend überlegen, so erspielten sich die Sundhäuser doch einige gute Chancen. In der 5. Spielminute war es Philipp Lessel, der nur knapp das Tor verfehlte. Nach einer viertel Stunde hatte Christian Langer das Tor auf dem Fuß, als ein langer Ball in den Strafraum sprang, Torhüter und Verteidiger ins Leere liefen und der Sundhäuser Stürmer die Kugel Zentimeter am linken Pfosten vorbeischob. Viele Möglichkeiten der Heimmannschaft wurden schon vor dem Abschluss vergeben durch unsaubere Pässe und Ballverluste im Dribbling. Nach 30 Minuten gab es nochmals eine riesige Chance für Martin Rommeis. Eine gute Flanke von Lessel über rechts kam auf den langen Pfosten, von wo Rommeis gegen den Lauf des Torhüters, doch auch leider am Tor vorbei köpfte. Die Nachlässigkeiten vorm gegnerischen Tor wurden in der 35. Spielminute bestraft. Die bis dahin unauffälligen Catterfelder konterten gegen zu langsam zurückrückende Sundhäuser durch die Mitte. Der Ballführende passte vor dem Strafraum auf rechts, der Mitspieler hatte freie Bahn zum Tor und verwandelte ins lange Eck zum 0:1. Die geschockten Gastgeber erholten sich bis zur Pause nicht mehr von dem Gegentreffer. Im Gegenteil, von da an waren nur noch die Gäste am Drücker.
In der zweiten Hälfte war dem Spiel nicht mehr allzu viel Sehenswertes abzugewinnen. Die Partie verlief, an den Spielanteilen gemessen, nun eher ausgeglichener. Doch beiden Mannschaften gelang nicht viel nach Vorne. Gute Chancen für Sundhausen hatten noch Lessel, Hause und Langer, doch an diesem Tag hätte der TSV wohl noch 2 Stunden spielen können, ohne das Tor zu treffen. Es blieb beim 0:1 und Sundhausen verlor zum zweiten Mal in dieser Saison auf heimischen Rasen. Vielleicht dem fehlenden Einsatz geschuldet, blieb die Partie sehr fair, sodass Schiedsrichter Michael Fischer ohne den Einsatz von Karten auskam.
Bericht: André Lorenz

24. Spieltag: TSV Sundhausen - TSV Großfahner
Der TSV Sundhausen war vor dem Spiel nur noch einen Sieg vom praktisch sicheren Aufstieg entfernt. Das 0:0 Hinspiel gegen Großfahner hatten die Sundhäuser als eines der Schwersten der Hinrunde in Erinnerung. Noch vor dem Anstoß sickerte die Nachricht durch, dass der Tabellendritte Emleben bei Westring unterlag. Damit war klar, dass nur noch eine rechnerische Chance auf den zweiten Aufstiegsplatz für Emleben bestand und Sundhausen mit nur einem Punkt auch diese zerschlagen konnte.
Auf dem Platz, fern ab der Rechnerei machte Großfahner den Hausherren das Leben schwer und kontrollierte in der Anfangsphase das Spielgeschehen. Die Gastgeber kamen erst nach mehr als einer viertel Stunde so richtig ins Spiel, hatten dann aber sofort gute Tormöglichkeiten. Christopher Kirsch traf durch einen sehenswerten Schuss aus ca. 25m Distanz das Lattenkreuz und Christian Langer verfehlte das Tor im Nachschuss. Nur wenig später traf Langer dann ins Tor, indem er den Ball mit dem Kopf aus kurzer Entfernung am Torhüter vorbeispitzelte. Schiedsrichter Steffen Elliger entschied jedoch auf Stürmerfoul, obwohl der Angreifer lange vor dem Tormann am Ball war. Die Sundhäuser ließen sich davon nicht verunsichern und nach einer halben Stunde erzielte Kirsch das inzwischen verdiente 1:0 nach einer perfekten Flanke von Philipp Lessel über rechts. Der Stürmer konnte den Ball in Ruhe runter nehmen, einen Verteidiger aussteigen lassen und in die kurze Ecke vollstrecken. An dem Zwischenergebnis änderte sich bis zur Pause nichts mehr.
Die Gäste forcierten nach der Pause ihre Offensivbemühungen, doch Sundhausen stand hinten sicher und ließ sich das Spiel nicht aus der Hand nehmen. Auch die besseren Chancen hatten weiterhin die Gastgeber. Ein Einwurf von Lessel auf der rechten Seite landete bei Martin Rommeis, der sofort in den Strafraum eindrang und durch einen Kunstschuss mit links den Ball in den langen Winkel zum 2:0 zirkelte. Großfahner reagierte und machte nun komplett hinten auf, um noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die Sundhäuser Defensive stand sicher und ließ nur wenige Chancen zu. Auf der anderen Seite spielten die Gäste hinten Mann gegen Mann, was zahlreiche Konterchancen zuließ. Die Verteidiger ließen die gegnerischen Angreifer aber meist ins Abseits laufen. Kirsch und Sebastian Hertel vergaben noch 2 sehr gute Möglichkeiten, bevor Dennis Stier 10 Minuten vor Spielende die Entscheidung brachte. Langer gab dem Mittelfeldspieler den langen Pass in die Spitze. Stier setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch, legte den Ball am Torhüter vorbei und traf schließlich ins leere Tor zum 3:0 Endstand.
Mit dem Schlusspfiff war das große Saisonziel erreicht. Der TSV Sundhausen ist zweiter Aufsteiger in der 1. Kreisklasse der Saison 2011/12. Im Spiel gegen Großfahner zeigten noch mal alle Spieler, was sie können und das sie im nächsten Jahr in der Kreisliga spielen wollen. Die Mannschaft bedankte sich nach dem Spielende bei ihren Anhängern für die Unterstützung. Im Anschluss wurde der Aufstieg noch gebührend gefeiert, inklusive Dorfrundgang. Die letzten beiden Spiele finden auch noch zuhause statt und können ohne jeden Druck bestritten werden.
Bericht: André Lorenz

23. Spieltag: TSV Sundhausen - SV Schwabhausen
4 Spieltage vor Saisonende brauchte Sundhausen nur noch 2 Siege zum praktisch sicheren Aufstieg. Der TSV darf alle verbleibenden Partien auf heimischen Rasen austragen, so auch das Spiel gegen Schwabhausen.
Die Hausherren hatten zunächst leichte Schwierigkeiten in die Gänge zu kommen und traten etwas unsortiert auf, was den Gästen die ersten Chancen ermöglichte. Doch die Sundhäuser fanden dann doch recht schnell in ihr Spiel und setzten Schwabhausen unter Druck. Nach 10 Minuten war es Innenverteidiger Gordan Wahl, der sich nach Vorne einschaltete und nach Torschuss von innerhalb des Strafraums ein Handspiel provozierte. Schiedsrichter Sebastian Kühm entschied korrekt auf Elfmeter. Kapitän Michael Stein verwandelte flach in die linke Ecke zum 1:0. Nur 5 Minuten darauf kam es zu einem Aufschrei der Empörung in den Reihen der Gastgeber, als der Referee Strafstoß für den Gegner gab nach sauberer Grätsche von Wahl im eigenen 16er. Doch Torhüter Matthias Kachel konnte das Duell für sich entscheiden und bewahrte seiner Mannschaft die Führung. Sundhausen kontrollierte das Spiel und erarbeitete sich weitere gute Torchancen. Doch waren es die Gäste, die trotz verschossenem Elfmeter noch einmal zurückkamen. Nach einem Eckball entwischte ein Schwabhäuser Angreifer seinem Bewacher und traf direkt in die lange Ecke. Der TSV ließ daraufhin jedoch nicht die Köpfe hängen und erzielte sofort nach dem Anstoß den erneuten Führungstreffer. Christian Langer über rechts passte flach nach Innen auf Stürmerkollege Christopher Kirsch, der sich durch eine Drehung frei spielte und in die linke Torecke zum 2:1 traf. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieb Sundhausen spielbestimmend, ließ jedoch zu viele Chancen aus und so blieb es bei der knappen Führung.
Direkt nach der Pause zündeten die Gastgeber dann für 10 Minuten den Turbo und spielten ihren Gegner regelrecht an die Wand. In der 48. Minute, nach Freistoß von Hertel, traf Stein zum 3:1 mit dem Kopf. In Minute 51 setzte Langer über rechts nach flachem Pass in die Mitte Philipp Lessel gut in Szene, der noch annehmen konnte und problemlos einlochte. Wieder nur wenige Minuten darauf wurde Sebastian Hertel nach einem Tanz durch die gegnerischen Reihen unfair im Strafraum zu Fall gebracht und wieder gab es Elfmeter. Dennis Stier nahm die Verantwortung auf sich und traf flach in die Mitte zum 5:1, wobei der Torhüter noch berührte. Und weiter ging die wilde Jagd nach Toren, doch zuhauf wurden die Möglichkeiten ausgelassen. Langer und Kirsch trafen nur die Latte, Hertel lediglich den Pfosten und auch Stier und Sebastian Herr scheiterten knapp im Abschluss. Der Drang nach Vorne ließ in der eigenen Hälfte dann doch einige Lücken entstehen. In der 83. und 90. Minute konterten die Gäste die nicht zurückrückenden Gegner in 1:1-Situationen aus und erzielten noch 2 Tore zum 5:3 Endstand. Da ging bei manch Einem der Drang zum Tore-Schießen über die Mannschaftsdienlichkeit ein wenig hinaus, sehr zum Leidwesen der Sundhäuser Defensive.
Am Ende gewannen die Gastgeber hochverdient, und machten einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg. Davon war jedoch in der Mannschaftsstimmung sowohl im Spiel, als auch danach nichts zu spüren. Gegenseitige Vorwürfe und lautstarke Diskussionen über den Spielverlauf trübten den Erfolg stark ein. Zwischen den beiden Mannschaften war der Umgang sehr fair zu bewerten und Schiedsrichter Kühm ließ bis auf einige wenige strittige Situationen nicht viel Raum für Diskussionen.
Bericht: André Lorenz

22. Spieltag: SG Concordia Gräfenhain - TSV 1869 Sundhausen
Am Pfingstmontag fand das Nachholspiel aus der vergangenen Woche zwischen Tabellenführer Gräfenhain und dem zweitplatzierten Sundhausen statt. Die Gastgeber waren in der Rückrunde bisher ungeschlagen und auch die Sundhäuser hatten nach 4 souveränen Siegen in Folge einen Lauf. Von einem klaren Favoriten konnte vor der Partie also keine Rede sein.
Concordia begann druckvoll und hatte zunächst mehr Spielanteile, konnte dies jedoch nicht für sich nutzen. Die Gäste spielten eher abwartend und wurden nach ungefähr einer viertel Stunde mit dem Führungstor belohnt. Den hohen Ball von der linken Seite in den Strafraum konnte Christopher Kirsch schnell unter Kontrolle bringen. Der Stürmer ließ noch 2 draufstürzende Gegenspieler aussteigen und knallte die Kugel von 10 Metern knapp unter die Latte. Sundhausen machte daraufhin zu wenig und ließ die Gastgeber wieder kommen. Nach etwa einer halben Stunde Spielzeit brachte Gräfenhain die gegnerische Hintermannschaft mit einem Einwurf durcheinander. Gleich mehrere Klärungsversuche scheiterten und am Ende lag der Ball im Tor. Es blieb bis zur Halbzeit beim 1:1.
Zu Beginn der zweiten 45 Minuten zeigten die Gäste mehr Initiative und drängten nun auf die erneute Führung. Doch teils hochkarätige Chancen wurden vertan. Ausgerechnet in dieser starken Phase der Sundhäuser erzielte Concordia den Treffer zum 2:1. Innenverteidiger Gordan Wahl trat neben den Ball bei einem Klärungsversuch und jede Rettung kam zu spät. Der gegnerische Angreifer traf frei vor dem Tor sicher in die lange Ecke. Der TSV, nun dem Rückstand hinterher laufend, ließ wieder den Gegner das Spiel machen und begnügte sich mit langen Bällen nach vorne. Trotzdem kamen weitere Chancen zustande, doch wurde keine dieser Möglichkeiten genutzt. Auch Gräfenhain hätte das Spiel frühzeitig entscheiden können, doch es blieb beim 2:1.
Damit ist für Concordia Gräfenhain nun auch rechnerisch der Aufstieg in Sack und Tüten. Der Sieg gegen Sundhausen war auch nicht unverdient. Chancen gab es auf beiden Seiten genug, doch die Gastgeber waren die bessere Mannschaft und vor dem Tor konsequenter. Für den TSV ist der Verlust der 3 Punkte sicherlich zu verkraften, da noch 6 Punkte Vorsprung auf Platz 3 verbleiben. Sehr viel schlimmer ist das Untereinander auf dem Platz zu bewerten, wenn mal etwas nicht so läuft, wie geplant.
Bericht: André Lorenz

21. Spieltag: TSV Sundhausen - SV Westring Gotha II
Der TSV Sundhausen konnte nach 3 Siegen in Folge mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen Westring gehen.
Mit den letzten Erfolgen im Rücken lieferte der Gastgeber seinen Zuschauern auch einen furiosen Auftakt. Bereits nach weniger als 5 Minuten Spielzeit erzielte Kapitän Michael Stein den Führungstreffer für seine Mannschaft. Stürmer Christian Langer legte zurück, Stein über rechts zog von großer Distanz einfach mal ab und der Ball landete links im Winkel des gegnerischen Tores. Nur 5 Minuten darauf flankte der sich nach vorne einschaltende Verteidiger Christopher Röse nach links auf den langen Pfosten, wo Angreifer Christopher Kirsch die Kugel sauber annehmen konnte und in die kurze Ecke verwandelte. Wieder nur wenige Minuten darauf flankte Stein von Rechts auf Sebastian Hertel, der nach Brustannahme am 16er sofort per Dropkick abzog und zum dritten Mal für Sundhausen traf nach nur 12 Minuten. Das war der bis dahin dritte Torschuss der Sundhäuser und auch der dritte Treffer. 100%-ige Effizienz vor dem Tor brachte die frühe 3:0 Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ereignete sich nicht allzu viel. Stein klärte bei Westrings bester Chance kurz vor der Torlinie, aber sonst blieben die Gäste harmlos.
In der zweiten Hälfte blieb der TSV weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Großes Glück hatten sie in der 50. Minute nach einem Schuss vor den Innenpfosten, der vor den Füßen eines gegnerischen Angreifers landete. Innenverteidiger Gordan Wahl wirft sich noch zwischen den abziehenden Gothaer und das eigene Tor und verhindert damit den Gegentreffer. Nach etwa einer Stunde Spielzeit bauten die Sundhäuser ihre Führung noch weiter aus. Kapitän Stein verwandelte einen Freistoß von um die 20 Meter Entfernung per Aufsetzer in die Torwartecke zum 4:0. Kurz darauf vergab Christopher Kirsch eine gute Möglichkeit nach einer Flanke von Hertel von der Grundlinie. Doch nur eine Minute später machte es der Stürmer besser. Langer bringt über links den Ball zu Kirsche und dieser dribbelte im Strafraum noch in die Mitte und verwandelt zum 5:0. Der Stürmer hatte aber immer noch nicht genug. Wieder Langer, diesmal aus dem Mittelfeld, brachte den tödlichen Pass in die Spitze auf seinen Stürmerpartner und der, allein vorm Torhüter verlud diesen mit einem Schuss in die lange Ecke. Christopher Kirsch machte mit seinem Dreierpack den Auftritt der Gastgeber in der 75. Minute perfekt. Westring blieb noch eine Großchance, doch wieder rettete ein Sundhäuser auf der Linie, nachdem Torhüter Matthias Kachel geschlagen war. Diesmal war Sebastian Hause zur Stelle und rettete den zu-Null-Sieg für Sundhausen. Doch einen Wermutstropfen gab es dennoch für den Gasgeber. Der kurz zuvor eingewechselte Dennis Stier sah nach einem Foulspiel die gelbe Karte und kommentierte die Entscheidung des Schiedsrichters mit Applaus. Der Referee ahndete diese unsportliche Geste mit der gelb-roten Karte. Das war 10 Minuten vor Spielende bei einer 6:0 Führung sicher nicht mehr nötig.
Mit diesem Kantersieg bestätigte der TSV Sundhausen die starken Leistungen aus den vergangenen Partien und scheint nun unaufhaltsam auf die Kreisliga zuzusteuern.
Bericht: André Lorenz

20. Spieltag: FSV Eintracht Wechmar - TSV 1869 Sundhausen
Mit 2 Siegen im Rücken schien der TSV Sundhausen zu alter Form zurückgefunden zu haben. Auf der anderen Seite war Eintracht Wechmar die bisher zweitstärkste Rückrundenmannschaft, die sich 13 von 15 möglichen Punkten sicherte. Die Voraussetzungen versprachen ein Duell mit 2 Mannschaften auf Augenhöhe.
Die Gastgeber überraschten ihren Gegner mit aggressivem Pressing vom Anpfiff weg. In den ersten 5 Spielminuten mussten sich die Sundhäuser erst einmal dem gegnerischen Ansturm erwehren und kamen kaum aus der eigenen Hälfte. Doch das Spiel kippte bereits nach dieser ersten Druckphase der Wechmarer und die Gäste rissen die Spielkontrolle an sich. Sundhausen war von nun an am Drücker und belohnte sich in der 15. Minute mit dem 0:1 Führungstreffer. Christopher Kirsch nutzte seine Möglichkeit links am Strafraum mit einem Schuss auf die kurze Ecke. Die Sundhäuser spielten von da an weiter befreit auf und erarbeiteten sich weitere Chancen. Sebastian Hertel vergab eine mehr als 100%-ige Torchance, nachdem Christopher Kirsch vor dem Tor quer legte und der Mittelfeldspieler aus wenigen Metern Entfernung dem gegnerischen Torhüter mit dem Außenriss in die Arme schoss. Die Nachlässigkeiten im Angriff wurden 5 Minuten vor der Pause schwer bestraft. Nach einem diskussionswürdigem Freistoß von der 16er-Grenze (Foulspiel von Gordan Wahl in einem normalen Kopfballduell gepfiffen), erzielte der Eintracht-Schütze den Ausgleich mit einen flachen Schuss in die Torwartecke. So gingen die beiden Teams mit einem 1:1 in die Pause und für die zweite Hälfte blieb alles offen.
Die Gäste ließen sich aber auch nach dem Gegentreffer nicht aus der Fassung bringen und zogen in Halbzeit 2 ihr Spiel weiter so auf, wie bisher. Ohne dem Gegner die Möglichkeit zum Führungstreffer zu ermöglichen bearbeitete der TSV seinen Gegner und erhielt dafür weitere Chancen, um erneut in Führung zu gehen. In der 55. Spielminute gelang schließlich Sebastian Herr der Treffer zum 1:2 nach einem Freistoß von Dennis Stier. Die Hereingabe auf den kurzen Pfosten nutzte der Abwehrspieler mit seinem starken linken Fuß direkt aus der Luft in den kurzen Winkel des gegnerischen Tores. Auch nach dem Führungstreffer war nur Sundhausen am Drücker und wollte nun alles klar machen. In einer weiteren Situation leistete Christian Langer perfekte Vorarbeit über die linke Seite und spielte Stürmerpartner Christopher Kirsch in den Fuß, der aus bester Position links vorbei schoss. Doch der Selbe machte nur kurz darauf in der 65. Minute alles besser. Wieder über die linke Seite, diesmal nach einem Einwurf von Michael Stein in den Strafraum, nahm Kirsch sauber mit links an und schoss den Ball mit Rechts noch aus der Luft ins Tor zum 1:3. Das war der erste Doppelpack des Stürmers in der laufenden Saison. Die Gäste ruhten sich dann die letzten 20 Minuten vielleicht ein wenig zu sehr auf ihrer Führung aus und ließen den Gegner doch noch einmal kommen. Doch der Gastgeber Wechmar war an diesem Tage einfach zu harmlos und die Sundhäuser Defensive stand zu sicher, als das noch etwas anbrennen konnte. Gefährlicher waren auch da noch die Konter des TSV, doch es bleib beim 1:3.
Der TSV Sundhausen siegte zum dritten Mal in Folge und scheint nun endgültig voll auf Aufstiegskurs zu sein. Allein die Chancenverwertung blieb beim Sieg gegen Wechmar kritikwürdig, ansonsten war dieser Auswärtssieg hoch verdient und lässt die Spieler nun mit breiter Brust in die kommenden Partien gehen.
Bericht: André Lorenz

19. Spieltag: Frisch-Auf Emleben - TSV 1869 Sundhausen
Im Nachholspiel am Dienstag den 1. Mai hatte der TSV Sundhausen die Chance, mit einem Sieg gegen Emleben, einen großen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen. Auf der anderen Seite hatte Frisch-Auf die Möglichkeit, durch den Gewinn von 3 Punkten, wieder voll in den Aufstiegskampf einzugreifen. Beide Mannschaften hatten durch die Sonntagsspiele nur einen Tag Pause. Diese Voraussetzungen versprachen anstrengende 90 Minuten für beide Teams.
Die Sundhäuser erwischten den besseren Start. Schon nach 5 Minuten erzielte Martin Rommeis das 0:1, nachdem er ohne Gegenwehr über die linke Seite bis auf 20m vors gegnerische Tor laufen konnte und von dort aus mit einem platzierten Schuss in die rechte Ecke das Führungstor erzielte. Nur wenige Minuten später bauten die Emleber die Führung der Gäste aus, indem sie sich einen Freistoß von Michael Stein ohne Bedrängnis ins eigene Tor köpften. Nach dem 0:2 hatten die Gastgeber noch 2 gute Möglichkeiten, ein Tor zu erzielen, aber auch Sundhausen setzte ein paar gute Konter. Doch die 2-Tore-Führung blieb bis zur Halbzeit erhalten.
In den zweiten 45 Minuten machte sich Frisch-Auf dann das Leben unnötig schwer. Zunächst ließ sich ein Gelb-vorbelasteter Spieler ohne Fremdeinwirkung, vor den Augen von Schiedsrichter Rene Trott im gegnerischen Strafraum fallen. Der Referee ahndete die Schwalbe mit Gelb-Rot und die Gastgeber waren unter den Kräfte zehrenden Bedingungen auf einmal in Unterzahl. Die Partie wurde nun vor allem von Seiten der Emleber sehr viel ruppiger geführt und so handelten sie sich weitere gelbe Karten ein. Da sich einige Spieler zunehmend ungerecht behandelt fühlten und jetzt jeden Pfiff des Schiris kommentierten, dauerte es nicht lange und der zweite Emleber sah Gelb-Rot. Nach ca. einer Stunde Spielzeit waren es nur noch 9. Den Freistoß nach dem Platzverweis führte Sebastian Hertel aus und traf von ca. 25 Metern in den Winkel. Das 0:3 war unter den Umständen so etwas wie die Vorentscheidung. Die Sundhäuser ließen sich davon jedoch nicht locken, hielten ihre Abwehr aufrecht und setzten dafür die Konter. Davon gab es jedoch nun jede Menge, doch wurden allesamt vor dem gegnerischen Tor teils kläglich vergeben. Sehenswert war noch ein Lattentreffer von Dennis Stier aus über 30 Metern Entfernung. Es blieb beim 0:3 für Sundhausen, auch sehr zur Freude der vielen mitgereisten Zuschauern.
Durch disziplinierte Spielweise sicherte sich der TSV innerhalb von 2 Tagen 6 verdiente Punkte und schaffte sich in der Tabelle ein gutes Stück Luft nach hinten. Das sah schon eher nach dem erfolgreichen Fußball aus der Hinrunde aus.
Bericht: André Lorenz

18. Spieltag: TSV Sundhausen - SG Leina
Im Spiel gegen Leina waren, wie gewohnt bei diesem Duell, zahlreiche Zuschauer zugegen. Nach der Niederlage im Hinspiel wollten die Sundhäuser den Heimvorteil nutzen und 3 Punkte einfahren.
Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen standen die Gastgeber an diesem Sonntag wieder recht ordentlich und zogen mal wieder selbst ihr Spiel auf. So verlagerte sich das Spiel eher in Richtung des Tores der Gäste, doch blieben zunächst die ganz großen Chancen für Sundhausen aus. Der Spielaufbau aus der eigenen Hälfte klappte beim TSV so gut wie lange nicht mehr, doch dann brachte Mittelfeldspieler Sebastian Hause mit einem Querpass in der eigenen Abwehr den Gegner in Ballbesitz mit freiem Weg zum Tor. Der Leinaer Angreifer ließ sich das Geschenk nicht nehmen und erzielte die 0:1 Führung nach einer viertel Stunde Spielzeit. Auch wenn die Sundhäuser aus dem Spiel heraus nicht allzu viele Chancen erarbeiteten, so waren sie doch nach Standards immer gefährlich. Nach knapp 25 Minuten erreichte ein Freistoß in den gegnerischen Strafraum den Kopf von Christian Langer. Der Stürmer nutzte die Möglichkeit zum Ausgleich. Nur wenige Minuten darauf folgte ein weiterer riesen Bock in der Abwehr der Sundhäuser. Verteidiger André Lorenz wollte zurück zum Torhüter spielen, traf den Ball nicht richtig und spielte wieder in den Lauf eines Leinaer Stürmers. Frei vor dem Tor versuchte der Angreifer Torhüter Matthias Kachel zu überlupfen und spielte dabei direkt in seine Arme - großes Glück für den Gastgeber. Das 1:1 hielt bis zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel baute Sundhausen weiter Druck auf, aber weiterhin fehlte der finale Pass zur 100%-igen Torchance. Doch wieder sollte eine Standardsituation das Engagement auf dem Platz belohnen. Nach einem Eckball und gescheitertem Klärungsversuch knallte Sebastian Herr die Kugel ungefähr vom Elfer unter die Latte und brachte seine Mannschaft in Führung. Bei einem Freistoß von der rechten Seite, nicht weit vom 16er krallte sich Sebastian Hause den Ball. Das ist genau seine Position und wieder traf der Linksschütze ins Tor, wie schon vor 2 Wochen gegen Molchleben, nur diesmal ins lange Eck. Auch dem 4:1 ging ein Freistoß voraus. Kapitän Michael Stein führte kurz auf Christian Langer aus, der den Ball vor das gegnerische Tor flankt. Diesmal ist es ein Leinaer, der mit einem Eigentor den Treffer markierte. Danach waren noch ca. 10 Minuten zu spielen, aber bei den Gastgebern brannte diesmal gegen Ende nichts an und so konnten sie letztendlich verdiente 3 Punkte auf ihrem Konto verbuchen.
Schiedsrichter Martin Falk hatte die insgesamt sehr faire Partie gut unter Kontrolle und musste kaum Diskussionen über sich ergehen lassen. Der TSV Sundhausen spielte bis auf die 2 individuellen Fehler sehr diszipliniert und hält durch den Sieg weiterhin den so wichtigen zweiten Tabellenplatz. Im Nachholspiel am Dienstag gegen Emleben könnte der Aufstiegskandidat durch einen Sieg den Vorsprung in der Tabelle auf 8 Punkte erhöhen, doch sind dafür 90 Minuten konzentriertes Spielen nötig, ohne die Patzer vom Wochenende.
Bericht: André Lorenz
17. Spieltag: SV Eintracht Ernstroda - TSV 1869 Sundhausen
Die Voraussetzungen für diese Partie waren für die Sundhäuser ähnlich wie in Ballstädt. Auf der einen Seite reisten sie (von der Tabellenstellung aus gesehen) als Favorit an, hatten jedoch die letzten Jahre nie auf des Gegners Platz gewonnen.
Das Spiel begann eher ausgeglichen mit einigen guten Spielzügen, jedoch auch Ballverlusten im Mittelfeld auf beiden Seiten. In Führung gingen die Gastgeber nach einer Ecke. Der Ernstrodaer Kapitän köpft den Sundhäuser André Lorenz, der nicht hoch genug gesprungen war, vor den Hinterkopf und der Ball landete im Netz. Die Gäste ließen aber nicht lange mit einer Antwort auf sich warten. Nach einem langen Ball in den gegnerischen Strafraum, lenkte der Torhüter, durch den eigenen Mann gestört, den Ball auf den Kopf von Martin Rommeis, der zum 1:1 ausglich. Sundhausen konnte sogar noch nachlegen. Nach einsetzenden Regen wurde ein Distanzschuss mit Aufsetzer von Kapitän Michael Stein gefährlich und der Ernstrodaer Schlussmann ließ den Ball nur prallen. Christopher Kirsch stand günstig und konnte mit links zur 1:2 Führung abstauben. Doch Ernstroda ließ sich trotz verspielter Führung nicht hängen und glich wiederum aus. Die Möglichkeit dazu entstand nach einem Sundhäuser Ballverlust im Mittelfeld und einem darauf folgenden langen Ball wieder auf Kapitän Kein. Verteidiger Lorenz stand wieder zu weit weg und der Angreifer fackelte nicht lange und zog von mehr als 20m sofort ab, Torhüter Matthias Kachel chancenlos. Kurz vor der Pause gelang den Gästen trotzdem wieder die Führung nach einem Freistoß. Der lange Ball in den gegnerischen Strafraum offenbarte wieder große Unsicherheit beim Torwart, der gestört durch Rommeis mit nur einer Hand versuchte den Ball festzuhalten. Der mit rein gelaufene Sundhäuser Lorenz köpfte den Ball praktisch aus der Hand des Schlussmanns ins Tor hinein. So lautete der Pausenstand 2:3, der jedoch aufgrund der Chancenverteilung für den TSV sehr glücklich war.
In der zweiten Hälfte beschränkten sich die Gäste trotz einer nur 1-Tor-Führung auf Ergebnisverwaltung. Ernstroda bekam nun so richtig neuen Mut und drückte mit aller Macht aufs gegnerische Tor. Doch lange Zeit hielt das Glück für Sundhausen und so konnten sie nach Konter sogar noch auf 2:4 durch Sebastian Hause erhöhen. Der eher leichte Ball von der Strafraumgrenze auf den kurzen Pfosten rutschte dem Tormann unterm Körper durch und brachte die vermeintliche Entscheidung. Doch falsch gedacht, denn die Gastgeber gaben weiter Gas und wurden 8 Minuten vor Schluss mit einem Elfmeter nach Eckball belohnt. Der Schütze verwandelte sicher in die rechte Ecke. Für den TSV sollte es noch schlimmer kommen. Nach einem weiteren leichtsinnigen Ballverlust im linken Mittelfeld ging es bei Ernstroda ganz schnell. Über 2 Stationen gelangte der Ball auf ihre rechte Seite, wo der Angreifer auf ein Mal freie Bahn hatte. Ein Missverständnis zwischen Stein und Lorenz sorgte dafür, dass kein Verteidiger rausrückte und der Ernstrodaer ohne Hindernis in den Strafraum eindringen konnte. Ein Schuss in die lange Ecke besiegelte das 4:4 Unentschieden. Schiedsrichter Peter Stellmacher ließ noch 3 Minuten nachspielen, aber es bleib beim Remis.
Sundhausen kann nach der zweiten Halbzeit trotz 2:4 Führung über das Endergebnis höchst dankbar sein. Ernstroda lud die Gäste praktisch ein zum Gewinn von 3 Punkten, doch die schlugen das Geschenk einfach aus und können wieder einmal von Glück reden, dass der engste Verfolger auch patzte.
Bericht: André Lorenz

16. Spieltag: TSV Sundhausen - TSV 90 Molschleben
Nach der mageren Ausbeute von nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen, sollte für Sundhausen am Sonntag gegen den Tabellenletzten aus Molchleben unbedingt ein Sieg her.
Die Spieler des Gastgebers standen also unter Zugzwang und das merkte man ihnen in der 1.Halbzeit auch deutlich an. Alle Akteure wirkten sichtlich nervös, sodass selbst bei ballsicheren Spielern viele technische Fehler und Fehlabspiele auftraten. So kam es, dass die Gäste entgegen aller Erwartungen als die spielerisch bessere Mannschaft agierte und sich auch einige gute Tormöglichkeiten erspielte. Allerdings konnten sie ihre Chancen nicht in einen Torerfolg umwandeln. Das machten sie Sundhäuser nach 2 Spielen ohne Tor diesmal besser. Die ganze Partie und insbesondere das 1:0 erinnerten sehr stark an das Hinspiel: wieder eine Ecke, wieder ein Gordan Wahl, wieder mit dem Kopf und wieder ein bis dahin eher unverdientes 1:0 für den TSV Sundhausen. Doch auch das Tor brachte zunächst nicht mehr Sicherheit in das Spiel der Gastgeber und die knappe Führung zur Pause war letztendlich glücklich.
In der zweiten Hälfte belebte sich das Sundhäuser Spiel, wobei sie im Mittelfeld eher mit Einzelaktionen, statt mit Kombinationsspiel glänzten. Doch wusste sich Molchleben dagegen oft nur mit Foulspiel zu helfen, was dem Gegner zahlreiche Freistoßmöglichkeiten einbrachte. Nach einer knappen Stunde Spielzeit schoss Sebastian Hause einen solchen Freistoß von der rechten Seite um die 20 Meter vom Tor entfernt. Der scharfe Schuss des Linksschützen mit viel Effet schlug knapp unter der Latte in der langen Ecke ein. Das 2:0 brach den Kampfgeist der Gäste und Sundhausen baute die Führung weiter aus. Nils Woidasky verlängerte einen Abstoß über die linke Seite auf Christian Langer, der noch einen Verteidiger umspielte und sicher in die untere rechte Ecke des Tores verwandelte. Das 4:0 schossen die Molchleber dann auch noch selbst. Nach einer völlig harmlosen Flanke von Sebastian Hertel köpfte der Abwehrspieler unbedrängt ins eigene Tor. In den letzten 10 Minuten wurden die Gastgeber dann ein wenig leichtsinnig und ermöglichten dem Gegner noch den Ehrentreffer zum 4:1, sehr zum Leidwesen von Torhüter Matthias Kachel.
Am Ende gewannen die Sundhäuser verdient nach einer schwachen ersten Hälfte und erheblicher Steigerung in Halbzeit Zwei. Bleibt zu hoffen, dass sie nun zurück auf der Siegesstraße sind und nächste Woche weitere 3 wichtige Punkte im Aufstiegskampf holen.
Bericht: André Lorenz

15. Spieltag: SV Blau-Weiß Ballstädt - TSV 1869 Sundhausen
Nachdem die Sundhäuser in der vergangenen Woche nur einen Punkt gegen Ohratal holen konnten, standen sie in Ballstädt unter Zugzwang. Der TSV tat sich in den letzten Jahren immer sehr schwer auf diesem kleinen Platz. Trainer Achim Röse wollte unter keinen Umständen das dritte Mal in Folge in Ballstädt verlieren, was er seiner Mannschaft auch vor dem Spiel in der Kabine klar machte.
Die Spieler aus Sundhausen kamen dieser Aufforderung auch von der ersten Minute an nach und setzten den Gegner sofort unter Druck. Am Ball gab es nur eine Mannschaft und das waren die Gäste. Das Ballstädter Spiel beschränkte sich auf lange Bälle aus der eigenen Hälfte. Doch trotz der wesentlich größeren Spielanteile konnten sich die Sundhäuser kaum größere Torchancen erarbeiten. Größere Gefahr konnte meist nur durch Standards erzeugt werden, aber auch daraus entstand in den ersten 45 Minuten kein Tor. Im Gegenzug hatten die Gastgeber 2 gute Möglichkeiten, bei der Torhüter Matthias Kachel einmal sehr gut reagiert und das 0:0 zur Pause rettete.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierten wieder die Gäste das Spielgeschehen und kamen nun auch zu ihren Chancen. Christian Langer zum Ersten ließ gleich 2 Verteidiger alt aussehen und schoss frei vor dem Tor den Schlussmann an. Wieder Langer zum Zweiten, köpfte nach Ecke auf den langen Pfosten aus einem Meter Entfernung am Tor vorbei. Doch auch seine Mitstreiter machten vor dem gegnerischen Tor keine gute Figur. Ob durch Kirsch, Lorenz oder andere, der Ball wollte einfach nicht reingehen. Und wie es im Fußball eben so ist, wird fahrlässige Chancenverwertung oft noch mit dem Gegentor bestraft. In der 80. Minute war es soweit, die konternden Gastgeber nutzten einen Moment der Unachtsamkeit in der Sundhäuser Defensive und der Ball zappelte im Netz. Von diesem Schlag erholten sich die Gäste nicht mehr und so ging die Partie mit 1:0 verloren.
Der TSV Sundhausen ist somit seit mehr als 270 Spielminuten ohne Tor in Ballstädt. Ein kleiner Trost dürfte die Niederlage des Verfolgers Großfahnern in Wechmar gewesen sein.
Bericht: André Lorenz


Spieler und Schiedsrichter machten am Ball (k)eine schlechte Figur

14. Spieltag: TSV Sundhausen - FSV 06 Ohratal II
Das erste Punktspiel der Rückrunde fand für die Sundhäuser daheim gegen die Zweite aus Ohratal statt. Bereits zwei Mal trafen die beiden Mannschaften in dieser Saison aufeinander. Sowohl das Hinspiel, als auch die Pokalrunde wurden in Hohenkirchen ausgetragen mit dem glücklicheren Ende für den TSV.
Die dritte Begegnung sollte dennoch kein Selbstläufer werden. Darauf wies auch Trainer Achim Röse schon vor dem Spiel hin. Die ersten Spielminuten gingen klar an die Gäste. Die Heimmannschaft war zu diesem Zeitpunkt noch relativ unsortiert und konnte den Ball immer nur klären, ohne ein eigenes Spiel aufzuziehen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kamen die Gastgeber aber so langsam in die Gänge und konnten nun ihren Gegner unter Druck setzen. Doch sowohl Christian Langer, als auch Christopher Kirsch konnten ihre Möglichkeiten vor dem Tor nicht nutzen. Die besseren Chancen hatten die Sundhäuser, aber über ein 0:0 kamen beide Mannschaften vor der Pause nicht hinaus.
In der zweiten Hälfte übernahmen die Gäste die Initiative. Vom TSV kam von da an nur noch erschreckend wenig. Aber trotz einer Vielzahl von Standards konnte auch Ohratal selten für die ganz große Gefahr sorgen. Die Sundhäuser Hintermannschaft um Gordan Wahl stand an diesem Tage sicher. Nach vorne gelang jedoch nur wenig und wenn doch, dann nur über lange Bälle. Zwar sorgten diese schließlich für die ein oder andere sehr gute Chance, die aber teils kläglich und teils eigensinnig vergeben wurden.
Am Ende blieb es beim 0:0 und die Verfolger des TSV Sundhausen rücken in der Tabelle bis auf 4 Punkte heran.
Bericht: André Lorenz

4. Pokalrunde - Viertelfinale: TSV Sundhausen - FSV Waltershausen
Das erste Pflichtspiel für den TSV Sundhausen nach der Winterpause war das Viertelfinale des Krombacher-Kreispokals. In der Sundhäuser Vorbereitung für die Rückrunde wurden sämtliche Spiele gegen höherklassige Mannschaften bestritten. Jedoch konnte keine der Partien (Kerspleben, Remstädt, Suhl und Apfelstädt) gewonnen werden, was allerdings auch an den Personalproblemen lag. Gegen Suhl musste sogar in Unterzahl gespielt werden.
Der Gegner Waltershausen aus der Kreisliga reiste als Favorit für dieses Pokalspiel an und erfüllte auch auf dem Platz diese Rolle von Anfang an. Die Gastgeber waren in Hälfte eins zwar nicht unbemüht, konnten aber nur selten für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen. Der ein oder andere Vorstoß über die rechte Seite konnte ohne große Probleme von den Gästen im Strafraum geklärt werden. Ein Distanzschuss von Sebastian Herr über links war die beste Tormöglichkeit, ging jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite konnten sich die Waltershäuser immer wieder gegen die Sundhäuser Defensive durchsetzen und für Torgefahr sorgen. Nach ca. 20 min und einer Flanke von der linken Seite auf den langen Pfosten erzielten die Gäste das 0:1. Die Verteidiger der Heimmannschaft sahen diesen Ball schon im Toraus und setzten nicht energisch genug nach. 10 min darauf nach einer weiteren Flanke von der linken Seite und einer Direktabnahme in die lange Ecke erhöhte der FSV auf 0:2. Auch das 0:3 fiel noch vor der Pause. Ein langer Pass in den Rücken der Abwehr konnte vom Waltershäuser Angreifer durch einen flachen Schuss aufs lange Eck verwertet werden. Torhüter Matthias Kachel war bei allen Treffern chancenlos. Zu halten gab es bis dahin noch nicht viel.
Das Spiel schien nach der 1. Halbzeit entschieden. So traten die Spieler von Waltershausen auch in der zweiten Hälfte auf den Platz. Fahrlässige Spielweise und Sundhäuser Pressing zwangen die Gastmannschaft zu Fehlern. Anstatt in höchster Bedrängnis schnell zu klären, ließ der FSV-Keeper den TSV-Stürmer Christian Langer zu nah an sich ran. Der Angreifer eroberte den Ball, traf ins leere Tor und verkürzte so 10 Minuten nach Wiederanpfiff auf 1:3. Die Gastgeber witterten nun Morgenluft und drängten auf den nächsten Treffer. Dieser gelang ungefähr in der 65. Minute. Christopher Kirsch gewann ein Kopfballduell im Mittelfeld, wodurch der Ball zu Michael Stein gelang, der den langen Pass rechts auf Christian Langer spielte. Der Torjäger nutzte seine Chance zum zweiten Mal im Spiel und erzielte den 2:3 Anschlusstreffer. In der 70. Minute führte Sebastian Hertel einen Freistoß von der Mittellinie aus. Der hohe Ball segelte in den Strafraum der Gäste und der Torhüter kam raus um zu klären. Der Versuch ging jedoch völlig daneben und die Kugel landete vor den Füßen von André Lorenz, der nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte. Der Ausgleich war somit erzielt und das Spiel nun wieder völlig offen. Es blieben noch ca. 20 min, doch mit dem 3:3 hörten die Sundhäuser wieder auf zu spielen und gaben das Heft wieder aus der Hand. Walterhausen hatte jetzt Chance um Chance, doch Torhüter Matthias Kachel hielt zunächst das Unentschieden fest. 5 min vor regulärem Spielende mussten er und seine Verteidiger sich jedoch geschlagen geben. Die erneute Führung für die Gäste zum 3:4 mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte bei den TSV-Spielern. Einige Standards konnten noch herausgespielt werden und in der Nachspielzeit erhielt Gordan Wahl nochmals die Chance zum Ausgleich nach einer Ecke. Der Schuss aus weniger als 16m Entfernung wurde stark pariert vom Walterhäuser Tormann und knapp über die Latte gelenkt. Schiedsrichter Steffen Elliger ließ ungefähr 4 min nachspielen. Der Unparteiische leitete die Partie sicher und gab bis auf ein paar strittige Abseitssituationen keinen Anlass für irgendwelche Diskussionen.
Am Ende gewann der FSV Waltershausen zwar verdient, aber der Gastgeber präsentierte sich als ernst zu nehmender Gegner, den man zu keinem Zeitpunkt abschreiben darf. Aus dem Pokal ausgeschieden, gilt es für die Sundhäuser nun, den Aufstiegsplatz in der 1.Kreisklasse zu sichern. Auftakt im Punktspielbetrieb findet nächste Woche Sonntag 11:45 Uhr auf heimischen Rasen gegen Ohratal II statt.
Bericht: André Lorenz

13. Spieltag: VfB Wangenheim 04 - TSV 1869 Sundhausen
Wie im letzten Spiel traf der TSV Sundhausen auf einen Gegner, der eher um den Abstieg kämpft. Ein Sieg wurde von daher wieder zum Pflichtprogramm erklärt.
Die Gäste traten auch dementsprechend vom Anpfiff an auf. Den Gegner ließen sie erst gar nicht in die eigene Hälfte kommen und so übten so großen Druck auf die Wangenheimer Hintermannschaft aus. Bereits nach 5 Minuten Spielzeit erbrachte das Pressing den gewünschten Erfolg. Eine Flanke von Sebastian Hertel über rechts fand den Kopf von Kapitän Michael Stein und die Führung für den TSV war nach 5 Minuten perfekt. Nur kurz darauf erhöhte wieder der Sundhäuser Spielführer auf 0:2. Nach einer Flanke von rechts, diesmal durch Christian Langer, blieb der Verteidiger einfach stehen und Michael Stein lieferte direkt mit der Innenseite den Doppelpack. Auch im weiteren Spielverlauf blieben die Sundhäuser dominant. Die Gastgeber sorgten maximal über Standardsituationen für Gefahr, doch auch diese wenigen Möglichkeiten klärten die Gäste souverän. Nach einer halben Stunde gelangte ein hoher Ball auf die linke Strafraumgrenze zu Sebastian Hertel, der einfach mal direkt gegen die springende Kugel trat. Das Produkt war eine schöne Bogenlampe, die nur Zentimeter neben den langen Pfosten ins gegnerische Tor einschlug. Nach 45 Minuten lautete das Ergebnis 0:3, was zu diesem Zeitpunkt hochverdient war, nach einer klasse Halbzeit des TSV Sundhausen. Trainer Achim Röse zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis seiner Jungs, doch warnte er vor Nachlässigkeiten in der zweiten Hälfte.
Die Gastgeber zeigten sich nach Wiederanpfiff etwas spielfreudiger als zuvor. Bis zur 54. Minute konnten sie dennoch nicht für die ganz große Gefahr sorgen. Doch dann erbrachte ein Eckball den Treffer zum 1:3 und ließ neue Hoffnung aufkeimen. Bei diesem Gegentreffer offenbarte sich wieder einmal die Schwäche der Sundhäuser nach Standardsituationen. Der Torschütze konnte ohne Hindernis frei zum Kopfball hochsteigen und brachte seine Mannschaft ein Stück weit zurück in die Partie. Es entwickelte sich ein recht offener Schlagabtausch. Eine große Chance dieser Spielphase hatte Außenverteidiger Philipp Lessel auf dem Fuß, der nach gutem Zusammenspiel mit Christopher Kirsch frei vorm gegnerischen Tor nur hauchdünn am Pfosten vorbeischoss. Die Entscheidung hätte nach ca. 70 Minuten fallen müssen, als Christopher Kirsch im Strafraum der Wangenheimer zu Fall gebracht wurde. An der Elfmeter-Entscheidung des Schiedsrichters Gutjahr, der die Partie sehr gut leitete, schieden sich in dieser Situation die Geister. Er gab den Elfmeter, aufgrund von Hereingehen mit gestreckten Beinen, wenn auch der Ball getroffen wurde. Der Schütze Sebastian Hertel scheiterte jedoch am Wangenheimer Torhüter, der auch insgesamt eine gute Partie ablieferte. Doch die Entscheidung fiel dennoch keine 10 Minuten darauf. Der unglückliche Elfmeterschütze Hertel brachte einen hohen Ball in den Wangenheimer Strafraum, wo der kurz zuvor eingewechselte André Lorenz mit dem Kopf die 1:4 Führung für die Sundhäuser einbrachte. Die Gastgeber gaben sich trotzdem nicht auf und erzielten nach einem Konter in der 85. Minute das 2:4. Doch danach ließen die Gäste nichts weiter anbrennen und sicherten sich weitere 3 Punkte im Aufstiegskampf.
Der TSV Sundhausen hat nunmehr 29 Punkte in der laufenden Saison und überwintert jetzt als Tabellen-Zweiter bis zum ersten Rückrundenspiel gegen Emleben. Das ursprüngliche Halbserienziel wurde gar mit 4 Punkten überschritten und der Erfolg im TSV-Vereinsheim noch gebührend gefeiert.
Bericht: André Lorenz

12. Spieltag: SG Grün-Weiß Catterfeld - TSV 1869 Sundhausen
Der TSV Sundhausen reiste durch einige Ausfälle geschwächt zu diesem Auswärtsspiel an. Trotzdem wurde ein Sieg gegen diesen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel zur Pflichtsache erklärt.
Die Anfangsphase gehörte auch den Gästen, die zunächst recht engagiert zu Werke gingen. Nach 10 Minuten erhielt Dennis Stier nach einem Einwurf den Ball im Strafraum der Catterfelder, hielt diesen trotz Bedrängung lange am Fuß und konnte schließlich auf den anlaufenden Nils Woidasky ablegen. Der Schütze traf den Ball optimal und versenkte aus 12-13 Metern Entfernung ins gegnerische Tor. Nur 5 Minuten später kam Christopher Kirsch vorm Strafraum der Heimmannschaft in Ballbesitz, von wo aus er sich die Kugel noch zurechtlegen konnte und am 16er auf die kurze Ecke schoss. Der Torwart konnte abermals nur noch hinter sich greifen und so stand es nach einer viertel Stunde bereits 0:2 für die Sundhäuser. Doch die Spieler des TSV hörten von da an auf, weiter Druck auszuüben und ließen die Gastgeber erst mal machen. Einige Zeit plätscherte das Spiel so vor sich hin, wobei Catterfeld auch nicht wirklich gefährlich wurde. In der 30. Minute erhielt die Mannschaft jedoch einen Freistoß in aussichtsreicher Position 20 Meter vorm Tor der Gäste und nutzte diesen zum 1:2 Anschlusstreffer. Der Ball, über die Mauer gehoben, kam zwar auf die Torwartecke, doch der erneut Matthias Kachel vertretende Andreas Backhaus war nicht schnell genug unten. Wenige Minuten darauf gab es einen weiteren Freistoß für die Gastgeber, diesmal vom Spielfeldrand. Bei der Hereingabe auf den langen Pfosten stand ein Spieler meterweit im Abseits, blieb jedoch passiv und ein von hinten herein gelaufener Angreifer glich den Spielstand ungehindert aus. Trainer Achim Röse erinnerte seine Spieler noch vor dem Spiel, dass die meisten Gegentore in dieser Saison durch Standards gefallen sind. Auch diesmal entpuppte sich der ruhende Ball als größte Schwäche der Sundhäuser Hintermannschaft. Eine sichere 0:2 Führung aus den Händen gegeben zu haben, ärgerte die Spieler des TSV und ließ sie nun wieder aus ihrer Untätigkeit erwachen. Es dauerte auch nicht lange und Dennis Stier traf zur erneuten Führung in der 40. Spielminute nach einer Flanke von Michael Stein. So konnten die Gäste nun doch noch mit der Führung in die Pause gehen.
Die Heimmannschaft blieb auch in der zweiten Hälfte durch Konter und Standardsituationen gefährlich, doch die Sundhäuser hatten weiterhin die klareren Chancen. Thilo Skalai spielte sich im gegnerischen Strafraum den Weg zum Tor frei, verfehlte jedoch knapp den Kasten. Weitere Chancen blieben ungenutzt und ein klares Foul im Strafraum an Christian Langer ungeahndet. Nach ungefähr einer Stunde erlöste Dennis Stier seine Mannschaft mit seinem Treffer zum 2:4. Ein langer Ball von Christopher Röse aus der eigenen Hälfte wurde nur halbherzig von Catterfeld geklärt und landete vor den Füßen des Mittelfeldspielers, der ohne Zögern abzog. Der Torhüter war noch dran, konnte aber nicht mehr entscheidend abwehren. Diese Führung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen und es blieb beim 2:4.
Der TSV Sundhausen sicherte sich 3 wichtige Punkte in einer Partie, in der sie den Gegner nicht so dominierten, wie sie es sicher gerne gehabt hätten. Das erklärte Hinrundenziel von mindestens 25 Punkten ist damit noch vor dem letzten Spiel erreicht.
Bericht: André Lorenz

3. Pokalrunde: FSV 06 Ohratal II - TSV Sundhausen
Im Achtelfinale des Kreispokals trafen die Sundhäuser mit Ohratal II auf eine 1.Kreisklasse-Mannschaft, die sie ebenfalls auswärts am zweiten Spieltag schon mit 2:4 geschlagen haben. "Nach Tabarz sollte dieser Gegner dann eigentlich keine Hürde zum Erreichen der nächsten Runde darstellen."
So sah es vielleicht in den Köpfen der Gäste zum Beginn der Partie aus, doch die Ohrdrufer sahen das ganze ein wenig anders. Mit dem Anpfiff gingen sie mit hohem Tempo und aggressiv in die Zweikämpfe und setzten die Gäste gewaltig unter Druck. Diese wussten sich außer mit langen Bällen kaum dagegen zu wehren. So erspielte sich die Heimmannschaft einige Chancen in der Anfangsphase und wurde nach einer Viertelstunde auch dafür belohnt. Nach einem Freistoß von der Mittellinie in den Sundhäuser Strafraum kamen die Gastgeber völlig unbedrängt zum Kopfball und zum 1:0. Da verließen sich die Gäste allein auf ihren herausgelaufenen Torhüter, der den Ball jedoch nicht erreichen konnte. Wenige Minuten darauf ließen die Spieler des TSV den Gegner unbedrängt bis zum Strafraum durchlaufen, von wo aus der Angreifer die Einladung dankbar annahm und ins lange Eck versenkte. Erst nach diesem 2:0 wachten die Sundhäuser ein wenig aus ihrer Lethargie auf und versuchten am Spielgeschehen teilzunehmen. Doch wie in den vergangenen 2 Spielen offenbarte sich wieder ein riesiges Loch zwischen Mittelfeld und Sturm, was krampfhaft mit hohen Bällen zu überbrücken versucht wurde. Ohratal begnügte sich mit der 2-Tore-Führung und so kamen die Gäste allmählich zurück ins Spiel, konnten in der ersten Hälfte den Rückstand jedoch nicht mehr verkürzen.
Das gelang jedoch nach 10 Minuten in der 2. Halbzeit. Michael Stein passte über die linke Seite auf Christian Langer, der den Ball zu Sebastian Hertel brachte. Der Angreifer blieb aus spitzem Winkel abgeklärt und überlupfte den Torhüter zum 2:1 Anschlusstreffer. Doch auch wenn die Ohrdrufer viel Elan aus der ersten halben Stunde verloren hatten, bekamen sie weiterhin ihre Chancen. In der 72. Minute brachte Thilo Skalei seinen Gegenspieler ungewollt im eigenen Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Steinacker zögerte keine Sekunde, um auf den Punkt zu zeigen. Der Elfmeter wurde zum 3:1 genutzt, wobei Torhüter Andreas Backhaus noch an den Ball kam, ihn jedoch nicht entscheidend ablenken konnte. Nur 3 Minuten darauf wiederholte sich die Situation im anderen Strafraum, wo Gordan Wahl auf ähnliche Weise zu Fall gebracht wurde und wieder wurde der Elfmeter gegeben. Sebastian Hertel schoss zwar ein wenig riskant, aber unhaltbar in den Winkel. Es blieb noch eine Viertelstunde für die Sundhäuser, den Ausgleichstreffer zu erzielen. In der 89. Minute gab es noch einen Freistoß für die Gäste von 20 Metern. Das war Michael Stein seine Distanz, der einen Aufsetzer auf in die Torwartecke brachte. Der Torhüter ließ den Ball nur abprallen und Dennis Stier staubte zum 3:3 ab.
Sundhausen kämpfte sich in die Verlängerung, nachdem die Gastgeber das Spiel aus der Hand gegeben hatten. Diese ließen die Köpfe aber nicht hängen und gingen in der 101. Spielminute erneut in Führung. Eine Hereingabe nach abgewehrtem Eckball wurde ähnlich wie beim 1:0 mit dem Kopf in die lange Ecke verlängert. Die Sundhäuser Antwort erfolgte kurz nach dem dritten Seitenwechsel. Michael Stein kombinierte über die rechte Seite mit Philipp Lessel, ließ am gegnerischen Strafraum einen Verteidiger aussteigen, guckte sich von 16 Metern noch den Torwart aus und lochte mit links in die lange Ecke zum 4:4 ein. Auch nach 120 Minuten konnte keine der beiden Mannschaften die Entscheidung herbeiführen und so kam es zum Elfmeterschießen.
Der dafür eingewechselte Nico Baumbach eröffnete und scheiterte am Torhüter. Sundhäuser Keeper Andreas Backhaus parierte ebenfalls und Dennis Stier sorgte für den Vorteil der Gäste. Ohratal glich wieder aus und Sebastian Hertel brachte den erneuten Vorteil. Diesmal konnten die Gastgeber nicht gleichziehen und schossen drüber. Gordan Wahl verwandelte sicher und der Gegner diesmal ebenfalls. Die Verantwortung lag nun bei Michael Stein. Der Kapitän des TSV ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und brachte mit dem letzten Elfmeter seine Mannschaft in die nächste Runde.
Das Spiel war zwar nicht sonderlich schön, aber spannend bis zur letzten Sekunde und wurde vom Schiedsrichter Steinacker gut und fast fehlerfrei geleitet. Die Sundhäuser kämpften sich in eine Partie zurück, welche die Gastgeber fest im Griff hatten. Nicht zuletzt ist das den Matthias Kachel vertretenden Torhüter Andreas Backhaus zu verdanken, der die Gäste vor allem Ende der zweiten Halbzeit mit guten Paraden im Spiel hielt.
Bericht: André Lorenz

11. Spieltag: SG Leina - TSV Sundhausen
Im Derby gegen das Nachbardorf Leina hatten die Gäste aus Sundhausen einiges aus der vergangenen Woche wieder gut zu machen. Die Partie wurde recht hektisch geführt. Beide Mannschaften gingen früh drauf und unterbanden so einen kontrollierten Spielaufbau. Der Ballbesitz wechselte sehr oft und Torchancen ergaben sich zunächst nur durch Standardsituationen. Nach 20 Minuten Spielzeit gingen die Leinaer in Führung durch einen Foulelfmeter. Dem Strafstoß ging eine Bogenlampe in den Sundhäuser Strafraum voraus, bei der Verteidiger Sebastian Herr nicht optimal zum Ball stand und den Angreifer beim Kreuzen ungewollt zu Fall brachte. Der Elfmeterschütze verwandelte sicher. Doch die Gäste ließen nicht lange auf eine Antwort warten. Dennis Stier trat einen Eckstoß einmal flach Richtung Strafraumgrenze, wo Christopher Kirsch direkt aufs Tor zog. Der Schuss wurde abgeblockt und lieferte Gordan Wahl die Nachschusschance, die auf der Linie per Kopf abgewehrt wurde. Der Ball landete wiederum vor den Füßen der Sundhäuser und Christian Langer machte den Ausgleichstreffer daraus. Viel mehr nennenswerte Szenen ergab die erste Hälfte nicht und die beiden Teams gingen mit einem 1:1 in die Pause, was bis dahin völlig in Ordnung ging.
Keine der Mannschaften wollte sich mit dem Unentschieden zufrieden geben und so blieb das Tempo in der Partie erhalten. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff erhielt Sebastian Hertel den Ball im gegnerischen Strafraum, blieb jedoch beim Abschlussversuch gegen 2 Verteidiger hängen. Die Kugel landete aber vor den Füßen von Dennis Stier, der wenige Meter vorm Tor völlig frei drüber schoss. Das hätte die Führung sein müssen, doch die Strafe folgte wenige Minuten darauf. Nach einem Eckball von Leina wurde zunächst geklärt, doch die Gastgeber blieben vorm Strafraum im Ballbesitz und zogen aus der zweiten Reihe einfach mal aufs Tor. Der Schuss war eigentlich eher harmlos, doch kullerte der Ball regelrecht durch die Beine der Sundhäuser und landete am Ende im Netz. Mit Wut im Bauch über diesen Gegentreffer rannten die Gäste nun auf das Tor der Leinaer. Die letzte halbe Stunde der Spielzeit kamen die Gastgeber nur noch selten aus der eigenen Hälfte und der TSV erzwang nun Chance um Chance. Doch trotz Dauerbeschuss wollte der Ausgleichstreffer einfach nicht fallen. Die Sundhäuser trafen den Pfosten, den Tormann, den Gegenspieler oder auch mal den eigenen Mann, jedoch nicht mehr in die Maschen.
Das Endresultat lautet 2:1 für Leina. Durch 2 unglückliche Gegentreffer, eine schwache erste Halbzeit und katastrophale Chancenverwertung verlor der TSV Sundhausen das Lokalderby und damit die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen.
Bericht: André Lorenz

10. Spieltag:TSV Großfahner- TSV Sundhausen
Die Sundhäuser waren an diesem Sonntag zu Gast beim Aufsteiger aus Großfahner. Trainer Achim Röse warnte in der Ansprache seine Spieler, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Gastgeber hatten bisher zwar nur 14 Saisontore erzielt, jedoch auch nur 13 zugelassen und schon 14 Punkte geholt. Obwohl der Trainer seiner Mannschaft damit wohl keine Angst machen wollte, so hatte es doch den Anschein als träfe genau dies zu. Von der ersten Minute an traute sich kein Sundhäuser den Ball anzunehmen und vernünftig weiterzupassen. Sowohl in der Abwehr, als auch im Mittelfeld wurde alles was kam sofort nach vorne gedroschen. Es entwickelte sich ein Grottenkick, der von außen sicher noch schlimmer anzusehen war. Die Gastgeber versuchten jedoch zuweilen den Ball flach zu halten und Fußball zu spielen, was mit einigen Torchancen belohnt wurde. Torhüter Matthias Kachel parierte mit sensationellem Reflex einen Kopfball aus wenigen Metern Entfernung nach einer Ecke. Zuvor kratzte er schon einen Schuss aus dem Winkel und lenkte diesen an den Pfosten. Von den Gästen kam in der ersten Hälfte kein nennenswerter Schuss aufs gegnerische Tor. Trainer Achim Röse blieb in der Halbzeitpause ruhig, zeigte sich jedoch sichtlich enttäuscht von der Leistung seines Teams. Natürlich kam die Aufforderung, in der zweiten Hälfte die Bälle flach zu halten und endlich mal zu versuchen, Fußball zu spielen.
Von einer signifikanten Änderung der Spielweise im Vergleich zum bisher Gezeigten, konnte jedoch auch nach Wiederanpfiff nicht die Rede sein. Die Großfahner blieben die bessere Mannschaft, versäumten es jedoch den Ball im Tor unterzubringen. Als die Sundhäuser dann doch in 2 Situationen den Ball flach nach vorne trieben ergaben sich auf einmal auch die Möglichkeiten zum Torerfolg. Michael Stein schoss jedoch daneben und Sebastian Hertel sprang bei einer Kopfballchance kaum über eine Zeitung hinweg, sodass der Torhüter eher an den Ball kam. Der Führungstreffer für die Gäste wäre aber auch alles andere als verdient gewesen. Das 0:0 und der eine Punkt sind Tormann Matthias Kachel und Abwehrchef Gordan Wahl zu verdanken, die als einzige Sundhäuser ihre Leistung brachten.
Der TSV Sundhausen strauchelte, konnte jedoch die Niederlage noch abwenden und darf sich mit dem Unentschieden glücklich schätzen. Wenn die Spieler weiter vom Aufstieg träumen wollen, dann ist nächste Woche in Leina eine Steigerung um 100% vonnöten.
Bericht: André Lorenz

9. Spieltag: SV Schwabhausen – TSV Sundhausen
Für den TSV Sundhausen galt es, nach der ersten Saisonniederlage vom letzten Wochenende, den Faden nicht zu verlieren und weiter den selbstbewussten Fußball zu spielen, den sie bisher zeigten. Die Gäste kamen mit einem Paukenschlag aufs Feld und trafen bereits nach 2 Minuten zum 0:1. Gute Vorarbeit leistete Christian Langer, der sich stark auf der rechten Seite gegen seine Gegenspieler durchsetzte und die Flanke auf den langen Pfosten brachte. Dort ging Sebastian Hertel in den Ball und schoss im Fallen ins Netz des Gegners. Die folgenden 20 Minuten stellten aus Sundhäuser Sicht eine reine Katastrophe dar. Im Mittelfeld wurde jeder Ball sofort verloren und in der Abwehr standen alle Spieler völlig neben sich, sodass die gegnerischen Stürmer schalten und walten konnten wie sie wollten. Allein den Schwabhäusern ist es zu verdanken, dass in dieser Spielphase nicht der Ausgleichstreffer fiel. Mit Pfosten und Latte stand diesem Treffer allerdings nie viel im Weg, Glück für die Sundhäuser. Nach einer halben Stunde befreite sich der TSV jedoch wieder aus dieser prekären Lage. Es fällt das 0:2, wieder vorbereitet durch Christian Langer, der den Ball in den Lauf von Sebastian Hertel spielt, der in die kurze Ecke trifft. Von da an stabilisierte sich auch die Hintermannschaft der Gäste wieder, die nun wieder gewohnt sicher standen.
In der zweiten Halbzeit kam von den Gastgebern nicht mehr allzu viel. Der TSV erhöhte in der 55. Minute auf 0:3 nach einer Ecke von Dennis Stier. Der lange Ball findet den Kopf von Christian Langer, wird noch von Sebastian Herr abgefälscht und landet am Ende im Tor. Die Schwabhäuser Spieler ergaben sich nun ihrem Schicksal und ließen die Gäste gewähren. Nach einer Stunde Spielzeit legte Christopher Kirsch vor dem gegnerischen Tor quer auf Dennis Stier, der jedoch verpasste. Dahinter stand jedoch Sebastian Hertel bereit und erzielte seinen dritten Treffer. 10 Minuten später trat Michael Stein von 40 Metern Entfernung einen Freistoß auf den langen Pfosten. Dorthin hatte er André Lorenz laufen sehen, der den Ball per Kopf zum 0:5 im Tor unterbrachte. Weitere 10 Minuten darauf spielte der eingewechselte Christopher Röse einen tödlichen Pass auf Christian Langer, der den Torwart umspielte und auf der Torlinie trotz des Rettungsversuchs vom Verteidiger zum 6. Mal für die Gäste traf. Einziger Wermutstropfen für die Sundhäuser stellte der Gegentreffer 2 Minuten vor Schluss dar. Der Klärungsversuch einer gefährlichen Situation im eigenen Strafraum scheiterte und der folgende Schuss von 10 Metern in die lange Ecke ließ Torhüter Matthias Kachel keine Chance.
So lautete der Endstand 1:6. Der TSV Sundhausen glänzte diesmal nicht mit Schönspielerei, dafür aber mit Effektivität und gewohnt hohem Laufpotential. Die Spieler ließen sich durch die erste Niederlage nicht beirren und holten weitere 3 Punkte für den Kampf um die Tabellenspitze.
Bericht: André Lorenz

8. Spieltag: TSV Sundhausen - SG Concordia Gräfenhainn
Der Tabellenführer aus Sundhausen traf an diesem Sonntag mit Gräfenhain auf den Tabellenzweiten. Das Spitzenspiel aus der 1. Kreisklasse begann recht zerfahren mit viel Geplänkel im Mittelfeld und ohne echte Torchancen. Nach ca. 20 Minuten fiel praktisch aus dem Nichts heraus der Führungstreffer für die Gäste. Nach einem Einwurf ergab sich die Flankenmöglichkeit für Concordia und in der Mitte köpfte der alleingelassene Mittelfeldspieler scharf aufs Tor der Sundhäuser. Torhüter Matthias Kachel kam nicht richtig an den Ball und Dennis Stier konnte nicht mehr rechtzeitig klären. Allerdings war der Ball bei der Flanke schon einen guten halben Meter im Toraus, was der Schiedsrichter jedoch nicht sah. Die Gastgeber versuchten nun mehr Druck zu entwickeln, aber es fehlte vorm gegnerischen Tor der entscheidende Pass oder der Abschluss. 10 Minuten vor der Pause erzielte Gräfenhain sogar das 0:2. Eine Hereingabe von rechts Außen verunglückte zum Torschuss und fiel in der langen Ecke ins Netz hinein. Der TSV versuchte noch alles, um in der ersten Halbzeit durch zahlreiche Standardsituationen den Anschlusstreffer zu erzielen, aber es blieb beim Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeitpause.
Die Gäste hatten 3 Chancen in Hälfte Eins und nutzten diese sehr effektiv. Die größeren Spielanteile hatten hier schon die Sundhäuser, machten jedoch zu wenig daraus. In der zweiten Halbzeit waren die Gäste offensiv nicht mehr erwähnenswert. Das Spiel ging nun nur noch auf ein Tor, aber der TSV ließ Chance um Chance einfach liegen. Torsten Päsler trifft nur die Latte und Dennis Stier den Pfosten. Eine schöne Flanke von Christian Langer auf die 5-Meter-Linie verpasst Michael Stein per Flugkopfball nur um Haaresbreite. 2 Minuten vor Spielende vergibt André Lorenz allein vorm gegnerischen Tor aus wenigen Metern Entfernung eine weitere 100%ige Möglichkeit, aber der Ball wollte an diesem Tage einfach nicht ins Tor der Gäste. Damit wurden nur ein paar der zahlreichen Möglichkeiten für Sundhausen erwähnt.
Am Ende blieb es also beim 0:2 und der TSV kassierte seine erste Saisonniederlage in einem Spiel das nicht verloren werden muss. Concordia Gräfenhain hatte in 90 Minuten nur 3 Chancen, nutzte jedoch 2 davon, was zum Gewinn von 3 Punkten und dem Wechsel an der Tabellenspitze genügte. Der Lauf der Sundhäuser ist damit zunächst unterbrochen. In den nächsten Wochen gilt es, sich trotzdem wieder zusammenzuraufen und so wie bisher weiterzuspielen. Wenn das gelingt, sollte auch diese Niederlage zu verschmerzen sein.
Bericht: André Lorenz

7. Spieltag: SV Westring Gotha II - TSV Sundhausen
Westring II gehörte zu den engsten Verfolgern des TSV Sundhausen. In diesem Spiel sollte sich zeigen, was die Mannschaft von Trainer Achim Röse gegen einen heißen Aufstiegskandidaten im Stande zu leisten ist.
Der Auftakt der Sundhäuser gestaltete sich recht furios. Das Tempo der letzten Partien wurde sofort wieder im Spielaufbau aufgenommen. So zappelte bereits nach 3 Minuten der Ball im gegnerischen Netz. Eine Flanke in den Strafraum konnte nicht schnell genug geklärt werden und ohne zu zögern hämmerte Dennis Stier die Kugel direkt ins Tor der Gastgeber. Diese versuchten auch ihr Spiel aufzuziehen, scheiterten jedoch schon oft im Mittelfeld. 10 Minuten nach dem Treffer zum 0:1 zieht Sebastian Hertel an der rechten Strafraumgrenze aus spitzem Winkel auf das Tor von Westring. Der Ball schlägt in der kurzen Ecke zwischen Torhüter und Pfosten zum 0:2 ein. Es waren nicht viel mehr als 20 Minuten der Spielzeit um, da gab der Schiedsrichter einen Freistoß in aussichtsreicher Position für den TSV. 20 Meter halb links vorm gegnerischen Tor legte sich Kapitän Michael Stein den Ball zurecht. Der Schuss mit viel Effet ging über die Mauer hinweg in die rechte Torecke, ohne das der Torhüter den Ball noch berührte. Die 0:3 Führung wirkte beruhigend auf das Spiel der Gäste. Vielleicht aber auch ein wenig zu beruhigend, denn auf einmal kamen die Gegner wieder ins Spiel. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnten sie jedoch nicht für die ganz große Torgefahr sorgen, doch dann bekam der Gastgeber einen Freistoß von der 16-Meter-Linie zugesprochen. Der ausführende Spieler schießt Vollspann auf die lange Ecke. Der Ball wird von der Mauer unglücklich abgefälscht und Torwart Matthias Kachel kann nur noch hinter sich greifen. Dennoch gehen die Gäste mit einer verdienten 1:3 Führung in die Pause.
Die taktische Ausrichtung der Sundhäuser sollte für die zweite Hälfte Abwarten und sicher Stehen beinhalten. Diese Anweisungen nahmen die Spieler wohl ein wenig zu wörtlich, denn mit einem Schlag konnte von einem Spielaufbau nicht mehr die Rede sein. Nahezu jeder Ball wurde weggeschlagen und kam postwendend zurück. Die Defensive stand nun unter Dauerdruck. Kein Wunder das sich nun auch einige Chancen für Westring ergaben. Doch Dank des Torhüters Matthias Kachel blieb es lange Zeit bei dem einen Gegentreffer. Im Gegenzug kam auch der ein oder andere lange Ball in der Sundhäuser Offensive an. Christian Langer konnte die Entscheidung bringen, traf jedoch nur den Pfosten. Eine Viertelstunde vor Schluss kam eine Flanke von links wieder auf Langer. Diesmal machte er alles richtig und köpfte unbedrängt ins Tor. Der Schiedsrichter wollte die Spannung aber noch ein wenig aufrecht erhalten und entschied auf Abseits. In der 80. Spielminute fiel dann doch noch der Anschlusstreffer für den Gastgeber. Der Schuss von links auf den kurzen Pfosten rutschte dem Schlussmann der Gäste durch die Hände. Nach langer Unterbrechung in Hälfte 2, durch eine Verletzung bei Westring, ließ der Schiedsrichter noch 5 Minuten nachspielen und die Sundhäuser weiterzittern. Am Ende blieb es aber beim 2:3 für den Tabellenführer.
Einsatzbereitschaft und Kampfeswillen konnte man auch diesmal niemanden absprechen, aber die 2. Halbzeit ließ die Spielfreude doch ein wenig Vermissen. In der nächsten Woche besteht für den TSV Sundhausen die Chance, mit einem Sieg gegen Gräfenhain die Tabellenführung auszubauen. Dafür müssen die Spieler aber wieder 90 Minuten Fußball spielen und weiter an ihren Tugenden festhalten.
Bericht: André Lorenz
    

6. Spieltag: TSV Sundhausen - FSV Eintracht Wechmar
Mit Eintracht Wechmar empfing der TSV Sundhausen diesmal einen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel. Dieser Umstand machte sich von Beginn an bemerkbar. Die Gäste waren sicherlich etwas defensiver eingestellt und ließen den Gegner erstmal kommen. Für erste Aufregung sorgte Michael Stein, der nach 10 Minuten einfach mal aus der zweiten Reihe abzog, jedoch nur die Latte traf. Ansonsten standen die Wechmarer gut hinten drin und ließen nicht viel zu. Ab Mitte der ersten Hälfte ließen die Sundhäuser in ihren Offensivbemühungen spürbar nach und die Gäste konnten nun zunehmend ihr Spiel aufziehen. Nach ca. einer halben Stunde nimmt ein Wechmarer Angreifer einen langen Ball mit der Hand mit und zieht im Strafraum ab. Torhüter Matthias Kachel ist auf dem Posten und pariert den Ball, bevor Verteidiger Sebastian Herr klären kann. Das Handspiel wurde vom Schiedsrichter wohl nicht gesehen. Die größte Chance für Eintracht Wechmar ereignete sich kurz vor der Pause. 18 Meter vor dem gegnerischen Tor bekommen sie einen Freistoß zugesprochen, den der Kapitän mit Vollspann auf die lange Ecke zieht. Der Ball klatscht an den Außenpfosten und von da ins Aus. Da wäre der Sundhäuser Keeper niemals hingekommen.
0:0 lautete der Halbzeitstand. Bis dahin war auch keines der beiden Teams überlegen. Das Unentschieden war den Gastgebern nach dem bisherigen Saisonverlauf aber eindeutig zu wenig. In der zweiten Hälfte erhöhten sie nun den Druck auf die Gäste. Nach 10 Minuten kommt ein langer Ball auf Michael Stein auf der linken Seite. Der Mittelfeldspieler legt mit dem Hinterkopf intuitiv in die Mitte ab. Dort hatte sich Sebastian Hertel seinen Gegenspielern davongestohlen, ist nun frei durch und verwandelt sicher zum 1:0 Führungstreffer. Nun waren die Wechmarer gefragt. Ein Vorstoß durch den Kapitän aus dem Mittelfeld zwingt die Sundhäuser Abwehr zum rausrücken. Bevor sie klären können, kommt jedoch der Pass auf den Stürmer, der alleine vorm Tor nur das Außennetz trifft. Allerdings stand er gleich mehrere Meter im Abseits. Das hätte der Schiedsrichter sehen müssen. Die Spieler des TSV ließen sich davon nicht verunsichern. Auffälligster Mann, Kapitän Michael Stein, schlägt eine lange Flanke diesmal über die rechte Seite in den Strafraum der Gegner. Dennis Stier verpasst den Ball, doch dahinter steht Christian Langer, der ungehindert ins Tor köpfen kann. In der 70. Minute stand es 2:0, aber die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen. Durch die Mitte kommend sorgten sie weiter für Gefahr, doch die Sundhäuser Abwehr stand gut. Im Gegenzug entschieden sie die Partie in der 80. Minute. Ein langer Pass von Christopher Röse findet Michael Stein, der aus spitzem Winkel abzieht. Der Torwart war ein Schritt zu weit rausgerückt und lenkt den Ball ins Tor hinein. Der Endstand lautete 3:0.
In diesem Spiel waren die Gastgeber spielerisch nicht überlegen. Doch die hohe Laufbereitschaft und der Kampfeswillen in der zweiten Halbzeit sicherten ihnen weitere 3 Punkte. Der Ritt auf der Euphoriewelle geht weiter, doch in den nächsten beiden Spielen warten mit Westring und Gräfenhain nicht weniger schwere Gegner.
Bericht: André Lorenz

2. Pokalrunde: TSV Sundhausen - Tabarzer SV
Der Favorit dieser Partie war ganz klar die Gastmannschaft aus Tabarz. Trotzdem wählten die Sundhäuser keine defensive Spielweise. Das Selbstvertrauen aus den Punktspielen sollte mit in den Pokal genommen werden, um auch eine höherklassige Mannschaft zu schlagen. Es entwickelte sich zunächst ein etwas zerfahrenes Spiel mit wenig klaren Torchancen. Ein Klassenunterschied war auf jeden Fall nicht zu erkennen. Nach einer halben Stunde kam es sogar zum Führungstreffer für die Sundhäuser. Ein Freistoß von der Mittellinie, getreten durch Sebastian Herr, kommt genau auf den allein gelassenen Michael Stein. Dessen scharfer Kopfball kann der Torhüter zwar noch erreichen, aber ihn nicht entscheidend ablenken. Die Führung für die Heimmannschaft war zu dem Zeitpunkt nicht unverdient. Wenige Minuten vor der Pause erlangten die Tabarzer jedoch den Ausgleichstreffer. Der Angreifer kann den Ball ungehindert bis kurz vor den gegnerischen Strafraum führen und von da aus platziert in die Ecke schießen. Mit einem 1:1 Unentschieden gingen die beiden Teams in die Halbzeit. Die Gastgeber kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Die Zuschauer hatten noch nicht wieder richtig Platz genommen, da kommt es zur erneuten Führung für den TSV. Ein Befreiungsschlag von Philipp Leßel kommt rechts außerhalb des gegnerischen Strafraums auf. Der Schlussmann der Gäste trabt zu diesem eher harmlosen Ball, als er von Michael Stein nach einem 50-Meter-Sprint überrumpelt wird. Der Tormann will klären, schießt jedoch nur den "herangeflogenen" Sundhäuser an. Die Kugel landet vor den Füßen des mitgelaufenen Sebastian Hertel, der schließlich ins leere Tor trifft. Von diesem Gegentreffer sollte sich der Kreisligist nicht mehr erholen. In der 65. Minute bringt Denis Stier die Entscheidung. Der Mittelfeldspieler schlenzt einen Freistoß rechts vor dem Tarbarzer 16er schlitzohrig an der schlecht gestellten Mauer vorbei auf die kurze Ecke. Der Ball kommt für den Tormann noch einmal ungünstig auf und prallt von ihm ab ins Netz hinein. 10 Minuten drauf hat Thilo Skalai seinen Glanzmoment. Auf der Grundlinie lässt er gleich 2 Verteidiger alt aussehen und legt gut zurück auf Denis Stier, der mit seinem zweiten Treffer die Blamage für den Favoriten perfekt macht. Das Resultat lautete dementsprechend 4:1. Die Sundhäuser standen auch in der Abwehr sehr gut, sodass die Gäste in der zweiten Hälfte nicht ein einziges Mal mit dem Ball in den gegnerischen Strafraum vordringen konnten.
Der TSV Sundhausen kommt nach einer überzeugenden Leistung eine Runde weiter. Das Ergebnis ist auch in der Höhe völlig verdient. Damit hält die Siegesserie weiter an. Seit nunmehr 5 Spielen in Folge sind die Herren des TSV als strahlende Sieger vom Platz gegangen. Der Erfolg wurde anschließend mehr als gebührend gefeiert.
Bericht: André Lorenz

5. Spieltag: TSV Sundhausen - SV Eintracht Ernstroda
Der in dieser Saison noch ungeschlagene TSV Sundhausen empfing Eintracht Ernstroda, die in der Vorwoche ihre ersten Punkte gegen Schwabhausen einfahren konnten. Die Sundhäuser kontrollierten das Spiel von Beginn an und setzten den Gegner durch hohe Laufbereitschaft gehörig unter Druck. So gelang bereits nach ca. 10 Minuten der Führungstreffer durch Sebastian Hertel. Der Schuss aus 20 Metern Entfernung kam hart und platziert in die rechte Ecke und ließ dem Tormann keine Chance. Die Gäste hatten eine Riesenmöglichkeit nach einem langen Ball und Stellungsfehler in der gegnerischen Verteidigung. Mannschaftskapitän Kein verzieht den Ball allein vorm Tor aber rechts vorbei. Der TSV blieb ansonsten die spielbestimmende Mannschaft und baute nach einer halben Stunde die Führung auf 2:0 aus. Das Tor erzielte Christopher Kirsch, der den Ball bei einem Volleyschuss optimal trifft. 5 Minuten vor der Pause erfolgte der Anschlusstreffer für die Ernstrodaer praktisch aus dem Nichts heraus. 3 Sundhäuser Verteidiger und der Torhüter schafften es nicht den Ball gegen 2 gegnerische Angreifer zu klären. Diese nutzten die Möglichkeit überlupften den Schlussmann. Der Schock über den Anschlusstreffer wehrte jedoch nicht lange. Christopher Kirsch, frei vorm Tor der Eintracht, trifft den linken Pfosten. Der Ball springt an den rechten Pfosten und kommt noch einmal auf, bevor der Torhüter ihn unter Kontrolle bringt. Nahestehende sahen den Ball sogar hinter der Linie, aber es gab keine Vorwürfe gegen den Schiedsrichter.
Die beiden Teams gehen mit einem 2:1 in die Halbzeitpause. Trotz der Führung war Sundhäuser Trainer Röse leicht erbost über den Gegentreffer und warnte seine Mannschaft davor, hinten auf zu machen gegen die meist harmlosen Gäste.
Wenige Minuten nach Wiederanpfiff traf Denis Stier zum 3:1, was noch mehr Sicherheit in das Spiel der Heimmannschaft brachte. Zudem schwächten sich die Gäste selbst durch eine rote Karte nach 20 Minuten in der zweiten Hälfte. Der eingewechselte Sebastian Herr entschied schließlich die Partie durch seine beiden Treffer in der 75. und 85. Spielminute. Zahlreiche weitere Chancen blieben vom TSV ungenutzt und so lautete der Endstand 5:1. Damit setzen die Sundhäuser ihre Siegesserie fort und erobern erneut die Tabellenspitze. Ob dieser Lauf nun abergläubischen Ritualen, wie der gemeinsame Brunch mit dem Mannschaftskapitän zu verdanken ist, bleibt noch offen. Vielleicht liegt das Geheimnis des Erfolgs aber auch in der geschlossenen Mannschaftsleistung, dem Kampf füreinander und der wiedergefundenen Spielfreude. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Bericht: André Lorenz

Nicht nur der Sundhäuser Nachwuchs staunte über die attraktive Spielweise der Herren

4. Spieltag: TSV Molschleben - TSV Sundhausen
Am Sonntag, den 11.09. standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die in der vergangen Woche beide in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht hatten. Den Erfolg im Rücken gingen die Teams von Anfang an engagiert zu Werke, was sich vor allem in der aggressiven Zweikampfführung widerspiegelte. Die Partie verlief in der ersten Hälfte, an den Spielanteilen gemessen, recht ausgeglichen. Die besseren Torchancen hatte jedoch die Heimmannschaft. Bei einem Lattentreffer nach 20 Minuten blieben sie glücklos und einen guten Distanzschuss kurz darauf, kratzte der Sundhäuser Torhüter Matthias Kachel durch eine starke Parade gerade noch so aus dem Winkel. Die Gäste hatten ihre beste Chance 2 Minuten vor der Pause. Ein Eckball fiel kurz hinter dem langen Pfosten herunter und Innenverteidiger Gordan Wahl köpfte aus spitzem Winkel den Ball ins Tor. Dabei verletzte er sich jedoch am Knie durch Zusammenprall mit einer Werbebande direkt hinter dem Tor. Mit einer etwas glücklichen Führung für den TSV Sundhausen gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte entwickelten sich die Sundhäuser zur spielbestimmenden Mannschaft. Das 0:2 war dementsprechend verdient. Christian Langer spielte am gegnerischen Strafraum den Ball steil auf Michael Stein, der fast von der Grundlinie gut zu Christopher Kirsch zurücklegt. Der Stürmer bewahrte einen kühlen Kopf und schob die Kugel mit der Innenseite am geschlagenen Torwart vorbei ins gegnerische Netz. Eine weitere Großchance ergab sich nach einem klasse Pass von Denis Stier, quer durch den Molschlebener 16-Meter-Raum auf Sebastian Herr, der jedoch nicht schnell genug zum Ball ging und ein Verteidiger rechtzeitig klären konnte. Die Hintermannschaft der Gäste ließ in der 2. Halbzeit nur noch wenige Chancen zu, nicht zuletzt durch den gut mitspielenden Schlussmann, der potentiell gefährliche Bälle frühzeitig entschärfte.
So blieb es beim 0:2 für den TSV Sundhausen, der dadurch in der Tabelle oben mit dranbleibt.
Bericht: André Lorenz

3. Spieltag: TSV Sundhausen - SV Blau-Weiß Ballstädt
Durch gute Moral zum Tabellenführer

Die bisher punktlose 1. Kreisklasse-Mannschaft von SV Blau-Weiß Ballstädt war am Sonntagnachmittag zu Gast beim gut in die Saison gestarteten TSV Sundhausen. Der Spätsommer sorgte noch einmal für sehr warme Temperaturen, was den beiden Mannschaften schwer zu schaffen machte. Die Partie begann dementsprechend etwas träge, wobei der TSV durch kontrollierten Spielaufbau versuchte, dass Spiel an sich zu reißen. Es gelang der Heimmannschaft jedoch nicht, sich klare Torchancen herauszuspielen. Die Gäste erarbeiteten sich im Gegenzug ihre Möglichkeiten durch Standards, wo die Sundhäuser schon in der Vergangenheit sehr anfällig waren. So fiel der 0:1 Gegentreffer nach einem Freistoß von mehr als 30 Metern Entfernung, wobei der Ballstädter Torschütze den Ball wenige Meter vorm Tor vor die Füße bekam und ungehindert einlochte. Auch nach dem Rückstand kam der TSV nicht so richtig ins Spiel und ein weiterer Freistoß des SV Ballstädts sorgte für die 0:2 Führung. Der Treffer wurde nicht weit von der Strafraumgrenze erzielt. Der flache Schuss prallte vom Sundhäuser Torhüter Matthias Kachel nach vorne ab und die gut nachsetzenden Gäste ließen sich die Chance nicht entgehen. Nach dem zweiten Gegentreffer kam mehr Leben in das Offensivbemühen der Heimmannschaft. Deren Chancen ergaben sich eher durch lange Bälle aus dem Mittelfeld, konnten im gegnerischen Strafraum aber nicht für die ganz große Gefahr sorgen. So ging SV Blau-Weiß Ballstädt mit einer 2-Toreführung in die Pause. Die zweite Halbzeit brachte trotz der Temperaturen etwas mehr Tempo mit sich. Die Sundhäuser wollten sich nicht schon frühzeitig geschlagen geben und zeigten sich von Beginn an von einer anderen Seite. Die Gäste gerieten nun zunehmend unter Druck, standen aber zunächst noch recht sicher in der Defensive. Nach knapp einer Stunde Spielzeit gelang dem TSV dann doch der Anschlusstreffer durch André Lorenz nach guter Vorarbeit durch Christopher Kirsch. Das Tor sorgte für weitere Belebung des Spiels. Eine gute Einzelaktion durch Sebastian Hause brachte fast den Ausgleich, doch der Schuss von rechts in die lange Ecke traf nur den Pfosten. Kurz darauf fiel doch noch das 2:2 durch Sebastian Hertel. Der Schuss von der linken Strafraumecke ging durch mehrere Ballstädter Beine hindurch, was deren Torwart entscheidend irritierte. Beflügelt durch die Wende spielte die Heimmannschaft weiter nach vorne, nun auf den Sieg. 10 Minuten vor Schluss setzte sich der Sundhäuser Stürmer Christian Langer gut durch die Hintermannschaft der Gäste durch und versenkte den Ball lässig mit dem Außenriss in die rechte Ecke zum Führungstreffer. Damit war das Spiel gedreht und die Gäste schafften es nicht mehr, sich in der restlichen Spielzeit von diesem Schock zu erholen.
Der TSV Sundhausen gewinnt letztendlich verdient, indem die Spieler gute Moral bewiesen. Die Mannschaft erobert damit die Tabellenführung in der 1. Kreisklasse.
Bericht: André Lorenz


Christopher Kirsch, zweifacher Torschütze zeigt seinen Mitspielern den Weg zum Tor
2.Spieltag: FSV 06 Ohratal II - TSV Sundhausen
Der TSV Sundhausen dominierte in der ersten Hälfte des 2. Punktspiels die Heimmannschaft. Christopher Kirschs Führungstreffer folgte das 0:2 durch Sebastian Hertel. Beide Tore wurden aus ca. 20m Distanz erzielt. Die Sundhäuser konnten in dieser Halbzeit zahlreiche weitere Torschüsse verzeichnen, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. In der eigenen Abwehr ließen sie im Gegenzug nur wenige Chancen für den Gegner zu. So konnten die Gäste mit einer verdienten Führung in die Halbzeit gehen. Der TSV kam ähnlich stark aus der Pause und konnte durch Sebastian Hause auf 0:3 erhöhen. Von da an ruhten sich die Spieler wohl auf ihrer erbrachten Leistung aus und ließen die Heimmannschaft noch einmal herankommen. Beim 1:3 fühlte sich kein Sundhäuser verpflichtet den angreifenden Ohrataler zu attackieren. Dieser konnte ungehindert von weniger als 20m Entfernung den Ball im Tor unterbringen. Ein Missverständnis zwischen Torhüter Matthias Kachel und Abwehrspieler Gordan Wahl führte schließlich noch zum 2:3 Anschlusstreffer durch ein Eigentor. Wenige Minuten vor Spielende sorgte der TSV aber für die Entscheidung. Ein Foulelfmeter, von Matthias Kachel geschossen, wurde an die Latte abgewehrt und konnte im Nachschuss von Christopher Kirsch verwandelt werden. Durch diesen verdienten 2:4 Auswärtssieg sicherte sich der TSV Sundhausen zumindest für eine Nacht die Tabellenführung und schafft so eine gute Ausgangsposition für die noch junge Saison.
Bericht: André Lorenz

1.Spieltag: Sundhausen gegen Emleben
Die Sundhäusen kamen nach 60 Minuten Überzahl im 1. Punktspiel gegen Emleben nicht über ein 1:1 hinaus.
Beide Mannschaften begannen das Spiel nervös und lauerten auf die Fehler der anderen. Emleben hatte von den wenigen Torgelegenheiten aber die klareren. Nach 28. Minuten bekamen die Gäste nach Reklamieren die Gelb/Rote Karte. Anschließend kamen die Sundhäuser besser ins Spiel. Jedoch gelang den Emlebern durch einen Elfmeter in der 39. Minute, nach einem vorangegangenem Foulspiel das 1:0.
Nach der Pause versuchten die Sundhäuser den Druck zu erhöhen, blieben aber an der stabilen Abwehr der Emleber hängen und kamen zu keiner klaren Torgelegenheit. In der 78. Minute erzielte der eigewechselte Denis Stier nach einem Freistoß den 1:1 Ausgleich per Kopfball. Danach hatten die Sundhäuser sogar den Siegtreffer durch Christopher Kirsch auf dem Fuß, der jedoch bei einem Elfmeter in der Nachspielzeit an dem Emleber Torhüter scheitere.

1. Pokalrunde
Trotz großer Personalprobleme schaffte die Männermannschaft den Einzug in die 2. Runde. Das Spiel begann vielversprechend, schon in der 8. Minute erzielte Christian Langer durch eine gut heraus gespielte Vorlage von Christopher Kirsch das 1:0. Der TSV war jederzeit spielüberlegen, vergab aber klare Torchancen durch Christopher Kirsch, Michael Stein und Sebastian Herr. In der 34. Minute nutzte Tonna einen Fehler bei einer Standardsituation zum 1:1.
In der 2. Halbzeit war es das gleiche Spiel, Sundhausen war klar überlegen nutzte seine Chancen aber nicht. Im Gegenzug war Tonna durch Konter und Freistöße jederzeit gefählich. Nach 90 Minuten mussten beide Mannschaften in die Verlängerung, wo das Spiel nur noch dahinpletscherte und man dachte beide Mannschaften warten auf das Elfmeterschießen. Die einzige aufregende Situation war die gelb-rote Karte für Christopher Kirsch. Nach 120. Minuten kam es zum Elfmeterschießen, wo sich der Sundhäuser Torwart, Matthias Kachel mit 3 gehaltenen Elfmetern auszeichnete.
Endstand 6:5 für Sundhausen
Fazit: Dies war noch mal eine gute konditionelle Vorbereitung für das 1. Punktspiel gegen den Absteiger aus der Kreisliga Emleben.

Fußball Frauen Saison 2011/2012

18. Spieltag: Ende einer erfolgreichen Saison
Die Frauen des TSV Sundhausen sicherten sich am vergangenen Sonntag (03.06.12) gegen den FSV Grüningen die letzten 3 Punkte der Saison. Durch den 4:1-Sieg verteidigten sie den dritten Tabellenplatz der Landesklasse Nord gegen Verfolger Concordia Riethnordhausen, die den Spitzenreiter und potenziellen Aufsteiger in die Landesliga Union Mühlhausen mit 0:9 unterlagen.
Ersatzgeschwächt mit genau 11 Spielerinnen traten die TSV-Frauen zum Auswärtsspiel an und könnten dennoch an die gute Leistung der vorherigen Spiele anknüpfen. Von der größten Schwäche der Hinrunde, der mangelnden Chancenverwertung, war in der Rückrunde kaum noch etwas zu bemerken. Mit 4 Treffern würde nicht nur das Torverhältnis weiter aufgebessert, sondern auch das Selbstbewusstsein einiger Spielerinnen.
Das Spiel begann zunächst ausgeglichen und mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Sundhäuserinnen immer mehr die Oberhand gewannen. In der 16. Minute setzte sich Theressa Keller sehenswert auf der linken Seite durch und erzielte den ersten Treffer. Juliane Klein brachte in der 23. Minute die 2:0-Führung. Trotz spielerischer Überlegenheit des TSV erspielte sich auch der Gegner einzelne Chancen, vor allem über lange Bälle auf die Flügelstürmerinnen, die jedoch wegen fehlender Präzession im Abschluss und der sicheren TSV-Torfrau Sylvana Curth zu keinem Treffer führten. Ähnlich stellte sich jedoch auch die Situation für die Sundhäuserinnen gegen Ende der ersten Hälfte dar, ungenaue Abspiele, zu wenig Treffsicherheit, aber auch eine gute gegnerische Torfrau verhinderten weitere Tore.
Nach der Pause fand die Sundhäuser Mannschaft wieder besser ins Spiel. Durch gute Zuspiele und zum Teil sehenswerte Kombinationen ergaben sich einige Chancen, von denen Juliane Klein in der 54. Minute eine weitere nutzte und den 3:0-Führungstreffer erzielte. Danach ließ die Konzentration der Sundhäuserinnen erneut merklich nach, die Gegnerinnen wurden zunehmend gefährlicher. Nachdem ein Eckstoß gerade so das Tor gefehlte, konnte ein weiterer nicht mehr geklärt werden und Susann Aschhoff erzielte per Kopf das 3:1 für den FSV Grüningen. Für die Mannschaft aus Sundhausen war es wie ein Weckruf, das Spiel wieder selbst in die Hand zu nehmen. Justine Schleif setzte sich in der 72. Minute auf der rechten Seite durch und erhöhte durch ihren Treffer zum 4:1. Es ergaben sich weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber im Gegensatz zum letzten Spiel ließ Carolin Frohl ihre sehr sichere Chance kurz vor Schluss ungenutzt. Damit endete Spiel und die Saison mit einem weiteren Sieg für Frauen des TSV Sundhausen, die nun seit 6 Spielen ungeschlagen sind und mit Stolz auf eine erfolgreiche Rückrunde blicken können.
Bericht: Madlen Kästner

17. Spieltag: Kantersieg gegen schwachen Gegner
Ein torreiches letztes Heimspiel sahen die zahlreichen Zuschauer am vergangenen Sonntag beim TSV Sundhausen. Die Frauenmannschaft von Trainer Denis Röse schickte den Vorletzten der Landesklasse Nord, den FSV 06 Kölleda mit 7:0 Toren nach Hause und steigt damit auf Tabellenplatz 3.
Das Spiel begann mit einer spielerisch überzeugenden Leistung der TSV-Damen, die durch zwei schnelle Tore von Justine Schleif (7. Minute) und Julia Klein (8. Minute) belohnt wurde. Doch anstatt die Spiellust zu steigern, bewirkte die frühe Führung nachlassende Konzentration und daraus resultierend unsaubere Zuspiele und zahlreiche Ballverluste. Der sichtbar schwächere Gegner konnte einige dieser Unsicherheiten nutzen und erarbeite sich ebenfalls Chancen, die letztendlich aber nicht wirklich gefährlich für den TSV wurden, auch durch die Leistung von Torfrau Sylvana Curth. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden einige Spielerinnen doch nochmal aktiv und Carolin Frohl erzielte in der 43. Minute das 3:0.
Der folgende Wachruf des Trainers zur Pause zeigte Wirkung und die Mannschaft drehte in Hälfte 2 noch einmal auf. Der Gegner wurde immer weiter in die eigene Hälfte gedrängt und hatte fast ausschließlich mit der Abwehr der Sundhäuser Angriffe zu tun. Die TSV-Frauen bestimmten von nun an das Spielgeschehen und wussten die zunehmende Müdigkeit der Mannschaft aus Kölleda zu nutzen. Infolge erzielten sie 4 weitere Tore (50. Und 69. Minute Juliane Klein, 78. Und 90. Minute Carolin Frohl). Davon hervorzuheben ist besonders das Letzte, ein präziser Freistoß von Julia Klein, den Carolin Frohl per Flugkopfball ins gegnerische Tor beförderte. Damit beendeten die TSV-Frauen eine durchaus erfolgreiche Heimspielsaison und blicken dem letzten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag gegen den FSV Grüningen entgegen.
Bericht: Madlen Kästner

16. Spieltag: Einsatz und Wille stimmten
Gegen den Tabellenersten der Landesklasse Nord, den FC Union Mühlhausen erkämpften sich die Frauen des TSV Sundhausen am vergangenen Sonntag (13.05.12) ein verdientes Unentschieden. Sehr zufrieden war Trainer Röse am Ende der Partie mit der Leistung seiner Mannschaft, die über 90. Minuten durch Einsatz und Kampfgeist überzeugte.
Das Spiel begann zunächst mit druckvollen Angriffen der Mühlhäuserinnen, die vermutlich mit dem Anspruch auf einen weiteren Sieg in die Partie gingen. Doch im Gegensatz zu den letzten zwei Begegnungen, in denen die Sundhäuserinnen jeweils eine hohe Niederlage kassierten, waren die Abwehrreihen heute nicht so leicht zu durchbrechen, vor allem durch das gute Zweikampfverhalten der Abwehrspielerinnen Anja Schmidt und Michelle Baumbach. Nach und nach ergaben sich aber auch für die TSV-Frauen erste Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. So stand es zur Halbzeit 0:0 und der Ausgang der Partie noch offen. Die Ansage zur Pause: das Spiel weiter im Griff behalten, den Kampfgeist nicht verlieren und geduldig auf Chancen warten.
Doch die guten Vorsätze für Hälfte Zwei waren schnell vergessen. Eine Unachtsamkeit im Mittelfeld wissen die Gegnerinnen sofort auszunutzen, ein langer Ball in die Spitze und die Sundhäuser Abwehr war bezwungen. Mühlhausen erzielte in der 46. Minute durch Christiane Franz den Führungstreffer. Aber die TSV-Frauen ließen sich davon nicht entmutigen, nach so viel Einsatz und Kampf wollte man sich nicht so einfach geschlagen geben. Sie spielten couragiert weiter. In der 76. Minute konnte Juliane Klein im Strafraum nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den folgenden Strafstoß verwandelte Carolin Frohl souverän. Im Anschluss ergaben sich auf beiden Seiten weitere Möglichkeiten. Eine sehr Gefährliche in der 90. Minute konnte gerade noch durch ein taktisches Foul von Justine Schleif vereitelt werden. Der ersehnte Abpfiff sicherte den Sundhäuserinnen den verdienten Punkt, die sich aber noch mehr über das Lob und die Anerkennung des Trainers für ihre Leistung freuten.
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr werden die TSV-Frauen ihr letztes Heimspiel der Saison gegen den FSV 06 Kölleda bestreiten, ein Gegner den Sundhäuserinnen noch aus dem Hinspiel negativ in Erinnerung geblieben ist.
Bericht: Madlen Kästner

15. Spieltag: TSV Sundhausen - Riethnordhausen 2:0

14. Spieltag: Dingelstädt - TSV Sundhausen 0:2

13. Spieltag: TSV Sundhausen- Schlotheim 3:0

11. Spieltag: Gernrode- TSV Sundhausen 2:1


10. Spieltag: Sieg in letzter Sekunde vergeben
Im ersten Rückrundenspiel trafen die Sundhäuser Frauen auf die Mannschaft vom FSV Eintracht Eisenach. Motiviert vom letzten Testspiel und durch die guten Ergebnisse der Hallensaison wollten die TSV- Frauen das Spiel gewinnen. Doch schnell stellte sich heraus, dass die Umstellung von Halle auf Rasenplatz nicht so einfach verlief: die Pässe kamen ungenau und Ballannahmen misslangen.
Trotzdem versuchte die Heimmannschaft den Gegner immer wieder unter Druck zu setzen. Das Tor wollte jedoch nicht fallen und so blieb es beim Halbzeitstand von 0:0, was nicht zuletzt der starken Sundhäuser Torfrau Sylvana Curth zu verdanken ist, die ihre Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt.
Nach der Pause wollten es die TSV- Mädels besser machen. Anfangs gelang es, die Gäste immer weiter in ihre eigene Hälfte zurück zu drängen. In der 49. Minute erhielten die Sundhäuserinnen einen Elfmeter nach Foulspiel. Carolin Frohl verwandelte sicher zum langersehnten 1:0. Von da an hörten die Gastgeberinnen auf zu spielen und ruhten sich auf ihrer knappen Führung aus. Es kam, wie es kommen musste: nur wenige Sekunden vor Schluss viel doch noch der Ausgleich. Der TSV hatte geradezu darum gebettelt.
Aufgrund schwindender Kräfte, Unkonzentriertheit und fahrlässiger Spielweise gaben die Frauen aus Sundhausen den Sieg noch aus der Hand. Nächsten Sonntag (1.4.) folgt die Partie auswärts gegen Gernrode, bei denen ein Sieg Pflicht sein sollte.
Bericht: Anja Schmidt

Bereit für die Rückrunde
Die Frauen des TSV absolvierten am vergangen Sonntag in Arnstadt (18.03.2012) ein letztes Testspiel vor Beginn der Rückrunde in der Landesklasse Nord. Gegen den Tabellenersten der Landesklasse Süd, die SG Ilmenau/Arnstadt erreichten sie ein verdientes Unentschieden nach einer starken ersten Halbzeit.
Die Sundhäuserinnen begangen die Partie mit einigen gut herausgespielten Chancen, die der Gegner nur mit Mühe vereiteln konnte. Die SG Ilmenau/Arnstadt konnte sich hingegen weniger gut gegen die Gäste-Abwehr durchsetzen und hatte zunächst kaum Torchancen. Dennoch gingen sie unerwartet gegen Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Die TSV-Frauen ließen sich davon kaum beeindrucken und versuchten weiterhin selbst einen Treffer zu erzielen, was jedoch in der ersten Halbzeit nicht mehr gelang.
In der zweiten Spielhälfte ließ die Spiellust der Sundhäuserinnen nach, wodurch die Gastgeberinnen nun auch vermehrt Chancen hatten. Wie in der ersten Halbzeit der TSV konnte die SG jedoch keine davon verwandeln. Trotz nachlassender spielerischer Leistung gelang den Frauen aus Sundhausen in der 70. Minute noch der Ausgleich, durch ein sehenswertes Freistoßtor von Carolin Frohl. Damit stand das Ergebnis der Partie fest, in der die TSV-Damen zumindest in der ersten Halbzeit bewiesen haben, dass sie auf das erste Punktspiel am kommenden Sonntag (14 Uhr, Sportplatz Sundhausen) gegen den Zweiten der Liga Eisenach gut vorbereitet ist.
Bericht: Madlen Kästner

8.Spieltag: Glanzloser Sieg
Die Frauen des TSV Sundhausen konnten am vergangenen Sonntag (13.11.11) im letzten Spiel der Hinrunde gegen den SSV 07 Schlotheim einen weiteren Sieg verbuchen und gehen als Tabellenvierter in die lange Winterpause.
Selbstbewusst nach zwei Siegen in Folge hätten die Voraussetzungen für 3 weitere Punkte nicht besser sein können. Der Gegner stand mit nur 10 Spielerinnen auf dem Feld und der TSV in Bestbesetzung. Doch die Sundhäuserinnen wussten diese Überlegenheit zunächst nicht zu nutzen und machten sich das Leben selbst schwer. Wahrscheinlich bildete man sich ein, dass ein Sieg heute auch mit halber Leistung leicht zu erringen sei. Dementsprechend präsentierte sich die Mannschaft unkonzentriert und leichtfertig. Statt wie in den vergangenen Partien spielerisch zu überzeugen, zeigte man zunächst wenig Sehenswertes. Zuspiele kamen ungenau, anstatt fläche Pässe zu spielen, wurden halbhohe Bälle geschlagen, die von den Mitspielerinnen nicht kontrolliert werden konnten. Zahlreiche sich dennoch ergebende Torchancen wurden leichtsinnig vergeben. Zudem brachten unerwartete Fehler im Mittelfeld die Abwehr in Schwierigkeiten und mit ein bisschen Glück hätten die Gastgeberinnen trotz Unterlegenheit in Führung gehen können. So stand es zur Halbzeit noch 0:0, nach 45 Minuten, in denen das Spiel fast ausschließlich auf einer Hälfte stattfand.
Frustriert über das eigene Unvermögen wollte die Mannschaft in Hälfte Zwei alles besser machen. Man begann konzentrierter und die Ballsicherheit verbesserte sich Zusehens. Die Zuspiele kamen präziser und das viel zu lang überfällige Tor war nun greifbar nah. Die Erlösung kam in der 60.Minute, als Carolin Frohl endlich eine der zahlreichen Hereingaben in den Strafraum verwandeln konnte. Nun ging es darum, dass spielerische Niveau zu halten und nachzulegen. Die kurz zuvor eingewechselte Anja Schmidt konnte ihre Torflaute der bisherigen Spiele in der 68. Minute beenden und erzielte aus spitzem Winkel das 2:0 für den TSV. Die Selbstsicherheit der Mannschaft war zurück und man spielte nun wesentlich besser als in der ersten Hälfte. Anne-Christin Reschke konnte in der 79. Minute auf 3:0 und Juliane Klein in der 83. Minute auf 4:0 erhöhen. Zumindest das Ergebnis stimmte nun, auch wenn die Mannschaft mit dem Verlauf des Spieles alles andere als zufrieden sein kann.
Damit verabschiedet sich die Frauen-Mannschaft des TSV Sundhausen in die Winterpause, nach einer Hinrunde, die schwierig begann, aber zum Ende doch noch Erfolge brachte.
Aufstellung: Lange - Hartmann, Kästner, Köllmer (58. Minute Schmidt)- Langer - Keller, Drehmann, Julia Klein - Juliane Klein , Frohl, Reschke
Bericht: Madlen Kästner

7.Spieltag: Klein'sche Siegtreffer
Die Frauen des TSV Sundhausen trafen am vergangen Sonntag (06.11.11) auf die Mannschaft des FSV Grüningen 1990. Nach einer starken zweiten Halbzeit sicherten sie sich den Sieg mit 3:2 Toren.
Trainer Röse betonte vor dem Spiel, dass er heute von seiner Mannschaft viel Lauf- und Leistungsbereitschaft erwartet, um am Ende siegreich vom Platz zu gehen. In der erfolgreichen Aufstellung vom letzten Spiel haben es die Sundhäuserinnen aber zunächst schwer, sich gegen die kampfbetonten Spielerinnen aus Grüningen durchzusetzen. Diese beginnen druckvoll und stören den TSV bereits im Spielaufbau. Infolgedessen kann der Ball im Mittelfeld nicht behauptet werden und geht an den Gegner verloren. Die Defensive bekommt einiges zu tun und hat zudem Probleme den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Befreiungsschläge landen entweder im Aus oder vor den Füssen des Gegners. Dennoch lässt man nur wenige wirklich gefährliche Chancen zu. Doch wie allzu oft brauchen die Gegner des TSV nicht viele Chancen, um in Führung zu gehen. Ein Eckball in der 16. Minute kann nicht geklärt werden und landet im Tor. Auffällig ist, dass ein Rückstand bei den Sundhäuser Frauen meistens wie ein Weckruf wirkt und sich das Spielgeschehen danach stabilisiert. So erspielen sie sich bis zur Halbzeitpause selbst zahlreiche, zum Teil hundertprozentige Chancen, sind aber unfähig auch nur eine im Tor unterzubringen. Ein typisches Spiel der TSV-Frauen.
Dementsprechend fiel die Ansprache von Trainer Röse zur Halbzeit aus, die aber ihre Wirkung zeigte. Die Sundhäuserinnen spielen druckvoll weiter und erzielen in der 52. Minute endlich den ersehnten und längst verdienten Ausgleichstreffer durch Julia Klein. Den Sundhäuserinnen kommt nun zu Gute, dass die Kräfte der Gegnerinnen zunehmend schwinden, weitere gut raus gespielte Chancen ergeben sich. In der 60. Minute bringt Juliane Klein den TSV schließlich in Führung.
Das Spielgeschehen beherrschen nun die Sundhäuserinnen, Kontermöglichkeiten des Gegners werden durch die Abwehr gestoppt. Nach weiteren Möglichkeiten erzielt Juliane Klein in der 75. Minute das 3:1. Der Gegner scheint geschlagen und der Sieg sicher. Doch die Gäste mobilisieren in den letzten Spielminuten noch einmal all ihre Kräfte, ein Schuss der Grüninger Kapitänin wird für Torfrau Sylvana Curth unhaltbar abgefälscht und landet im Netz. Aber der Anschlusstreffer kam zu spät, die Frauen aus Sundhausen gewinnen das Spiel nach einer starken zweiten Halbzeit mit 3:2. Beim letzten Spiel der Hinrunde erwartet die TSV-Frauen am kommenden Sonntag die Mannschaft des SSV 07 Schlotheim (14.30 Uhr in Schlotheim).
Aufstellung Sundhausen: Curth - Hartmann, Kästner, C. Köllmer - Langer (46. Minute St. Drehmann) - Keller, Julia Klein, S. Drehmann - Juliane Klein (80. Minute Lange), Frohl, Reschke (69. Minute J. Köllmer)
Bericht: Madlen Kästner

6.Spieltag: Klare Angelegenheit
Für die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen ging es am vergangenen Sonntag (30.10.11) zum Tabellenletzten nach Kölleda um weitere drei Zähler auf dem Punktekonto gutzumachen.
In Topbesetzung, wenn auch ohne Auswechselspielerin, könnten sich die Sundhäuserinnen im Offensiv-Fußball üben, denn das Spielgeschehen ging vor allem von ihnen aus. Zwar kamen sich die Gastgeberinnen über ihre starke Stürmerin K. Scheelroth dem Tor ein paar Mal gefährlich nahe, aber die Abwehr um Madlen Kästner wurde heute nicht sofort für jeden Fehler bestraft, wie oftmals in den bisherigen Spielen.
Die Null stand und nun hieß es für das Mittelfeld und den Sturm die sich heute vermehrt bietenden Torchancen auch zu nutzen. Wie immer taten sich einige Spielerinnen des TSV sehr schwer das Tor zu treffen und vergaben zahlreiche, sichere Möglichkeiten. Dennoch nutzten Sundhäuserinnen die sich durch die lückige Abwehr der Gegner ergebenden Räume und so stand es zur Halbzeit bereits 3:0. Nach einem Eigentor in der 4. Minute bauten Juliane Klein (10. Minute) und Carolin Frohl (43. Minute) die Führung des TSV aus.
Nach der Halbzeit spielten die Sundhäuserinnen selbstbewusst weiter, machten die Abwehrreihen dicht und erspielten sich durch zum Teil sehr anschaulichen Kombinationsfußball weitere Möglichkeiten. Nachdem sie zuvor mehrmals gescheitert war, traf Anne-Christine Reschke in der 67. Minute endlich das Tor zum 4:0. Theressa Keller legte in der 70. Minute mit einem sehenswerten Schuss aus 16 m Entfernung nach. Sandra Drehmann vergab hingegen ihre beste Torchance, bei einem Freistoß traf sie wie im Spiel gegen Riethnordhausen nur die Latte. In der 79. Minuten stellten die Sundhäuserinnen ihr Können noch einmal unter Beweis, nach gutem Kombinationsspiel mit Juliane Klein vollendete Carolin Frohl zum 6:0.
Nach diesem vergleichsweise schwachen Gegner begegnen die TSV-Frauen am kommenden Sonntag (06.11.11) der Mannschaft des FSV Grüningen auf dem Sportplatz in Sundhausen, die es ihnen sicher nicht so einfach machen werden.
Curth - Köllmer, Kästner, Hartmann - Langer - Keller, Julia Klein, Drehmann - Juliane Klein, Frohl, Reschke
Bericht: Madlen Kästner

5.Spieltag: Dem Spitzenreiter klar unterlegen
Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen unterlag am vergangenen Sonntag (23.10.2011) auf heimischen Rasen den FC Union Mühlhausen klar mit 4:1.
Erneut musste Trainer Röse auf einige Stammspielerinnen verzichten und spontan eine neue Aufstellung für die Mannschaft finden. Leider sorgte dies im Spiel gegen den Landesklasse-Spitzenreiter Mühlhausen vor allem in der ersten Halbzeit für viel Unsicherheit in den Sundhäuserreihen, sodass man letztendlich, wenn auch nicht chancenlos, unterlegen blieb.
Die erste Chance im Spiel ergab sich allerdings auf Seiten der Gastgeberinnen. Gleich in der ersten Minute hatte Anne Reschke den Führungstreffer auf dem Fuß, schloss der Torfrau aber in die Arme. Im Gegenzug hätten die Mühlhäuserinnen ebenfalls in Führung gehen können, schossen aber knapp am Tor vorbei. Das Spiel zeigte sich die ersten Minuten zunächst noch ausgeglichen, bis Mühlhausen in der 7. Minute durch Susanne Eichenberg das 0:1 erzielte. Der Treffer löste Unsicherheit und Desorientierung bei den TSV-Frauen aus, prompt folgte das 0:2 (8. Minute, S. Eichenberg). Die Sundhäuserinnen verloren den Faden, ließen sich immer wieder von den starken Mühlhäuserinnen ausspielen, die dann genug Platz hatten, sich ihren Weg zum Tor zu bannen. Traf dann die jeweilige Spielerin nicht selbst das Tor, stand auch immer noch eine andere bereits um den Abpraller zu verwandeln. Es folgte das 3. Gegentor in der 18. Minute. Kurz darauf wurde die Abwehr erneut überlaufen, Susannen Eichenberg erzielte ihr drittes Tor im Spiel (23. Minute). Das Spiel drohte zum Debakel für Sundhausen zu werden. Sich dessen bewusst, schien man so langsam die eigenen Fehler zu erkennen, sodass sich das Spiel bis zum Ende der ersten Halbzeit stabilisierte und man keine weiteren Gegentore zu ließ. Die Abwehr rückte näher an den Mühlhäuser Angriff, man ging in die Zweikämpfe und ließ dem Gegner weniger Raum. Das hatte zur Folge, dass ein riesiges Loch zwischen Abwehr und Sturm entstand, was es den Sundhäuserinnen auch nicht leichter machte, selbst noch ein Tor zu erzielen.
Enttäuscht ging es zur Halbzeit in die Kabine. Wie in der vergangenen Woche gegen Riethnordhausen hatte man innerhalb von 20 Minuten das gesamte Spiel aus der Hand gegeben und war selbst nicht in der Lage eigene Chance zu nutzen. Leider blieb Torfrau Sylvana Curth nach dem zeitweiligen Dauerbeschuss ihres Tores in der ersten Hälfte nicht verschont. Sie verletzte sich bei einem sehr zahlreichen Abgriffe Mühlhausens und musste in der zweiten Halbzeit durch Katharina Lange ersetzt werden.
In der zweiten Halbzeit zeigten die Sundhäuserinnen dann aber doch noch, dass sie dem Gegner aus Mühlhausen nicht, wie das Ergebnis vermuten ließ, komplett unterlegen waren. Beide Mannschaften hatten im Folgenden ihren Anteil am Spielgeschehen. Die wenigen sich für die Mühlhäuserinnen nun noch ergebenden Chancen parierte Torfrau Katharina Lange sicher. Die Sundhäuserinnen gaben nicht auf und wollten zumindest den "Ehrentreffer" erzielen. Dies gelang Carolin Frohl in der 67. Minute. Einen Freistoß vom Julia Klein beförderte sie mit dem Kopf ins Tor. Mehr war zu Sundhausen bei diesem Spiel nicht drin. Dennoch blickt die Mannschaft selbstbewusst auf das kommende Spiel gegen Kölleda, bei dem keine weiteren Punkte verloren werden dürfen.
Bericht: Madlen Kästner

4.Spieltag: Sieben Minuten K.O.
Mit Rückenwind vom letzten Heimspielsieg reisten die Sundhäuserinnen positiv gestimmt beim SV Concordia Riethnordhausen an. Bei der Aufstellung musste Trainer Röse allerdings einige krankheitsbedingte Umstellungen im Blick auf die siegreiche Elf von letzter Woche vornehmen. Er musste auf Lange, Nitschmann und Kästner verzichten, dafür rückten Köllmer, Sandra Drehmann und Julia Klein wieder ins Team. Nach drei Niederlagen in der vorherigen Saison sollte nun endlich der erste Sieg her.
In den ersten 25 Minuten dominierte der TSV Sundhausen das Spiel klar und kam auch zu sehenswerten Torchancen, wie z.B. ein Freistoß von Sandra Drehmann, welcher die Torlatte streifte. Das Angriffsspiel fand vor allem über die Flügel statt. So nutzten Klein und Schmidt die ihnen dargebotenen Räume, einzig am Abschluss haperte es. Ganz im Sinne der alten Fussballweisheit "Wer vorne die Tore vergibt, kassiert sie hinten." gingen die Riethnordhäuserinnen nach einem Eckball und missglückten Abwehrversuch in Führung. Fast mit dem Wiederanpfiff erhöhte Kapitänin Machts nach einem schnellen Konter auf 2:0. Einen groben Abwehrfehler in der Sundhäuser Hintermannschaft machte sich eine Stürmerin aus Riethnordhausen zum Vorteil und traf zum komfortablen 3:0. Nachdem die TSV - Frauen sich schon fast aufgegeben hatten, kamen sie durch Keller, nach guter Vorarbeit von Juliane Klein, noch vor dem Halbzeitpfiff zum 1:3.
Die zweite Halbzeit plätscherte ohne wirkliche Highlights dahin. Kraft und Angriffslust ließen auf beiden Seiten nach, das Spiel verflachte zunehmend. Sundhausen versuchte durch mehrere Sololäufe, einen Freistoß sowie einen Distanzschuss noch den Anschlusstreffer zu markieren. Doch letztlich blieb alle Mühe vergebens.
Für die nächsten Spiele sollten Kampf und Einsatzwillen beibehalten werden. Am Torabschluss muss Trainer Röse mit seiner Mannschaft definitiv noch arbeiten. Denn am kommenden Wochenende geht es gegen die starken Mühlhäuserinnen, welche bisher noch ohne Punktverlust blieben.
Bericht: Juliane Klein, Julia Klein

3.Spieltag: TSV-Frauen holen ersten Dreier
Die Frauenmannschaft des TSV 1869 Sundhausen holte sich am vergangenen Sonntag (09.10.2011) die ersten 3 Punkte im Spiel gegen den SV 1911 Dingelstädt. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut. Trainer Denis Röse musste auf 4 Stammspielerinnen verzichten und hatte zunächst genau 11 Spielerinnen zur Verfügung, darunter beide Torfrauen, sodass er gezwungen war, Katharina Lange als Feldspielerin einzusetzen. Sie übernahm die Position von Julia Klein im vorderen zentralen Mittelfeld und zeigte, dass sie nicht vom Tor aus, sondern auch von dort ihre Mitspielerinnen mit guten Zuspielen versorgen kann. Die Abräumarbeit vor der Abwehr, für die sonst Sandra Drehmann zuständig ist, übernahm Anke Langer. Auch sie stellte die variablen Einsatzmöglichkeiten der Spielerinnen des TSV durch eine überzeugende Leistung unter Beweis. Ebenso zeigte Theressa Keller, dass sie neben dem Sturm auch im Mittelfeld gut aufgehoben ist.
Das Spiel begann relativ ausgeglichen, beide Seiten hatten ihren Anteil am Spielgeschehen. Die Zweikämpfe wurden nicht zimperlich angegangen, die Sundhäuser Frauen hatten die Möglichkeit den ersten Treffer zu erzielen, scheiterten aber zunächst. Der Gegner aus Dingelstädt brauchte hingegen nicht viele Chancen, sie nutzen gleich die erste Möglichkeit und gingen in Führung. Aber der Rückstand nahm den Sundhäuserinnen nicht den Mut, sie spielten weiter nach vorn und so kam es, dass Juliane Klein Mitte der ersten Hälfte im Strafraum nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Carolin Frohl verwandelte. Der Spielausgang war wieder offen. Spätestens von da an zeigte sich, dass man heute vor heimischem Publikum die Schmach vom letzten Heimspiel unbedingt wieder gut machen wollte. Die Abwehr und Torfrau Sylvana Curth vereitelten die wenigen Chancen des Gegners, das Mittelfeld erkämpfte sich immer wieder den Ball und ermöglichte es den Stürmerinnen durch gute Zuspiele immer wieder gefährlich nah vor das gegnerische Tor zu gelangen. Gegen Ende der ersten Hälfte fiel dann der durchaus verdiente Führungstreffer für Sundhausen. Eine Dingelstädter Spielerin fälschte ein Hereingabe in den Strafraum ungünstig ab und die Torfrau verlängerte den Ball nur weiter ins Tor.
Nach dem Wiederanpfiff ruhte sich die Sundhäuser Mannschaft keineswegs auf ihrer Führung aus. Das Spiel war hart umkämpft, denn auch die Dingelstädterinnen gaben es noch nicht verloren. Sundhausen hatte Mitte der zweiten Hälfte einige Möglichkeiten den Sieg festzumachen, traf aber das Tor nicht. Stattdessen wurde es gegen Ende nochmal gefährlich. Die Kräfte ließen nach dem umkämpften Spiel langsam nach, Sundhausen beging mehr Fouls, die dem Gegner einige dem Tor gefährlich nahe Freistöße bescherten, die aber ungenutzt blieben. Schließlich konnte Carolin Frohl den Ball kurz vor dem Abpfiff doch noch im Tor unterbringen. Den ersten Dreier hatte die Mannschaft in der Tasche.
Die Freude war groß, dieses Spiel wollte man unbedingt gewinnen und schaffte es auch mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung, bei der alle Spielerinnen ihren Willen und Einsatzbereitschaft unter Beweis stellten. Gute Voraussetzungen für das Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (16.10.2011) beim Tabellenführer Riethnordhausen. Ein Spiel, beim dem die gleiche Einstellung wie in dieser Woche befragt ist, denn bisher taten sich die TSV-Frauen in Riethnordhausen immer sehr schwer.
Bericht: Madlen Kästner
2.Spieltag: Gerade noch einen Punkt gerettet
Mit einer desolaten Leistung präsentierte sich am Sonntag die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen dem heimischen Publikum. Kurz vor dem Schlusspfiff konnte gerade noch der Ausgleich gegen die in Unterzahl angetretenen Gäste aus Gernrode erzielt werden.
Die Sundhäuserinnen nutzten es nicht, mit einer Spielerin mehr auf dem Feld agieren zu können und kassierten stattdessen Mitte der ersten Halbzeit einen Gegentreffer. Diese Führung verwalteten die Gäste aus dem Eichsfeld bis kurz vor Ende des Spiels und hatten zudem weitere Möglichkeiten ihren Vorsprung auszubauen. Bei den TSV-Frauen hingegen wollte so gar nicht klappen: die Mannschaft war gefordert das Spiel selbst in die Hand zu nehmen und den Nachteil des Gegnern zu nutzen. Aber die defensiv gut gestellten Gäste ließen den Sundhäuserinnen kaum Raum und Möglichkeiten, die wenigen sich ergebenden Torchancen blieben ungenutzt und die Rechnung kam sofort. Ein Konter der Gästemannschaft, bei dem die Frauen des TSV wie schon des Öfteren schlecht aussahen, und diese gehen in Führung. Die Gastgeberinnen waren nun erst recht gezwungen, dass Spiel zu machen und den Ausgleich zu erzielen, was bei einem sich nun noch mehr in die Defensive zurückgezogenen Gegner nicht leichter fällt. Die Spielerinnen scheiterten meist an sich selbst oder an den kompakt stehenden Gästen. Aber sie versuchten es weiter und konnten in den letzten Minuten doch noch den lang ersehnten Ausgleich erzielen (Tor von T. Keller). Damit war zumindest der erste Punkt gerettet.
Zufrieden können die Spielerinnen mit diesem Ergebnis bei Weitem nicht sein. Sie konnten nicht an die kämpferisch gute Leistung der Vorwoche anknüpfen und zeigten wenig Spielfreude, sodass man nicht mal von einem verdienten Unentschieden sprechen kann. Außerdem ließen sie weitere Torchancen der Mannschaft aus Gernrode zu und gerieten nur mit Glück bzw. Pech vom Gegner nicht weiter in den Rückstand. Woran es diesmal lag, wussten die Spielerinnen nach dem Spiel selbst nicht. Als Ausrede zählt sicher nicht, dass Trainer Röse kurzfristig auf 3 gesetzte Spielerinnen verzichten musste und damit gezwungen war, im Vergleich zur Vorwoche auf einigen Positionen umzustellen. Die nun folgenden 2 Wochenenden spielfrei sollten jedenfalls von jeder Spielerin genutzt werden, um über ihre Einstellung zum Spiel und zur Mannschaft nachzudenken. Nach einer Niederlage, einem Unentschieden zählt am 09.10.11 gegen Dingelstädt nur ein Sieg!
Bericht: Madlen Kästner

2.Pokalrunde: Pokal-Aus trotz guter Leistung
Die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen unterlag am Sonntag (11.09.11) auf heimischen Rasen dem Verbandsliga-Meister Saalfeld mit 0:7 und ist damit in der 2.Landespokalrunde aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Auch wenn das Ergebnis von 0:7 es anders vermuten lässt, kann das Spiel positiv für die Mannschaft bewertet werden. Man überzeugte mit Einsatzbereitschaft und Kampfgeist. Den Sundhäuserinnen war von Beginn an klar, dass sie als Ausseiter über sich hinauswachsen mussten, um gegen die starken Saalfelderinnen überhaupt eine Chance zu haben.
Die TSV-Frauen begannen gut, jede zeigte vollen Einsatz und der Klassenunterschied war zunächst kaum sichtbar. Doch die Saalfelderinnen bewiesen, dass sie nicht umsonst Landesmeister mit der Torschützenkönigin S. Pelz sind. Diese nutzte den ersten Fehler der Gastgeber und brachte Saalfeld in Führung. Aber auch die Sundhäuserinnen erarbeiten sich einige Torchancen, konnten nur wieder Mal keine verwandeln. Hervorzuheben ist ein schöner Freistoß von Sandra Drehmann, den die gegnerische Torfrau gerade noch so aus dem Winkel fischen konnte. Die Gäste hingegen stellten ihre Torgefährlichkeit unter Beweis und erhöhten vor der Pause auf 3:0 (alle Treffer von S. Pelz).
In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Sundhäuserinnen weiterhin kämpferisch, so schnell wollten sie das Spiel nicht verloren geben. Leider kam die körperliche und spielerische Überlegenheit der Saalfelderinnen immer mehr zum Vorschein und die TSV-Frauen hatten große Mühe die eigenen Reihen dicht zu halten. Lange Zeit konnte das 3:0 gehalten werden, aber schließlich verließ sie der Glaube und die Kraft, dass Spiel doch noch drehen zu können. Die Gegenwehr ließ nach und die Gegner konnten in den letzten 15 Minuten 4 weitere Treffer erzielen.
So war die Mannschaft am Ende doch etwas frustriert, dass die Niederlage so hoch ausfallen musste, trotz der Leistungsbereitschaft aller Spielerinnen. Grund war aber auch das überhebliche Auftreten einiger Saalfelderinnen während und nach dem Spiel. Letztendlich sollten die Sundhäuserinnen das Pokalspiel als Zusatzübung im Abwehr- und Zweikampfverhalten zum vorherigen Trainingslager sehen und die gleiche Leistungsbereitschaft in den nächsten Punktspielen zeigen.
Bericht: Madlen Kästner

1.Spieltag: Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten
Die Frauenmannschaft des TSV Sundhausen verlor am Sonntag (04.09.11) ihr erstes Punktspiel gegen Eintracht Eisenach mit 2:1. Nach einer schwachen ersten Hälfte mit 2 Gegentoren schaffte das Team es in der zweiten Halbzeit trotz guter Leistung nicht mehr auszugleichen.
Die erste Halbzeit - ein Desaster, das Trainer Röse einige Nerven kostete. Die Sundhäuserinnen starten denkbar schwach. Außer Torfrau Curth schien keine der Spielerinnen wirklich geistig und körperlich anwesend zu sein. Zweikämpfe wurden verloren bzw. gar nicht erst angenommen. Unruhe und Unordnung dominierten die eigenen Reihen, keiner stand an seinem Gegenspieler, ein Spielfluss kam kaum zustande. Man ließ die Eisenacherinnen ihr Spiel aufziehen und schaute selbst nur zu. Dass nicht mehr als 2 Gegentore fielen, war vor allem der Torfrau zu verdanken, die zahlreiche Chancen der Eisenacherinnen vereitelte.
Dementsprechend fiel die Ansage von Trainer Röse zur Halbzeit aus. Jeder Spielerin war bewusst, die zweiten 45 Minuten müssen anders laufen, so kampflos kann man sich nicht geschlagen geben.
Mit Wiederanpfiff wurde die Mannschaft neu sortiert, jede Sundhäuserin hatte erst mal ihre Gegenspielerinnen zu bekämpfen. Die neue Ordnung brachte Ballsicherheit und Torchancen. Die gesamte Mannschaft schien wie ausgewechselt und zeigte den Willen, dass Spiel doch noch zu drehen. Die Abwehr stand sicher, das Mittelfeld setzte durch gute Ballkombination die Stürmerinnen in Szene. Hatten sie in der ersten Halbzeit gerade ein Mal auf das Tor der Eisenacherinnen geschossen, folgten nun einige gut herausgespielte Chancen. Juliane Klein nutzt ihre und erzielte per Kopf in der 70 Minute den 2:1 Anschlusstreffer. Die Mannschaft ging in die Offensive um zumindest einen Punkt zu retten. Aber die Kraft und Zeit reichte nicht mehr für den nun verdienten Ausgleich der Sundhäuserinnen.
Nach Abpfiff waren die Sundhäuserinnen dennoch froh, dass sie zumindest in der zweiten Halbzeit ihre Leistung der vorherigen Spiele abrufen konnten und dadurch das Spiel nochmal spannend machten.
Bericht: Madlen Kästner

1.Pokalrunde: Der Kampfgeist hat gewonnen
In der ersten Runde des Thüringenpokals der Frauen gewann die Mannschaft des TSV Sundhausen mit 2:1 gegen die SG Arnstadt/Ilmenau. Sie treffen damit im nächsten Pokalspiel auf den Landesligameister Saalfeld.
Von Beginn an zeigte sich jedoch, dass die Gäste es den TSV-Frauen nicht so leicht macht würden, wie die Frauen von Stadtilm eine Woche zuvor. Die Mannschaft von Arnstadt/Ilmenau war zunächst spielbeherrschend und drängte die Sundhäuserinnen oftmals weit in die eigene Hälfte zurück. Diese waren bemüht, nicht früh in Rückstand zu geraten. Aber die Abwehr um Michelle Baumbach stand gut und außerdem gab's ja da noch Torfrau Sylvana Curth. Die zeigte erneut, wie wichtig sie für die Mannschaft ist. Sie parierte nicht nur hervorragend, sondern erzielte mit einem langen Abschlag sogar selbst das entscheidende Tor, bei dem die gegnerische Torfrau umso schlechter aussah.
Aber zunächst hatten die Sundhäuserinnen viel Mühe sich eigene Chancen zu erarbeiten. Doch Mitte der ersten Halbzeit nutzte Sandra Drehmann ihre Chance und brachte die TSV-Frauen nach einem Durcheinander im gegnerischen Strafraum in Führung. Das Tor sorgte für mehr Ruhe und Disziplin bei den Sundhäuserinnen, die nun besserer am Gegner standen und den Gästen weniger Platz ließen. Nach einem langen Abschlag von Sylvana Curth fiel schließlich noch der bereits oben erwähnte Treffer zum 2:0 vor der Halbzeitpause. Leider musste schon zuvor Theresa Keller verletzt ausgewechselt werden, für sie kam Anne Kreschke.
Die zweite Halbzeit offenbarte eine alte Schwäche der Abwehr. Ein hoher Ball wird nicht unter Kontrolle gebracht, überspringt die Abwehr und eine gegnerische Stürmerin läuft allein auf das Tor zu: das 2:1 kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit. Jetzt hieß es kämpfen, die eigenen Reihen dicht machen und keine weiteren Chancen der Gäste aus dem Ilmkreis zu lassen. Die Sundhäuserinnen bewiesen, dass sie, wenn auch nicht spielerisch, zumindest läuferisch und kämpferisch den Gegnern überlegen waren und retteten das 2:1 bis zum Abpfiff.
Bericht: Madlen Kästner
Testspiel: Sie können‘s ja doch noch!
Die Fußballfrauen des TSV Sundhausen zeigten bei ihrem ersten Testspiel in Vorbereitung auf die neue Saison, dass der Torinstinkt noch in ihnen steckt und gewannen gegen die Frauenfußballmannschaft aus Stadtilm (Landesklasse Süd) mit 9 zu 0 Toren.
Für das Spiel stand Trainer Denis Röse fast der gesamte Mannschaftskader zur Verfügung. Die anwesenden 16 Spielerinnen sollten auf zum Teil neuen Positionen zeigen, welche Einsatzmöglichkeiten für sie in Frage kommen. Denn es ist damit zu rechnen, dass wie leider in der letzten Saison allzu oft, selten alle Spielerinnen bei den Punktspielen da sein können, sodass Trainer Röse die ihm jeweils zur Verfügung stehenden Spielerinnen flexibel einsetzen muss.
Beim gestrigen Spiel zeigte sich jedoch, dass sein Team variabel ist und auf den einzelnen Positionen unterschiedliche Spielerinnen zum Einsatz kommen können. Im Tor begann zunächst in der ersten Halbzeit Katharina Lange. Die wenigen Schüsse auf ihr Tor parierte sie fehlerfrei. Dies hatte sie aber auch der guten Abwehrarbeit von Michelle Baumbach, Christin Köllmer und der nach langer Pause zur Mannschaft zurückgekehrten Anke Langer zu verdanken. Unterstützung bekamen sie durch die überzeugende Sandra Drehmann, die auch diesmal wieder vor der Abwehr aufräumte. Neu ins Mittelfeld rückte Madlen Kästner, die dort mit Julia und Juliane Klein den Sturm mit Bällen versorgte. Und die Bälle kamen an. Carolin Frohl, Anja Schmidt und die junge Anne Kreschke sorgten für Torchancen am laufenden Band, von denen in der ersten Halbzeit 5 auch im Tor landeten. Dies sorgte für Erleichterung bei der gesamten Mannschaft, denn viele Spiele der vergangenen Saison gingen unter anderen wegen mangelnder Chancenauswertung verloren. Nach der Pause wurde viel gewechselt. In den Sturm kam Stefanie Drehmann, in die Abwehr Julia Köllmer und Ina Hartmann, Julia Klein wechselte auf die Libero- Position, Michelle Baumbach ins zentrale Mittelfeld und Sylvana Curth löste Katharina Lange im Tor ab. Anja Schmidt und Luise Brand spielten ab der 65. Minute im Mittelfeld. Die neu eingewechselten Spielerinnen sorgten weiterhin für viel Druck, die Sundhäuserinnen hatten das Spiel bei zunehmend schwächer werdenden Gegnern in der Hand. 4 weitere Bälle landeten im Tor.
Dennoch ist festzuhalten, dass bis zum Beginn der Saison noch einiges getan werden muss, u.a. an der Kondition, am Zweikampfverhalten und an der Sicherheit in der Abwehr bei hohen Bällen. Den Spielerinnen fehlte zum Teil der nötige Biss in den Zweikämpfen und zu viele Pässe kamen ungenau. Nächste Woche wartet in der ersten Pokalrunde die Mannschaft von Arnstadt-Ilmenau auf die Frauen des TSV Sundhausen (28.08.2011, 14 Uhr, Sportplatz Sundhausen), gegen die es die Leistung aus dem Testspiel und noch mehr zu bringen gilt.
Bericht: Madlen Kästner

E- Junioren Saison 2011/2012

13. Spieltag: TSV Sundhausen I - SpVgg Siebleben 06
Im vorletzten Saisonspiel trat die TSV E-Jugend daheim gegen Siebleben an.
Die Mannschaft startete recht gut in die Partie, doch 2 individuelle Fehler in der 5. und 10. Minute brachten den 0:2 Rückstand. Das Selbstbewusstsein bröckelte daraufhin ein wenig und weitere Chancen wurden zugelassen, wobei noch 2 Gegentore fielen. Kurz vor der Pause dann ein Hoffnungsschimmer, nachdem Carlos Duchac durch Distanzschuss einen Treffer für seine Mannschaft erzielen konnte. Damit lautete der Pausenstand 1:4.
In der zweiten Hälfte war dann aber wieder Siebleben am Drücker. Sundhausen hatte zwar noch 2 Mal freie Bahn zum gegnerischen Tor, doch selbst das freie Dribbling gelang an diesem Tag nicht. Auf der anderen Seite trafen die Gäste weiterhin bis zum 1:8 Endstand. Bericht: André Lorenz

12. Spieltag: TSV Sundhausen I - FSV Wacker 03 Gotha II
Am 13.05. hatten die Sundhäuser Junioren den Tabellenführer Wacker Gotha zu Gast.
In der ersten Hälfte konnten sie den bisher ungeschlagenen Gothaern sehr gut Paroli bieten und erreichten durch nur 4 Gegentore ein respektables Halbzeitergebnis. Dabei hatte der TSV sogar selbst einige gute Tormöglichkeiten.
Nach der Pause und weiteren Gegentreffern verloren die Sundhäuser dann leider ihren Mut und gaben einen großen Teil ihrer Gegenwehr auf. So musste der Torhüter der Gastgeber, trotz zahlreicher starker Paraden noch einige Male hinter sich greifen und die Partie endete mit 0:14.
Durch eine gute erste Hälfte hätten sich die TSV-Junioren wenigstens ein Tor verdient gehabt, doch leider versäumten sie es, sich für ihre Leistung zu belohnen.
Bericht: André Lorenz

11. Spieltag: SG Seebergen/Wandersleben II - TSV Sundhausen I
Im Hinspiel der beiden Mannschaften siegten die Sundhäuser deutlich mit 9:0. Für das Rückspiel hatte sich der Gegner ein wenig verstärkt mit Spielern aus der ersten Mannschaft.
Die Spieler des TSV ließen sich davon nicht beeindrucken und zeigten in der ersten Halbzeit eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen. Kampfgeist und Spielfreude wurden auch mal wieder mit Toren belohnt. Das 0:1 erzielte Maurice Sauer nach einer Hereingabe von Niclas Helmuth. Ian Beutler legte zum 0:2 nach, als die Gastgeber den Ball nicht aus dem Strafraum herausbekamen. Auch der dritte Treffer für die Gäste viel noch vor der Pause. Nach einem Eckball hatten die Spieler der SG wieder Probleme, den Ball zu klären und Fidelius Kraus nutzte seine Chance ohne zu zögern. Die 0:3 Führung für Sundhausen war zur Halbzeitpause hoch verdient, da noch zahlreiche weitere Chancen liegengelassen wurden.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte erzielten die Gäste sogar das 0:4. Ian Beutler setzte sich auf der Grundlinie sehr gut gegen seinen Gegenspieler durch und legte präzise zurück auf Leon Göring, der den Ball sicher im Tor unterbrachte. Nur wenige Minuten später erzielten die Gastgeber das 1:4. Der nicht angegriffene Schütze traf den Pfosten, der Ball sprang an den Fuß vom Keeper und von dort ins Tor. Wie so oft bei den Junioren von Sundhausen, verkrafteten sie auch diesmal den Gegentreffer nicht und brachen grundlos völlig ein. Es fehlte nun jede Zuordnung in der Hintermannschaft und Seebergen konnte durch 2 weitere Treffer auf 3:4 verkürzen, auch wenn das zweite Tor aus einem nicht gerechtfertigten 9-Meter hervorging. Einer überragenden Leistung des Sundhäuser Torhüters Fabian Eberhardt in beiden Halbzeiten war es zu verdanken, dass es bei den 3 Toren blieb und am Ende der Sieg gerettet war.
Wenn der TSV Sundhausen das Spiel am Ende auch unnötig spannend gestaltete, so haben sich die Spieler trotzdem alle ein großes Lob verdient. Wird diese Einsatzbereitschaft auch in den folgenden Spielen demonstriert, dann bleibt der Sieg gegen Seebergen/Wandersleben II nicht unbedingt der einzige der Rückrunde.
Bericht: André Lorenz

10. Spieltag: Eintracht 67 Gotha - TSV Sundhausen I
Am Sonntag, den 22.04. wartete mit Eintracht der Tabellenvierte auf den TSV.
Die Gastgeber wollten von Anfang an keinen Zweifel über den Favoriten aufkommen lassen und setzten die Sundhäuser sofort unter Druck. 10 Minuten lang konnte Sundhausen dagegen halten, bis das 1:0 und gleich darauf das 2:0 fiel. Kurz vor der Halbzeitpause schoss Eintracht noch das dritte Tor. Aber auch die Gäste hatten wieder ihre Chancen, die sie jedoch wie schon in den letzten Spielen leichtfertig vergaben. In der zweiten Hälfte schaltete sich TSV Libero Carlos Duchac mit nach vorne ein und sorgte für ein wenig mehr Druck aus dem Mittelfeld. Dadurch entblößten die Gäste jedoch die eigene Verteidigung und so kam es, dass die verbliebenen 2 Abwehrspieler mitunter von 5 Angreifern überrannt wurden. So gelang es Gotha noch 3 weitere Tore zum 6:0 Endstand zu erzielen.
Bericht: André Lorenz

9. Spieltag: SG Vfb Wangenheim 04 - TSV Sundhausen I
Das erste Pflichtspiel nach der Winterpause absolvierten die Sundhäuser E-Junioren Am Sonntag, den 15.04. spielten die Sundhäuser gegen den Tabellennachbarn in Remstädt. Gegen diese Mannschaft sollte endlich mal wieder ein Sieg her, um nicht einen Tabellenplatz weiter nach unten zu rutschen. Die Junioren traten auch motiviert auf den Platz und bespielten zugleich des Gegners Tor. Doch zeigte sich hier wieder die größte Schwäche der TSV-Spieler, wie schon in den letzten Spielen. Die finalen Pässe kommen nicht an und selbst frei vor dem Tor werden die Chancen nicht genutzt. So gerieten die Gäste nach einer viertel Stunde auch noch in Rückstand, woraufhin die Spieler die Köpfe ein wenig hängen ließen und den Schwung aus der Anfangsphase verloren. In der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber dann klar besser und bauten ihre Führung auf 3:0 aus. Einen Treffer sollten die Sundhäuser jedoch auch erhalten. Durch einen Schuss von der Mittellinie überraschte Carlos Duchac den ansonsten schwer überwindbaren Torhüter des Gegners und verkürzte somit auf 3:1. Der Schlussmann legte sich den Ball dabei durch die Beine eher selbst hinein. Kurz vor Schluss schossen die Wangenheimer dann noch das Tor zum 4:1 Endstand.
Für einen Sieg müssten die Spieler des TSV in Zukunft auch nach dem Rückstand ein wenig mehr Kampfgeist an den Tag legen und vor dem gegnerischen Tor die Ruhe bewahren.
Bericht: André Lorenz

8. Spieltag: TSV Sundhausen I - SG Tabarz/Waltershausen II
Das erste Pflichtspiel nach der Winterpause absolvierten die Sundhäuser E-Junioren auf dem eigenen Platz gegen die Spielgemeinschaft aus Tabarz/Waltershausen. Trotz der fehlenden Spieler Ian Beutler und Maurice Sauer gingen die TSV-Kinder mit Siegeswillen in die Partie. Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste, die bereits nach 3min in Führung gingen. Sundhausen konnte nach einem Eckball von Niclas Helmuth auf die kurze Ecke durch ein Eigentor des Gegners ausgleichen. Nach einem abgefälschten Schuss in den Winkel gerieten sie jedoch unglücklich wieder in Rückstand. Nach der Pause wollten die Sundhäuser das Spiel noch unbedingt drehen, doch vor dem Tor fehlte einfach die Sicherheit im Abschluss. Im Gegenzug baute die SG ihre Führung weiter aus auf 1:4 und zerstörte die Hoffnungen der Gastgeber. Diese ließen sich aber auch davon nicht entmutigen und suchten weiterhin den Weg zum gegnerischen Tor. Doch weitere Chancen wurden liegen gelassen. Sowohl Leon Göring, Fidelius Kraus, als auch Julian Keller scheiterten an der Abwehr oder dem Torhüter. Die zwingenderen Chancen hatten weiterhin die Gäste, aber es blieb beim 1:4 Endstand.
In Einsatz und Kampfeswillen darf man den Sundhäusern keinen Vorwurf machen. Alle Kinder auf dem Platz gingen engagiert zu Werke und auch die Neulinge (bzw. Wiedereinsteiger) Kai Clemens und Moritz Schmidt machten eine gute Figur.
Bericht: André Lorenz

7. Spieltag: TSV Sundhausen I - SG VfB Wangenheim 04
Im letzten Punktspiel dieser Hinrunde empfingen die E-Jugend Spieler des TSV Sundhausen die Spielgemeinschaft Wangenheim/Remstädt/Bufleben auf heimischen Rasen. Nach zuletzt recht deutlichen Niederlagen erhofften sich die Gastgeber einen Erfolg vor der Winterpause gegen die, in der Tabelle um einen Platz besser stehenden Gäste. Dementsprechend engagiert gingen die Sundhäuser in diese Partie und erspielten sich nach nur 2 Minuten die erste Riesenmöglichkeit, bei der Julian Keller allein vorm gegnerischen Tor am Ball vorbei trat. Zahlreiche weitere Chancen ergaben sich in den darauf folgenden 20 Minuten, aber alle wurden links liegen gelassen. Im Gegenzug wären die Gäste um ein Haar in Führung gegangen nach einem Freistoß rechts vom Strafraum. Die Hereingabe fand den Mitspieler, der jedoch aus kurzer Distanz übers Tor schoss. Dann, eine Minute vorm Pausenpfiff, erlösten sich die Gastgeber durch Maurice Sauer. Die starke rechte Seite über Niclas Helmuth und Leon Göring konnte den Ball immer wieder vorm gegnerischen Tor querlegen und diesmal machte Maurice Sauer alles richtig, nachdem Julian Keller den Ball verpasste. Der 1:0 Halbzeitstand war hochverdient und machte Lust auf mehr.
Auch in der zweiten Hälfte blieben die Sundhäuser zunächst spielbestimmend, gerieten jedoch zwischenzeitlich unter Druck, als alle Klärungsversuche postwendend wieder im eigenen Strafraum landeten. 10 Minuten nach Wiederanpfiff konnte Maurice Sauer dann auf 2:0 erhöhen durch einen Schuss aus spitzem Winkel. Obwohl nicht allzu schnell, rutschte der Ball durch die Abwehr und am Torhüter vorbei ins Netz hinein. Damit war das Spiel aber noch nicht entschieden. In der 45. Minute fiel der Anschlusstreffer für die Wangenheimer, nach einem Stellungsfehler in der Abwehr der Gastgeber. Bis dahin erledigten die Verteidiger um Carlos Duchac ihren Job beinahe tadellos. Nun hieß es noch mal 5 Minuten zittern, doch am Ende blieb es beim verdienten 2:1. Die Sundhäuser dürfen ihren zweiten Saisonerfolg feiern und nun bis in den April hinein überwintern.
Bericht: André Lorenz

6. Spieltag: TSV Sundhausen I - SV Westring Gotha I
Mit Westring Gotha I trafen die E-Junioren des TSV nach Wacker und Siebleben auf eine weitere Spitzenmannschaft aus dem Kreis Gotha. Die Gäste drückten auch sofort nach Anstoß auf das gegnerische Tor und markierten mit einem Pfostentreffer nach weniger als einer Minute den ersten Weckruf für die Sundhäuser. Westring blieb danach weiterhin am Drücker, doch die Abwehr der Gastgeber hielt noch gut dagegen. Nach knapp 10 Minuten konnte sich Ian Beutler sogar in der gegnerischen Hälfte durchsetzen, ließ aber allein vorm Torhüter die Möglichkeit liegen, als er durch einen Schubser aus dem Tritt geriet. Im Gegenzug traf Westring zum 0:1. Von da an passte so richtig nichts mehr in der Sundhäuser Hintermannschaft zusammen. Der Gegner konnte in Folge von Abwehrfehlern noch auf 0:5 vor der Pause erhöhen.
In der zweiten Halbzeit konnte sich der TSV nicht steigern, auch wenn den Gästen nur noch 2 weitere Treffer zum 0:7 Endstand gelangen.
Das nächste Spiel findet erst am 06. November statt. In diesem Nachholspiel gegen SG Wangenheim soll noch Mal ein Punktgewinn vor der Winterpause drin sein.
Bericht: André Lorenz

5. Spieltag: SpVgg Siebleben 06 - TSV Sundhausen I
Zu Gast bei Siebleben wollten die Junioren des TSV Sundhausen nach der 10:0 Niederlage aus dem vorherigen Spiel Wiedergutmachung leisten. Aber auch an diesem schönen Sonntag trafen sie auf einen Gegner, der ihnen alles abverlangte. Die Gastgeber rissen das Spiel sofort an sich und setzten die Sundhäuser ordentlich unter Druck. Nach einer viertel Stunde ist das 0:0 Torhüter Fabian Eberhardt zu verdanken, der sich wieder mal in Bestform zeigte. Doch auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten nach vorne. Ein Eckball durch Ian Beutler getreten kommt einmal auf, bevor die Kugel von Niclas Helmuth in Rücklage getroffen wird und als schöne Bogenlampe hinter dem gegnerischen Schlussmann im Netz landet. Die Führung für die Sundhäuser kam ein wenig überraschend. Dieser Vorteil konnte leider nicht lange gewahrt werden. Wenige Minuten darauf dreht die Heimmannschaft das Spiel durch einen Doppelpack. Beim Ausgleich konnte der Torschütze ohne große Behinderung an 3 Gegenspielern vorbeilaufen und einlochen. Auch der Führungstreffer entsteht durch einen katastrophalen Abwehrfehler. Der Siebleber kann den Ball mutterseelenallein im Strafraum annehmen und aus kurzer Distanz voll drauf schießen. Der Halbzeitstand lautete also 2:1. Noch war auch für die Gäste alles drin.
Die Hoffnungen schwanden jedoch kurz nach Wiederanpfiff, als Siebleben auf 3:1 erhöhte. Die Sundhäuser gaben sich aber nicht auf und versuchten dran zu bleiben. Nach einem Schuss durch Maurice Sauer kommt der Ball auf der Linie auf, aber kein anderer setzt nach. Irgendwie hatte man den Eindruck, den Gästen geht so langsam die Luft aus. Einigst Leon Göring zeigte bis zur letzten Minute eine läuferisch starke Leistung, der Rest der Truppe war kräftemäßig ziemlich am Ende. Ein weiteres Gegentor zum 4:1 Endstand war die Konsequenz.
Am Ende gewinnen die Gastgeber verdient, wenn auch vielleicht ein wenig zu deutlich. Die Sundhäuser zeigten sich heute nicht von ihrer besten Seite. Da ist noch Steigerungspotential für die nächsten Spiele vorhanden.
Bericht: André Lorenz

4. Spieltag: Wacker Gotha - TSV Sundhausen I
Die Sundhäuser waren an diesem Samstagvormittag zu Gast beim Tabellenführer der Staffel 1. Wacker Gotha war von Beginn an drückend überlegen und so entwickelte sich ein Spiel auf nur ein Tor. Nach der ersten Hälfte führte die Heimmannschaft bereits mit 6:0 Toren, der TSV bis dahin chancenlos. Nach der Pause standen die Gäste etwas besser und konnten sich zeitweise auch ein wenig Luft in der eigenen Abwehr verschaffen. Die Gothaer kamen aber weiterhin zu ihren Chancen und konnten in der zweiten Halbzeit weitere 4 Treffer verbuchen. Bei einem der Sundhäuser Vorstöße verschaffte sich Ian Beutler gut eine freie Schussbahn im gegnerischen Strafraum, scheiterte jedoch am Torhüter. In den letzten 10 Spielminuten ergaben sich noch weitere Möglichkeiten für die Gäste, doch der Ehrentreffer blieb ihnen verwehrt. Am Ende müssen sich die Jugendspieler des TSV bei der 10:0 Niederlage einen Klassenunterschied eingestehen. Der Gegner war heute sowohl spielerisch als auch körperlich deutlich überlegen. Trotzdem wurde gekämpft und der Kopf nie hängen gelassen. Tormann Fabian Eberhardt parierte zahlreiche Schüsse und war bei den Gegentoren meistens machtlos. In 2 Wochen in Siebleben wartet ein Gegner, der sich eher auf Augenhöhe befinden dürfte.
Bericht: André Lorenz


3. Spieltag: TSV Sundhausen I - SG Seebergen/Wandersleben II
Im dritten Punktspiel der E - Junioren sollte nun endlich der erste Sieg her. Hoch motiviert spielten die Sundhäuser von Anfang an nach vorne. So dauerte es nicht lange und das 1:0 viel durch Leon Göring nach einem Schuss aus der Drehung. Kurz darauf setzte Maurice Sauer mit Hilfe des gegnerischen Verteidigers noch einen drauf zum 2:0. Die Gäste konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien und nach einem Foulspiel an der Strafraumgrenze verwandelte Ian Beutler den Freistoß knapp unter die Latte zum 3:0 Pausenstand. Auch in der zweiten Hälfte ließen die Jugendspieler des TSV nicht locker und kurz nach Wiederanpfiff baute Maurice Sauer mit seinem zweiten Treffer die Führung weiter aus. Das Ergebnis blieb bis 10 Minuten vor Schluss so bestehen. Doch dann legte die Heimmannschaft noch mal einen Gang zu und Ian Beutler trifft zum 5:0, als er zum dritten Mal allein vorm gegnerischen Tor stand. Die Spielgemeinschaft aus Seebergen gab sich von da an völlig auf und die Sundhäuser trafen nun beinahe im Minutentakt. Zunächst versenkte Maurice Sauer zum dritten Mal in diesem Spiel den Ball im Tor. Der eingewechselte Robert Kallensee schießt das 7:0, nachdem er schon einige hochkarätige Chancen liegen gelassen hatte. Das schönste Tor des Tages erzielte Niclas Helmuth mit dem Kopf nach einem hohen Eckball von Ian Beutler. Leon Göring beendete den Torreigen mit seinem Treffer zum 9:0 Endstand.
Damit holten sich die Sundhäuser hoffentlich das nötige Selbstvertrauen für die kommende Partie. Nächste Woche sind sie zu Gast bei Wacker Gotha II, wo ihnen zweifellos einiges mehr abverlangt werden wird.
Bericht: André Lorenz
2. Spieltag: TSV Sundhausen - Eintracht Gotha
Der Spätsommer sorgte an diesem Tag um die Mittagszeit noch einmal für sehr warme Temperaturen. Ob vom Wetter beeinflusst oder durch die Unterzahl des Gegners zu siegessicher, starteten die Sundhäuser Jugendspieler ziemlich träge in die Partie. Innerhalb der ersten 10 Minuten spielten sich die Gäste mit absoluter Leichtigkeit durch die Reihen des TSV und erzielten 3 Tore, bei denen der Torwart chancenlos blieb. Im Anschluss kam bei Eintracht auch der 8. Spieler aufs Feld, sodass die Mannschaft nun vollzählig war. Von da an kam auch ein wenig Ordnung in die Aufstellung der Heimmannschaft, aber die Gothaer blieben spielbestimmend. Beim 0:4 Gegentreffer Ende erster Halbzeit verletzte sich obendrein noch Torhüter Fabian Eberhardt an der Hand und musste ausgewechselt werden. Enttäuscht gingen die Sundhäuser in die Pause. Auch die zweite Hälfte schien zunächst keine Besserung zu versprechen. Die Gäste erhöhten auf 0:5, womit das Spiel nun endgültig entschieden war. Die Spieler des TSV bewiesen jedoch Moral und wollten nicht kampflos untergehen. In einer Situation setzte sich Ian Beutler gut gegen die Abwehr der Gäste durch und erzielte den ersten Treffer für seine Mannschaft. Kurz darauf landete der Ball zum zweiten Mal im Netz der Gothaer nach einem Freistoß durch Carlos Duchac, wobei der Torwart gar nicht gut aussah. Die kurzzeitig aufkeimende Hoffnung bei den Sundhäusern wurde durch den Gegentreffer zum 2:6 Endstand zerstört.
Ohne die Schlafphase der Heimmannschaft zu Spielbeginn geht die Partie nicht so deutlich aus, aber an diesem Tag war der Gegner überlegen. So wartet der TSV weiterhin auf den ersten Sieg der E-Junioren.
Bericht: André Lorenz

1. Pokalrunde: TSV Sundhausen - SG Leinatal
Trotz des späten Spielbeginns um 18:30 Uhr sahen die Zuschauer von der ersten Minute an zwei hoch motivierte E-Jugend Mannschaften auf dem Platz. Die größeren Spielanteile in der ersten Hälfte lagen bei den Sundhäusern, jedoch schafften sie es nicht, sich klare Torchancen zu erarbeiten. Die Gäste waren eher durch Konter gefährlich. Eine Riesenchance nach 15 Minuten vereitelte der TSV-Torhüter Fabian Eberhardt. Mit einem 0:0 gingen die beiden Teams in die Pause. Die Heimmannschaft war mit den Gedanken noch nicht wieder richtig auf dem Feld, als die SG Leinatal den Führungstreffer zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte. Von da an drehten die Sundhäuser richtig auf und glichen die Partie durch Leon Göring wieder aus. Die zweite Hälfte gestaltete sich als ein munterer Schlagabtausch. Chancen gab es auf beiden Seiten genug, doch die erneute Führung erzielten die Gäste. Die Spieler des TSV gaben sich auch diesmal nicht geschlagen und kämpften wieder um den Ausgleich. Die wohl größte Chance dazu, hatte 5 Minuten vor Schluss der kurz zuvor eingewechselte Robert Kallensee. Die Möglichkeit blieb ungenutzt und die SG Leinatal erhöhte kurz darauf auf 1:3, womit die Entscheidung gefallen war.
In einer spannenden Partie zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften verabschieden sich die Sundhäuser mit einer guten Leistung frühzeitig aus dem Kreispokal.
Bericht: André Lorenz


1.Spieltag: SG Tabarz/Waltershausen II - TSV Sundhausen
Die Sundhäuser begannen in ihrem E-Jugend - Debüt mit der gewohnten Startmannschaft. Einzige Ausnahme bildete die Position des linken Verteidigers, wo Benjamin Behrens nach Trainingsrückstand zunächst auf der Auswechselbank saß. Maurice Sauer lieferte eine würdige Vertretung und zeigte, dass er auch als Abwehrspieler einsetzbar ist. Die ersten 15 min der Partie spielten die Gäste aus Sundhausen munter nach vorne, konnten sich jedoch keine klaren Torchancen erarbeiten. Die Heimmannschaft spielte dafür einige Konter gut aus, die sie jedoch nicht verwerten konnten. Im Laufe der ersten Halbzeit wurde die SG noch stärker und setzten die Sundhäuser zunehmend unter Druck. Nach einer hohen Hereingabe von der linken Seite ging der rechte Verteidiger Fidelius Kraus mit der Hand zum Ball und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt zum Strafstoß. Dieser wurde zum Glück für die Gäste verschossen. Weitere gute Chancen der Tabarzer, vor allem durch Distanzschüsse wurden vom starken Torhüter Fabian Eberhardt gut pariert und die beiden Mannschaften gingen mit einem Unentschieden in die Pause. In der Halbzeit wurde der linke Mittelfeldspieler Julian Keller ausgewechselt und Maurice Sauer besetzte die Position. Der eingewechselte Benjamin Behrens kam auf seine gewohnte Position hinten links herein. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff wiederholte sich eine Situation aus der ersten Hälfte. Diesmal kam es zu einem Handspiel im Strafraum der Heimmannschaft und wieder gab der Schiedsrichter den Strafstoß. Der Sundhäuser Mittelfeldmann Ian Beutler verwandelte diesen sicher zum 0:1 für die Sundhäuser. Die Führung währte allerdings nicht lange. Als Benjamin Behrens im Strafraum des TSV auf den Ball fiel, traf der Schiedsrichter die fragwürdigste Entscheidung des Spiels und gab zum Entsetzen aller den Strafstoß für die SG. Begründung: Handspiel. Diesmal wurde dieser sicher verwandelt. Im linken Mittelfeld wurde auf Seiten der Gäste noch mal gewechselt. Der verausgabte Maurice Sauer wurde durch Robert Kallensee ersetzt. Wenige Minuten nach dem Ausgleich viel auch noch der Führungstreffer für die Heimmannschaft. Der ansonsten fehlerfreie Sundhäuser Keeper war für einen Moment abgelenkt und ein harmloser Ball kullerte in die rechte Ecke. Nach dem Rückstand gaben die Gäste noch mal Gas und kamen vermehrt über die rechte Seite mit Fidelius Kraus und Niclas Helmuth, der durch einige hervorragende Flanken für große Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte. Aber auch der flinke Stürmer Leon Göring aus Sundhausen konnte sich heute im Angriff nicht richtig durchsetzen. Im Gegenzug blieben die Tabarzer weiter gefährlich und durch Unstimmigkeiten in der Sundhäuser Defensive um den ansonsten starken letzten Mann Carlos Duchac fiel ein weiterer Treffer zum 3:1 Endstand. In den letzten 5 Minuten des Spiels wurde Moritz Arpasi für den rechten Mittelfeldspieler Niclas Helmuth eingewechselt. Die Spielgemeinschaft Tabarz/Walterhausen gewinnt verdient im Auftaktspiel der E-Jugend Staffel 1. Die Mannschaft des TSV braucht jedoch nicht die Köpfe hängen zu lassen. Trotz der Niederlage zeigten sie eine gute, kämpferische Leistung und sie können erhobenen Hauptes in diese Saison gehen.
Bericht: André Lorenz

KFA-
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